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            <title>Die Linke Linda Stark: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Linda Stark</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 04:49:50 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 21 Sep 2026 04:49:50 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-69777</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Jul 2024 16:03:46 +0200</pubDate>
                <title>Breitbandausbau geht voran: Weltzien weist Kritik von CDU Fraktion zurück</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/breitbandausbau-geht-voran-weltzien-weist-kritik-von-cdu-fraktion-zurueck/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>„Der Breitbandausbau in Thüringen geht voran: Besonders an Schulen kann sich das Ergebnis mit einer Abdeckung von 56 Prozent sehen lassen“, betont Philipp Weltzien, digitalpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. „Offenbar weiß die CDU-Fraktion nicht, dass die Glasfasergesellschaft des Landes dort einspringt, wo die Breitbandförderung des Bundes die Kommunen im Regen stehen lässt“, so Weltzien in Reaktion auf heutige Äußerungen der CDU.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Der Breitbandausbau in Thüringen geht voran: Besonders an Schulen kann sich das Ergebnis mit einer Abdeckung von 56 Prozent sehen lassen“, betont Philipp Weltzien, digitalpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. „Offenbar weiß die CDU-Fraktion nicht, dass die Glasfasergesellschaft des Landes dort einspringt, wo die Breitbandförderung des Bundes die Kommunen im Regen stehen lässt“, so Weltzien in Reaktion auf heutige Äußerungen der CDU.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Last der schwierigen Markterkundung für den Breitbandausbau vor allem im ländlichen Raum liegt bei den Kommunen, während die Förderpolitik des Bundes auf Ballungszentren mit vielen Endkunden abzielt. „Die Landesregierung hat mit der Thüringer Glasfasergesellschaft (TGG) das Know-how geschaffen, um den Breitbandausbau in ländlichen Regionen voranzutreiben. Dafür sind seit diesem Jahr auch die erforderlichen Eigenmittel des Landes langfristig und flexibel im Haushalt verankert, trotz des von der CDU erzwungenen Sparhaushalts“, erklärt Weltzien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Überlegungen zur Einrichtung eines eigenständigen Ausschusses für Digitalisierung im Thüringer Landtag in der nächsten Legislaturperiode sowie zur Bündelung von Strukturen an einem Runden Tisch, steht Weltzien offen gegenüber: „Die Bündelung von Strukturen und regelmäßige Treffen, um die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft zu diskutieren und Lösungen zu erarbeiten, begrüße ich.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Bildung</category><category>Datenschutz</category><category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-69124</guid>
                <pubDate>Wed, 29 May 2024 13:33:30 +0200</pubDate>
                <title>Eklat in Suhler Erstaufnahmeeinrichtung: König-Preuss und Weltzien verurteilen rassistisches Verhalten von Wachschutzmitarbeitern</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/eklat-in-suhler-erstaufnahmeeinrichtung-koenig-preuss-und-weltzien-verurteilen-rassistisches-verhalten-von-wachschutzmitarbeitern/</link>
                <author>Katharina König-Preuss und Philipp Weltzien</author>
                <description>In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Suhl zu einem gravierenden Vorfall, bei dem mehrere Wachschutzmitarbeiter über Stunden hinweg ein rassistisches Lied sangen. Drei migrantische Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes verließen daraufhin ihre Schicht und erstatteten Anzeige wegen Beleidigung, die rassistischen Mitarbeiter sind suspendiert, die Polizei ermittelt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Linke-Landtagsabgeordneten Katharina König-Preuss und Philipp Weltzien äußern sich entsetzt über diesen Vorfall und fordern konsequente Maßnahmen. „Der Vorfall in der Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl ist ein erschütterndes Beispiel für rassistisches Verhalten und eine klare Verletzung der Menschenwürde der dort untergebrachten Schutzsuchenden. Es ist absolut inakzeptabel, dass Wachschutzmitarbeiter, die eigentlich für die Sicherheit aller Bewohner sorgen sollten, selbst rassistischen Hass und Hetze verbreiten“, erklärt Katharina König-Preuss. Solche Vorfälle traumatisieren nicht nur die betroffenen Asylsuchenden, sondern erschüttern auch das Vertrauen in die Sicherheitsstrukturen. Die Abgeordnete fordert zudem eine gründliche Überprüfung der Sicherheitsunternehmen, die in sensiblen Bereichen wie der Asylaufnahme tätig sind. „Die Auswahl und Schulung von Sicherheitspersonal muss strengen Standards genügen, um sicherzustellen, dass solche Vorfälle nicht wieder vorkommen. Wir dürfen nicht zulassen, dass rassistische und menschenverachtende Einstellungen in Einrichtungen, die Schutzsuchende beherbergen, toleriert werden.“</strong></p>
<p>Philipp Weltzien, direkt gewählter Abgeordneter für Suhl, begrüßt die Entscheidung des Wachschutzunternehmens, die beteiligten Mitarbeiter mit sofortiger Wirkung vom Dienst zu suspendieren und zum 31. Mai zu entlassen. „Diese schnelle Reaktion ist ein wichtiger und guter Schritt. Doch es muss auch sichergestellt werden, dass die betroffenen migrantischen Kollegen Unterstützung und rechtlichen Beistand erhalten, um gegen die erlittene Diskriminierung, aber auch die aktuellen Bedrohungen vorzugehen. Wir werden ihnen dabei unsere Hilfe anbieten, stehen solidarisch an ihrer Seite und und sind dankbar über die klare Position und das Einschreiten der migrantischen Beschäftigten. Notwendig ist jedoch auch, dass präventive Maßnahmen ergriffen werden, um solche Vorkommnisse in Zukunft zu verhindern“, so Weltzien, der darauf hinweist, dass es nicht der erste Vorfall mit rechten Securities in der Erstaufnahmeeinrichtung und in der Innenstadt von Suhl ist.</p>
<p>König-Preuss ergänzt: „Laut mir vorliegenden Informationen sind bei dem entsprechenden Unternehmen weitere bekannte Neonazis beschäftigt, darunter einer, der u.a. eingesetzt ist, um auf der Buslinie zwischen der EAE und der Stadt Suhl für ein vermeintlich erhöhtes Sicherheitsgefühl zu sorgen, nachdem es zu Beschwerden kam. Bei der Person handelt es sich um einen Neonazi, der Verbindungen zu ‚Combat 18‘ und der extrem rechten Neonazi-Gruppierung ‚Turonen/Garde 20‘ hat. Mir ist absolut unverständlich, wie man einen solch bekannten Neonazi überhaupt einstellen und diesen dann auch noch auf der Buslinie, auf der viele Geflüchtete unterwegs sind, einsetzen kann. Ich erwarte vom Unternehmen, dies sofort zu beenden.“</p>
<p>Abschließend appellieren König-Preuss und Weltzien an die zuständigen Behörden und die Landesregierung, den Vorfall zum Anlass zu nehmen, um die Rahmenbedingungen und Kontrollen in Asylunterkünften zu verbessern. „Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, für ein Umfeld zu sorgen, in dem alle Menschen sicher und respektiert leben können. Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung dürfen in Thüringen keinen Platz haben.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Antifaschismus</category><category>Asyl-Migration</category><category>Presse</category><category>Katharina König-Preuss</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-67549</guid>
                <pubDate>Fri, 02 Feb 2024 11:08:53 +0100</pubDate>
                <title>Weltzien gratuliert neuem Datenschutzbeauftragten</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/weltzien-gratuliert-neuem-datenschutzbeauftragten/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>Zur Wahl von Tino Melzer zum neuen Thüringer Datenschutzbeauftragten erklärt Philipp Weltzien, Sprecher für Digitalisierung, Netzpolitik und Datenschutz der Linke-Fraktion im Thüringer Landtag: „Wir gratulieren dem neuen Datenschutzbeauftragten Tino Melzer zu seiner Wahl in dieses wichtige Amt und wünschen ein gutes Händchen und Impulse, besonders in den Bereichen Gesundheit und Bildung. Hier gibt es mit der zunehmenden elektronischen Verarbeitung von Gesundheitsdaten und der Digitalisierung in den Schulen viel Raum für progressive Ansätze und Lösungen im Sinne der Patientinnen und Patienten, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrer.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Wahl von Tino Melzer zum neuen Thüringer Datenschutzbeauftragten erklärt Philipp Weltzien, Sprecher für Digitalisierung, Netzpolitik und Datenschutz der Linke-Fraktion im Thüringer Landtag:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Wir gratulieren dem neuen Datenschutzbeauftragten Tino Melzer zu seiner Wahl in dieses wichtige Amt und wünschen ein gutes Händchen und Impulse, besonders in den Bereichen Gesundheit und Bildung. Hier gibt es mit der zunehmenden elektronischen Verarbeitung von Gesundheitsdaten und der Digitalisierung in den Schulen viel Raum für progressive Ansätze und Lösungen im Sinne der Patientinnen und Patienten, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrer.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-67492</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 11:21:11 +0100</pubDate>
