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            <title>Die Linke Linda Stark: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Linda Stark</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 04:38:07 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 21 Sep 2026 04:38:07 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-77625</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 14:23:42 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke hat Fahrplan gegen Desinformation vorgelegt</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/die-linke-hat-fahrplan-gegen-desinformation-vorgelegt/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Zur heutigen Ankündigung des Thüringer Innenministers, Desinformation zum Thema der Innenministerkonferenz zu machen, erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Digitalisierung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Es ist richtig, dass Desinformation als Gefahr für Demokratie, Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt endlich stärker adressiert wird. Die Linke ist in Thüringen dabei aber längst einen Schritt weiter: Mit unserem Antrag ‚Desinformation und Fake News bekämpfen – Medienkompetenz stärken‘ liegt ein konkreter Fahrplan im Landtag vor und befindet sich ganz frisch in der Anhörung, bei der bis August 100 Expertinnen und Experten beteiligt werden. Der Innenminister muss also nicht bei null anfangen, sondern kann aufgreifen, was parlamentarisch bereits auf dem Tisch liegt. Wer Finnland als Vorbild nennt, sollte den vorliegenden Antrag zur Grundlage konkreten Handelns machen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur heutigen Ankündigung des Thüringer Innenministers, Desinformation zum Thema der Innenministerkonferenz zu machen, erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Digitalisierung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Es ist richtig, dass Desinformation als Gefahr für Demokratie, Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt endlich stärker adressiert wird. Die Linke ist in Thüringen dabei aber längst einen Schritt weiter: Mit unserem Antrag ‚Desinformation und Fake News bekämpfen – Medienkompetenz stärken‘ liegt ein konkreter Fahrplan im Landtag vor und befindet sich ganz frisch in der Anhörung, bei der bis August 100 Expertinnen und Experten beteiligt werden. Der Innenminister muss also nicht bei null anfangen, sondern kann aufgreifen, was parlamentarisch bereits auf dem Tisch liegt. Wer Finnland als Vorbild nennt, sollte den vorliegenden Antrag zur Grundlage konkreten Handelns machen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Unser Antrag setzt auf eine ressortübergreifende Landesstrategie, verbindliche Medienbildung in Schulen, Fortbildungen für Verwaltung, Polizei und Justiz, besseren Schutz von Wahlen, Forschung zu Deepfakes und Social Bots sowie die Stärkung von Medienvielfalt, Transparenz und Zivilgesellschaft. Genau das ist der Unterschied zwischen Problembeschreibung und Handlungsfähigkeit. An die Innenministerkonferenz appelliere ich, Desinformation nicht sicherheitspolitisch zu verengen, sondern einen grundrechtsfesten Bund-Länder-Fahrplan zu entwickeln. Desinformation bekämpft man nachhaltig vor allem mit Bildung, Transparenz und demokratischer Resilienz, nicht mit neuen Überwachungsinstrumenten.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Netzpolitik</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77279</guid>
                <pubDate>Wed, 06 May 2026 11:54:00 +0200</pubDate>
                <title>Etikettenschwindel „Entlastungsgesetz“: Keine zusätzliche Belastung unter Deckmantel der Entbürokratisierung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/etikettenschwindel-entlastungsgesetz-keine-zusaetzliche-belastung-unter-deckmantel-der-entbuerokratisierung/</link>
                <author>  Katharina König-Preuss, Sascha Bilay</author>
                <description>Zum sogenannten Entlastungsgesetz der Landesregierung erklärt Sascha Bilay, Sprecher für Kommunalpolitik und Verwaltungsmodernisierung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Was die Landesregierung als Entlastung verkauft, ist in Wahrheit ein Sammelgesetz zum Abbau von Transparenz, Beteiligung, Arbeitnehmerrechten und rechtsstaatlicher Kontrolle. Es ist ein Angriff auf Arbeitnehmerrechte und Transparenz. Dieses Gesetz macht das Leben der Menschen nicht einfacher, sondern schwächt genau die Schutzmechanismen, auf die Bürger:innen, Beschäftigte, Journalist:innen, Kommunen und Parlament angewiesen sind. Die dazu vor kurzem stattgefundene Anhörung hat deutlich gezeigt: Unter dem Etikett Bürokratieabbau soll in Thüringen ein Kahlschlag durch alle Bereiche durchgedrückt werden, im Ergebnis entspricht der vorgelegte Entwurf der Landesregierung einem neuen Belastungsgesetz.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum sogenannten Entlastungsgesetz der Landesregierung erklärt Sascha Bilay, Sprecher für Kommunalpolitik und Verwaltungsmodernisierung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Was die Landesregierung als Entlastung verkauft, ist in Wahrheit ein Sammelgesetz zum Abbau von Transparenz, Beteiligung, Arbeitnehmerrechten und rechtsstaatlicher Kontrolle. Es ist ein Angriff auf Arbeitnehmerrechte und Transparenz. Dieses Gesetz macht das Leben der Menschen nicht einfacher, sondern schwächt genau die Schutzmechanismen, auf die Bürger:innen, Beschäftigte, Journalist:innen, Kommunen und Parlament angewiesen sind. Die dazu vor kurzem stattgefundene Anhörung hat deutlich gezeigt: Unter dem Etikett Bürokratieabbau soll in Thüringen ein Kahlschlag durch alle Bereiche durchgedrückt werden, im Ergebnis entspricht der vorgelegte Entwurf der Landesregierung einem neuen Belastungsgesetz.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Digitalisierung: „Besonders deutlich wird das beim Transparenzgesetz, das aus verbindlichen Veröffentlichungspflichten bloße Kann-Regelungen machen, Schwellen erhöhen und ausgerechnet normsetzungsnahe Vorgänge aus dem Transparenzregime herausnehmen soll. Die Regierung hat selbst eine Evaluation beauftragt, die bessere Auffindbarkeit, bessere Nutzung und ein besseres Portal empfiehlt; vorgelegt wird nun aber nicht bessere Umsetzung, sondern die Entkernung des Gesetzes. Wer Transparenz zur freiwilligen Gefälligkeit der Verwaltung macht, schwächt Öffentlichkeit, Presse, Parlament und Zivilgesellschaft zugleich.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bilay weiter: „Grade die Änderungen zu Standarderprobung und Vergaberecht zeigen, wohin die Reise gehen soll: Kommunale Abweichungen von Standards drohen zum Einfallstor für einen Flickenteppich bei Kita, Schule, Sozialem und Daseinsvorsorge zu werden, während im Vergaberecht Tariftreue, Mindestlohn und Schutzbindungen für Beschäftigte geschwächt werden. „Wenn das Oberverwaltungsgericht vor ‚gesetzesverdrängenden Maßnahmen‘, ‚erheblichen verfassungsrechtlichen Bedenken‘ und Ungleichbehandlung warnt, dann ist das kein Detailproblem, sondern eine richtig dicke rote Linie. Die Linke wird keinem Gesetz zustimmen, das Demokratieabbau, Lohndumping und Standardabbau als Modernisierung tarnt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Sascha Bilay</category><category>Arbeit</category><category>Kommunales</category><category>Netzpolitik</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76115</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 12:49:32 +0100</pubDate>
                <title>Demokratieabbau statt Bürokratieabbau – Brombeer-Koalition will Thüringen zum Geheimhaltungsland machen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/demokratieabbau-statt-buerokratieabbau-brombeer-koalition-will-thueringen-zum-geheimhaltungsland-machen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>„Was die Regierungskoalition als sogenanntes Entlastungsgesetz vorgelegt hat, ist tatsächlich auch ein gezielter Angriff auf das Thüringer Transparenzgesetz. Ein Gesetz, das 2019 unter Rot-Rot-Grün als Meilenstein für demokratische Kontrolle, Bürgerrechte und staatliche Offenheit eingeführt wurde, soll nun Stück für Stück ausgehöhlt werden. Aus verbindlichen Veröffentlichungspflichten werden unverbindliche Kann-Regelungen, aus klaren Rechtsansprüchen wieder Abhängigkeiten vom guten Willen der Verwaltung. Damit droht ein massiver Rückschritt bei Transparenz und Bürgerbeteiligung im Freistaat. Als Die Linke stellen wir uns diesem Abbau entschieden entgegen, denn er führt zum Gegenteil dessen, was Menschen brauchen“, erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Digitalisierung und Netzpolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Was die Regierungskoalition als sogenanntes Entlastungsgesetz vorgelegt hat, ist tatsächlich auch ein gezielter Angriff auf das Thüringer Transparenzgesetz. Ein Gesetz, das 2019 unter Rot-Rot-Grün als Meilenstein für demokratische Kontrolle, Bürgerrechte und staatliche Offenheit eingeführt wurde, soll nun Stück für Stück ausgehöhlt werden. Aus verbindlichen Veröffentlichungspflichten werden unverbindliche Kann-Regelungen, aus klaren Rechtsansprüchen wieder Abhängigkeiten vom guten Willen der Verwaltung. Damit droht ein massiver Rückschritt bei Transparenz und Bürgerbeteiligung im Freistaat. Als Die Linke stellen wir uns diesem Abbau entschieden entgegen, denn er führt zum Gegenteil dessen, was Menschen brauchen“, erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Digitalisierung und Netzpolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Koalition hatte vor, die Gesetzesänderung zügig durchzupeitschen, nach Intervention der Linken kann die Anhörung nun mit ausreichend Zeit gerade auch für ehrenamtliche Verbände stattfinden. „Unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus sollen künftig zentrale Informationen, von Verträgen und Gutachten über Verwaltungsvorschriften bis hin zu Beteiligungen des Landes an Unternehmen, nicht mehr verpflichtend veröffentlicht werden. Gleichzeitig sollen Schwellenwerte angehoben werden, damit fallen künftig noch mehr relevante Verträge und Vorgänge aus dem automatischen Blick der Öffentlichkeit. Das ist ein Freifahrtschein für Intransparenz bei genau den Themen, bei denen es um viel Geld und um öffentliche Interessen geht. Wer so regelt, lädt Hinterzimmerpolitik geradezu ein. SPD, CDU und BSW schwächen damit gezielt demokratische Kontrolle und brechen eigene Versprechen. Wer Transparenz zur Option erklärt, will Verantwortung vermeiden, das werden wir nicht hinnehmen.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Netzpolitik</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75464</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 10:52:26 +0100</pubDate>
