Finanzielle Unterstützung für Tierheim in Hildburghausen
Der Tierschutzverein Südthüringen e.V. betreibt in Hildburghausen das "Tierheim am Wald". Linda Stark besuchte es jetzt.
Mit 350 Euro unterstützt der Spendenverein „Alternative 54“ e.V. die Arbeit des Tierschutzvereins Südthüringen. Für den spendenverein der Linke- Landtagsfraktion übergab Linda Stark kürzlich die Zuwendung an die kürzlich neu gewählte Vorsitzende des Tierschutzvereins, Ute Poerschke. Die in Streufdorf ansässige Unternehmerin, 2025 mit dem Tierschutzpreis ausgezeichnet, kümmert sich im Vorstand vor allem um unerlässliche Verwaltungstätigkeiten, die Digitale Erfassung von Tierbestandsdaten und Medienarbeit. Der Vorstand sei inzwischen in der Lage, seine Arbeit nach Tätigkeitsbereichen zu spezialisieren, um notwendige Fortentwicklungen im „Tierheim am Wald“ in Hildburghausen umzusetzen und die tägliche Betreuung von über 100 Tieren zu gewährleisten. Beim Rundgang durch das Tierheimgelände konnte die Vorsitzende der linken Abgeordneten auch die Baufortschritte auf selbigem erläutern. Wo vor vielen Jahren mit einem kleinen Altgebäude auf einem ehemaligen Hundetrainingsplatz begonnen wurde, stehen heute neben einem gut ausgestatteten Funktionstrakt umfangreiche Zwingeranlagen und für unterschiedliche Tierarten nutzbare Freiflächen. Alles tiergerecht mit Rückzugs- und Schattenmöglichkeiten ausgestattet.
Inzwischen können die Tierschützer auch auf richtiges Trinkwasser zugreifen. Neben einem eigenen Brunnen gibt es nun eine Wasserreinigung und eine biologische Kleinkläranlage. In die Finanzierung der neuen Wasseraufbereitung fließt auch die jetzt durch Linda Stark übergebene Spende. Im Laufe der Jahre haben in dem Tierheim schon 1941 Tiere Betreuung gefunden, manche bis an ihr Lebensende. Ausdrücklich dankte Poerschke ihrer Amtsvorgängerin Monika Hahn. Ohne deren Engagement und unnachgiebigen Einsatz wäre das Tierheim heute wohl noch nicht auf dem jetzigen Entwicklungsstand. Die langjährige Vorsitzende hatte den Posten aus Altersgründen in andere Hände gegeben, ist aber auch weiterhin mit ihrem Mann Helmut im Verein aktiv. Linda Stark, die unter anderem während der Coronazeit in ihrem Wohnumfeld schon selbst bei der Betreuung von Tieren geholfen hatte, zeigte sich tief beeindruckt von der Arbeit des Vereins und versprach, sich auch künftig für finanzielle Unterstützungen des Vereins einzusetzen. Denn der jährliche Gesamtfinanzbedarf wird von Ute Poerschke auf 500 000 Euro geschätzt. Deshalb sei man auf Geld- und Sachspenden, Zuwendungen der 40 Tierpaten sowie die kontinuierliche, ehrenamtliche Arbeit der aktiven Vereinsmitglieder dringend angewiesen, die Vermittlung von Tieren an neue Halter kann diesen Bedarf nicht allein decken.
Fotos: Mathias Günther