                <title>Scharfe Kritik an Geschäftsführung des Tagungshotels der AfD</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/scharfe-kritik-an-geschaeftsfuehrung-des-tagungshotels-der-afd/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>Zu den Veröffentlichungen rund um den stattgefundenen AfD-Bundeskonvent am Wochenende im Suhler Ringberghotel erklärt Philipp Weltzien, Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, der sein Wahlkreisbüro in Suhl hat: „Dass am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus eine zutiefst antisemitische und rassistische Partei erneut in Suhl Tagungsräume zur Verfügung gestellt bekommt, ist auch angesichts der jüngsten Veröffentlichungen rund um Deportationspläne zutiefst erschreckend. Dass die Geschäftsführung des Hotels unter dem Deckmantel einer anderen Vereinigung die AfD-Reservierung bestätigt, offenkundig auch um die gegen den AfD-Konvent protestierenden Mitarbeitenden hinters Licht zu führen, ist ungeheuerlich. Damit wird nicht nur ein richtiger und berechtigter Protest der Mitarbeitenden zunichtegemacht, sondern die von den rassistischen Plänen der AfD betroffenen Mitarbeitenden faktisch darüber im Unklaren gelassen, genau für jene zu arbeiten, die ihnen die verfassungsrechtlich geschützten Grund- und Menschenrechte aberkennen wollen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den Veröffentlichungen rund um den stattgefundenen AfD-Bundeskonvent am Wochenende im Suhler Ringberghotel erklärt Philipp Weltzien, Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, der sein Wahlkreisbüro in Suhl hat: „Dass am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus eine zutiefst antisemitische und rassistische Partei erneut in Suhl Tagungsräume zur Verfügung gestellt bekommt, ist auch angesichts der jüngsten Veröffentlichungen rund um Deportationspläne zutiefst erschreckend. Dass die Geschäftsführung des Hotels unter dem Deckmantel einer anderen Vereinigung die AfD-Reservierung bestätigt, offenkundig auch um die gegen den AfD-Konvent protestierenden Mitarbeitenden hinters Licht zu führen, ist ungeheuerlich. Damit wird nicht nur ein richtiger und berechtigter Protest der Mitarbeitenden zunichtegemacht, sondern die von den rassistischen Plänen der AfD betroffenen Mitarbeitenden faktisch darüber im Unklaren gelassen, genau für jene zu arbeiten, die ihnen die verfassungsrechtlich geschützten Grund- und Menschenrechte aberkennen wollen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Ich bin bestürzt, dass wieder ein Suhler Hotel Raum für Verschwörer, Antisemiten, Rassisten und Faschisten bietet. Dafür gibt es keine Ausreden und keine Entschuldigungen. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass das Ringberghotel eine Reservierung des AfD-Bundeskonventes angenommen hatte. Nach zahlreichen Protesten wurde eine Absage des Treffens verkündet, um es unter anderem Namen doch im Ringberghotel stattfinden zu lassen. Wo offen über Deportationen und Rassismus gesprochen wird, sollte niemand der vielen Beschäftigten mit Migrationsgeschichte seine Schicht leisten müssen“, so Weltzien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Abgeordnete ist bestürzt, dass die Geschäftsführung offenbar die finanziellen Einnahmen durch die AfD über den Protest der Mitarbeitenden stellte. „Dass die Geschäftsführung die Sorgen der Mitarbeitenden derartig ignoriert und sie ausgehend von Berichten sogar diesbezüglich belogen hat, ist fatal. Es macht deutlich, dass für die Geschäftsführung am Ende das Geld und nicht die Sorgen der Beschäftigten und ihr demokratisches Engagement zählt. Ich hätte mir eine klare Unterstützung des Ringberghotels gewünscht, mit der offensichtlich wird, dass man nicht nur hinter den Mitarbeitenden steht, sondern deutlich gegen demokratiefeindliche Positionen Stellung bezieht.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Während in ganz Deutschland Tausende gegen Rechtsextremismus und die rassistischen Pläne der AfD auf die Straße gehen, kann die AfD als parlamentarischer Arm des Rechtsterrorismus dank der Unterstützung des Ringberghotels ungestört und unbehelligt ihre menschenverachtende Ideologie organisieren. Dies ist ein fatales Zeichen für Suhl und die hier demokratisch engagierten Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weltzien weist darauf hin, dass am Sonnabend, 3. Februar 2024 eine Kundgebung um 13 Uhr unter dem Motto „Suhl steht zusammen“ auf dem Suhler Marktplatz stattfindet.</p>]]></content:encoded>
                <category>Antifaschismus</category><category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-66148</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Frühgeborenenstation Level 1 in Suhl gesichert</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/fruehgeborenenstation-level-1-in-suhl-gesichert/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>Die Petition zum Erhalt des Perinatalzentrums Level 1 in Suhl wurde heute im Petitionsausschuss abschließend beraten. Hierzu erklärt Philipp Weltzien, Mitglied im Petitionsausschuss für die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Das Thüringer Gesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass nach einer standortbezogenen Prognose Suhl nächstes Jahr die geforderte Mindestmenge zur Versorgung von Frühgeborenen, bei denen eine unmittelbare spezialisierte intensivmedizinische Versorgung des Neugeborenen absehbar ist, erfüllen wird. Das heißt, das Perinatalzentrum Level 1 in Suhl kann auch ohne Ausnahmegenehmigung für das Jahr 2024 weiter seine Leistungen anbieten. Unabhängig davon fordere ich, dass der Gemeinsame Bundesausschuss seine Zusage einhält, für eine flächendeckende Versorgung durch Stärkung der Level 2 und Level 3 Zentren zu sorgen“, so Weltzien. Dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gehören Ärztinnen und Ärzte, Kliniken, Krankenkassen sowie Patientenvertreterinnen und -vertreter an.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Petition zum Erhalt des Perinatalzentrums Level 1 in Suhl wurde heute im Petitionsausschuss abschließend beraten. Hierzu erklärt Philipp Weltzien, Mitglied im Petitionsausschuss für die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Das Thüringer Gesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass nach einer standortbezogenen Prognose Suhl nächstes Jahr die geforderte Mindestmenge zur Versorgung von Frühgeborenen, bei denen eine unmittelbare spezialisierte intensivmedizinische Versorgung des Neugeborenen absehbar ist, erfüllen wird. Das heißt, das Perinatalzentrum Level 1 in Suhl kann auch ohne Ausnahmegenehmigung für das Jahr 2024 weiter seine Leistungen anbieten. Unabhängig davon fordere ich, dass der Gemeinsame Bundesausschuss seine Zusage einhält, für eine flächendeckende Versorgung durch Stärkung der Level 2 und Level 3 Zentren zu sorgen“, so Weltzien. Dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gehören Ärztinnen und Ärzte, Kliniken, Krankenkassen sowie Patientenvertreterinnen und -vertreter an.</p>
<p>Für manche Leistungen, die ein Krankenhaus anbietet, werden sogenannte Mindestmengen an Patientinnen und Patienten gefordert, die innerhalb eines Jahres behandelt werden müssen. Auch ein Perinatalzentrum Level 1 unterliegt einer solchen Mindestmenge. Im Jahr 2022 lag die Mindestmenge noch bei 14 extrem kleinen Frühgeborenen, dieses Jahr liegt sie bei 20 und nächstes Jahr bei 25 extrem kleinen Frühgeborenen. Erfüllt die Klinik die Fallzahlen nicht, bekommt sie die Leistungen in diesem Bereich von den Krankenkassen nicht mehr erstattet. Die Petentinnen und Petenten befürchten, dass durch die deutliche Erhöhung der Mindestmenge genau das dem Klinikum in Suhl drohe.</p>
<p>Dazu erklärt Philipp Weltzien: „Aus meiner Perspektive ist die Argumentation des G-BA nicht überzeugend, dass einerseits die bisherige Fallzahl zur Qualitätssicherung am Standort Suhl nicht ausreichen würde, aber gleichzeitig dem Klinikum eine hervorragende Arbeit attestiert wird. Da kann dann schon der Verdacht aufkommen, dass es bei der Festlegung von Mindestmengen wohl auch darum geht, Ausgaben einzusparen.“</p>
<p>Die bisherigen Bundesregierungen hätten durch den herrschenden Wettbewerb die Gesundheitsversorgung immer weiter kommerzialisiert. Um Kosten zu sparen, seien zudem Leistungen aus dem Katalog der Krankenkassen gestrichen worden. Diese seien aber notwendig für eine gute Versorgung und gerechte Teilhabe der Menschen.</p>