                <title>König-Preuss warnt vor unkontrollierter automatisierter Massenanalyse von Polizeidaten</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/koenig-preuss-warnt-vor-unkontrollierter-automatisierter-massenanalyse-von-polizeidaten/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Zum Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung des Thüringer Polizeiaufgabengesetzes erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Digitalisierung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: “Im Gesetzentwurf verstecken sind Palantir-ähnliche Überwachungsbefugnisse. Künftig sollen Polizeidaten aus unterschiedlichsten Systemen automatisiert zusammengeführt und ausgewertet werden, selbst dann, wenn Herkunft und ursprünglicher Zweck der Datenerhebung nicht mehr eindeutig nachvollziehbar sind. Genau vor dieser Form umfassender Datenverknüpfung warnen Bürgerrechtsorganisationen seit Jahren. Sie ist eines der Kernprinzipien der umstrittenen Palantir-Software.”</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung des Thüringer Polizeiaufgabengesetzes erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Digitalisierung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: “Im Gesetzentwurf verstecken sind Palantir-ähnliche Überwachungsbefugnisse. Künftig sollen Polizeidaten aus unterschiedlichsten Systemen automatisiert zusammengeführt und ausgewertet werden, selbst dann, wenn Herkunft und ursprünglicher Zweck der Datenerhebung nicht mehr eindeutig nachvollziehbar sind. Genau vor dieser Form umfassender Datenverknüpfung warnen Bürgerrechtsorganisationen seit Jahren. Sie ist eines der Kernprinzipien der umstrittenen Palantir-Software.”</strong></p>
<p>König-Preuss verweist auf internationale Erfahrungen: „Die Schweiz hat nach jahrelanger Prüfung im Dezember bewusst auf Palantir verzichtet, weil Sicherheitsbehörden dort erhebliche Risiken für Datenschutz, Grundrechte und nationale Souveränität gesehen haben. Während andere Staaten erkannt haben, dass solche Systeme unweigerlich zu Rasterfahndung, Fehlverdächtigungen und Abhängigkeiten führen, öffnet die Thüringer Landesregierung aus CDU, SPD und BSW die Tür für vergleichbare Überwachungsmechanismen, unabhängig davon, unter welchem Firmen- oder Produktnamen sie am Ende umgesetzt werden."</p>
<p>Besonders kritisch ist laut der Abgeordneten der Umfang der vorgesehenen Datenverknüpfung: "Der Regierungsentwurf ermöglicht die automatische Zusammenführung hochsensibler Daten, darunter Informationen zu Gesundheit, Bewegungen, sozialen Beziehungen und auch mit Bezug zu politischen Aktivitäten. Diese Daten stammen aus unterschiedlichen Polizeisystemen, selbst wenn die Daten ursprünglich für völlig andere Zwecke erhoben wurden. Daraus können umfassende Persönlichkeitsprofile entstehen, auch von Menschen, die nie eine Straftat begangen haben, da beispielsweise auch Zeugendaten einfließen können".</p>
<p>Weiter kritisiert König Preuss die fehlende Kontrolle: "Besonders problematisch ist, dass die Kennzeichnungs- und Kontrollpflichten nach dem Entwurf der Regierung für Daten bis 2032 ausgesetzt werden können, wenn sie als ‚technisch zu aufwendig‘ gelten. Damit droht eine Blackbox, in der nicht mehr nachvollziehbar ist, welche Daten warum analysiert werden, weder für Gerichte noch für Datenschutzaufsichtsbehörden. Dabei geht es mir nicht um eine pauschale Kritik an digitalen Werkzeugen. Es gibt durchaus sinnvolle und bereits genutzte Anwendungsfälle für KI auch im Polizeibereich, etwa für Transkriptionen, oder in der forensischen Auswertung im Bereich von Kinderpornografie. Das Problem sind die von der Landesregierung geplanten massiven Grundrechtseingriffe durch automatisierte Datenanalyse allein auf Verdachtsbasis, noch dazu ohne Richtervorbehalt. Als Die Linke erteilen wir solchen Überwachungsfantasien eine Absage. Sicherheit darf nicht auf Kosten von Grundrechten, Datenschutz und demokratischer Kontrolle gehen."</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Datenschutz</category><category>Gesetzentwürfe</category><category>Inneres</category><category>Netzpolitik</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74988</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 12:21:46 +0200</pubDate>
                <title>Kameraüberwachung auf dem Anger: Landesregierung täuscht die Öffentlichkeit über Absichten zur KI-Überwachung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/kameraueberwachung-auf-dem-anger-landesregierung-taeuscht-die-oeffentlichkeit-ueber-absichten-zur-ki-ueberwachung/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Zur heutigen Inbetriebnahme der Videoüberwachung erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Digitales der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Mit der Scharfschaltung der Kameras auf dem Erfurter Anger hat die Landesregierung ein gefährliches Überwachungsprojekt in Betrieb genommen, das nicht nur tief in Grundrechte eingreift, sondern auf politischer Täuschung beruht. Innenminister Maier behauptet, es handele sich um eine konventionelle Videoüberwachung, die mit Künstlicher Intelligenz nichts zu tun hätte. Dabei verschweigt er, dass die Kameras überteuert bei einem Hersteller beschafft wurden, der auf KI-gestützte Systeme spezialisiert ist und dass die entsprechenden Funktionen nach Erwerb der Lizenz jederzeit freigeschaltet werden können. Und er verschweigt, dass der Innenminister und sein Ministerium selbst genau diese KI-Überwachung längst penibel genau vorbereitet haben: Ein uns vorliegender Gesetzentwurf aus diesem Sommer belegt, dass künftig Menschen an Orten wie dem Erfurter Anger nicht nur überwacht, sondern in ihrem Verhalten kontrolliert und ständig durch eine KI bewertet werden sollen. Dies gipfelt in der zusätzlichen Befugnis, dass man ihre Bewegungen in der Innenstadt sogar personenscharf automatisiert nachverfolgen will.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur heutigen Inbetriebnahme der Videoüberwachung erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Digitales der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Mit der Scharfschaltung der Kameras auf dem Erfurter Anger hat die Landesregierung ein gefährliches Überwachungsprojekt in Betrieb genommen, das nicht nur tief in Grundrechte eingreift, sondern auf politischer Täuschung beruht. Innenminister Maier behauptet, es handele sich um eine konventionelle Videoüberwachung, die mit Künstlicher Intelligenz nichts zu tun hätte. Dabei verschweigt er, dass die Kameras überteuert bei einem Hersteller beschafft wurden, der auf KI-gestützte Systeme spezialisiert ist und dass die entsprechenden Funktionen nach Erwerb der Lizenz jederzeit freigeschaltet werden können. Und er verschweigt, dass der Innenminister und sein Ministerium selbst genau diese KI-Überwachung längst penibel genau vorbereitet haben: Ein uns vorliegender Gesetzentwurf aus diesem Sommer belegt, dass künftig Menschen an Orten wie dem Erfurter Anger nicht nur überwacht, sondern in ihrem Verhalten kontrolliert und ständig durch eine KI bewertet werden sollen. Dies gipfelt in der zusätzlichen Befugnis, dass man ihre Bewegungen in der Innenstadt sogar personenscharf automatisiert nachverfolgen will.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete verweist auf entsprechende Formulierungen im Entwurf des Ministeriums zur Änderung des Polizeiaufgabengesetzes. Dort heißt es im neuen § 33, dass das Verhalten von Menschen an Orten wie dem Anger künftig durch "eine KI-gestützte Tracking-Funktion“ überwacht werden könne. Wird ein vermeintlich verdächtiges Verhalten durch die KI festgestellt, könne durch die Polizei eine „automatisierte Nachverfolgung“ aktiviert werden. Weiter heißt es, die Verfolgung solle so lange andauern, „bis der Operator am Überwachungsmonitor die konkrete Erfassung der jeweiligen Person nach Prüfung und Bewertung des Geschehens aufhebt.“ Dazu König-Preuss: „Das ist ein massiver Ausbau des Überwachungsstaates, für die der Innenminister heute den ersten Grundstein legt. Umso befremdlicher ist es, dass er nicht öffentlich dazu steht und auch heute den Eindruck erweckt, es gäbe keine KI-Überwachungspläne, obwohl sie längst schwarz auf weiß vorliegen. Das ist unredlich und intransparent.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete erinnert daran, dass derartige Systeme nicht ausgereift sind, so werde etwa ein Umarmen teils als Schlagen identifiziert und Fehlalarm durch die KI ausgelöst, mit teilweise erheblichen Folgen für Betroffene. Neben den datenschutzrechtlichen Risiken kritisiert die Abgeordnete die verzerrte Datengrundlage, auf die sich die Regierung stützt: „Die Landesregierung rechtfertigt ihre Maßnahme mit angeblich 2.000 Straftaten auf dem Anger, verschweigt jedoch, dass in diese Statistik Delikte aus bis zu zehn angrenzenden Straßen, Geschäften, Wohnungen und Clubs einfließen, also aus Bereichen, die mit dem Platz selbst kaum etwas zu tun haben. Darunter befinden sich zahlreiche Ladendiebstähle und Fälle von Schwarzfahren, also Taten aus ohnehin bereits videoüberwachten Räumen. Wer mit solchen Zahlen ohne Einordnung operiert, täuscht bewusst die Öffentlichkeit.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>König-Preuss kritisiert zudem den immensen Ressourcenverbrauch: „Die Scharfschaltung heute ist ein schwarzer Tag für die Freiheitsrechte, aber auch für den verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Wie die Landespolizeidirektion heute einräumte, wurden für das Projekt über 17.000 Arbeitsstunden aufgewendet, das entspricht umgerechnet 1.416 Einsatzschichten à zwölf Stunden. Hier wurden 23 Polizistinnen und Polizisten abgezogen, die lange Zeit im Streifendienst hätten eingesetzt werden können, zum Beispiel auf dem Anger selbst. Es ist unfassbar, wie hier Personalressourcen vergeudet und Prioritäten völlig falsch gesetzt werden. Wer Menschen wie auf dem Anger massiv überwacht und künftig durch zwielichtige KI-Systeme automatisch im öffentlichen Raum verfolgen lassen will, schwächt nicht Kriminalität, sondern Demokratie."</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Datenschutz</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Netzpolitik</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74952</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 09:27:02 +0200</pubDate>
