<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>Die Linke Linda Stark: RSS-Feed</title>
            <link>https://www.linda-stark.de/</link>
            <description></description>
            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Linda Stark</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 05:20:01 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 01 Oct 2026 05:20:01 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.linda-stark.de/aktuelles/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 News</generator>
            
            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78833</guid>
                <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 14:51:10 +0200</pubDate>
                <title>Landesprogramm für Mietzuschüsse: Ministerium setzt wohnungspolitischen Irrweg fort</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/landesprogramm-fuer-mietzuschuesse-ministerium-setzt-wohnungspolitischen-irrweg-fort/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die vorgestellten Pläne des Infrastrukturministeriums in Sachen Mietzuschuss: „Die Ankündigungen aus dem Infrastrukturministerium, zu hohe Mieten bezuschussen zu wollen, klingen passabel. Doch dahinter steckt eine unsoziale Wohngeldkürzung auf Bundesebene und der scheinbar fehlende Wille dieser Landesregierung, alles Mögliche zu tun, sich gegen die unsozialen Kürzungen auf Bundesebene zu stellen. Statt jetzt eine PR-Show hinzulegen und Ausgaben zu planen, für die am Ende vorhersehbarerweise wieder das Geld fehlen wird, sollte der Infrastrukturminister dafür kämpfen, dass die unsoziale Kürzungsorgie auf Bundesebene endlich beendet wird. Statt seinen Irrweg in der Wohnungspolitik weiter fortzusetzen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die vorgestellten Pläne des Infrastrukturministeriums in Sachen Mietzuschuss: „Die Ankündigungen aus dem Infrastrukturministerium, zu hohe Mieten bezuschussen zu wollen, klingen passabel. Doch dahinter steckt eine unsoziale Wohngeldkürzung auf Bundesebene und der scheinbar fehlende Wille dieser Landesregierung, alles Mögliche zu tun, sich gegen die unsozialen Kürzungen auf Bundesebene zu stellen. Statt jetzt eine PR-Show hinzulegen und Ausgaben zu planen, für die am Ende vorhersehbarerweise wieder das Geld fehlen wird, sollte der Infrastrukturminister dafür kämpfen, dass die unsoziale Kürzungsorgie auf Bundesebene endlich beendet wird. Statt seinen Irrweg in der Wohnungspolitik weiter fortzusetzen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus betont die Abgeordnete, dass sie es für nicht zielführend hält, zu hohe Mieten einfach aus dem eigenen Budget zu bezuschussen. Dieses Geld lande bei denen, die horrende Profite mit den Mieten machen. Außerdem sei es nicht nachvollziehbar, warum Menschen in Not in Sachen abgestellte Wärmeversorgung wegen unterschlagener Nebenkosten durch unseriöse Vermieter der Minister einen Härtefallfonds ablehnt, aber in Sachen Mietkosten nun den Geldhahn aufdrehen möchte. Das Handeln des Ministeriums hält die Abgeordnete für chaotisch, und die geplanten Maßnahmen führten häufig am Problem vorbei. Müller appelliert deshalb dafür, über konsequente Mietpreisdeckelungen und den Ausbau gemeinnützigen oder zumindest nichtprofitorientierten Wohnraums zu fokussieren.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/6/5/csm_portrait-banner-2026-mueller3_6cb971e289.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78728</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 11:12:01 +0200</pubDate>
                <title>Viele Worte von Voigt, aber kein klares Nein zu den Wohngeldkürzungen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/viele-worte-von-voigt-aber-kein-klares-nein-zu-den-wohngeldkuerzungen/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>In der Regierungsbefragung im Thüringer Landtag hat Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, den Ministerpräsident zu den geplanten Kürzungen beim Wohngeld befragt. Die Abgeordnete fragte, ob die Thüringer Landesregierung diesen Kürzungen im Bundesrat ihre Zustimmung verweigern werde. Zur Antwort des Ministerpräsidenten erklärt die Abgeordnete:

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Regierungsbefragung im Thüringer Landtag hat Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, den Ministerpräsident zu den geplanten Kürzungen beim Wohngeld befragt. Die Abgeordnete fragte, ob die Thüringer Landesregierung diesen Kürzungen im Bundesrat ihre Zustimmung verweigern werde. Zur Antwort des Ministerpräsidenten erklärt die Abgeordnete:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Antwort des Ministerpräsidenten war leider nicht deutlich. Er hatte viele Worte und viele Erläuterungen, aber kein klares Bekenntnis. Stattdessen verwies der Ministerpräsident unter anderem darauf, dass Betroffene infolge der Kürzungen möglicherweise in die Grundsicherung im Alter fallen könnten. Genau vor diesen sozialen Folgen warnen Sozialverbände bereits. Das ist jedoch keine Antwort auf die entscheidende politische Frage, wie Thüringen im Bundesrat abstimmen wird.</p>
<p>Wenn die Landesregierung selbst weiß, welche Folgen die geplanten Kürzungen haben können, dann muss sie daraus auch Konsequenzen ziehen: Thüringen muss im Bundesrat Nein sagen.“</p>
<p>Dass Ministerpräsident Voigt dieses klare Nein vermieden hat, schaffe unnötige Unsicherheiten. Vielmehr bliebe der Eindruck zurück, dass sich die Koalition in dieser wichtigen sozialen Frage selbst nicht auf eine gemeinsame Haltung verständigen kann. Müller weiter:</p>