<p>„Wir stehen weiter an der Seite derjenigen, die sich für den Erhalt des Level-1-Zentrums in Suhl über 2024 hinaus einsetzen und für eine langfristige Absicherung des Standortes kämpfen“, unterstreicht Weltzien.</p>
<p>Die Petition zum Erhalt des Perinatalzentrums Level 1 in Suhl wurde heute im Petitionsausschuss abschließend beraten. Hierzu erklärt Philipp Weltzien, Mitglied im Petitionsausschuss für die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Das Thüringer Gesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass nach einer standortbezogenen Prognose Suhl nächstes Jahr die geforderte Mindestmenge zur Versorgung von Frühgeborenen, bei denen eine unmittelbare spezialisierte intensivmedizinische Versorgung des Neugeborenen absehbar ist, erfüllen wird. Das heißt, das Perinatalzentrum Level 1 in Suhl kann auch ohne Ausnahmegenehmigung für das Jahr 2024 weiter seine Leistungen anbieten. Unabhängig davon fordere ich, dass der Gemeinsame Bundesausschuss seine Zusage einhält, für eine flächendeckende Versorgung durch Stärkung der Level 2 und Level 3 Zentren zu sorgen“, so Weltzien. Dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gehören Ärztinnen und Ärzte, Kliniken, Krankenkassen sowie Patientenvertreterinnen und -vertreter an.</p>
<p>Für manche Leistungen, die ein Krankenhaus anbietet, werden sogenannte Mindestmengen an Patientinnen und Patienten gefordert, die innerhalb eines Jahres behandelt werden müssen. Auch ein Perinatalzentrum Level 1 unterliegt einer solchen Mindestmenge. Im Jahr 2022 lag die Mindestmenge noch bei 14 extrem kleinen Frühgeborenen, dieses Jahr liegt sie bei 20 und nächstes Jahr bei 25 extrem kleinen Frühgeborenen. Erfüllt die Klinik die Fallzahlen nicht, bekommt sie die Leistungen in diesem Bereich von den Krankenkassen nicht mehr erstattet. Die Petentinnen und Petenten befürchten, dass durch die deutliche Erhöhung der Mindestmenge genau das dem Klinikum in Suhl drohe.</p>
<p>Dazu erklärt Philipp Weltzien: „Aus meiner Perspektive ist die Argumentation des G-BA nicht überzeugend, dass einerseits die bisherige Fallzahl zur Qualitätssicherung am Standort Suhl nicht ausreichen würde, aber gleichzeitig dem Klinikum eine hervorragende Arbeit attestiert wird. Da kann dann schon der Verdacht aufkommen, dass es bei der Festlegung von Mindestmengen wohl auch darum geht, Ausgaben einzusparen.“</p>
<p>Die bisherigen Bundesregierungen hätten durch den herrschenden Wettbewerb die Gesundheitsversorgung immer weiter kommerzialisiert. Um Kosten zu sparen, seien zudem Leistungen aus dem Katalog der Krankenkassen gestrichen worden. Diese seien aber notwendig für eine gute Versorgung und gerechte Teilhabe der Menschen.</p>
<p>„Wir stehen weiter an der Seite derjenigen, die sich für den Erhalt des Level-1-Zentrums in Suhl über 2024 hinaus einsetzen und für eine langfristige Absicherung des Standortes kämpfen“, unterstreicht Weltzien.</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-Themen</category><category>Gesundheit</category><category>Medien</category><category>Presse</category><category>Fraktion-MdL</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-63903</guid>
                <pubDate>Wed, 03 May 2023 10:34:28 +0200</pubDate>
                <title>Welt-Passwort-Tag: „123456“ sollte der Vergangenheit angehören</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/welt-passwort-tag-123456-sollte-der-vergangenheit-angehoeren/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>Passwörter sollen schützen und den sicheren Zugang zu beispielsweise Kundenportalen und Nachrichten-Seiten ermöglichen. Der Welt-Passwort-Tag am 4. Mai 2023 erinnert daran und mahnt zu mehr Vorsicht bei der Passwort-Wahl. Philipp Weltzien, Sprecher für Digitalisierung, Netzpolitik und Datenschutz der Linksfraktion im Thüringer Landtag gibt zu bedenken: „Sich immer alle Passwörter zu merken, ist zu einer Herausforderung geworden. Informationen abzurufen, Produkte zu bestellen und Online-Zahlungen zu tätigen, geht häufig nur noch, wenn die Nutzer auch das zugehörige Passwort parat haben. „123456“ oder ähnlich einfache Kombinationen für Passwörter sollten der Vergangenheit angehören, denn sie sind ein Einfallstor für Betrüger und Kriminelle.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Passwörter sollen schützen und den sicheren Zugang zu beispielsweise Kundenportalen und Nachrichten-Seiten ermöglichen. Der Welt-Passwort-Tag&nbsp;am 4. Mai 2023&nbsp;erinnert daran und mahnt zu mehr Vorsicht bei der Passwort-Wahl. Philipp Weltzien, Sprecher für Digitalisierung, Netzpolitik und Datenschutz der Linksfraktion im Thüringer Landtag gibt zu bedenken: „Sich immer alle Passwörter zu merken, ist zu einer Herausforderung geworden. Informationen abzurufen, Produkte zu bestellen und Online-Zahlungen zu tätigen, geht häufig nur noch, wenn die Nutzer auch das zugehörige Passwort parat haben. „123456“ oder ähnlich einfache Kombinationen für Passwörter sollten der Vergangenheit angehören, denn sie sind ein Einfallstor für Betrüger und Kriminelle.“</strong></p>
<p>Unter den ersten zehn beliebtesten deutschen Passwörter 2022 lag das Passwort „123456“ auf Platz 1, wie das Hasso-Plattner-Institut (HPI) der Universität Potsdam ermittelte. „Sichere Anmeldedaten sind wichtiger denn je. Schützen kann man sich, indem Nutzer ihre Passwörter regelmäßig ändern, sie gewisse Qualitätsanforderung erfüllen wie etwa möglichst lange Passwörter zu wählen, verschiedene Passwörter für verschiedene Konten zu haben und natürlich niemandem seine Passwörter zu geben“, erklärt Weltzien. Abhilfe schaffen können sogenannte Passwortmanager, welche alle Passwörter an einem Ort speichern. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt zudem, die Zwei- beziehungsweise Mehr-Faktor-Authentifizierung einzusetzen. „Bei Online-Zahlungen und -Überweisungen ist diese Methode besonders ratsam. Das Passwort wird per Fingerabdruck, App, Link oder Eingabe einer weiteren PIN bestätigt und erhöht die Sicherheit“, so Weltzien abschließend.</p>
<p>Mehr Informationen zur Erstellung eines sicheren Passworts finden Sie auf der Seite des BSI:&nbsp;<a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Cyber-Sicherheitsempfehlungen/Accountschutz/Sichere-Passwoerter-erstellen/sichere-passwoerter-erstellen_node.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Cyber-Sicherheitsempfehlungen/Accountschutz/Sichere-Passwoerter-erstellen/sichere-passwoerter-erstellen_node.html</a></p>
<p>„Die beliebtesten deutschen Passwörter 2022“ (Pressemitteilung vom 19.12.2022) vom HPI Potsdam:&nbsp;<a href="https://hpi.de/pressemitteilungen/2022/die-beliebtesten-deutschen-passwoerter-2022.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://hpi.de/pressemitteilungen/2022/die-beliebtesten-deutschen-passwoerter-2022.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-60925</guid>
                <pubDate>Fri, 21 Oct 2022 13:51:10 +0200</pubDate>
                <title>Bei Datenpanne umfassende Aufklärung und wirksame Konsequenzen ja - Instrumentalisierung nein</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/bei-datenpanne-umfassende-aufklaerung-und-wirksame-konsequenzen-ja-instrumentalisierung-nein/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>„Die durch Medienberichterstattung des MDR bekannt gewordene Datenlöschungspanne, die offensichtlich digitale Dokumente des Thüringer Justizministeriums und der Staatskanzlei aus den Jahren 2015 bis 2021 betrifft, muss umfassend auch im Justizausschuss aufgeklärt werden. Dazu sollte die nächste Sitzung des Ausschusses genutzt werden, die schon seit längerem für den 4. November vorgesehen ist. Aus den Ergebnissen dieser Aufarbeitung müssen dann die notwendigen Schlussfolgerungen gezogen werden, um solche Vorfälle zukünftig zu vermeiden. In digitalen Pannenfällen ist umfassende Transparenz und couragierte Fehlerkultur angezeigt, um möglichst schnell das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in das reibungslose Arbeiten der Verwaltung und die digitale Datensicherheit bei öffentlichen Stellen wiederherzustellen. Denn dieses Vertrauen der Menschen in die Sicherheit und Schadensfreiheit digitaler Abläufe ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Bürgerinnen und Bürger der weiteren Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und ihrer Dienstleistungsangebote letztlich positiv gegenüberstehen. Die öffentliche Hand hat auch mit Blick auf die Gewährleistung der Rechtssicherheit bei behördlichen Vorgängen die Pflicht, für sicheren Datenverkehr und sicheren Umgang mit digitalen Daten und Dokumenten zu sorgen“, so Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der LINKE-Fraktion.