                <title>Videoüberwachung gefährdet Versammlungsfreiheit – Landesregierung ohne valides Konzept</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/videoueberwachung-gefaehrdet-versammlungsfreiheit-landesregierung-ohne-valides-konzept/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Zur am Freitag geplanten Inbetriebnahme der Videoüberwachung auf dem Erfurter Anger erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Digitales der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Mit der Aktivierung der Kameras auf dem Anger überschreitet die Landesregierung eine weitere Schwelle hin zum Überwachungsstaat. Wenn öffentliche Plätze, auf denen regelmäßig politische Kundgebungen, Demonstrationen oder symbolische Aktionen stattfinden, unter permanenter Beobachtung stehen, ist das ein direkter Angriff auf die Versammlungsfreiheit. Die Beteuerung, die Kameras bei Versammlungen abdecken zu wollen, ist realitätsfremd und ohne valides Konzept, insbesondere im Hinblick darauf, wie mit Spontan- oder Eilversammlungen umgegangen werden soll. Hier wird absehbar massiv in Grundrechte eingegriffen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur am Freitag geplanten Inbetriebnahme der Videoüberwachung auf dem Erfurter Anger erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Digitales der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Mit der Aktivierung der Kameras auf dem Anger überschreitet die Landesregierung eine weitere Schwelle hin zum Überwachungsstaat. Wenn öffentliche Plätze, auf denen regelmäßig politische Kundgebungen, Demonstrationen oder symbolische Aktionen stattfinden, unter permanenter Beobachtung stehen, ist das ein direkter Angriff auf die Versammlungsfreiheit. Die Beteuerung, die Kameras bei Versammlungen abdecken zu wollen, ist realitätsfremd und ohne valides Konzept, insbesondere im Hinblick darauf, wie mit Spontan- oder Eilversammlungen umgegangen werden soll. Hier wird absehbar massiv in Grundrechte eingegriffen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete weiter: „In der Praxis bedeutet diese Überwachung, dass Menschen, die ihre Meinung frei äußern wollen, künftig abwägender handeln, sich zurückhalten oder schlimmstenfalls ganz auf politische Teilhabe im öffentlichen Raum verzichten werden. Das ist Gift für jede Demokratie, völlig unabhängig davon, wer aus welchen Gründen und welcher politischen Couleur demonstriert. Es betrifft am Ende die Grundrechte aller Menschen. Das Recht, den öffentlichen Raum für politische Meinungsäußerung zu nutzen, darf nicht durch die Angst vor Überwachung eingeschränkt werden."</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>"Dass so ein Schritt von der CDU kommt, verwundert nicht. Dass jedoch BSW und SPD bei diesem Überwachungsirrsinn mitmachen ist schockierend, nochmal mehr angesichts der Warnung der SPD auf Bundesebene vor einer Massenüberwachung unschuldiger Menschen durch eine Zustimmung zur EU-Chatkontrolle. Dass jedoch eine Massenüberwachung unschuldiger Menschen in Erfurt, die Erfassung ihrer Gesichter und Bewegungen und mit wem sie sich treffen, hingegen kein Problem zu sein scheint, ist paradox. Die Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen muss überall gegeben sein, im digitalen Raum wie auch auf der Straße", so König-Preuss. Die Linksfraktion hatte bereits die Verschwendung von 720.000 Euro Steuergeldern für das Überwachungsprojekt kritisiert und vorgeschlagen, dass man die Gelder sinnvoller ganze fünf Jahre lang in einen Sozialarbeiter:innen und zwei Polizist:innen investieren könnte, die nur auf dem Anger aktiv sind.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete kritisiert auch die politische Symbolik des Projekts: „Das Innenministerium und die Stadt Erfurt verkaufen Überwachung als Sicherheitsgewinn, obwohl wissenschaftliche Erkenntnisse das Gegenteil belegen. Der Thüringer Landtag hat fast zwei Jahre lang die Wirksamkeit solcher Maßnahmen mit zahlreichen Expertinnen und Experten diskutiert, hunderte Seiten nationale und internationale Studien zur Kameraüberwachung ausgewertet und bereits 2022 mit Mehrheit festgestellt, dass diese Form der Videoüberwachung in Thüringen weder geeignet noch angemessen ist. Jede eingeschaltete Kamera auf dem Anger ist ein ausgeschaltetes Stück Freiheit, das Überwachungsprojekt auf dem Anger ist rechtlich hochgradig bedenklich und ein sicherheitspolitischer Irrsinn. Die Landesregierung muss diesen Fehler stoppen und die Scharfschaltung der Kameras abbrechen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Datenschutz</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Netzpolitik</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74909</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 09:40:24 +0200</pubDate>
                <title>Geplante Chatkontrolle stoppen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/geplante-chatkontrolle-stoppen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>König-Preuss: „Die geplante Chatkontrolle ist ein Angriff auf digitale Grundrechte, SPD und CDU in Thüringen dürfen nicht schweigen und sollten darauf hinwirken, dass sie gestoppt wird.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>König-Preuss: „Die geplante Chatkontrolle ist ein Angriff auf digitale Grundrechte, SPD und CDU in Thüringen dürfen nicht schweigen und sollten darauf hinwirken, dass sie gestoppt wird.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die EU plant mit der sogenannten Chatkontrolle eine flächendeckende Überwachung privater Kommunikation, bei der Nachrichten, Fotos und Sprachnachrichten schon vor ihrer Verschlüsselung durchsucht werden können. Katharina König-Preuss, Sprecherin für Digitalisierung und Netzpolitik der Linksfraktion im Thüringer Landtag: „Das ist ein beispielloser Angriff auf die digitale Privatsphäre und das Grundrecht auf vertrauliche Kommunikation. Was als vermeintlicher Kinderschutz verkauft wird, ist in Wahrheit ein gefährlicher Dammbruch in Richtung Massenüberwachung und öffnet diesem Missbrauch Tür und Tor."</p>
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<p>„Fehleranfällige Algorithmen können harmlose Inhalte wie Urlaubsfotos fälschlich als verdächtig einstufen, dann stehen plötzlich Unschuldige im Fokus der Behörden. Für Journalist:innen, Whistleblower:innen, Menschenrechtsaktivist:innen, Oppositionelle, Pfarrer:innen, Anwält:innen und Engagierte der Zivilgesellschaft bedeutet die Chatkontrolle das Ende sicherer Kommunikation und damit einen massiven Eingriff in die Pressefreiheit und den Schutz persönlicher Daten", so König-Preuss.</p>
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<p>Die Abgeordnete weiter: "SPD und CDU in Thüringen dürfen bei diesem Angriff auf Bürgerrechte nicht schweigen. Sie sollten ihre Stimme erheben und auch auf ihre Parteien auf Bundesebene Einfluss nehmen. Die geplante Chatkontrolle gefährdet sichere Kommunikation auch in Thüringen, nicht zuletzt bei Mitgliedern der Landesregierung und Behörden selbst, die beispielsweise den Anbieter Signal verwenden, der bereits angekündigt hat, sich aus Europa zurückzuziehen, sollte diese Regelung umgesetzt werden. Das wäre ein Armutszeugnis für den digitalen Standort EU.“</p>
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<p>Voraussichtlich am 14. Oktober 2025 soll es im EU-Rat zur Abstimmung kommen. Die Abgeordnete fordert SPD und CDU auf, im EU-Rat eine klare Absage herbeizuführen und hierbei das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung zu wahren: „Artikel 6 Absatz 2 der Thüringer Landesverfassung sagt eindeutig: 'Jeder hat Anspruch auf Schutz seiner personenbezogenen Daten. Er ist berechtigt, über die Preisgabe und Verwendung solcher Daten selbst zu bestimmen', SPD und CDU sollten diesen Auftrag ernst nehmen und dafür mit Nachdruck einstehen. Wer die Demokratie und die Freiheit im Netz erhalten will, darf sie nicht mit Überwachung zerstören.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Datenschutz</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Netzpolitik</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74060</guid>
                <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 13:36:06 +0200</pubDate>
