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Bedarf an Lehrkräften offenlegen

"Für das Problem Unterrichtsausfall hat die Landesregierung seit Jahren keine Lösung. Dies wird nun auch durch den Rechnungshof bestätigt. Die Behauptung, dass es keinen Unterrichtsausfall gäbe, ist erneut widerlegt worden", sagt Dirk Möller, schulpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, zum Sonderbericht des Thüringer Rechnungshofs.

"Für das Problem Unterrichtsausfall hat die Landesregierung seit Jahren keine Lösung. Dies wird nun auch durch den Rechnungshof bestätigt. Die Behauptung, dass es keinen Unterrichtsausfall gäbe, ist erneut widerlegt worden", sagt Dirk Möller, schulpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, zum Sonderbericht des Thüringer Rechnungshofs.

In Thüringen arbeiten etwa 18.000 Pädagoginnen und Pädagogen, der Altersdurchschnitt liegt bei mehr als 52 Jahren. Lediglich 8 Prozent der Lehrenden sind unter 40 Jahre. "In Anbetracht des altersbedingten Ausscheidens und der annähernd gleichbleiben Schülerzahlen brauchen wir in den nächsten 10 Jahren mindestens 5000 Neueinstellungen", mahnt der LINKE-Schulpolitiker. Die von der CDU und SPD geplanten 700 Neueinstellungen bis Ende 2014 reichten bei weitem nicht aus.

Mit Blick auf das Lehramtsstudium und die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten fordert DIE LINKE mehr Transparenz. Die unterschiedlichen Fächerkombinationen, die dringend benötigt werden, müssten durch das Ministerium öffentlich zur Verfügung gestellt werden. "Nur so können sich Interessierte ein klares Bild vom Arbeitsmarkt machen und laufen nicht Gefahr, eine Fächerkombination zu studieren, die in Thüringen gar nicht benötigt wird", so Möller weiter.

"Die Landesregierung muss handeln, um nicht in eine bildungspolitische Katastrophe zu schlittern! Dass das Personalkonzept Schule vorliegt, ist noch keine Sicherheit dafür, dass es auch genügend Lehrerinnen und Lehrer gibt. Die nötige Finanzierung muss zusätzlich zum Haushalt vom Finanzministerium kommen. Ein ,Weiterso' darf es nicht länger geben", so der LINKE-Politiker abschließend.

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