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die durch Medienberichterstattung des MDR bekannt gewordene Datenlöschungspanne, die offensichtlich digitale Dokumente des Thüringer Justizministeriums und der Staatskanzlei aus den Jahren 2015 bis 2021 betrifft, muss umfassend auch im Justizausschuss aufgeklärt werden. Dazu sollte die nächste Sitzung des Ausschusses genutzt werden, die schon seit längerem für den 4. November vorgesehen ist. Aus den Ergebnissen dieser Aufarbeitung müssen dann die notwendigen Schlussfolgerungen gezogen werden, um solche Vorfälle zukünftig zu vermeiden. In digitalen Pannenfällen ist umfassende Transparenz und couragierte Fehlerkultur angezeigt, um möglichst schnell das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in das reibungslose Arbeiten der Verwaltung und die digitale Datensicherheit bei öffentlichen Stellen wiederherzustellen. Denn dieses Vertrauen der Menschen in die Sicherheit und Schadensfreiheit digitaler Abläufe ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Bürgerinnen und Bürger der weiteren Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und ihrer Dienstleistungsangebote letztlich positiv gegenüberstehen. Die öffentliche Hand hat auch mit Blick auf die Gewährleistung der Rechtssicherheit bei behördlichen Vorgängen die Pflicht, für sicheren Datenverkehr und sicheren Umgang mit digitalen Daten und Dokumenten zu sorgen“, so Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der LINKE-Fraktion.</strong></p>
<p>Auch die Fachgremien des Landtags sollten daher zur notwendigen Transparenz und der umfassenden fachlichen und gesellschaftspolitischen Aufarbeitung dieser Datenpanne mit ihren Aktivitäten beitragen. „Allerdings ist es bei diesem sehr wichtigen Thema der Datensicherheit nicht angebracht, in eine parteipolitisch gefärbte ‚Instrumentalisierungsaktion‘ zu verfallen. Die anstehende notwendige Aufarbeitung im Justizausschusses sollte vielmehr zur eingehenden sachlich-kritischen Diskussion der Vorgänge auf Grundlage einer möglichst umfassenden Informationsbasis genutzt werden – auch schon mit dem Blick auf mögliche Schlussfolgerungen für die Ausgestaltung für Datensicherungsstrukturen und Arbeitsabläufe in der Landesregierung, bei den Ministerien, aber auch den nachgeordneten Behörden“, unterstreicht der LINKE-Datenschutz-Experte Weltzien. So müsse z.B. dringend in den Blick genommen werden, wie in Zukunft verhindert werden kann, dass auch Sicherungskopien verloren gingen. Bei der Auswahl und Nutzung externer Dienstleister, Produkte und Leistungen für die Landesverwaltung sei auch zukünftig gesteigerte Aufmerksamkeit in Sachen Qualitätssicherung geboten.</p>
<p>„Die LINKE-Fraktion wird die weitere Aufarbeitung der Datenpanne – samt Entwicklung der für die Verhinderung solcher Vorfälle ggf. daraus notwendigen Handlungsschritte – kritisch begleiten. Sollte sich im Rahmen der Aufarbeitung der Datenpanne herausstellen, dass auch personelle und / oder finanzielle haushalterische Schritte als Schlussfolgerung sinnvoll sein sollten, müssten diese sich dann in den laufenden Haushaltsberatungen wiederfinden“, so LINKE-Abgeordneter Weltzien.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-60033</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Aug 2022 13:55:18 +0200</pubDate>
                <title>Hilfe für digitale Katastrophenfälle aufbauen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/hilfe-fuer-digitale-katastrophenfaelle-aufbauen/</link>
                <author>Donata Vogtschmidt, Philipp Weltzien</author>
                <description>„Feuerwehr, Rettungsdienst und das Technische Hilfswerk (THW) sind bei Unfällen und Katastrophenfällen zur Stelle. Vergleichbare zivile Strukturen müssen wir auch für den digitalen Raum aufbauen, um Sicherheit für die kritische Infrastruktur in Thüringen zu schaffen“, fordern Donata Vogtschmidt, Sprecherin für Katastrophenschutz, und Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz, beide Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Heute wurde bekannt, dass kriminelle Hacker:innen beim Angriff auf die Stadtverwaltung in Suhl sensible Daten von Einwohner:innen abgegriffen haben. Wir schließen uns daher den Forderungen der AG KRITIS nach einem Cyber-Hilfswerk (CHW) an und wollen uns besonders für den Aufbau von ehrenamtlichen Strukturen zur Bewältigung in Cyber-Großschadenslagen einsetzen. Ein erster Schritt ist mit der Bereitstellung von finanziellen Mitteln im Bundeshaushalt durch die Ampel-Koalition in Höhe von 500.000 Euro bereits getan, was wir sehr begrüßen. Eine zeitnahe Umsetzung ist nun dringend geboten“, so die Abgeordneten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Feuerwehr, Rettungsdienst und das Technische Hilfswerk (THW) sind bei Unfällen und Katastrophenfällen zur Stelle. Vergleichbare zivile Strukturen müssen wir auch für den digitalen Raum aufbauen, um Sicherheit für die kritische Infrastruktur in Thüringen zu schaffen“, fordern Donata Vogtschmidt, Sprecherin für Katastrophenschutz, und Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz, beide Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Heute wurde bekannt, dass kriminelle Hacker:innen beim Angriff auf die Stadtverwaltung in Suhl sensible Daten von Einwohner:innen abgegriffen haben. Wir schließen uns daher den Forderungen der AG KRITIS nach einem Cyber-Hilfswerk (CHW) an und wollen uns besonders für den Aufbau von ehrenamtlichen Strukturen zur Bewältigung in Cyber-Großschadenslagen einsetzen. Ein erster Schritt ist mit der Bereitstellung von finanziellen Mitteln im Bundeshaushalt durch die Ampel-Koalition in Höhe von 500.000 Euro bereits getan, was wir sehr begrüßen. Eine zeitnahe Umsetzung ist nun dringend geboten“, so die Abgeordneten.</strong></p>
<p>In Deutschland ist laut Bundeslagebericht Cybercrime 2021 die Zahl der Cyberstraftaten auf 146.363 erfasste Delikte gestiegen, das ist ein Anstieg von 12 Prozent. Dagegen lag die Aufklärungsquote bei einem recht niedrigen Wert von nur 29,3 Prozent. „Ein Cyberangriff auf Basis-Infrastrukturen durch kriminelle Hacker:innen oder Geheimdienste anderer Länder ist kein abstraktes Szenario mehr, sondern ein „Blackout“, der uns alle treffen kann. In vielen Fällen ist es schwer festzustellen, wer hinter solchen Angriffen steckt. Unsere kritische Infrastruktur, insbesondere die Bereiche Energie- und Wasserversorgung, Telekommunikation, Krankenhäuser und Verwaltung sind seit Jahren abstrakt gefährdet, mögliche Folgen verheerend. Notfallübungen und ein Plan zum Einsatz eines Katastrophenstabs auch für den digitalen Ernstfall sollten regelmäßig mit einem Cyber-Hilfswerk (CHW) geprobt werden“, erklärt Vogtschmidt.</p>
<p>Auch in Thüringen kam es zu Cyberangriffen, so beispielsweise im Dezember 2021 bei der Stadtverwaltung Schmalkalden, im Frühjahr 2022 bei der Unfallkasse Thüringen und wie eben genannt bei der Stadtverwaltung Suhl sowie Anfang August bei der Thüringer IHK. „Gerade, wenn die IT in öffentlichen Verwaltungen lahmgelegt wird, können im schlimmsten Fall Sozial- und Unterhaltsleistungen nicht mehr ausgezahlt werden. Auch persönliche Daten der Bürger:innen stehen auf dem Spiel, wie der Fall in der Stadtverwaltung Suhl zeigt. Damit wird das Vertrauen in den Staat massiv gefährdet!“, ist sich Weltzien sicher. Im Fall von Cyber-Großschadenslagen sollte das Cyber-Hilfswerk (CHW) in der Lage sein, schnell zu reagieren und vor Ort technische Unterstützung leisten zu können. „Oberstes Ziel sollte der Schutz der Bevölkerung sein. Darüber hinaus sorgen solche Organisationen dafür, dass Grundlagen der Einsatzlogik und Teamwork beim Beheben von digitalen Störfällen und Expert:innenwissen geschaffen werden“, so Weltzien mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen.</p>
<p>Mehr Informationen zur Arbeit der AG KRITIS erhalten Sie unter:&nbsp;<a href="https://ag.kritis.info/" target="_blank" rel="noreferrer">https://ag.kritis.info/</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Inneres</category><category>Presse</category><category>Donata Vogtschmidt</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-57356</guid>
                <pubDate>Thu, 10 Mar 2022 14:07:56 +0100</pubDate>
                <title>„Internet für alle“ durch Hochschulen ausbauen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/philipp-weltzien/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>„Um das Ziel ››Internet für alle und überall‹‹ zu realisieren, müssen wir den öffentlichen Zugang zum Internet effektiv ausbauen. Dabei kommt auch den Thüringer Hochschulen eine wichtige Rolle zu“, erklärt Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag. Im Rahmen des Ausschusses für Digitale Gesellschaft haben sich die Mitglieder über den aktuellen Stand zum Ausbau öffentlicher Hotspots an Hochschulen informiert.