                <title>Regierung täuscht Öffentlichkeit – Videoüberwachung am Anger ist Angriff auf Grundrechte und Demokratie</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/regierung-taeuscht-oeffentlichkeit-videoueberwachung-am-anger-ist-angriff-auf-grundrechte-und-demokratie/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Katharina König-Preuss, Sprecherin für Digitalisierung und Netzpolitik der Fraktion Die Linke, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Thüringer Landesregierung im Zusammenhang mit der geplanten Videoüberwachung auf dem Erfurter Anger: „Erst wird die Überwachung öffentlichkeitswirksam für den kommenden Montag angekündigt, dann kurz vor der Scharfschaltung wieder abgeblasen, weil die vorbereitete Installation noch gar nicht ausgereift ist. Erst erklärt der Innenminister im Landtag, eine KI-Überwachung der Menschen auf dem Anger sei gar nicht vorgesehen. Dann kommt ans Licht, dass genau das heimlich längst auf dem Papier vorbereitet wurde. Außerdem wird bekannt, dass dafür sogar überteuerte Kameras für 720.000 Euro gekauft wurden, die für den Einsatz von KI-Verhaltensanalyse ausgelegt sind, was in Thüringen aber illegal wäre. Dieses Hin und Her, das Verstecken, Verschweigen und Verwässern ist nicht nur ein politischer Offenbarungseid, es ist dilettantisch. Eine Regierung, die so chaotisch und handwerklich miserabel agiert, sollte nicht auch noch tief in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger eingreifen dürfen. Ein Verschieben der Überwachung allein ist nicht sachgerecht, die Regierung muss das Projekt vollständig auf Eis legen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Katharina König-Preuss, Sprecherin für Digitalisierung und Netzpolitik der Fraktion Die Linke, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Thüringer Landesregierung im Zusammenhang mit der geplanten Videoüberwachung auf dem Erfurter Anger: „Erst wird die Überwachung öffentlichkeitswirksam für den kommenden Montag angekündigt, dann kurz vor der Scharfschaltung wieder abgeblasen, weil die vorbereitete Installation noch gar nicht ausgereift ist. Erst erklärt der Innenminister im Landtag, eine KI-Überwachung der Menschen auf dem Anger sei gar nicht vorgesehen. Dann kommt ans Licht, dass genau das heimlich längst auf dem Papier vorbereitet wurde. Außerdem wird bekannt, dass dafür sogar überteuerte Kameras für 720.000 Euro gekauft wurden, die für den Einsatz von KI-Verhaltensanalyse ausgelegt sind, was in Thüringen aber illegal wäre. Dieses Hin und Her, das Verstecken, Verschweigen und Verwässern ist nicht nur ein politischer Offenbarungseid, es ist dilettantisch. Eine Regierung, die so chaotisch und handwerklich miserabel agiert, sollte nicht auch noch tief in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger eingreifen dürfen. Ein Verschieben der Überwachung allein ist nicht sachgerecht, die Regierung muss das Projekt vollständig auf Eis legen.“</strong></p>
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<p>König-Preuss macht darauf aufmerksam, dass der Innenminister in der Landtagssitzung am 14. Mai 2025 auf die Frage, ob die Landesregierung derzeit in Thüringen und auch auf dem Anger eine illegale KI-Verhaltenserkennung per Gesetzesänderung legalisieren wolle, antwortete: ‚Es ist meines Erachtens nicht beabsichtigt‘. Und auf die Frage, ob die polizeiliche Kameraüberwachung ohne Richtervorbehalt stattfinden solle, sagte er: ‚Das kann ich so nicht bestätigen.‘ Die Abgeordnete dazu: „Heute müssen wir feststellen: Beides entspricht nicht der Wahrheit. Entweder wurde das Parlament gezielt getäuscht oder der Minister hat sich schlicht nicht mit den eigenen Vorhaben befasst. Beides ist gleichermaßen gefährlich.“</p>
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<p>Sie verweist auf einen der Fraktion vorliegenden Entwurf für ein neues Polizeiaufgabengesetz aus dem Innenministerium: „Darin steht schwarz auf weiß, dass der Minister plant, die Videoüberwachung an Orten wie dem Anger mit einer KI-basierten Verhaltensanalyse zu koppeln. Ziel ist es, Bewegungs- und Verhaltensmuster automatisiert auszuwerten. Im Plenum betonte der Minister noch, man dürfe ‚nicht den Schritt machen wie autoritäre Systeme, namentlich China und Russland‘. Aber einen ähnlichen Weg erleben wir nun in seinen Vorbereitungen. Zehntausende Menschen, die sich nichts zuschulden kommen lassen, sollen auf dem Anger dauerüberwacht und analysiert werden, eine KI soll dann nach den Regierungsplänen ihre Gefährlichkeit bewerten. Das ist mit einer freiheitlichen Demokratie weder vereinbar noch technisch ausgereift, wenn etwa Umarmungen durch die KI als Schlagen eingeordnet werden und Menschen plötzlich in den Fokus polizeilicher Maßnahmen geraten.“</p>
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<p>Die Abgeordnete weiter: „Wenn die CDU auf rund 1.000 Straftaten auf dem Anger verweist, dann sollte man sich ehrlich machen: Da wo viele Menschen zusammenkommen, kommt es auch zu Konflikten, und ja, auch zu Körperverletzungen. Aber wer verschweigt, dass diese teils auch aus Wohnungen von zehn angrenzenden Straßen oder Clubs mit einbezogen werden und dass 2023 insgesamt 63 Prozent aller Anger-Delikte Diebstähle und Betrugsdelikte waren, vielfach auch Ladendiebstähle und Schwarzfahren im ÖPNV, der informiert nicht wahrheitsgemäß, sondern selektiv und täuscht damit. Die Videoüberwachung zehntausender Menschen auf dem Anger ist kein geeignetes und verhältnismäßiges Mittel, gerade auch wenn es effektivere Methoden zur Gefahrenabwehr gibt.“</p>
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<p>Weiter erklärt König-Preuss: „Für teures Geld wurden Hightech-Kamerasysteme beschafft, bei denen die KI-Funktion künftig jederzeit per Lizenzschaltung aktiviert werden kann, obwohl im Stadium der Beschaffung bereits klar war, dass ein solcher Einsatz unzulässig wäre. Solch vorsorgliches Aufrüsten am Rechtsstaat vorbei ist ein direkter Angriff auf unsere Grundrechte. Was passiert, wenn man solche Systeme im öffentlichen Raum einsetzt, sehen wir zum Beispiel in Ungarn. Dort wird KI-gestützte Videoüberwachung gezielt gegen Menschen eingesetzt, die ihr Recht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmen. Wer demonstriert, riskiert Bußgelder. Wer glaubt, das könne hier nicht geschehen, unterschätzt die Dynamik dieser Technologien und die Interessen der Überwacher.“</p>
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<p>Abschließend stellt sie klar: „Auch in Erfurt gefährdet diese Form der Überwachung das Recht auf Versammlungsfreiheit, ganz gleich ob eine KI-Verhaltensanalyse im Juli oder erst später freigeschaltet werden sollte. Dass man überhaupt damit plant und Fakten schaffen will, ist das Problem. Auch die Behauptung, man wolle bei Versammlungen die Kameras ausschalten, ist äußerst fraglich, die versammlungsrechtliche Praxis funktioniert gerade so, dass Demonstrationen nicht immer über Monate vorher angemeldet werden, sondern es zu kurzfristigen, auch tagesaktuellen politischen Meinungskundgebungen kommt, durch Spontan- und Eilversammlungen, Flashmobs, kleinere Aktionen mit Transparenten und Schildern. Es ist völlig absurd anzunehmen und darauf zu vertrauen, dass dann jemand die Kameras ganz sicher schon deaktivieren würde, zumal das für Außenstehende weder wahrnehmbar noch überprüfbar wäre. In autoritären Staaten ist es bereits Alltag, dass Menschen durch Kameras und KI in ihrem Verhalten analysiert und bewertet werden. Dass eine demokratische Landesregierung in Thüringen bereit ist, mit Halbwahrheiten, bewusst vagen Aussagen und einem KI-System auf Standby diesen Weg zu beschreiten, ist alarmierend. Wer das zulässt, sägt selbst an der demokratischen Substanz dieses Landes. Ich fordere die Landesregierung aus CDU, BSW sowie SPD und konkret Minister Maier auf, dieses Überwachungsprojekt vollständig zu stoppen!“</p>
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                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Datenschutz</category><category>Inneres</category><category>Netzpolitik</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-47330</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Jun 2020 13:33:46 +0200</pubDate>
                <title>Corona Tracing App: Freiwillige Nutzung sinnvoll</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/corona-tracing-app-freiwillige-nutzung-sinnvoll/</link>
                <author>Philipp Weltzien, Ralf Plötner</author>
                <description>Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bringt die Bundesregierung heute die Corona Tracing App auf den Weg. Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Linksfraktion, sowie Ralf Plötner, Sprecher für Gesundheitspolitik, begrüßen diese Entwicklung und betonen: „Alles, was jetzt hilft, um eine zweite Welle der Pandemie zu verhindern, ist richtig. Die Anwendung der App muss auf freiwilliger Basis erfolgen und auch freiwillig bleiben.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bringt die Bundesregierung heute die Corona Tracing App auf den Weg. Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Linksfraktion, sowie Ralf Plötner, Sprecher für Gesundheitspolitik, begrüßen diese Entwicklung und betonen: „Alles, was jetzt hilft, um eine zweite Welle der Pandemie zu verhindern, ist richtig. Die Anwendung der App muss auf freiwilliger Basis erfolgen und auch freiwillig bleiben.“</strong></p>
<p>Aus datenschutzrechtlicher Perspektive ist die App vorbildlich gestaltet. Philipp Weltzien erläutert: „Durch den Open-Source-Ansatz entsteht Vertrauen in Software aus öffentlicher Hand. Unabhängige Expert*innen haben bestätigt, dass diese Software keine Hintertüren hat. Trotz langer Entwicklungsphase wird die App dazu beitragen, die Infektionsketten zu unterbrechen und eine zweite Welle der Corona-Pandemie abzuschwächen oder im besten Fall ganz zu verhindern.“</p>
<p>Andere Länder wie Spanien, Großbritannien oder Italien haben bereits eine Corona-App auf den Weg gebracht. Ralf Plötner erklärt: „Erfahrungen aus anderen Ländern haben uns bereits gezeigt, dass mit Unterstützung einer Corona App die Pandemie erfolgreich eingedämmt werden kann. Aber sie bedeutet keine Ablöse der solidarischen Eindämmungsmaßnahmen, wie das Tragen einer Alltagsmaske, das Einhalten der Abstandsempfehlungen sowie gründliche Händehygiene.“</p>