<p>„Für rund 44.200 Thüringer Haushalte, die von Wohngeld abhängig sind, ist diese Unklarheit keine politische Nebensache. Sie müssen wissen, ob ihre Landesregierung ihre Interessen verteidigt. Die geplanten Änderungen sollen zum 1. Januar 2027 greifen und sorgen schon jetzt für erhebliche soziale Verunsicherung. Wer weiß, dass Menschen durch die Kürzungen aus dem Wohngeld in die Grundsicherung gedrängt werden könnten, darf das nicht nur feststellen. Er muss es verhindern. Ich erwarte deshalb von Ministerpräsident Voigt und seiner Landesregierung eine klare Antwort.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_portrait-banner-2026-mueller2_72bb494090.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78423</guid>
                <pubDate>Mon, 31 Aug 2026 09:38:39 +0200</pubDate>
                <title>Mietendeckel löst konkret ein drängendes Problem in Thüringen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/mietendeckel-loest-konkret-ein-draengendes-problem-in-thueringen/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kommentiert das kürzlich vorgestellte Rechtsgutachten zur Verfassungsmäßigkeit eines Mietendeckels:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kommentiert das kürzlich vorgestellte Rechtsgutachten zur Verfassungsmäßigkeit eines Mietendeckels:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Das neue Rechtsgutachten zum Mietendeckel stellt klar, dass dieses Instrument, um Wuchermieten zu bekämpfen, legitim und möglich ist. Die Verrenkungen aller Parteien, um dieses Thema zu umschiffen oder diese Maßnahme zu verhindern, sind enorm. Die Linke wird aber darauf bestehen und pochen, dass effektive Instrumente, die unterbinden, dass mit Mieten Rendite auf dem Rücken der hart arbeitenden Bevölkerung erwirtschaftet wird, zum Einsatz kommen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch in Thüringens Städten sind laut der Abgeordneten die Mietpreise in den letzten zehn Jahren explodiert. An kleineren Städten im ländlichen Raum gehe diese Entwicklung nicht vorbei. Preisexplosionen seien ein ernstzunehmendes, drängendes Problem der Thüringerinnen und Thüringer. Müller erwartet von der Koalition aus CDU, BSW und SPD, sich mit den Vorschlägen ihrer Fraktion in Form des Gesetzesentwurfs für soziales Wohnen auseinanderzusetzen, um konkrete Entlastung für alle in Thüringen zu schaffen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_portrait-banner-2026-mueller2_72bb494090.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78337</guid>
                <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 17:15:51 +0200</pubDate>
                <title>Genug gekürzt – Politikwechsel in Bund und Land nötig</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/genug-gekuerzt-politikwechsel-in-bund-und-land-noetig-1/</link>
                <author>Christian Schaft, Ralf Plötner, Donata Vogtschmidt</author>
                <description>Zur gemeinsamen Klausur der Landesgruppe Thüringen der Fraktion Die Linke im Bundestag, dem Vorsitzenden der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und den Vorsitzenden der Partei Die Linke Thüringen erklären Christian Schaft, Vorsitzender Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Donata Vogtschmidt, Mitglied des Deutschen Bundestages und Ralf Plötner, Vorsitzender Die Linke Thüringen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur gemeinsamen Klausur der Landesgruppe Thüringen der Fraktion Die Linke im Bundestag, dem Vorsitzenden der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und den Vorsitzenden der Partei Die Linke Thüringen erklären Christian Schaft, Vorsitzender Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Donata Vogtschmidt, Mitglied des Deutschen Bundestages und Ralf Plötner, Vorsitzender Die Linke Thüringen:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Christian Schaft: „Die Bundesregierung und die Thüringer Landesregierung scheitern an wichtigen Aufgaben. Die Preise für Sprit und an den Supermarktkassen, Mieten und Pflegekosten werden immer weiter erhöht und vor allem unsichere Job-Perspektiven und Betriebsschließungen belasten viele Menschen gerade in Ostdeutschland. Statt Investitionen und soziale Sicherheit zu organisieren, wird Verantwortung auf den Einzelnen abgewälzt. Geld, so scheint es, ist nur für Aufrüstung da. Gespart wird im Sozialen und der Reichtum unserer Gesellschaft, der von Millionen Menschen täglich erarbeitet wird, sammelt sich in den Händen einiger Weniger. Ein Politikwechsel ist nötig. Wir brauchen Regierungen, die mit ihrer Arbeit die Interessen der Mehrheit der Menschen in den Mittelpunkt rücken und die drängenden Probleme angehen und nicht ignorieren.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ralf Plötner: „Die Thüringer Linke wird – Partei, Landtagsfraktion und die Abgeordneten im Bundestag – gegen die unsozialen Kürzungen und Sparpläne der Bundes- und Landesregierung kämpfen. Wir setzen uns für mehr soziale Sicherheit, gute und mitbestimmte Arbeit, mehr Demokratie und Unterstützung für Initiativen vor Ort, bezahlbares Wohnen in Städten und auf dem Land, gute Mobilität für alle Menschen und für starke Industrien ein. Wir brauchen mehr Gerechtigkeit, und nicht weniger. Wir brauchen mehr Haltung von Politiker*innen und nicht das Abwälzen von Verantwortung auf den Einzelnen. Es braucht Hoffnung und Perspektiven auf ein besseres Leben und keine Politik, die Angst erzeugt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Donata Vogtschmidt: „Wir arbeiten für ein Ostdeutschland der Chancen und Zukunft, indem Bewährtes erhalten bleibt und Zukunftstechnologien und Erneuerbare Energien ausgebaut werden. Ostdeutschland hat eine andere Wirtschaftsstruktur als der Westen und braucht daher eine andere Wirtschaftspolitik, die kleinere und mittlere Betriebe in der Fläche und die zugehörige Infrastruktur in den Fokus rückt. Ostdeutschland darf nicht mehr nur verlängerte Werkbank sein, sondern muss neben Jobs auch Wertschöpfung und Steuerkraft vor Ort stärken.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Hinweis:</u></p>