„Nicht alle Menschen können sich schnelle und teure Datenpakete leisten, weshalb Ihnen die Möglichkeit zur Teilhabe am digitalen gesellschaftlichen Leben verwehrt bleiben. Wir verstehen den Zugang zum Internet als Daseinsvorsorge und wollen den Ausbau der WLAN-Strukturen im Land weiter vorantreiben. Neben dem Engagement der Freifunknetze können auch die Hochschulen über das Netz ››eduroam‹‹ dazu einen Beitrag leisten“, ist sich der LINKE Abgeordnete Weltzien sicher. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Um das Ziel ‚Internet für alle und überall‘ zu realisieren, müssen wir den öffentlichen Zugang zum Internet effektiv ausbauen. Dabei kommt auch den Thüringer Hochschulen eine wichtige Rolle zu“, erklärt Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag. Im Rahmen des Ausschusses für Digitale Gesellschaft haben sich die Mitglieder über den aktuellen Stand zum Ausbau öffentlicher Hotspots an Hochschulen informiert.</strong></p>
<p>„Nicht alle Menschen können sich schnelle und teure Datenpakete leisten, weshalb Ihnen die Möglichkeit zur Teilhabe am digitalen gesellschaftlichen Leben verwehrt bleiben. Wir verstehen den Zugang zum Internet als Daseinsvorsorge und wollen den Ausbau der WLAN-Strukturen im Land weiter vorantreiben. Neben dem Engagement der Freifunknetze können auch die Hochschulen über das Netz ››eduroam‹‹&nbsp;dazu einen Beitrag leisten“, ist sich der LINKE Abgeordnete Weltzien sicher.&nbsp;</p>
<p>Wie die Verknüpfung von kommunalen Netzwerken mit denen der Hochschulen gelingen kann, zeigt das Land Berlin. „Durch das Hochschulnetzwerk konnte das Projekt ››Free-Wifi-Berlin‹‹&nbsp;um mehr als 8000 Zugangspunkte erweitert werden. Für Thüringen müssen solche Projekte Vorbildcharakter haben, um kostenfreies und flächendeckendes WLAN endlich Realität werden zu lassen. Um solche Strukturen auszubauen, wäre es notwendig, nicht nur die Hochschulen einzubeziehen, sondern weitere Akteure wie beispielsweise die Stadtwerke“, fordert Weltzien abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-56605</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Jan 2022 19:02:11 +0100</pubDate>
                <title>Zum europäischen Tag des Datenschutzes: Vertrauen braucht Verlässlichkeit</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/zum-europaeischen-tag-des-datenschutzes-vertrauen-braucht-verlaesslichkeit/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>„Der Schutz der eigenen Daten ist nicht nur am europäischen Tag des Datenschutzes von hoher Bedeutung, sondern muss jeden Tag ein Grundsatz des Handelns sein“, erklärt Philipp Weltzien, Sprecher für Datenschutz der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag. „Bestimmungen zur Vertraulichkeit von Daten sind universell und dürfen keinesfalls nach Beliebigkeit und Augenmaß ausgehöhlt werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Der Schutz der eigenen Daten ist nicht nur am europäischen Tag des Datenschutzes von hoher Bedeutung, sondern muss jeden Tag ein Grundsatz des Handelns sein“, erklärt Philipp Weltzien, Sprecher für Datenschutz der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag. „Bestimmungen zur Vertraulichkeit von Daten sind universell und dürfen keinesfalls nach Beliebigkeit und Augenmaß ausgehöhlt werden.</strong></p>
<p>In der aktuellen pandemischen Lage hat der lockerere Umgang mit den Bedenken der Datenschützer:innen unter anderem zum Einsatz der datenschutzrechtlich katastrophalen Luca-App geführt. Außer dass hierbei große Datenmengen bei einem intransparenten privaten Anbieter gelandet sind, hat die App ihre Wirkung verfehlt. Die Nutzung dieser Daten durch die Gesundheitsämter in Thüringen muss daher dringend beendet werden. Bundesweit braucht es wieder ein klares Bekenntnis der öffentlichen Hand zur Einhaltung des Datenschutzes. Skandale wie die Nutzung von Daten der Kontaktnachverfolgung durch die Polizeibehörden in einzelnen Bundesländern zerstören das Vertrauen von Bürger:innen zu digitalen Prozessen“, so der Abgeordnete weiter.</p>
<p>„Mit Blick auf die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung muss dieses verlorene Vertrauen der Bürger:innen dringend wieder aufgebaut werden. Das funktioniert nur mit Verlässlichkeit und einem einheitlichen, nachvollziehbaren Handeln der Datenschutzbeauftragten der Länder. Dazu müssen die Aufgaben der Beratung wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. Die Wahrnehmung, dass der Landesdatenschutzbeauftragte Thüringens öffentlich nur mit Strafandrohungen, z. B. gegen Lehrer:innen und Landesschülervertretungen in Erscheinung tritt, hemmt die Akzeptanz zu digitalen Anwendungen. Im Zuge der Umsetzung des OZG und Bestrebungen im E-Government muss die Arbeit des Datenschutzbeauftragten wesentlich bürgernäher und konstruktiver werden“, betont Weltzien abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-56303</guid>
                <pubDate>Mon, 10 Jan 2022 12:54:14 +0100</pubDate>
                <title>Corona-Warn-App als funktionierende Alternative für die Luca-App</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/corona-warn-app-als-funktionierende-alternative-fuer-die-luca-app/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>Die Bundesländer müssen im Februar über die Kündigung der Verträge mit den Machern der Luca-App entscheiden. Thüringen hatte auf Landesebene nicht auf die Luca-App gesetzt, sondern sich auf Vielfalt bei der Kontaktnachverfolgung verständigt. Einzelne Städte und Gemeinden hatten die Luca-App aber als Modellprojekt eingeführt. Philipp Weltzien, Sprecher für Digitalisierung, Netzpolitik und Datenschutz, erklärt: „Die Luca-App hat sich nicht bewährt! Für Thüringer Städte und Kommunen, die die App als Modellprojekt eingesetzt haben, ist es wichtig, die bestehenden Verträge nun zu kündigen und keine weiteren Steuergelder für solche Projekte zu verschwenden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Bundesländer müssen im Februar über die Kündigung der Verträge mit den Machern der Luca-App entscheiden. Thüringen hatte auf Landesebene nicht auf die Luca-App gesetzt, sondern sich auf Vielfalt bei der Kontaktnachverfolgung verständigt. Einzelne Städte und Gemeinden hatten die Luca-App aber als Modellprojekt eingeführt. Philipp Weltzien, Sprecher für Digitalisierung, Netzpolitik und Datenschutz, erklärt: „Die Luca-App hat sich nicht bewährt! Für Thüringer Städte und Kommunen, die die App als Modellprojekt eingesetzt haben, ist es wichtig, die bestehenden Verträge nun zu kündigen und keine weiteren Steuergelder für solche Projekte zu verschwenden.“</strong></p>
<p>Eine SPIEGEL-Umfrage aus dem letzten Sommer hatte gezeigt, dass viele Gesundheitsämter die Daten der Luca-App nicht nutzen. Der LINKE Abgeordnete stellt klar: „Es ist unverantwortlich, Steuergelder einzusetzen, wenn klar ist, dass Daten, App und Infrastruktur in den Händen von privatwirtschaftlichen Betreibern bleiben. Mit der Corona-Warn-App steht eine staatliche Alternative zur Verfügung, die Warnungen ohne das Zutun von zum Teil überlasteten Behörden automatisiert verschickt. In der nächsten Verordnung sollte die Thüringer Landesregierung die Corona-Warn-App als geeignetes Mittel zur digitalen Kontaktnachverfolgung stärker in den Fokus rücken.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Presse</category><category>Corona</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-56215</guid>
                <pubDate>Mon, 03 Jan 2022 10:58:21 +0100</pubDate>
                <title>Onlinezugangsgesetz nutzerfreundlich vorantreiben</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/onlinezugangsgesetz-nutzerfreundlich-vorantreiben/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>Bis 31.12.2022 sind alle Verwaltungen bundesweit aufgefordert ihre Leistungen auch online anzubieten. Philipp Weltzien, Sprecher für Digitalisierung, Netzpolitik und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag fordert: „Bis Ende des Jahres 2022, also jetzt noch gut ein Jahr, müssen Kommunen ihre Verwaltungsleistungen digital anbieten. Es ist wichtig die Umsetzung nutzerfreundlich voranzutreiben und entsprechend zu begleiten, nur so kann es gelingen Digitalisierung zu leben und niemanden zurückzulassen!“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bis 31.12.2022 sind alle Verwaltungen bundesweit aufgefordert ihre Leistungen auch online anzubieten. Philipp Weltzien, Sprecher für Digitalisierung, Netzpolitik und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag fordert: „Bis Ende des Jahres 2022, also jetzt noch gut ein Jahr, müssen Kommunen ihre Verwaltungsleistungen digital anbieten. Es ist wichtig die Umsetzung nutzerfreundlich voranzutreiben und entsprechend zu begleiten, nur so kann es gelingen Digitalisierung zu leben und niemanden zurückzulassen!“</strong></p>