<p>Auch die Frage der Teilhabe an der Corona App darf nicht unberücksichtigt bleiben. „Menschen, die eine Behinderung haben, ältere Personen oder auch Menschen ohne deutsche Sprachkenntnisse, sollte die Nutzung der App möglich gemacht werden“, sagt Philipp Weltzien. „Diese Diskriminierung trifft überdurchschnittlich Menschen, die ärmer sind oder sich kein Smartphone leisten können. Es ist wichtig, auf diese Lücke hinzuweisen und sich für solche Personengruppen stark zu machen, denn nur gemeinsam und solidarisch können wir diese Krise bewältigen“, so Ralf Plötner abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Netzpolitik</category><category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category><category>Ralf Plötner</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-46223</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Mar 2020 14:03:23 +0100</pubDate>
                <title>Mehr mobiles Arbeiten in Kommunen und Unternehmen ermöglichen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/mehr-mobiles-arbeiten-in-kommunen-und-unternehmen-ermoeglichen/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>In Anbetracht der Corona-Pandemie erklärt Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Mobiles Arbeiten sollte in Unternehmen sowie in Kommunen und Kreisen keine Statusfrage der Arbeitnehmer*innen sein. Grundfunktionalitäten der öffentlichen Verwaltungen und von Wirtschaftsunternehmen müssen auch in dieser außergewöhnlichen Lage aufrechterhalten werden, weshalb es die technische Ausstattung für Homeoffice unbedingt zu fördern und zu unterstützen gilt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Anbetracht der Corona-Pandemie erklärt Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Mobiles Arbeiten sollte in Unternehmen sowie in Kommunen und Kreisen keine Statusfrage der Arbeitnehmer*innen sein. Grundfunktionalitäten der öffentlichen Verwaltungen und von Wirtschaftsunternehmen müssen auch in dieser außergewöhnlichen Lage aufrechterhalten werden, weshalb es die technische Ausstattung für Homeoffice unbedingt zu fördern und zu unterstützen gilt.“</strong></p>
<p>Um die Folgen der Corona-Pandemie abzumildern, hat das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft einen Schutzschirm für Unternehmen und deren Beschäftigte auf den Weg gebracht. „Ein unbürokratisches Maßnahmenpaket für die Thüringer Wirtschaft zu organisieren, ist richtig. Jetzt muss man auch die bessere Unterstützung von Lösungen im Homeoffice-Bereich in den Blick nehmen. Finanzierungshilfen im Hard- und Softbereich helfen weiter, um grundlegende Funktionen in öffentlicher Verwaltung und in Wirtschaftsunternehmen aufrecht zu erhalten. Insbesondere gilt es hier Groupware-Lösungen zu fördern, um die Kommunikation in Firmen sowie in Kommunen und Kreisen zu optimieren und nicht nur Führungskräfte, sondern auch Angestellte und Beschäftigte einzubeziehen“, so Weltzien.</p>
<p>„Wir brauchen starke digitale Kommunen, um Menschen zu unterstützen, die zum Beispiel Wohngeld beantragt haben und dringend darauf angewiesen sind. Für uns stehen Solidarität und soziale Politik im Vordergrund - auch in ungewöhnlichen Zeiten, die uns alle vor neue Herausforderungen stellen“, so Philipp Weltzien.</p>]]></content:encoded>
                <category>Datenschutz</category><category>Medien</category><category>Netzpolitik</category><category>Presse</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-45123</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Jan 2020 17:22:02 +0100</pubDate>
                <title>Keine Klarnamenpflicht  - auch nicht durch die Hintertür</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/keine-klarnamenpflicht-auch-nicht-durch-die-hintertuer/</link>
                <author>Philipp Weltzien, Katharina König-Preuss</author>
                <description>„Die Forderung einiger Innenminister, unter dem Vorwand einer ‚Extremismus‘-Bekämpfung soziale Medien zu verpflichten, noch mehr persönliche Daten als bisher über ihre Nutzer zu sammeln bzw. diese künftig auch zwangsweise per Gesetz herauszugeben, schränkt das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aller Nutzer ein. Die Entscheidung, Prepaid-Karten an einen Ausweiszwang zu koppeln, war bereits unnötig und zwecklos. Ein solches Modell nun identisch oder in ähnlicher Form auf soziale Medien und Gaming-Plattformen zu übertragen, wäre nicht nur unsinnig und wirkungslos, sondern birgt auch erhebliche Gefahren sowohl für die Freiheitsrechte der Nutzer als auch für den Schutz ihrer persönlichen Daten. Angesichts von Sicherheitslücken und Hackerangriffen mit millionenfachen Datenabflüssen in den letzten Jahren wäre es fahrlässig, staatlicherseits die Anbieter zu zwingen, noch mehr personenbezogene Daten zu sammeln“, so der Abgeordnete Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Forderung einiger Innenminister, unter dem Vorwand einer ‚Extremismus‘-Bekämpfung soziale Medien zu verpflichten, noch mehr persönliche Daten als bisher über ihre Nutzer zu sammeln bzw. diese künftig auch zwangsweise per Gesetz herauszugeben, schränkt das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aller Nutzer ein. Die Entscheidung, Prepaid-Karten an einen Ausweiszwang zu koppeln, war bereits unnötig und zwecklos. Ein solches Modell nun identisch oder in ähnlicher Form auf soziale Medien und Gaming-Plattformen zu übertragen, wäre nicht nur unsinnig und wirkungslos, sondern birgt auch erhebliche Gefahren sowohl für die Freiheitsrechte der Nutzer als auch für den Schutz ihrer persönlichen Daten. Angesichts von Sicherheitslücken und Hackerangriffen mit millionenfachen Datenabflüssen in den letzten Jahren wäre es fahrlässig, staatlicherseits die Anbieter zu zwingen, noch mehr personenbezogene Daten zu sammeln“, so der Abgeordnete Philipp Weltzien, Sprecher für Netzpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>Sowohl die „Klarnamenpflicht“, bei der Nutzer öffentlich mit ihrem Klarnamen auftreten, als auch das „Blankziehen“ aller Nutzer mit ihren persönlichen Daten gegenüber den Anbietern seien kein geeigneter Ansatz, um Straftaten im Einklang mit den Grund- und Freiheitsrechten zu bekämpfen. Der Abgeordnete Weltzien erklärt weiter: „Wir unterstützen Bestrebungen, auch Strafverfolgung im modernen Zeitalter fortzuentwickeln und gerade Hatespeech bzw. ‚Hasskriminalität‘ im Netz einzudämmen. Aber der Preis, dafür alle Nutzer einzuschränken, wäre nicht verhältnismäßig und auch nicht zielführend. Anonymität im Netz ist im Grundsatz nichts Verwerfliches, sondern für viele Menschen ein Schutzschild. Wer Anonymität im Netz beschränkt, beschädigt diesen Schutz und schadet dabei auch der Vielfalt und Meinungsfreiheit im Netz.“ Er bekräftigt zudem die Kritik des Bundesdatenschützers Ulrich Kelber an den Bestandsdatenregelungen im derzeit diskutierten Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums (BMJV) zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalität.</p>
<p>Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Linksfraktion, mahnt, die Diskussion mit offenem Visier zu führen und nicht vermeintliche „Extremisten“ oder „Radikale“ als Begründung anzuführen. Schließlich würden die Einschränkungen und damit auch Möglichkeiten der anlasslosen Überwachung letztlich ohnehin alle Nutzer treffen. Sie verweist auf eine weitere Stellungnahme des Republikanischen Anwaltvereins zum Gesetzentwurf des BMJV, in der es u.a. heißt: „Allerdings dient eine Vielzahl der Vorschläge unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Rechtsextremismus der abzulehnenden Ausweitung des Strafrechts sowie der abzulehnenden Erweiterung von Zugriffsrechten für die Ermittlungsbehörden. Sie räumen den Sicherheitsorganen, die insbesondere im Rahmen der Aufklärung von rechten Gewalttaten und Terrors immer wieder in der Kritik standen, noch mehr Befugnisse ein, statt wirksame Instrumente für Betroffenengruppen (…) zu installieren. Diesseits wird - insgesamt betrachtet - weniger ein Regelungs- als ein Vollzugsdefizit gesehen.“</p>
<p>König-Preuss erklärt abschließend: „Es ist im Übrigen ein Trugschluss zu glauben, dass gerade im Bereich Hatespeech Anonymität das Kernproblem sei, wo der Rechtsruck der letzten Jahre dazu führte, dass schon lange eine Vielzahl an Nutzern vollkommen ungeniert unter ihren Klarnamen hetzt und Straftaten begeht, während diese oft nicht strafrechtlich verfolgt werden oder Täter für ihr Handeln keine Konsequenzen spüren: Statt neue Silos mit sensiblen Daten zu fordern, sollte man hier ansetzen und die Chancen nutzen, die zu Tausenden auf dem Tisch liegen, und mit den bestehenden rechtlichen Möglichkeiten auch dagegen vorgehen. Hilfreich bei der Bekämpfung entsprechender Straftaten wäre es auch, die Hemmschwellen für Nutzer im digitalen Raum zu senken, selbst auf die Behörden zuzugehen und Straftaten online zu melden. Dass Thüringen bundesweit das einzige Land ist, das seit Jahren nicht in der Lage ist, eine Online-Wache oder eine alternative Form der Online-Anzeigenaufgabe einzurichten, ist einfach nur peinlich. Wir werden weiter dafür eintreten, dass sich dieser Zustand hoffentlich noch in diesem Jahr ändern wird.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Inneres</category><category>Medien</category><category>Netzpolitik</category><category>Presse</category><category>Katharina König-Preuss</category><category>Philipp Weltzien</category><category>2</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-41085</guid>
                <pubDate>Fri, 24 May 2019 22:47:57 +0200</pubDate>
                <title>Seehofer gefährdet mit Unsicherheitsoffensive Kommunikation</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/seehofer-gefaehrdet-mit-unsicherheitsoffensive-kommunikation/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Als “große Unsicherheitsoffensive” bezeichnet Katharina König-Preuss, netzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, die neuen Vorschläge des Bundesinnenministers Seehofer (CSU), internetbasierte Messengerdienste dazu zu zwingen, mit ihnen versendete Nachrichten zu entschlüsseln: “Der Vorschlag Seehofers bedeutet nichts anderes als das Verbot der End-to-End-Verschlüsselung in Deutschland. Das stellt ein hohes Sicherheitsrisiko für jeden dar, der in irgendeiner Form vertraulich kommunizieren muss und will. Damit gefährdet Seehofer die Sicherheit, die er angeblich schützen will, erheblich.”</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als “große Unsicherheitsoffensive” bezeichnet Katharina König-Preuss, netzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, die neuen Vorschläge des Bundesinnenministers Seehofer (CSU), internetbasierte Messengerdienste dazu zu zwingen, mit ihnen versendete Nachrichten zu entschlüsseln: “Der Vorschlag Seehofers bedeutet nichts anderes als das Verbot der End-to-End-Verschlüsselung in Deutschland. Das stellt ein hohes Sicherheitsrisiko für jeden dar, der in irgendeiner Form vertraulich kommunizieren muss und will. Damit gefährdet Seehofer die Sicherheit, die er angeblich schützen will, erheblich.”</strong></p>
