Sozial und solidarisch auch beim Feiern
Zum Sommerausklang hat sich Südthüringens Linke noch einmal öffentlich präsentiert. Mit dabei auch die Sonneberger Abgeordnete Linda Stark.
Traditionell lädt der Sonneberger Kreisverband der Linkspartei am letzten Samstag im August zu seinem Sommerfest ein. So auch diesmal. Bodo Ramelow versicherte den Zuhörern, das seine Partei im Bundestag die Stimme für soziale Gerechtigkeit und für Frieden bleiben werde. Es seien Zeiten, die einen manchmal verrückt machen könnten. Umso wichtiger sei eine "Stimme der Vernunft" im Berliner Politikbetrieb und dies müsse die der Linken sein, so der frühere Ministerpräsident Thüringens.
Ramelow ging auch auf seinen Vorschlag der Volksabstimmung über eine Nationalhymne und die deutsche Nationalflagge ein.
Neben dem Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages nahmen in Sonneberg auch die Landesvorsitzende der Linken, Katja Maurer und die Landtagsabgeordnete Linda Stark teil.
Linda Stark eröffnete am darauf folgenden Sonntag auch das Marktfest der Linken in Hildburghausen. In ihrer Rede ging sie darauf ein, das die bevorstehenden Haushaltsverhandlungen zum Knackpunkt für die weitere politische Entwicklung in Thüringen werden. Schwerpunkte ihrer Fraktion werden dabei die Bildungs und Sozialpolitik sein.
Neben ihr trat auch der Landesvorsitzende der Thüringer Linken, Ralf Plötner auf. Er kritisierte unter anderem die "Brombeerkoalition" für ihren unklaren Kurs in der landespolitik und verlangte, das die landesregierung die Linke frühzeitig in die Haushaltsplanungen einbeziehen müsse.
Fotos: Elke Gaasenbeek, Mathias Günther