<p>Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung beflügelt und in der derzeitigen Krise viele Defizite aufgezeigt. „Aus diesen Erfahrungen müssen wir lernen und in den Verwaltungen stärkere Standardisierungen vornehmen, um auch zukünftig technische Erneuerungen mit einzubinden und anschlussfähig zu halten. Die Situation darf nicht ausgesessen, sondern muss proaktiv von den Kommunen umgesetzt werden“, erläutert der LINKE Abgeordnete.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Kommunales</category><category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-54825</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Sep 2021 14:12:20 +0200</pubDate>
                <title>Güngör begrüßt neue Corona-Arbeitschutzverordnung des Bundes</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/guengoer-begruesst-neue-corona-arbeitschutzverordnung-des-bundes0/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör, Philipp Weltzien</author>
                <description>Zur neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundes, die ab heute gilt, erklärt Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Thüringer Landtag: „Ziel muss es sein, die Infektionsrate gesamtgesellschaftlich und damit auch in der Arbeitswelt möglichst niedrig zu halten. Die neue Arbeitsschutzverordnung bemüht sich um Schritte hin zu einer höheren Impfquote, die wiederum auch zu mehr Sicherheit im Betrieb führt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundes, die ab heute gilt, erklärt Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Thüringer Landtag:</strong><strong> „Ziel muss es sein, die Infektionsrate gesamtgesellschaftlich und damit auch in der Arbeitswelt möglichst niedrig zu halten. Die neue Arbeitsschutzverordnung bemüht sich um Schritte hin zu einer höheren Impfquote, die wiederum auch zu mehr Sicherheit im Betrieb führt.</strong></p>
<p>Besonders positiv hervorzuheben ist die sogenannte Impfunterstützungspflicht, die es Arbeitnehmer*innen erlaubt, sich während ihrer Arbeitszeit impfen zu lassen sowie die Aufforderung an Arbeitgebende, innerbetriebliche Informationskampagnen zu fördern und arbeitsschutzrechtliche Unterweisungen umzusetzen. Eingefügt wurde in der Arbeitsschutzverordnung in §2 Absatz 1 zudem Folgendes: „Bei der Festlegung und der Umsetzung der Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes kann der Arbeitgeber einen ihm bekannten Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten berücksichtigen.“ Laut Güngör ist diese ´Kann-Formulierung´ ein angemessener Kompromiss, der die gewerkschaftlichen Bedenken bezüglich des Schutzes der gesundheitsbezogenen Daten von Arbeitnehmer:innen berücksichtigt.</p>
<p>Philipp Weltzien, Sprecher für Datenschutz, ergänzt: „Wichtig ist, dass die Herausgabe der sensiblen privaten Daten auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruht. Arbeitnehmer:innen dürfen keine negativen Auswirkungen erfahren, wenn sie ihr Recht auf informelle Selbstbestimmung wahrnehmen. Die Offenlegung von gesundheitsbezogenen Daten erfordert ein hohes Maß an Vertrauen und darf daher keinesfalls erzwungen werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Arbeit</category><category>Datenschutz</category><category>Presse</category><category>Corona</category><category>Lena Saniye Güngör</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-53364</guid>
                <pubDate>Thu, 27 May 2021 12:17:13 +0200</pubDate>
                <title>Sicherheitsrisiko für Gesundheitsämter durch Luca-App</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/sicherheitsrisiko-fuer-gesundheitsaemter-durch-luca-app/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>„Ständig werden neue Informationen über Sicherheitslücken der Luca-App bekannt, die die digitale Infrastruktur der Gesundheitsämter lahmlegen können. Es ist jetzt wichtig, sich Fehler einzugestehen, die bestehenden Verträge mit der Luca-App zu kündigen und die Check-In Funktion der Corona-Warn-App so anzupassen, dass sie den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden“, fordert Philipp Weltzien, Sprecher für Digitalisierung, Netzpolitik und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag. Zahlreiche Hinweise von IT-Sicherheitsforschern sind vom Unternehmen Nexenio bisher bestritten und geleugnet worden. Besonders anschaulich hatte der Sicherheitsforscher Marcus Mengs in einem Video demonstriert, wie eine bereits zuvor bekanntgewordene Sicherheitslücke weiterhin besteht und sich für einen Angriff mit Schadsoftware ausnutzen lässt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ständig werden neue Informationen über Sicherheitslücken der Luca-App bekannt, die die digitale Infrastruktur der Gesundheitsämter lahmlegen können. Es ist jetzt wichtig, sich Fehler einzugestehen, die bestehenden Verträge mit der Luca-App zu kündigen und die Check-In Funktion der Corona-Warn-App so anzupassen, dass sie den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden“, fordert Philipp Weltzien, Sprecher für Digitalisierung, Netzpolitik und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag. Zahlreiche Hinweise von IT-Sicherheitsforschern sind vom Unternehmen Nexenio bisher bestritten und geleugnet worden. Besonders anschaulich hatte der Sicherheitsforscher Marcus Mengs in einem Video demonstriert, wie eine bereits zuvor bekanntgewordene Sicherheitslücke weiterhin besteht und sich für einen Angriff mit Schadsoftware ausnutzen lässt.</strong></p>
<p>Weltzien weiter: „Der Bund muss liefern und die Funktionen der Corona-Warn-App vorantreiben, um eine sichere Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen, damit beispielsweise Gastronomen und Einzelhändler:innen die Möglichkeit gegeben wird, den gesetzlichen Anforderungen auch digital gerecht zu werden. Kommunen und Länder dürfen keine weiteren Steuergelder in eine gefährliche App wie Luca investieren. Öffentliche Gelder müssen auch dem öffentlichen Interesse dienen und Vertrauen in digitale Produkte schaffen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-52545</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Apr 2021 14:34:52 +0200</pubDate>
                <title>Digitale Kontaktnachverfolgung gewährleisten und Vertrauen schaffen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/digitale-kontaktnachverfolgung-gewaehrleisten-und-vertrauen-schaffen/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>Anlässlich der Kritik an der Luca-App fordert Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Wenn Steuergelder für digitale Kontaktnachverfolgung eingesetzt werden, dann müssen dezentrale und datensparsame Apps zur Anwendung kommen, deren Quellcode offengelegt wurde. Wir müssen uns mehr für den Einsatz von Apps stark machen, die eine digitale Kontaktnachverfolgung gewährleisten und den Anforderungen von Infektions- und Datenschutz entsprechen, um Menschen vor der Corona-Pandemie besser schützen zu können. Wichtig ist, dass in diesen Prozessen Transparenz geschaffen wird, damit die Bürger:innen das Vertrauen in die Politik nicht verlieren.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>&nbsp;Anlässlich der Kritik an der Luca-App&nbsp;</strong><strong>fordert Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE</strong><strong>&nbsp;</strong><strong>im Thüringer Landtag: „Wenn Steuergelder für digitale Kontaktnachverfolgung eingesetzt werden, dann müssen dezentrale und datensparsame Apps zur Anwendung kommen, deren Quellcode offengelegt wurde. Wir müssen uns mehr für den Einsatz von Apps stark machen, die eine digitale Kontaktnachverfolgung gewährleisten und den Anforderungen von Infektions- und Datenschutz entsprechen,&nbsp;</strong><strong>um&nbsp;</strong><strong>Menschen vor der Corona-Pandemie besser&nbsp;</strong><strong>schützen zu</strong><strong>&nbsp;können.</strong><strong>&nbsp;</strong><strong>Wichtig ist, dass in diesen Prozessen Transparenz geschaffen wird, damit die Bürger:innen das Vertrauen in die Politik nicht verlieren.“</strong></p>