<p>Die gemeinsame Erklärung aller Beteiligten <a href="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2026/pdf/Erklaerung_Die_Linke_-_Genug_gekuerzt_19.08.2026.pdf" class="link-download">finden Sie hier</a>.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Gesundheit</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/8/9/csm_pk-genug-gekuerzt_80fddd5548.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78181</guid>
                <pubDate>Sat, 01 Aug 2026 08:11:00 +0200</pubDate>
                <title>Katja Maurer: „Hände weg vom Wohngeld!“</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/katja-maurer-haende-weg-vom-wohngeld/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>„Angesichts eines zunehmenden Mangels an bezahlbarem Wohnraum, steigender Mieten und Nebenkosten sowie gleichzeitig zunehmender Probleme auf dem Arbeitsmarkt wird das Wohngeld für immer mehr Menschen – auch in Thüringen – leider immer wichtiger als soziale Unterstützungsleistung. Deshalb: Hände weg vom Wohngeld! Die von der Bundesregierung betriebenen Kürzungspläne beim Wohngeld müssen gestoppt werden, es ist eine soziale Katastrophe, wenn bis zu 30 Prozent der Berechtigten ihre Leistungen verlieren würden und die Menschen im Leistungsbezug deutliche Kürzungen hinnehmen müssen“, so Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Angesichts eines zunehmenden Mangels an bezahlbarem Wohnraum, steigender Mieten und Nebenkosten sowie gleichzeitig zunehmender Probleme auf dem Arbeitsmarkt wird das Wohngeld für immer mehr Menschen – auch in Thüringen – leider immer wichtiger als soziale Unterstützungsleistung. Deshalb: Hände weg vom Wohngeld! Die von der Bundesregierung betriebenen Kürzungspläne beim Wohngeld müssen gestoppt werden, es ist eine soziale Katastrophe, wenn bis zu 30 Prozent der Berechtigten ihre Leistungen verlieren würden und die Menschen im Leistungsbezug deutliche Kürzungen hinnehmen müssen“, so Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete verweist auch auf aktuelle Antworten der Landesregierung auf eine Anfrage: Nach Auskünften der Landesregierung bezogen im Jahr 2025 rund 56.500 Haushalte in Thüringen Wohngeld, darunter auch zahlreiche Mehrpersonenhaushalte – dementsprechend sind deutlich über 100.000 Personen in Thüringen auf diese Unterstützung angewiesen. „Das zeigt: Die Wohnungs- und Mietensituation in Thüringen muss dringend verbessert werden. Solange Wohnkosten einen Großteil des Einkommens von Menschen auffressen, braucht es Mechanismen wie das Wohngeld. Die Antworten der Landesregierung belegen, dass wir mit unserem Gesetzentwurf zum sozialen Wohnen in Thüringen auf dem notwendigen und richtigen Lösungsweg sind. Wir hoffen deshalb auf eine positive weitere Beratung im Landtag“, unterstreicht Maurer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Blick auf die weiteren Ergebnisse der Anfrage zeigt sich die Linke-Abgeordnete auch besorgt über die im Durchschnitt lange Bearbeitungszeit von Anträgen in Thüringen. „Menschen in heiklen (Wohn-)Situationen können und dürfen nicht so lange warten müssen“, moniert Maurer und fordert mehr Personal für die Bearbeitung und die Nutzung rechtlicher Ermessensspielräume bei Wohngeldentscheidungen zugunsten von Antragstellenden – bei allem Verständnis dafür, dass die Personalsituation und die Personalgewinnung für die Kommunen nicht einfach ist. Man sollte auch prüfen, so die Sozialpolitikerin, „ob es nicht möglich ist, aus anderen Bereichen – auch der Landesverwaltung – den Kommunen Unterstützungspersonal zur Verfügung zu stellen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Katja Maurer abschließend: „Wir werden als Fraktion die Entwicklungen im Bereich Wohngeld kritisch im Auge behalten und diese weiterhin auch im Landtag zum Thema machen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Antwort auf die Kleine Anfrage zum Thema Wohngeldbezug in Thüringen im Jahr 2025:</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/lib/pdfjs/web/viewer.html?locale=de-DE&amp;file=https%3A%2F%2Fparldok.thltcloud.de%2Fparldok%2Fdokument%2F108553%2F8_3908_wohngeldbezug_in_thueringen_im_jahr_2025#pagemode=none" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/lib/pdfjs/web/viewer.html?locale=de-DE&amp;file=https%3A%2F%2Fparldok.thltcloud.de%2Fparldok%2Fdokument%2F108553%2F8_3908_wohngeldbezug_in_thueringen_im_jahr_2025#pagemode=none</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm_sp-km-haendeweg-vomwohngeld-slides02_01_faaff79a20.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77952</guid>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 11:06:55 +0200</pubDate>
                <title>Mieterinnen und Mieter vor Immobilienkonzernen und dreisten Vermietern schützen!</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/mieterinnen-und-mieter-vor-immobilienkonzernen-und-dreisten-vermietern-schuetzen/</link>
                <author>Linda Stark &amp; Ulrike Grosse-Röthig</author>