<p>“Das Prinzip der End-to-End-Verschlüsselung hat zum Inhalt, dass ausschließlich die jeweiligen Enden der Kommunikation, nämlich Sender und Empfänger, die kommunizierten Inhalte einsehen können. Wenn man fordert, dass die dazwischenliegenden Übertragungsdienste die Nachrichten im Klartext übermitteln sollen, müssten diese Dienste auch in jedem Fall Zugriff auf diesen Klartext haben”, erklärt König-Preuss die prinzipielle Arbeitsweise.</p>
<p>Sie weist damit auf das grundlegende Problem hin: “Bei allen Verschlüsselungsformen gilt: Es gibt keinen sicheren Weg für Hintertüren. Es ist technisch nicht möglich, allein Zugriff für den Staat zu schaffen, ohne auch kriminellen diesen Zugang zu eröffnen. Was Seehofer fordert, ist längst widerlegte Sicherheitsesoterik aus den 90ern. Er verspricht mehr Sicherheit, aber macht alle Kommunikation in Deutschland leichter angreifbar - zum Beispiel auch für Industriespionage und ähnliches. Von den gravierenden Eingriffen in das Recht auf Vertraulichkeit der Telekommunikation einmal ganz abgesehen.”</p>
<p>“Die Forderung des Bundesinnenministers stellt eine Gefahr für die Sicherheitslage in Deutschland dar. Sie ist abzuweisen und gewiss nicht durch irgendwelche Bedürfnisse der Sicherheitsbehörden zu rechtfertigen”, meint König-Preuss abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Netzpolitik</category><category>Presse</category><category>Katharina König-Preuss</category><category>3</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-39365</guid>
                <pubDate>Thu, 07 Mar 2019 13:34:03 +0100</pubDate>
                <title>Gesetzentwurf zeugt von autoritärer Überwachungsgläubigkeit</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/gesetzentwurf-zeugt-von-autoritaerer-ueberwachungsglaeubigkeit/</link>
                
                <description>Als „weiteren Ausdruck autoritärer Überwachungsgläubigkeit“ bezeichnet Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, den Gesetzesentwurf „Anbieten von Leistungen zur Ermöglichung von Straftaten“. Der Bundesrat berät am Freitag, 15. März, auf Bestreben von Nordrhein-Westfalen und Hessen einen solchen Entwurf, der jede internetbasierte Leistung unter Strafe stellt, deren Zugang und Erreichbarkeit durch besondere technische Vorkehrungen beschränkt ist und die dazu dienen kann, das Begehen von rechtswidrigen Taten zu ermöglichen oder zu fördern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als „weiteren Ausdruck autoritärer Überwachungsgläubigkeit“ bezeichnet Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, den Gesetzesentwurf „Anbieten von Leistungen zur Ermöglichung von Straftaten“. Der Bundesrat berät am Freitag, 15. März, auf Bestreben von Nordrhein-Westfalen und Hessen einen solchen Entwurf, der jede internetbasierte Leistung unter Strafe stellt, deren Zugang und Erreichbarkeit durch besondere technische Vorkehrungen beschränkt ist und die dazu dienen kann, das Begehen von rechtswidrigen Taten zu ermöglichen oder zu fördern.</strong><br> &nbsp;<br> König-Preuss erläutert: „Unter dem Vorwand, strafbare Handlungen unterbinden zu wollen, besteht mit dem vorliegenden Gesetzentwurf auch die Gefahr, dass völlig legitime Angebote mit Strafe bedroht werden. Ersichtlich wird, dass sich der Gesetzentwurf nicht auf&nbsp; ganz konkrete Gefahren bezieht, sondern dazu dienen kann, die Möglichkeiten zur Nutzung von Anonymisierungsinfrastruktur weiter einzuschränken. Dieser Gesetzentwurf ist abzulehnen, hier sollte Thüringen nicht zustimmen.“<br> Natürlich sei es im Interesse aller, strafbare Handlungen zu verfolgen, die mögliche Illegalisierung von Anonymisierungsinfrastruktur sei hierzu jedoch der falsche Weg: „In der Begründung versteckt ist, dass der Gesetzentwurf sich auch gegen die Infrastruktur des TOR-Netzwerkes und ähnlicher Dienste richten kann. Dabei wird unterstellt, dass es sich bei den Anbietern von Diensten in solchen Netzwerken um nicht legal Agierende handelt, was faktisch falsch ist und von digitaler Unkenntnis der Initiatoren des Gesetzentwurfs zeugt. Die ungenaue Formulierung im Text des Gesetzentwurf sowie der Begründung machen es darüber hinaus möglich,&nbsp; ganz grundlegende Dienste der Anonymisierung, wie zum Beispiel anonyme Messenger, ganz unter Strafe zu stellen. Das ist nicht hinnehmbar.“ Die LINKE-Abgeordnete unterstreicht: „Die Möglichkeit, anonym kommunizieren zu können, gehört zu den wichtigen Errungenschaften der Demokratie. Die dazu nötige Infrastruktur zu illegalisieren, ist ein weiterer Schritt in den Überwachungsstaat. Statt, wie oft behauptet, einen rechtsfreien Raum zu haben, überfrachtet die Gesellschaft das Internet geradezu mit zusätzlichen Straftatbeständen, die es in der analogen Welt nie geben würde. Wenn dieser Gesetzentwurf Zustimmung erhalten sollte, erwarte ich, dass in Zukunft auch Waffenhersteller bestraft werden, wenn mit ihren Waffen Menschen getötet werden. Ebenso müsste dann der Besitz von Feldwegen, Hinterhöfen und schlicht jeglichen sonstigen Orten, an denen strafbare Handlungen begangen werden können, unter Strafe gestellt werden“, meint Katharina König-Preuss.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Inneres</category><category>Netzpolitik</category><category>Katharina König-Preuss</category><category>1</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-38972</guid>
                <pubDate>Thu, 14 Feb 2019 10:28:32 +0100</pubDate>
                <title>Fatales Ergebnis bei europäischer Urheberrechtsreform</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/fatales-ergebnis-bei-europaeischer-urheberrechtsreform/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Das Ergebnis der abschließenden Verhandlungen der europäischen Urheberrechtsreform kommentiert Katharina König-Preuss, netzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Gegen die Kompetenz der Netzpolitiker quasi aller Parteien, inklusive der Digitalministerin von der CSU, ist unter anderem auf massives Drängen Deutschlands beschlossen worden, dass Plattformbetreiber bereits bei der Veröffentlichung durch Dritte für Urheberrechtsverstöße haftbar gemacht werden. Das ist fatal, denn diese Regelung wird gravierende Folgen für das Internet, wie wir es kennen, haben. Viele Schwierigkeiten sind in ihrem Ausmaß noch gar nicht genau abzusehen, doch es droht eine Verarmung der Kultur und der Kreativität im Internet.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Ergebnis der abschließenden Verhandlungen der europäischen Urheberrechtsreform kommentiert Katharina König-Preuss, netzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Gegen die Kompetenz der Netzpolitiker quasi aller Parteien, inklusive der Digitalministerin von der CSU, ist unter anderem auf massives Drängen Deutschlands beschlossen worden, dass Plattformbetreiber bereits bei der Veröffentlichung durch Dritte für Urheberrechtsverstöße haftbar gemacht werden. Das ist fatal, denn diese Regelung wird gravierende Folgen für das Internet, wie wir es kennen, haben. Viele Schwierigkeiten sind in ihrem Ausmaß noch gar nicht genau abzusehen, doch es droht eine Verarmung der Kultur und der Kreativität im Internet.“</strong></p>
<p>König-Preuss weiter: „Auch wenn Uploadfilter nicht explizit vorgeschrieben werden, lassen sich Teile des Regelwerkes ohne diese automatisierten Kontrollen gar nicht umsetzen. Damit geht nicht nur eine weitere Privatisierung der Rechtsdurchsetzuung einher, weil nun private Unternehmen gegebenenfalls mit ihren Algorithmen entscheiden müssen, ob ein Rechtsverstoß vorliegt oder nicht. Es wird auch eine Infrastruktur geschaffen, die dazu geeignet ist, rechtmäßige, aber unliebsame Inhalte noch vor deren Veröffentlichung zu löschen. Dabei haben wir bereits mit den bestehenden Gesetzen viele Fälle unberechtigter Löschung oder Depublizierung auf Grund angeblicher Urheberrechtsansprüche. Auch alle bisherigen technischen Lösungen haben sich durch grobe Fehler diesbezüglich ausgezeichnet. Dies nun zur Pflicht zu machen, ist hochproblematisch.“</p>
<p>Die Netzpolitikerin kritisiert auch, dass das nun zur Abstimmung stehende Regelwerk in vielen Punkten einseitig große Plattformen und große Anbieter von Inhalten übervorteilt: „Für kleine Autoren und Künstler gibt es dagegen nur wenige Verbesserungen. Es fehlen ein 'Recht auf Remix' und Ausnahmen für Parodien sowie Freiheiten zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit Werken anderer. Selbst wissenschaftliche Arbeiten, die auf urheberrechtlich geschütztes Material zugreifen, werden mit dem neuen Regelwerk behindert, wenn sie nicht von großen Institutionen geführt werden.“</p>
<p>König-Preuss abschließend: „Nun bleibt zu hoffen, dass das EU-Parlament das Regelwerk oder wenigstens die umstrittenen Teile, wie Artikel 11 und Artikel 13, noch stoppt. Von den deutschen Parteien im EU-Parlament hat sich allein DIE LINKE konsequent gegen deren Einführung gestellt und wird dies auch weiter tun.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Medien</category><category>Netzpolitik</category><category>Katharina König-Preuss</category><category>3</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-36649</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Oct 2018 11:33:24 +0200</pubDate>
