Eigene Vorstellung
Linda Stark
Persönliche Angaben:
Mitglied des Thüringer Landtags seit 2024
Geboren 2001 in Sonneberg
Studentin, ledig, keine Kinder
Wesentliche Funktionen:
Mitglied im Landesvorstand Die Linke. Thüringen
Mitglied im Kreisvorstand die Linke.Sonneberg
Mitglied der Fraktion die Linke im Kreistag Sonneberg
Ehrenamtliche Tätigkeiten durch Beschluss des Landtags:
Mitglied des Landesjugendhilfeausschusses
Stellvertretendes Mitglied der Härtefallkommission
Wahlkreisbüros und Kontakt:
1)
Köppelsdorfer Straße 20
96515 Sonneberg
Fon: 03675- 426190
Mail: wkb.son-stark@gmx.de
2)
Obere Marktstraße 43
98646 Hildburghausen
Fon: 03685- 709537
Mail: wkb.hbn-stark@gmx.de
Nachfolgend finden Sie hier auch Angaben zu meinen inhaltlichen Positionen und Fotos von meiner politischen Tätigkeit.
Deshalb setze ich mich für Kinder und Jugendliche ein:
Kinder und Jugendliche leiden besonders unter dem Sozialabbau im Bereich der öffentlichen und sozialen Infrastruktur. Schulsozialarbeit wird an zu wenigen Schulen praktiziert. Angebote der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit wurden abgebaut. Auch der Raum für freie Zeit, Entwicklung und ehrenamtliches Engagement z. B. in Jugendverbänden, der Kommune oder Sportvereinen ist zusehends gewichen. Es wird immer noch über Kinder und Jugendliche und deren Bedürfnisse geredet anstatt mit ihnen. Kommunale Beteiligungsprozesse erreichen viele junge Menschen gar nicht erst. Es werden immer noch zu viele junge Menschen ausgeschlossen insbesondere in sogenannten sozialen Brennpunkten.
Ebenso sind Kinder und Jugendliche von einem wachsenden Leistungsdruck hinsichtlich Ausbildung und Arbeitsmarktteilhabe betroffen. Viele haben nicht die Möglichkeit, sich hier eine gute Perspektive aufzubauen. Nur noch 20 Prozent der Betriebe bilden aus. Schüler:innen ohne bzw. mit niedrigem Schulabschluss sind überwiegend chancenlos auf Grund einer Bestenauslese durch die Betriebe. Sechs Prozent eines Jahrgangs verlassen die Schule ohne Abschluss. Vielen droht nach der Ausbildungs- die Arbeitslosigkeit. Jede:r vierte Jugendliche:r ist von Armut bedroht. Insgesamt zwei Millionen junge Menschen im Alter zwischen 20 und 34 Jahren haben keine abgeschlossene Ausbildung. Und all dies trotz Fachkräftemangel!
Deshalb fordert DIE LINKE:
- die Aufnahme der Rechte von Kindern und Jugendlichen ins Grundgesetz.
- mehr Möglichkeiten der direkten Mitbestimmung für Kinder und Jugendliche vor allem in ihrem Lebensumfeld sowie in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.
- eine Kindergrundsicherung, die alle Kinder und Jugendlichen vor Armut schützt und ihnen gesellschaftliche Teilhabe eröffnet.
- die Einführung einer Ausbildungsumlage, die Erweiterung des Kreises der Anspruchsberechtigten für die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) und ein deutlich erhöhtes, elternunabhängiges BAföG.
- eine nachhaltige finanzielle Absicherung der Kinder- und Jugendhilfe, um außerschulische Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit zu stärken, sowie die Auflage eines Sonderprogrammes, um weggefallene Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit wie auch der Jugendsozialarbeit neu aufbauen bzw. bestehende Investitionsstaus in Einrichtungen von Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit oder Jugendbildungsarbeit auflösen zu können.
- eine Stärkung des Rechtes auf Selbstorganisation sowie der Jugendverbandsarbeit und eine Aufstockung des Kinder- und Jugendplans des Bundes.
- eine Arbeitsmarktpolitik, die den Eintritt in das Berufsleben erleichtert sowie eine Ausweitung der Rechte von jungen Arbeitnehmer:innen beinhaltet.



































