Linda Stark: Jugendeinrichtungen, Freibäder und Demokratieprojekte unbedingt erhalten!
Ein positives Fazit zog Linda Stark nach Abschluss ihrer diesjährigen Sommertour.
Ein positives Resümee zieht die Landtagsabgeordnete Linda Stark nach ihrer einwöchigen Sommertour durch den Landkreis. Im Mittelpunkt standen dabei Freibäder, Jugendeinrichtungen sowie Orte der Begegnung und Demokratiebildung.
„Unsere Freibäder sind weit mehr als Orte zum Schwimmen. Sie sind wichtige soziale Treffpunkte für Kinder und Jugendliche, Familien und ältere Menschen. Gerade im ländlichen Raum müssen wir diese Orte unbedingt erhalten“, erklärt Stark. Dafür brauche es eine verlässliche Finanzierung, die notwendige Investitionen und ausreichend Personal ermöglicht.
Besonders würdigt Stark das ehrenamtliche Engagement, durch das etwa in Erlau und Themar der Bäderbetrieb unterstützt und teilweise überhaupt erst ermöglicht wird. Im Rahmen ihrer Sommertour spendete sie privat insgesamt 800 Euro an Bäderfördervereine und die Offene Jugendarbeit des Diakonischen Werks im Landkreis. Außerdem spendete sie im Rahmen der Alternative 54 e.V. 350 Euro an das Tierheim in Hildburghausen.
Deutlichen Handlungsbedarf sieht Stark auch bei der Jugendarbeit. „Jugendarbeit ist gesetzlich verankert und keine freiwillige Kür. Trotzdem fehlt es vielerorts an ausreichender und langfristig gesicherter Finanzierung. Wir brauchen flächendeckende Angebote und vor allem Orte, an denen sich junge Menschen treffen, einbringen und ihre Freizeit verbringen können.“ Gerade im ländlichen Raum seien solche Treffpunkte entscheidend. Qualifizierte Jugendarbeit stärke nicht nur junge Menschen, sondern auch das Gemeinwesen, gesellschaftliche Teilhabe und demokratisches Engagement.
Positiv bewertet Stark deshalb auch das Mehrgenerationenhaus in Heldburg, die pädagogische Arbeit des Hennebergischen Museums Kloster Veßra sowie die „Partnerschaft für Demokratie“. Letztere ermögliche jungen Menschen unter anderem über Jugendbeirat und Jugendforum, demokratische Mitbestimmung praktisch zu erleben. Stark forderte angesichts der Verlautbarungen der Bundesregierung, das Programm „Demokratie leben“ ändern zu wollen, rasch Klarheit für die Aktiven in den Koordinierungsstellen zu schaffen, ob und wie es mit dem Programm weitergeht.
„Ob Jugendtreff, Freibad oder Demokratieprojekt: Wir brauchen Orte, an denen Menschen zusammenkommen. Diese sozialen Orte zu erhalten und Jugendarbeit dauerhaft gut zu finanzieren, ist eine Investition in die Zukunft unseres Landkreises.“
Foto: Mathias Günther