                <title>E-Government-Vereinbarung mit Kommunen stellt 80 Mio. Euro für Zukunftsprogramm sicher</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/e-government-vereinbarung-mit-kommunen-stellt-80-mio-euro-fuer-zukunftsprogramm-sicher/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Das Thüringer Finanzministerium schließt heute eine Rahmenvereinbarung mit dem Thüringer Gemeinde- und Städtebund und dem Thüringer Landkreistag zur Sicherung der Zusammenarbeit in Fragen der elektronischen Verwaltung und IT-Infrastruktur. Katharina König-Preuss, netzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, begrüßt diesen Schritt: „Mit der Rahmenvereinbarung wird sichergestellt, dass die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Ebenen möglichst reibungslos vonstattengehen kann. Damit wird das im vergangenen Jahr von Rot-Rot-Grün beschlossene E-Government-Gesetz weiter untersetzt und Schritt für Schritt mit Leben erfüllt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Thüringer Finanzministerium schließt heute eine Rahmenvereinbarung mit dem Thüringer Gemeinde- und Städtebund und dem Thüringer Landkreistag zur Sicherung der Zusammenarbeit in Fragen der elektronischen Verwaltung und IT-Infrastruktur. Katharina König-Preuss, netzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, begrüßt diesen Schritt: „Mit der Rahmenvereinbarung wird sichergestellt, dass die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Ebenen möglichst reibungslos vonstattengehen kann. Damit wird das im vergangenen Jahr von Rot-Rot-Grün beschlossene E-Government-Gesetz weiter untersetzt und Schritt für Schritt mit Leben erfüllt.“</strong></p>
<p>Mit der Rahmenvereinbarung werden insbesondere Steuerungsgremien geschaffen, die zukünftig wesentlich dazu beitragen werden, dass standardisierte Lösungsansätze thüringenweit umgesetzt werden. „Eine funktionierende elektronische Verwaltung, die guten Service für Bürgerinnen und Bürger bieten will, braucht einheitliche Rahmenbedingungen und funktionierende Schnittstellen statt einen Flickenteppich. Die Rahmenvereinbarung und die darin vorgesehenen Gremien werden dafür die Grundlagen schaffen“, erläutert die Netzpolitikerin.</p>
<p>Nicht zuletzt erhalten die Kommunen mit diesem Schritt auch finanzielle Planungssicherheit. „Wie schon im E-Government-Gesetz zugesichert, sind nun auch die Antragsverfahren und Rahmenbedingungen festgelegt worden, mit denen die vorgesehenen 80 Millionen Euro bis 2022 an die Kommunen fließen können. Damit stellt sich Rot-Rot-Grün nicht nur der steuerungstechnischen, sondern auch der finanziellen Verantwortung, um Thüringen digital aufzustellen“, betont König-Preuss abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Medien</category><category>Netzpolitik</category><category>Presse</category><category>Katharina König-Preuss</category><category>3</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-33559</guid>
                <pubDate>Fri, 06 Jul 2018 11:27:34 +0200</pubDate>
                <title>Aussetzung der Datenschutzvereinbarung „Privacy Shield“ droht</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/aussetzung-der-datenschutzvereinbarung-privacy-shield-droht/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Das europäische Parlament hat in dieser Sitzungswoche mehrheitlich einem Entschließungsantrag zugestimmt, der die sofortige Nachbesserung des Datenschutzabkommens „Privacy Shield“ zwischen den USA und der Europäischen Union fordert oder eine Aussetzung der Vereinbarung ab September verlangt. Dazu erklärt Katharina König-Preuss, datenschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Dass das Abkommen ‚Privacy Shield‘ nachgebessert werden muss, daran besteht überhaupt kein Zweifel. Die Europäische Kommission, aber auch die Bundesregierung sind aufgefordert, schnell auf eine Einigung mit den USA hinzuwirken. Es wird höchste Zeit, dass daran gearbeitet wird.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das europäische Parlament hat in dieser Sitzungswoche mehrheitlich einem Entschließungsantrag zugestimmt, der die sofortige Nachbesserung des Datenschutzabkommens „Privacy Shield“ zwischen den USA und der Europäischen Union fordert oder eine Aussetzung der Vereinbarung ab September verlangt. Dazu erklärt Katharina König-Preuss, datenschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Dass das Abkommen ‚Privacy Shield‘ nachgebessert werden muss, daran besteht überhaupt kein Zweifel. Die Europäische Kommission, aber auch die Bundesregierung sind aufgefordert, schnell auf eine Einigung mit den USA hinzuwirken. Es wird höchste Zeit, dass daran gearbeitet wird."</strong></p>
<p>„Privacy Shield“ soll seit 2016 gewährleisten, dass europäische Bürgerinnen und Bürger auch gegenüber amerikanischen Unternehmen die Möglichkeit haben, den Schutz ihrer Daten durchzusetzen. Das Abkommen ersetzte seinen Vorgänger, nachdem dieser vom EuGH wegen unzureichendem Schutz für ungültig erklärt wurde. Auch gegen „Privacy Shield“ ist eine ähnliche Klage am EuGH anhängig. Katharina König-Preuss erläutert: „Bereits bei der Einführung von ‚Privacy Shield‘ zeichnete sich ab, dass es nicht die versprochene Wirkung entfalten wird. Weite Teile der Kritik, die dem Entschluss des europäischen Parlaments zugrunde liegt, haben wir bereits damals schon vorgetragen, als das Abkommen in einer Hauruck-Aktion eingeführt wurde. Weder die Ombudsperson in den USA ist unabhängig, noch findet irgendeine ordentliche Aufsicht durch die zuständige Handelsbehörde statt. Auch die geforderten und damals versprochenen Änderungen an der US-amerikanischen Massenüberwachung gab es bisher nicht. Nachdem man nun zwei Jahre zugeschaut hat, wie sich nichts tut, muss jetzt die Sache von<br> europäischer Seite in die Hand genommen werden.“</p>
<p>„Die europäische Datenschutzgrundverordnung hat den Datenschutz in Europa ein gutes Stück vorangebracht. Im krassen Gegensatz dazu steht die unzureichende rechtliche Absicherung dieses Schutzes in den USA. Das muss endlich nachgebessert werden. Statt mit ihrem Sommertheater weiterzumachen, sollte die Bundesregierung schnellstens tätig werden und sich darum bemühen, eine Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger herbeizuführen“, meint König-Preuss abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Medien</category><category>Netzpolitik</category><category>Presse</category><category>Katharina König-Preuss</category><category>3</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-33516</guid>
                <pubDate>Wed, 04 Jul 2018 13:43:13 +0200</pubDate>
                <title>König-Preuss kritisiert Razzien bei „Zwiebelfreunden“</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/koenig-preuss-kritisiert-razzien-bei-zwiebelfreunden/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Wie heute öffentlich bekannt wurde, kam es auf Beschluss der Generalstaatsanwaltschaft München bereits am 20. Juni zu bundesweiten Hausdurchsuchungen u.a. bei Vorständen der Netzaktivist*innen von „Zwiebelfreunde“. Dieser Zusammenschluss leistet Aufklärungsarbeit und Support in Fragen Datenschutz, Anonymität und Privatsphäre im Netz und stützt dabei u.a. das TOR-Netzwerk. Eine der Hausdurchsuchungen, die sich nach Polizeiangaben nicht gegen Verdächtige, sondern ausschließlich mutmaßliche Zeuginnen und Zeugen richtete, fand in Jena statt. „Es ist vollkommen unverhältnismäßig, wenn Familien morgens um sechs Uhr aus dem Schlaf gerissen werden und dann ohne jede vorherige Befragung eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen müssen, obwohl sie keinerlei Straftaten verdächtigt werden“, sagt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie heute <a href="https://netzpolitik.org/2018/zwiebelfreunde-durchsuchungen-wenn-zeugen-wie-straftaeter-behandelt-werden/" target="_blank" class="link-extern" title="readon link" rel="noreferrer">öffentlich bekannt wurde</a>, kam es auf Beschluss der Generalstaatsanwaltschaft München bereits am 20. Juni zu bundesweiten Hausdurchsuchungen u.a. bei Vorständen der Netzaktivist*innen von „Zwiebelfreunde“. Dieser Zusammenschluss leistet Aufklärungsarbeit und Support in Fragen Datenschutz, Anonymität und Privatsphäre im Netz und stützt dabei u.a. das TOR-Netzwerk. Eine der Hausdurchsuchungen, die sich nach Polizeiangaben nicht gegen Verdächtige, sondern ausschließlich mutmaßliche Zeuginnen und Zeugen richtete, fand in Jena statt. „Es ist vollkommen unverhältnismäßig, wenn Familien morgens um sechs Uhr aus dem Schlaf gerissen werden und dann ohne jede vorherige Befragung eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen müssen, obwohl sie keinerlei Straftaten verdächtigt werden“, sagt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Landtag.</strong></p>
<p>Hintergrund der Durchsuchungen sei offiziell ausschließlich, dass ein Blog, der zu Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag aufgerufen habe, als Kontaktadresse eine Emailadresse verwende, die zum riseup-Server gehört. Die einzige Verbindung zu den „Zwiebelfreunden“ ist ein Spendenaufruf zur Finanzierung des riseup-Netzwerks. „Wie Beschlagnahmungen von Mitgliedsdaten der „Zwiebelfreunde“ und weiterer Daten etwa auch des Chaos Computer Clubs Augsburg hier Aufklärung zu einem US-amerikanischen Server liefern sollen, bleibt das Geheimnis der bayrischen Generalstaatsanwaltschaft. Auch die friedlichen Gegenproteste zum AfD-Bundesparteitag zeigen, dass diese Razzien vollkommen unverhältnismäßig waren“, stellt die Netzpolitikerin fest.</p>
<p>„Ich habe den Eindruck, dass die Begründungen für die Durchsuchungen vorgeschoben sind und Aktivistinnen und Aktivisten, die sich gegen die zunehmenden Zugriffsrechte staatlicher Sicherheitsbehörden engagieren, hier unter Druck gesetzt werden sollen. Dies ist gerade auch vor dem Hintergrund der Massenproteste gegen neue Polizeiaufgabengesetze in Bayern, Nordrhein-Westfalen und weiteren Bundesländern zu sehen. Meine Solidarität geht deshalb an die ‚Zwiebelfreunde‘ und weitere Betroffene in Jena und überall in Deutschland“, erklärt König-Preuss abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Medien</category><category>Netzpolitik</category><category>Katharina König-Preuss</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-31941</guid>