                <description>&quot;Wir müssen als Politiker*innen alles dafür tun, um Mieterinnen und Mieter vor Immobilienkonzernen und dreisten Vermietern zu schützen. Egal ob in den Kommunen, auf Landes- oder Bundesebene. Es kann nicht sein, dass Mieterinnen und Mieter ohne Heizung und warmes Wasser in ihren Wohnungen sitzen, weil Vermieter und Immobilienkonzerne ihren Pflichten nicht nachkommen. Wenn die Stadtwerke zu Versorgungssperren greifen, treffen ihre Konsequenzen die Falschen. Deshalb fordern wir als Linke-Fraktion das Verbot von Versorgungssperren, die Einrichtung eines Härtefallfonds zur Unterstützung der Betroffenen sowie die Einrichtung eines Eigentümerregisters&quot;, so Linda Stark, Mitglied des Petitionsausschusses, mit Blick auf einen aktuell öffentlich gewordenen Fall solcher Versorgungssperren gegen einen säumigen Vermieter in Erfurt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>"Wir müssen als Politiker*innen alles dafür tun, um Mieterinnen und Mieter vor Immobilienkonzernen und dreisten Vermietern zu schützen. Egal ob in den Kommunen, auf Landes- oder Bundesebene. Es kann nicht sein, dass Mieterinnen und Mieter ohne Heizung und warmes Wasser in ihren Wohnungen sitzen, weil Vermieter und Immobilienkonzerne ihren Pflichten nicht nachkommen. Wenn die Stadtwerke zu Versorgungssperren greifen, treffen ihre Konsequenzen die Falschen. Deshalb fordern wir als Linke-Fraktion das Verbot von Versorgungssperren, die Einrichtung eines Härtefallfonds zur Unterstützung der Betroffenen sowie die Einrichtung eines Eigentümerregisters", so Linda Stark, Mitglied des Petitionsausschusses, mit Blick auf einen aktuell öffentlich gewordenen Fall solcher Versorgungssperren gegen einen säumigen Vermieter in Erfurt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag erklärt sich solidarisch mit den betroffenen Mieterinnen und Mietern. Linda Stark und Ulrike Grosse-Röthig haben in Reaktion auf die aktuelle Situation der Mieterinnen und Mieter eine Anfrage an die Landesregierung eingereicht. Diese fragt nach den konkreten Handlungsmöglichkeiten von Land und Kommunen, um in solchen Fällen kurzfristig Hilfe für Betroffene bereitzustellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>"In solchen Notlagen haben die öffentlichen Stellen mit Blick auf ihre Aufgaben bei der öffentlichen Daseinsvorsorge im Bereich Wohnen gegenüber Mieterinnen und Mietern eine Fürsorgepflicht, zumal in der Thüringer Verfassung das Staatsziel soziales Wohnen verankert ist. Der aktuelle Problemfall in Erfurt zeigt, dass die von uns schon vor Monaten mit Plenaranträgen eingebrachten Forderungen nach einem Verbot von Versorgungssperren, der Einrichtung eines Härtefallfonds und nach der Bereitstellung von Notfallwohnungen notwendig sind, um Mieterinnen und Mieter vor dem dreisten Verhalten von Vermietern und Immobilienkonzernen zu schützen. Leider fehlt der Brombeerkoalition hier das notwendige Problembewusstsein, sodass unsere Lösungsvorschläge im Landtag bisher keine Mehrheit gefunden haben. Wir werden uns weiter für die Umsetzung dieses Anliegens einsetzen und unterstützen, dass es auch auf kommunaler Ebene Initiativen zum Schutz der Mieterinnen und Mieter gibt, wie den Antrag der Linke-Stadtratsfraktion Erfurt, lokal ein Verbot von Versorgungssperren zu erwirken", so Ulrike Grosse-Röthig, justizpolitische Sprecherin</p>]]></content:encoded>
                <category>Linda Stark</category><category>Ulrike Grosse-Röthig</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2026/sp/Versorgungssperren-01.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77657</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 11:25:08 +0200</pubDate>
                <title>Mehr Investitionen in Sozialen Wohnraum nötig</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/mehr-investitionen-in-sozialen-wohnraum-noetig/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>„Die Antworten der Landesregierung auf eine meiner Kleinen Anfragen zum Umgang mit beantragten beziehungsweise genehmigten Sozialwohnungsprojekten in Thüringen belegen: Die Stärkung der finanziellen Wohnraumförderung und die Behebung des Fachkräftemangels im Baugewerbe sind wichtige Stellschrauben, um zügiger das Angebot an Sozialwohnungen in Thüringen zu vergrößern. Die von der Landesregierung für die Jahre 2020 bis 2025 zur Verfügung gestellten Daten über die fertiggestellten oder in Umsetzung befindlichen Projektgenehmigungen zeigen auch, dass schon unter der rot-rot-grünen Landesregierung und trotz Pandemieproblematik erfolgreicher Sozialwohnungsbau in nennenswertem Umfang stattgefunden hat“, so Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Antworten der Landesregierung auf eine meiner Kleinen Anfragen zum Umgang mit beantragten beziehungsweise genehmigten Sozialwohnungsprojekten in Thüringen belegen: Die Stärkung der finanziellen Wohnraumförderung und die Behebung des Fachkräftemangels im Baugewerbe sind wichtige Stellschrauben, um zügiger das Angebot an Sozialwohnungen in Thüringen zu vergrößern. Die von der Landesregierung für die Jahre 2020 bis 2025 zur Verfügung gestellten Daten über die fertiggestellten oder in Umsetzung befindlichen Projektgenehmigungen zeigen auch, dass schon unter der rot-rot-grünen Landesregierung und trotz Pandemieproblematik erfolgreicher Sozialwohnungsbau in nennenswertem Umfang stattgefunden hat“, so Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So befanden sich laut Antwort der Landesregierung im Bereich Sozialwohnungsbau im Jahr 2021 über 680 Wohneinheiten im Stadium der Fertigstellung respektive der Umsetzung. Im Jahr 2024 gilt dies für über 530 Wohneinheiten. Für das Jahr 2025 weist die Statistik 86 Wohneinheiten in Fertigstellung beziehungsweise Umsetzung aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Wenn die Landesregierung in ihrer Antwort mitteilt, dass es leider auch zahlreiche Fälle gibt, in denen sich Projektträger aus wirtschaftlicher Vorsicht dafür entscheiden, keinen Antrag auf Genehmigung zu stellen, dann ist das auch ein Alarmzeichen dafür, dass im Bereich der Wohnungsbauförderung mehr zur Unterstützung von Projektträgern getan werden muss, die aus Verantwortung für die öffentliche Daseinsvorsorge Sozialwohnungen in Thüringen errichten wollen. Denn wie zum Beispiel auch eine aktuelle Studie des Mieterbundes zeigt, fehlt es vor allem an Sozialwohnungen und an Wohnraum, der auch für Menschen mit niedrigerem oder mittlerem Einkommen bezahlbar ist. Deshalb fordern wir als Die Linke die Landesregierung erneut auf, den Beschluss des Landtags zur umfassenden und wirksamen Nutzung des Landeswohnungsbauvermögens zur sozialen Wohnraumförderung auch wirklich umzusetzen“, so die Abgeordnete.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abschließend kündigt Müller an, dass die sie auch die in der Antwort der Landesregierung offengelegten Probleme Fachkräftemangel und Engpässe bei Baumaterialien als Themen im zuständigen Infrastrukturausschuss kritisch diskutieren wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Weiterführende Hinweise:</u></p>