<p>Die Corona-Warn-App, die vom Bund finanziert wurde, hat bereits eine breite Nutzer:innenbasis und sollte dementsprechend weiterentwickelt werden. Philipp Weltzien fügt hinzu: „Es ist leider versäumt worden, die Corona-Warn-App vom Bund stetig weiterzuentwickeln. Die derzeitigen Probleme mit der App sollen nun von privatwirtschaftlichen Anbietern aufgefangen werden. Sinnvoll wäre es, die Corona-Warn-App so umzugestalten, dass Bürger:innen diese vertrauensvoll nutzen können und den Gesundheitsämtern eine effektive Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird. Ein wichtiges Signal ist es zudem auch, die Apps barrierefrei zu gestalten und beispielsweise Menschen mit einer Sehbehinderung nicht außen vor zu lassen. Gerade wenn Apps und deren Umsetzung von öffentlichem Interesse sind, müssen wir solche Themen mitdenken und dürfen nicht warten, bis das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz beschlossen wird.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Presse</category><category>Corona</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-52023</guid>
                <pubDate>Fri, 12 Mar 2021 16:31:40 +0100</pubDate>
                <title>Reaktion auf offenen Brief  von Kommunalpolitikern</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/reaktion-auf-offenen-brief-von-kommunalpolitikern/</link>
                <author>Anja Müller, Kati Engel, Ronald Hande, Patrick Beier, Philipp Weltzien und Sascha Bilay</author>
                <description>Zum offenen Brief von Landrätin Peggy Greiser (Schmalkalden-Meiningen), Landrat Thomas Müller (Hildburghausen), Reinhard Krebs (Wartburgkreis) und Oberbürgermeister André Knapp (Suhl) vom 12.03.21 erklären die regional verantwortlichen Landtagsabgeordneten der Fraktion DIE LINKE Anja Müller, Kati Engel, Ronald Hande, Patrick Beier, Philipp Weltzien und Sascha Bilay folgendes:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum offenen Brief von Landrätin Peggy Greiser (Schmalkalden-Meiningen), Landrat Thomas Müller (Hildburghausen), Reinhard Krebs (Wartburgkreis) und Oberbürgermeister André Knapp (Suhl) vom 12.03.21 erklären die regional verantwortlichen Landtagsabgeordneten der Fraktion DIE LINKE Anja Müller, Kati Engel, Ronald Hande, Patrick Beier, Philipp Weltzien und Sascha Bilay folgendes:</strong></p>
<p>Die Vorwürfe, die Landesregierung würde konzeptionslos handeln und die Region Südwestthüringen stiefmütterlich behandeln, weisen wir entschieden zurück. Die Landesregierung ist ihrer Verantwortung allen Landesteilen gleichmäßig nachgekommen. Dabei hat sie die Entwicklung der Fallzahlen an Neuinfektionen stets sorgsam und vorausschauend im Blick gehabt und frühzeitig auf regionale und lokale Entwicklungen reagiert.</p>
<p>So hat beispielsweise das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF) den Landkreis Hildburghausen vom 30.11.20 bis zum 04.12.20 mit 11.000 Tests ausgestattet und auch die Personalkosten, die durch den Einsatz des DRK zur Abnahme der Tests entstanden sind, übernommen, um bei der damaligen schwierigen Lage im Landkreis Hildburghausen zu helfen und auch die Fortführung des Schulbetriebs zu ermöglichen. Leider wurden damals weniger als 2.500 Testungen von den Bürger_innen wahrgenommen. Hier hätte sich vor allem der Landrat stärker engagieren müssen, um eine höhere Testbereitschaft im Landkreis zu erreichen.</p>
<p>Auch die Kritik an der mangelnden Kommunikation kann von uns nicht nachvollzogen werden. Nach unserer Kenntnis wurden in den vergangenen Monaten unzählige Telefonate mit Landrät_innen und Oberbürgermeister_innen geführt, um gemeinsam an einer schnellen Lösung der jeweiligen Problemlage zu arbeiten und insbesondere die Hinweise aus den Regionen einbeziehen zu können. Diese Angebote galten vor allem für die Landrätin Greiser und den Landrat Müller.</p>
<p>Auch der breit angelegten Testung im Landkreis Hildburghausen gingen umfangreiche Telefonate zwischen der Staatssekretärin im TMASGFF, Frau Feierabend, mit dem Landrat Müller voraus. Nach unserer Information wurden die Gesprächswünsche der kommunalen Ebene stets durch das TMASGFF erfüllt. Darüber hinaus wird vor jeder neuen Corona-Verordnung eine groß angelegte Videokonferenz mit allen Gebietskörperschaften durchgeführt, um die Hinweise der kommunalen Ebene berücksichtigen zu können.</p>
<p>Der Vorwurf an die Landesregierung, nicht genügend Impfdosen zur Verfügung zu stellen, geht fehl. Die Landesregierung ist verantwortlich für die Organisation zur Verteilung der Impfstoffe. Dabei ist Thüringen abhängig von der Anzahl der Impfdosen, die vom Bund bereitgestellt werden. Derzeit bemüht sich das Land intensiv, dass wenigstens die zugesagten Impfdosen auch tatsächlich geliefert werden. Die Landesregierung kämpft im Moment vehement darum, dass zumindest die bestehenden Zusagen an Impfdosen eingehalten werden. Hier richtet sich die Kritik der Verfasser:innen des offenen Briefes also an die Bundespolitiker:innen mit gleichem Parteibuch. Dort sollte fairerweise die Kritik angebracht werden.</p>
<p>Abschließend verweisen wir darauf, dass Thüringen seit geraumer Zeit den bundesweiten Spitzenplatz beim Impfen einnimmt.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Anja Müller</category><category>Kati Engel</category><category>Patrick Beier</category><category>Philipp Weltzien</category><category>Ronald Hande</category><category>Sascha Bilay</category>
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 11 Mar 2021 14:21:23 +0100</pubDate>
                <title>Transparenz beim Einsatz von Apps zur Kontaktnachverfolgung gewährleisten und Vertrauen schaffen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/transparenz-beim-einsatz-von-apps-zur-kontaktnachverfolgung-gewaehrleisten-und-vertrauen-schaffen/</link>
                <author>Phillipp Weltzien</author>
                <description>„Digitale Kontaktnachverfolgung, die den Anforderungen von Infektions- und Datenschutz entspricht, ist für alle Beteiligten eine sinnvolle Lösung und muss weiter vorangetrieben werden. Wichtig ist, dass in diesen Prozessen Transparenz geschaffen wird und Datenschutz oberste Priorität hat, damit Bürger*innen das Vertrauen in die Politik nicht verlieren“, erklärt Phillipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Diskussion um den Einsatz der Luca-App.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Digitale Kontaktnachverfolgung, die den Anforderungen von Infektions- und Datenschutz entspricht, ist für alle Beteiligten eine sinnvolle Lösung und muss weiter vorangetrieben werden. Wichtig ist, dass in diesen Prozessen Transparenz geschaffen wird und Datenschutz oberste Priorität hat, damit Bürger*innen das Vertrauen in die Politik nicht verlieren“, erklärt Phillipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Diskussion um den Einsatz der Luca-App.</strong></p>
<p>Die so erfassten Daten könnten Gesundheitsämter dabei unterstützen, Infektionsketten nachzuvollziehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Philipp Weltzien weiter: „Ich begrüße, dass die Landesregierung mit dem Einsatz von Apps die Corona-Pandemie bekämpfen will. Allerdings sollte man nicht nur ausschließlich die Luca-App in den Blick nehmen. Wichtig ist, dass die Gesundheitsämter über eine einheitliche und offene Schnittstelle auf die digitalen Kontaktdaten zugreifen können. Durch den Einsatz von unterschiedlichen Apps, die mit den Gesundheitsämtern über eine digitale Plattform verbunden sind, sollte die Vernetzung ohne kommerzielles Interesse erfolgen.“ Auf Twitter hatten die Verantwortlichen der Luca-App bereits die Veröffentlichung des Quellcodes angekündigt. Der Abgeordnete erläutert mit Blick auf die Forderung nach Transparenz: „Ich begrüße, dass die Macher*innen der Luca-App den Quellcode offenlegen wollen. Dies sollte auch für alle anderen Apps gelten, die von den Gesundheitsämtern genutzt werden, damit sie einer datenschutzrechtlichen Prüfung unterzogen werden können.“</p>