                <pubDate>Mon, 16 Apr 2018 15:18:00 +0200</pubDate>
                <title>Whatsapp erst ab 16 löst kein Problem</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/whatsapp-erst-ab-16-loest-kein-problem/</link>
                
                <description>Zur aktuellen Diskussion über die Änderung der Altersfreigabe für Dienste wie Whatsapp, erklärt Katharina König-Preuss, netz- und datenschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Die Anhebung der Altersfreigabe für die Nutzung von sozialen Medien auf 16 Jahre löst kaum ein Problem, schafft aber viele neue.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur aktuellen Diskussion über die Änderung der Altersfreigabe für Dienste wie Whatsapp, erklärt Katharina König-Preuss, netz- und datenschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Die Anhebung der Altersfreigabe für die Nutzung von sozialen Medien auf 16 Jahre löst kaum ein Problem, schafft aber viele neue.“</strong><br><br>Die Abgeordnete weiter: „Der verantwortungsvolle Umgang mit sozialen Medien und Messengern muss eingeübt und erlernt werden. Dies gilt jedoch nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern vielfach auch für deren Eltern und andere Erwachsene. Deshalb behebt eine Anhebung der derzeit gültigen Altersbegrenzung nicht die grundsätzlichen Probleme, die insbesondere Whatsapp, aber auch alle ähnlichen Dienste im Hinblick auf den Datenschutz haben. Wichtig wäre vielmehr eine weitgehende Transparenz darüber, welche Daten eigentlich von dem Dienst verarbeitet und an wen weitergegeben werden. Die Möglichkeit, bestimmte Weitergaben effektiv zu unterbinden und Daten auch wirklich löschen zu können, wären aus datenschutzpolitischer Sicht wichtigere Maßnahmen.“<br><br>In der Datenschutzgrundverordnung der EU (DSGV Art. 8), die ab dem 25. Mai 2018 in Kraft sein wird, ist geregelt, dass die Verarbeitung der personenbezogenen Daten eines Kindes dann rechtmäßig ist, wenn das Kind das sechzehnte Lebensjahr vollendet hat. Ist dies nicht der Fall, das Kind also jünger, ist zwingend eine Einwilligung durch den Träger der elterlichen Verantwortung notwendig. Die Anbieter solcher Dienste müssen demnach technische Vorkehrungen treffen, um sicherzustellen, dass eine solche Einwilligung der Eltern tatsächlich vorliegt oder das entsprechende Alter bereits erreicht ist. Diese Regelung kann in den einzelnen Staaten der EU auf ein Mindestalter von dreizehn Jahren herabgesetzt werden. Eine solche Regelung fehlt in Deutschland bisher.<br><br>„Abzuwarten ist, wie hier der zuständige Gesetzgeber für Deutschland eine Regelung findet, die nicht an der gelebten Wirklichkeit vorbeigeht. Völlig offen ist etwa, wie eine technische Umsetzung zur Überprüfung des Alters und einer eventuellen Zustimmung der Eltern aussehen soll. Letzten Endes könnte es darauf hinauslaufen, dass mehr Daten gesammelt werden müssten. Kommen etwa Verifizierungssysteme auf Basis von Personalausweisnummern zur Anwendung, so würde dies bedeuten, dass diese auch an jeden Betreiber von Online-Diensten weitergegeben werden müssen. Das entspricht nicht dem Anliegen, Daten zu schützen“, meint Katharina König-Preuss abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Katharina König-Preuss</category><category>Medien</category><category>Netzpolitik</category><category>Aufmacher</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-31349</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Feb 2018 10:22:00 +0100</pubDate>
                <title>Schnelles Internet bundesweit und flächendeckend – hoffentlich mehr als heiße Luft!</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/schnelles-internet-bundesweit-und-flaechendeckend-hoffentlich-mehr-als-heisse-luft/</link>
                
                <description>&quot;Die Ankündigungen vernehme ich wohlwollend. Allerdings müssten nun auch endlich einmal Taten folgen,&quot; äußert sich Katharina König-Preuss, netzpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke. im Thüringer Landtag, skeptisch zur Ankündigung aus den Koalitionsverhandlungen im Bund, dass es zukünftig einen Rechtsanspruch auf schnelles Internet geben soll.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>"Die Ankündigungen vernehme ich wohlwollend. Allerdings müssten nun auch endlich einmal Taten folgen," äußert sich Katharina König-Preuss, netzpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke. im Thüringer Landtag, skeptisch zur Ankündigung aus den Koalitionsverhandlungen im Bund, dass es zukünftig einen Rechtsanspruch auf schnelles Internet geben soll.</b><br><br>In Thüringen werden in den kommenden Jahren 450 Millionen Euro Investitionen in den Breitbandausbau fließen, nachdem alle 54 kommunalen Anträge seitens des Bundes positiv beschieden wurden. Auch damit wird jedoch nur eine flächendeckende Versorgung von 50 Mbit/s sichergestellt, auch wenn in Bal-lungsräumen und Industriegebieten höhere Geschwindigkeiten erreicht werden. Die Abgeordnete König-Preuss erläutert: "Seit mehreren Bundesregierungen verspricht man, dass Deutschland es in den nächsten fünf Jahren schaffen würde, schnelles Internet für jeden sicherzustellen. Am Ende der jeweiligen Legislatur waren die Fortschritte auf dem Weg dahin immer minimal geblieben. Wir reden bei schnellem Internet inzwischen von der Gigabit-Leitung, bis 2025 sicher auch von größeren Bandbreiten. Dies für jeden Haushalt zu ermöglichen, bedeutet endlich eine konsequente Hinwendung zu Glasfaser bis zum Hausanschluss. Es rächt sich, dass Deutschland so lange auf das Kupfer in der Straße gesetzt hat, um die Gewinne der Deutschen Telekom zu fördern. Wenn die Großkoalitionäre nun einen Fonds von 12 Milliarden Euro auflegen, so ist dies nur die Investition in die richtige Technologie, die bisher vernachlässigt wurde."<br><br>König-Preuss weiter: "Entsprechende Investitionen sind im mobilen Bereich in ganz ähnlichen Größen-ordnungen nötig. Auch hier hat der Bund es über viele Jahre hinweg versäumt, die richtigen Weichen zu stellen. Mit dem Aufbau der Mobilfunktechnik der 5. Generation (5G) hinkt man bereits jetzt hinter dem von der EU empfohlenen Zeitplan hinterher."<br><br>"Ein Rechtsanspruch auf eine ausreichende Bandbreite für den Internetzugang klingt als Versprechen ebenfalls gut. Er ist aber nahezu nichts wert, wenn vom Geldbeutel abhängt, ob ein breitbandiges Ange-bot wahrgenommen werden kann. Es nützt niemandem ein Rechtsanspruch auf etwas, dass er oder sie sich dann nicht leisten kann. Hier bin ich auf konkrete Regelungen gespannt", erklärt König-Preuss abschließend.<br><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Katharina König-Preuss</category><category>Netzpolitik</category><category>3</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-31178</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jan 2018 15:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Digitalisierungsstrategie nächster Schritt zur Verankerung des wichtigen Querschnittthemas</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/digitalisierungsstrategie-naechster-schritt-zur-verankerung-des-wichtigen-querschnittthemas/</link>
                
                <description>„Die heute im Rahmen der Regierungsmedienkonferenz vorgestellte Landesstrategie verankert Digitalisierung als zentrale Querschnittsaufgabe über alle Ressorts. Nur so kann Digitalisierung gelingen, wenn wir in allen Behörden mit konkreten Projekten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diesen Weg gewinnen.“ Mit diesen Worten begrüßt die Netzpolitikerin Katharina König-Preuss die heutige Präsentation der Thüringer Strategie für die Digitale Gesellschaft.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>„Die heute im Rahmen der Regierungsmedienkonferenz vorgestellte Landesstrategie verankert Digitalisierung als zentrale Querschnittsaufgabe über alle Ressorts. Nur so kann Digitalisierung gelingen, wenn wir in allen Behörden mit konkreten Projekten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diesen Weg gewinnen.“ Mit diesen Worten begrüßt die Netzpolitikerin Katharina König-Preuss die heutige Präsentation der Thüringer Strategie für die Digitale Gesellschaft.</b><br><br>Die Netzpolitikerin verweist darauf, dass damit erstmalig eine Thüringer Landesregierung sich umfassend dieser Zukunftsfrage stellt: „Rot-Rot-Grün setzt nun endlich um, was unter den CDU-Vorgängerregierungen stets verschlafen wurde. Statt Digitalisierung nur mit Industrie 4.0 zu übersetzen, zeigen wir einen konsistenten Entwicklungspfad in den drei zentralen Bereichen digitale Landesentwicklung, Bildung und Forschung, sowie Wirtschaft und Arbeit 4.0. Das Paket wird untermauert mit dem weiteren Breitbandausbau, wo nun alle 54 Anträge zum Bundesprogramm bewilligt wurden und damit 172 Millionen Euro Bundesförderung nach Thüringen fließen, die von Thüringen mit mehr als 100 Millionen Euro kofinanziert werden. Zudem wird das E-Government-Gesetz, welches sich derzeit im parlamentarischen Verfahren befindet, wichtige Weichenstellungen in der Landesverwaltung mit sich bringen.“<br><br>„Ich freue mich darauf, dass mit dem bewilligten Landeshaushalt möglichst schnell die anvisierten Projekte eine Umsetzung finden. So können wir die Digitalisierung Stück für Stück im Sinne der in Thüringen lebenden Menschen entwickeln und gestalten“, so König-Preuss abschließend.<br><br>Frau König-Preuss gratuliert zudem Frau Valentina Kerst zur Ernennung als neue Staatssekretärin: „Ich freue mich auf eine interessante Zusammenarbeit.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Netzpolitik</category><category>Katharina König-Preuss</category>
                
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