<p>Die Kleine Anfrage samt Antwort der Landesregierung finden Sie unter der Drucksachennummer: 8/3480</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/107514/8_3480_umgang_mit_genehmigten_wohneinheiten_in_thueringen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/107514/8_3480_umgang_mit_genehmigten_wohneinheiten_in_thueringen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-mueller.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77618</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 09:23:47 +0200</pubDate>
                <title>Versorgungssperren: Mieter:innen brauchen konkrete und schnelle Hilfe</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/versorgungssperren-mieterinnen-brauchen-konkrete-und-schnelle-hilfe/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Mieterinnen und Mieter, die von Versorgungssperren betroffen sind, weil ihre unseriösen Vermieter die korrekt bezahlten Nebenkosten nicht an die Versorgungsunternehmen weitergegeben haben, brauchen schnelle, konkrete und direkte Unterstützung, zum Beispiel in Form eines Härtefallfonds, fordert die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Die wohnungspolitische Sprecherin Anja Müller bemerkt mit Blick auf den Beschluss des Bundesrats auf Initiative Thüringens, dass ein neuer Straftatbestand, dessen Einführung nun die Bundesregierung prüfen soll, betroffenen Mieterinnen und Mietern in Notlagen nicht helfen wird. Dies zeige sich beispielsweise am kürzlich in Erfurt aufgedeckten Fall von Versorgungssperren in der Hans-Sailer-Straße in Erfurt, wo die Mieter:innen seit Monaten nichts vom säumigen Vermieter gehört hätten und teilweise in menschenunwürdigen Zuständen leben müssten. Bisher bliebe den Mieter:innen nur Selbsthilfe ohne Unterstützung vom Freistaat, was sich im Beispiel Hans-Sailer-Straße nun in einer eigens organisierten Mieter:innenversammlung am heutigen Dienstag ausdrücke. Außerdem hält es die Abgeordnete für unwahrscheinlich, dass eine Strafandrohung im Strafgesetzbuch unseriöse Vermieter zukünftig abschreckt, Nebenkosten nicht korrekt weiterzugeben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mieterinnen und Mieter, die von Versorgungssperren betroffen sind, weil ihre unseriösen Vermieter die korrekt bezahlten Nebenkosten nicht an die Versorgungsunternehmen weitergegeben haben, brauchen schnelle, konkrete und direkte Unterstützung, zum Beispiel in Form eines Härtefallfonds, fordert die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Die wohnungspolitische Sprecherin Anja Müller bemerkt mit Blick auf den Beschluss des Bundesrats auf Initiative Thüringens, dass ein neuer Straftatbestand, dessen Einführung nun die Bundesregierung prüfen soll, betroffenen Mieterinnen und Mietern in Notlagen nicht helfen wird. Dies zeige sich beispielsweise am kürzlich in Erfurt aufgedeckten Fall von Versorgungssperren in der Hans-Sailer-Straße in Erfurt, wo die Mieter:innen seit Monaten nichts vom säumigen Vermieter gehört hätten und teilweise in menschenunwürdigen Zuständen leben müssten. Bisher bliebe den Mieter:innen nur Selbsthilfe ohne Unterstützung vom Freistaat, was sich im Beispiel Hans-Sailer-Straße nun in einer eigens organisierten Mieter:innenversammlung am heutigen Dienstag ausdrücke. Außerdem hält es die Abgeordnete für unwahrscheinlich, dass eine Strafandrohung im Strafgesetzbuch unseriöse Vermieter zukünftig abschreckt, Nebenkosten nicht korrekt weiterzugeben.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Vorgehen der Landesregierung kritisiert Müller und hält es für nicht ausreichend: „Die Thüringer Landesregierung sowie die regierungstragenden Koalitionsfraktionen hätten schon vor Monaten einem Antrag der Fraktion Die Linke zur Einrichtung eines Härtefallfonds in Thüringen zustimmen können. Damit gäbe es nun in Thüringen für Betroffene von Versorgungssperren konkrete und zügige Hilfsmöglichkeiten. Aber die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen von CDU, BSW und SPD haben die Soforthilfe abgelehnt. Stattdessen flüchtet sich die Landesregierung in aktionistische Bitten und Prüfaufträge gegenüber der Bundesregierung, das ist zu wenig. Es braucht dringend einen Härtefallfonds, um Betroffenen hier in Thüringen im Notfall sofort zu helfen.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/a/5/csm_2026-06-11-nox-capital-pk-rathaus-034_8d048e3d23.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77590</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 09:14:34 +0200</pubDate>