<p>Mit Blick auf die Nutzung von Smartphones erklärt der Abgeordnete: „Natürlich wissen wir, dass nicht alle Bürger*innen ein Smartphone besitzen. Daher muss dafür Sorge getragen werden, dass Kontaktnachverfolgung auch weiterhin über andere Wege und nicht nur über Apps gewährleistet wird.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category>
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                <pubDate>Fri, 15 Jan 2021 14:23:34 +0100</pubDate>
                <title>Thüringer Landtag soll digital tagen und abstimmen können</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/thueringer-landtag-soll-digital-tagen-und-abstimmen-koennen/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>Durch die Corona-Pandemie haben sich die Anforderungen an die Organisation der Arbeitsplätze und deren Abläufe in vielen Bereichen stark gewandelt. Philipp Weltzien, Sprecher für Digitalisierung, Netzpolitik, Datenschutz fordert: „Die Digitalisierung ist in vielen Betrieben zur gelebten Praxis geworden. Trotz anhaltender Corona-Pandemie ist es uns aber noch nicht gelungen, demokratische Prozesse digital zu gestalten und so umzusetzen, dass sie angemessen funktionieren. Gerade mit Blick auf die Ausschuss- und Plenarsitzungen muss sich dies dringend ändern. Sitzungen müssen digital stattfinden können und deren Beschlüsse bindend anerkannt werden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch die Corona-Pandemie haben sich die Anforderungen an die Organisation der Arbeitsplätze und deren Abläufe in vielen Bereichen stark gewandelt. Philipp Weltzien, Sprecher für Digitalisierung, Netzpolitik, Datenschutz fordert: „Die Digitalisierung ist in vielen Betrieben zur gelebten Praxis geworden. Trotz anhaltender Corona-Pandemie ist es uns aber noch nicht gelungen, demokratische Prozesse digital zu gestalten und so umzusetzen, dass sie angemessen funktionieren. Gerade mit Blick auf die Ausschuss- und Plenarsitzungen muss sich dies dringend ändern. Sitzungen müssen digital stattfinden können und deren Beschlüsse bindend anerkannt werden.“</strong></p>
<p>Mit Blick auf den Datenschutz erläutert Weltzien: „Als Thüringer Landtag sollten wir hier Vorbild sein und zum einen die notwendigen Anpassungen in der Geschäftsordnung vornehmen, damit Ausschusssitzungen beispielsweise über Videoformate möglich sind und zum anderen die technischen Voraussetzungen dafür gegeben sind. Hier sind auch die Datenschutzbeauftragten von Bund und Länder gefragt, sich mit Ihrer Expertise einzubringen.“</p>
<p>Digitale Formate inklusive Abstimmungen stellen eine Herausforderung dar, bieten aber auch viele Vorteile und können nicht nur den Thüringer Landtag stärken, sondern besonders den kommunalen Parlamenten helfen. „Gerade im ländlichen Raum kandidieren immer weniger Menschen für Mandate auf kommunaler Ebene. Mit der Digitalisierung lassen sich hier Verbesserungen erzielen“, ist sich Weltzien sicher und fügt abschließend hinzu: „Wir müssen mehr Demokratie wagen und Digitalisierung in den Parlamenten auch leben.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Presse</category><category>Corona</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-50020</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Nov 2020 14:13:46 +0100</pubDate>
                <title>Digitale Kontaktnachverfolgung muss sowohl Infektionsschutz als auch Datenschutz entsprechen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/digitale-kontaktnachverfolgung-muss-sowohl-infektionsschutz-als-auch-datenschutz-entsprechen/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>In Anbetracht der Diskussion um die Abgabe von persönlichen Daten in Gaststätten unterstreicht Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Persönliche Daten von Bürger*innen müssen sicher sein. Eine digitale Kontaktnachverfolgung in der Gastronomie, die den Anforderungen von Infektions- und Datenschutz entspricht, ist für alle Beteiligten eine sinnvolle Lösung und muss weiter vorangetrieben werden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Anbetracht der Diskussion um die Abgabe von persönlichen Daten in Gaststätten unterstreicht Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Persönliche Daten von Bürger*innen müssen sicher sein. Eine digitale Kontaktnachverfolgung in der Gastronomie, die den Anforderungen von Infektions- und Datenschutz entspricht, ist für alle Beteiligten eine sinnvolle Lösung und muss weiter vorangetrieben werden.“</strong></p>
<p>Das Ermöglichen digitaler Kontaktnachverfolgung würde für Gastronomie Rechtssicherheit schaffen und Gesundheitsämtern die Kommunikation erleichtern. „Eigentlich wäre dies eine win-win-Situation, denn somit würde auch das Ausdrucken und Aufbewahren von Listen entfallen. Die Gäste brauchen somit keine Sorge zu haben, dass ihre Daten versehentlich offen zugänglich in der Gastronomie liegen, anderen zugeleitet oder nicht rechtzeitig vernichtet werden. Für die Gesundheitsämter wären die Daten schnell verfügbar und das Nachvollziehen von Infektionsketten umgehend möglich“, so Weltzien.</p>
<p>Der LINKE-Abgeordnete stellt in diesem Zusammenhang mit Blick auf den Datenschutz klar: „Die Daten von Gaststättenbesuchern dürfen einzig und allein für die Nachverfolgung von Infektionsketten verwendet werden.“ Weltzien schließt sich dazu jenen an, die schnellstmöglich eine entsprechende Datenschutzregelung auf Bundesebene fordern.</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-48455</guid>
                <pubDate>Fri, 31 Jul 2020 13:37:29 +0200</pubDate>
                <title>Corona-Kontaktdaten schützen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/corona-kontaktdaten-schuetzen/</link>
                <author>Phillipp Weltzien</author>
                <description>In Anbetracht der Diskussion um die Abgabe von persönlichen Daten in Gaststätten zwecks Infektionsschutzgesetz und den Missbrauch durch die Polizei, fordert Phillipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Es ist ein No-Go, wenn die persönlichen Daten von Bürger*innen missbraucht werden! Um weiterhin Akzeptanz für die Corona-Schutzmaßnahmen zu schaffen, muss sichergestellt sein, dass die Datenschutzbestimmungen eingehalten werden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Anbetracht der Diskussion um die Abgabe von persönlichen Daten in Gaststätten zwecks Infektionsschutzgesetz und den Missbrauch durch die Polizei, fordert Phillipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Es ist ein No-Go, wenn die persönlichen Daten von Bürger*innen missbraucht werden! Um weiterhin Akzeptanz für die Corona-Schutzmaßnahmen zu schaffen, muss sichergestellt sein, dass die Datenschutzbestimmungen eingehalten werden.“</strong></p>
<p>In einigen Bundesländern hatte die Polizei auf Gästelisten in Bars und Gaststätten zurückgegriffen, um polizeiliche Ermittlungen voranzutreiben. Weltzien erläutert: „Ich begrüße die Kritik des Ministerpräsidenten Bodo Ramelow an der Nutzung der Kontaktdaten durch die Polizei. Im Sinne des Infektionsschutzgesetztes muss rechtlich eindeutig festgelegt werden, dass die Sicherheitsbehörden keinen Zugriff auf diese Daten haben. Minister Maier sollte die Thüringer Polizei darauf hinweisen.“</p>
<p>Die Problematik verdeutlicht auch, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang seitens der Gastronomie mit den persönlichen Daten der Gäste ist. Die Datenschutzgrundverordnung legt den Zweck und die Speicherdauer von persönlichen Daten fest. „Die Gastronomiebranche muss die persönlichen Daten der Gäste nach vier Wochen vernichten und sicherstellen, dass Dritte keinen Einblick in die bereits erfassten Daten von anderen Gästen haben. Das Auslegen von Listen oder das Führen von offenen Büchern erfüllt die Bestimmungen zum Datenschutz nicht!“, so Weltzien. Hier ist auch die Politik gefragt. „Ich appelliere an die Gesundheitsämter und die Datenschutzbeauftragten ihrer Verantwortung nachzukommen, um die Einhaltung der Bestimmungen durchzusetzen und das Vertrauen der Bürger*innen in die Politik zu stärken.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category>
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