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Alternative 54 e.V. unterstützt VVN- BdA

Mathias Günther

Alljährlich organisieren die Stadt Heldburg und die VVN- BdA Südthüringen eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der durch Nazis ermordeten polnischen Zwangsarbeiter.

Die Stadt Heldburg und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschisten gestalteten am vergangenen Sonntag wiederum ein würdiges Gedenken für die 20 im Wald bei Einöd vor 84 Jahren ermordeten polnischen Staatsbürger.

Auch in diesem Jahr waren wieder Gäste aus dem östlichen Nachbarland nach Südthüringen gekommen. Vor dem zu Ehren der Opfer errichteten Denkmal präsentierten sie neue Forschungsergebnisse zu den Lebensläufen der durch SS- Leute in einer Vergeltungsaktion am 11. Mai 1942 bestialisch Erhängten und den inzwischen bekannten Nachfahren der damals Hingerichteten.

Worte der Erinnerung, aber auch der Mahnung, fanden der Heldburger Bürgermeister Christopher Other und der erste Beigeordnete des Landkreises Hildburghausen, Dirk Lindner.

Bernd Ahnicke verlas anschließend die Namen der zwanzig Ermordeten, bevor Geistliche ein Gebet sprachen.

Am Rande der Veranstaltung übergab Mathias Günther vom Büro der Landtagsabgeordneten Linda Stark (Linke) im Auftrag des Alternative 54 e.V. eine finanzielle Zuwendung des Spendenvereins an die VVN- BdA. Stellvertretend nahmen deren Landesvorsitzender Philipp Weltzien und Bernd Ahnicke die Zuwendung in Höhe von 300 Euro entgegen. Mit den Mitteln werden unter anderem Aufenthaltskosten für die polnischen Gäste der Gedenkveranstaltung gedeckt.

 

Fotos: Elke Gaasenbeek, Mathias Günther


 

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