                <title>Keine Woche vergeht ohne unberechtigte Versorgungssperren</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/keine-woche-vergeht-ohne-unberechtigte-versorgungssperren/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kündigt an, am gemeinsamen Pressegespräch der Erfurter Stadtratsfraktion Die Linke mit Mieter:innen zum Thema Versorgungssperren durch unseriöse Vermieter teilzunehmen, das am heutigen Mittwoch, 10. Juni 2026, um 15:15 Uhr im Beratungsraum beim Rathaus, Benediktsplatz 1, Zugang über die Rathausgasse, gegenüber dem Eulenspiegel-Denkmal stattfindet und erklärt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kündigt an, am gemeinsamen Pressegespräch der Erfurter Stadtratsfraktion Die Linke mit Mieter:innen zum Thema Versorgungssperren durch unseriöse Vermieter teilzunehmen, das am heutigen Mittwoch, 10. Juni 2026, um 15:15 Uhr im Beratungsraum beim Rathaus, Benediktsplatz 1, Zugang über die Rathausgasse, gegenüber dem Eulenspiegel-Denkmal stattfindet und erklärt:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„In Thüringen vergeht keine Woche, in der Mieterinnen und Mieter nicht von Versorgungssperren betroffen sind. Das ist ein unhaltbarer Zustand. Dass die Landesregierung weiterhin dabei zusieht, wie Woche für Woche Mieterinnen und Mieter Schaden nehmen, weil unseriöse Vermieter grundlegendste Dinge versäumen, ist genauso unhaltbar. Ich fordere deshalb weiterhin die Einrichtung eines Härtefallfonds, um schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten, bevor wir in Thüringen wieder auf einen Winter zusteuern, in dem Menschen unverschuldet in kalten Wohnungen sitzen gelassen werden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Pressegespräch werden auch zwei betroffene Anwohner:innen anwesend sein, die aus erster Hand von ihren Erfahrungen in Erfurter Mietwohnungen berichten.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Energiepolitik</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/f/e/csm_wohnen-menschenrecht-keyvisual02_bc9317d2ab.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77491</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:47:06 +0200</pubDate>
                <title>Gesetzentwurf Soziales Wohnen trifft einen Nerv</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/gesetzentwurf-soziales-wohnen-trifft-einen-nerv/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Die heute vom Deutschen Mieterbund veröffentlichte Studie zur Situation von Mieterinnen und Mietern sowie zum Mietwohnungsmarkt bestätigt nach Auffassung von Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zentrale Forderungen des Gesetzentwurfs für ein Soziales Wohnen in Thüringen. Die Untersuchung zeige, dass bundesweit rund sieben Millionen Menschen durch ihre Wohnkosten überlastet sind. Dazu erklärt die Abgeordnete: „Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass wir wirksame Instrumente gegen steigende Mieten und Wohnungsmangel brauchen. Viele der Forderungen des Deutschen Mieterbunds finden sich bereits in unserem Gesetzentwurf für Soziales Wohnen in Thüringen wieder. Zum Beispiel eine wirksame Begrenzung der Mieten durch einen Mietendeckel oder Maßnahmen für eine stärkere Kontrolle gegen Mietwucher in Form von Mietprüfstellen sind zentrale Bestandteile unseres Gesetzentwurfs.“ Darüber hinaus braucht es laut Müller deutlich mehr Sozialwohnungen. Deshalb sei im linken Gesetzentwurf auch eine Sozialwohnungsquote verankert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die heute vom Deutschen Mieterbund veröffentlichte Studie zur Situation von Mieterinnen und Mietern sowie zum Mietwohnungsmarkt bestätigt nach Auffassung von Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zentrale Forderungen des Gesetzentwurfs für ein Soziales Wohnen in Thüringen. Die Untersuchung zeige, dass bundesweit rund sieben Millionen Menschen durch ihre Wohnkosten überlastet sind. Dazu erklärt die Abgeordnete: „Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass wir wirksame Instrumente gegen steigende Mieten und Wohnungsmangel brauchen. Viele der Forderungen des Deutschen Mieterbunds finden sich bereits in unserem Gesetzentwurf für Soziales Wohnen in Thüringen wieder. Zum Beispiel eine wirksame Begrenzung der Mieten durch einen Mietendeckel oder Maßnahmen für eine stärkere Kontrolle gegen Mietwucher in Form von Mietprüfstellen sind zentrale Bestandteile unseres Gesetzentwurfs.“ Darüber hinaus braucht es laut Müller deutlich mehr Sozialwohnungen. Deshalb sei im linken Gesetzentwurf auch eine Sozialwohnungsquote verankert.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Müller weiter: „Die aktuelle Studie bestätigt, dass unser Landesgesetz für Soziales Wohnen ein sinnvoller und praktikabler Beitrag zur Lösung der Wohnungs- und Mietenprobleme in Thüringen ist. Deshalb erwarten wir von den regierungstragenden Fraktionen, dass sie unseren Gesetzentwurf konstruktiv weiterberaten und gemeinsam mit uns tragfähige und rechtssichere Lösungen für mehr bezahlbaren Wohnraum entwickeln. Die nächste Gelegenheit dafür ist am 11. Juni in der nächsten Ausschusssitzung.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-mueller.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77419</guid>
                <pubDate>Wed, 27 May 2026 10:32:17 +0200</pubDate>
                <title>Versorgungssperren: Vorschlag der Landesregierung ist sehr zweifelhafte Scheinlösung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/versorgungssperren-vorschlag-der-landesregierung-ist-sehr-zweifelhafte-scheinloesung/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Zur Ankündigung des Thüringer Justizministeriums, Regelungen gegen Versorgungssperren infolge unseriöser Vermieter auf den Weg bringen zu wollen, erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die angekündigte Bundesratsinitiative der Landesregierung ist keine echte Entlastung für Mieterinnen und Mieter. Die Verschärfung von Sanktionen verhindert nicht, dass es auch zukünftig weiter zu Versorgungssperren kommt. Die Landesregierung ignoriert damit außerdem weiterhin ihre eigenen landespolitischen Spielräume. Wir als Die Linke fordern einen Härtefallfonds, um Mieterinnen und Mieter sofort und unbürokratisch zu entlasten.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Ankündigung des Thüringer Justizministeriums, Regelungen gegen Versorgungssperren infolge unseriöser Vermieter auf den Weg bringen zu wollen, erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die angekündigte Bundesratsinitiative der Landesregierung ist keine echte Entlastung für Mieterinnen und Mieter. Die Verschärfung von Sanktionen verhindert nicht, dass es auch zukünftig weiter zu Versorgungssperren kommt. Die Landesregierung ignoriert damit außerdem weiterhin ihre eigenen landespolitischen Spielräume. Wir als Die Linke fordern einen Härtefallfonds, um Mieterinnen und Mieter sofort und unbürokratisch zu entlasten.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Müller kritisiert darüber hinaus, dass die anvisierten Änderungen im Bundesrecht am Kern des Problems vorbeiführen: „Es soll laut Vorschlag der Landesregierung nur das ‚bewusst zweckwidrige Verwenden oder Zurückhalten‘ von bezahlten Nebenkosten und ein ‚bewusst und missbräuchliches Handeln‘ unter Strafe gestellt werden. Ausgenommen werden sollen ‚wirtschaftliche Notlagen, die den Vermieter an die Zahlungsunfähigkeit bringen, sowie Notverwendungen, die dem Schutz der Mietsache dienen‘. Diese Maßnahmen verfehlen das Problem hier in Thüringen, denn in vielen der bekannten Fälle handelt es sich um Insolvenzen der Vermieter. Selbst wenn die Landesregierung im Bundesrat mit der Initiative Erfolg haben sollte, wäre damit hier vor Ort erstmal niemandem konkret geholfen. Ich halte das Manöver des Justizministeriums für eine sehr zweifelhafte Scheinlösung, die von der Untätigkeit des Infrastrukturministeriums ablenken soll.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Energiepolitik</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-mueller.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77277</guid>
                <pubDate>Thu, 07 May 2026 11:48:39 +0200</pubDate>
                <title>Die Landesregierung regiert an den drängenden Problem vorbei</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/schaft-die-landesregierung-regiert-an-den-draengenden-problem-vorbei/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage von INSA im Auftrag der Funkemediengruppe zeigt: Nur jeder vierte Mensch in Thüringen fühlt sich von der Thüringer Landesregierung aus CDU, BSW und SPD vertreten. Jeder zweite sorgt sich um hohe Mieten und Nebenkosten. Dazu erklärt der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Christian Schaft: „Das Gerede der CDU geführten Landesregierung über das Lebensgefühl als Mindset und grüne Herzen ersetzen keine Politik. Ein gutes Lebensgefühl entsteht, wenn Menschen keine Sorgen haben müssen, ob am Ende des Monats noch Geld übrigbleibt. Diese Landesregierung regiert ganz offensichtlich an den drängenden Problemen der Thüringerinnen und Thüringer vorbei.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage von INSA im Auftrag der Funkemediengruppe zeigt: Nur jeder vierte Mensch in Thüringen fühlt sich von der Thüringer Landesregierung aus CDU, BSW und SPD vertreten. Jeder zweite sorgt sich um hohe Mieten und Nebenkosten. Dazu erklärt der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Christian Schaft: „Das Gerede der CDU geführten Landesregierung über das Lebensgefühl als Mindset und grüne Herzen ersetzen keine Politik. Ein gutes Lebensgefühl entsteht, wenn Menschen keine Sorgen haben müssen, ob am Ende des Monats noch Geld übrigbleibt. Diese Landesregierung regiert ganz offensichtlich an den drängenden Problemen der Thüringerinnen und Thüringer vorbei.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zuletzt erklärte Ministerpräsident Mario Voigt, um jeden Industriearbeitsplatz kämpfen zu wollen, und auch aus anderen Ressorts der Landesregierung seien laut Schaft viele Ankündigungen zu hören, doch im tatsächlichen Regierungshandeln sei davon wenig zu erkennen: „Beschäftigte wie bei Continental in Bad Blankenburg wurden im eiskalten Regen stehen gelassen, Mieterinnen und Mieter in Hartmannsdorf in einer eiskalten Wohnung sitzen gelassen, die Hochschulen warten seit Monaten vergeblich auf einen konkreten Plan zur Finanzierung in den kommenden Jahren und es wurde überlegt, die Straßenausbaubeiträge wieder einzuführen. Diese Politik der Landesregierung, die mehr Belastung schafft, statt Entlastung, verspielt ganz offenbar Vertrauen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vertrauen könne man schaffen, indem man nicht nur rhetorisch Entlastung verspreche, eine PR-Show nach der nächsten abhalte, sondern mit tatsächlicher Politik, so Schaft weiter, und betont: „Vertrauen könnte man schaffen mit einer Politik, die sich zum Ziel setzt, Wohnen bezahlbar zu machen, Bildung beitragsfrei anzubieten sowie Gesundheit und Mobilität für alle und überall zugänglich zu machen. Anträge und Gesetzentwürfe von uns liegen dazu in den Ausschüssen. Die Koalitionsfraktionen können beweisen, ob sie sich damit ernsthaft auseinandersetzen wollen, denn mit demokratischen Mehrheiten könnte eine Politik gemacht werden, die die Thüringerinnen und Thüringer tatsächlich entlastet.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Arbeit</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_sp-cs-schwache-zwischenbilanz-slides02_01_5e8851c3a3.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77213</guid>
                <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:58:11 +0200</pubDate>
                <title>Müller: Wohnungen sind keine Hotelzimmer</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/mueller-wohnungen-sind-keine-hotelzimmer/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Zur von der Landeshauptstadt Erfurt in Auftrag gegebenen aktuellen Studie „Zweckentfremdung von Wohnraum in Erfurt“ erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur von der Landeshauptstadt Erfurt in Auftrag gegebenen aktuellen Studie „Zweckentfremdung von Wohnraum in Erfurt“ erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die vorgelegte Untersuchung zeigt deutlich: Zweckentfremdung von Wohnraum ist längst kein Randphänomen mehr, sondern ein wachsendes Problem auf angespannten Wohnungsmärkten. In Erfurt werden nach den Ergebnissen der Studie rund 850 bis 1.000 Wohnungen dem regulären Wohnungsmarkt entzogen und als Ferienwohnungen genutzt. Während viele Menschen händeringend bezahlbaren Wohnraum suchen, verschwinden Wohnungen zunehmend in der Kurzzeitvermietung. Die Studie zeigt auch, dass Ferienwohnungen die Mieten in die Höhe treiben. Diese Form des Geschäftemachens von Wohnraumeigentümern und Vermietern geht auf Kosten von Mieterinnen und Mietern. Wir als Die Linke wollen diesem Treiben ein Riegel vorschieben.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete sieht es als besonders problematisch an, dass laut der Studie vor allem kleine Wohnungen zweckentfremdet werden. Dies betreffe also die Wohnungen, die für Studierende, Auszubildende, ältere Menschen oder Alleinstehende dringend gebraucht würden. Doch nicht nur auf Einzelne habe diese Entwicklung Einfluss, auch ganze Stadtteile seien laut Studie von den Auswirkungen betroffen: „Die Studie zeigt deutlich, dass Stadtteile mit einem hohen Anteil an Ferienwohnungen seit 2022 erheblich stärkere Mietsteigerungen verzeichnen. Ein um nur einen Prozentpunkt höherer Anteil an Ferienwohnungen kann laut Untersuchung mit bis zu sechs Prozent höheren Angebotsmieten verbunden sein. Wohnungen sind zum Wohnen da und keine Hotelzimmer“, betont Müller.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete fordert die Regierungskoalition auf, gemeinsam mit der Fraktion Die Linke Maßnahmen auf den Weg zu bringen, die diesen preistreibenden Entwicklungen einen Riegel vorschieben: „Die Ergebnisse der Studie zur Situation in Erfurt sind eine klare Aufforderung, endlich zu handeln. Wir als Die Linke haben einen Gesetzentwurf für soziales Wohnen in Thüringen auf den Weg gebracht, in dem Maßnahmen gegen Zweckentfremdung verankert sind. Damit Kommunen wirksam etwas gegen Zweckentfremdung tun können, braucht es das Handeln im Landtag und eine gesetzliche Grundlage. Erst damit bekommen die Thüringer Kommunen die Handlungsinstrumente, die sie brauchen und seit Langem einfordern. So können Städte und Gemeinden wirksam gegensteuern und dazu beitragen, dass vor Ort wieder mehr bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-mueller2.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77191</guid>
                <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 11:33:13 +0200</pubDate>
                <title>Versorgungssperren – Müller: Vorschlag der Landesregierung ist Nebelkerze</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/versorgungssperren-mueller-vorschlag-der-landesregierung-ist-nebelkerze/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Zur Ankündigung des Thüringer Justizministeriums, Regelungen gegen Versorgungssperren infolge unseriöser Vermieter auf den Weg bringen zu wollen, erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die angekündigte Bundesratsinitiative der Landesregierung ist keine echte Entlastung für Mieterinnen und Mieter. Die Verschärfung von Sanktionen verhindert nicht, dass es auch zukünftig weiter zu Versorgungssperren kommt. Die Landesregierung ignoriert damit außerdem weiterhin ihre eigenen landespolitischen Spielräume. Wir als Die Linke fordern einen Härtefallfonds, um Mieterinnen und Mieter sofort und unbürokratisch zu entlasten.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Ankündigung des Thüringer Justizministeriums, Regelungen gegen Versorgungssperren infolge unseriöser Vermieter auf den Weg bringen zu wollen, erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die angekündigte Bundesratsinitiative der Landesregierung ist keine echte Entlastung für Mieterinnen und Mieter. Die Verschärfung von Sanktionen verhindert nicht, dass es auch zukünftig weiter zu Versorgungssperren kommt. Die Landesregierung ignoriert damit außerdem weiterhin ihre eigenen landespolitischen Spielräume. Wir als Die Linke fordern einen Härtefallfonds, um Mieterinnen und Mieter sofort und unbürokratisch zu entlasten.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Müller kritisiert darüber hinaus, dass die anvisierten Änderungen im Bundesrecht am Kern des Problems vorbeiführen: „Es soll laut Vorschlag der Landesregierung nur das ‚bewusst zweckwidrige Verwenden oder Zurückhalten‘ von bezahlten Nebenkosten und ein ‚bewusst und missbräuchliches Handeln‘ unter Strafe gestellt werden. Ausgenommen werden sollen ‚wirtschaftliche Notlagen, die den Vermieter an die Zahlungsunfähigkeit bringen, sowie Notverwendungen, die dem Schutz der Mietsache dienen‘. Diese Maßnahmen verfehlen das Problem hier in Thüringen, denn in vielen der bekannten Fälle handelt es sich um Insolvenzen der Vermieter. Selbst wenn die Landesregierung im Bundesrat mit der Initiative Erfolg haben sollte, wäre damit hier vor Ort erstmal niemandem konkret geholfen. Ich halte das Manöver des Justizministeriums für eine Nebelkerze, die von der Untätigkeit des Infrastrukturministeriums ablenken soll.“<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-mueller.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76440</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 17:39:20 +0100</pubDate>
                <title>Sozialer Wohnungsbau: Die Koalition der großen Ankündigungen betreibt Etikettenschwindel</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/sozialer-wohnungsbau-mueller-die-koalition-der-grossen-ankuendigungen-betreibt-etikettenschwindel/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, geht der Antrag der Regierungsfraktionen zum sozialen Wohnungsbau nicht weit genug und kommentiert diesen wie folgt: „Der nun von der Brombeere vorgelegte Antrag zum sozialen Wohnungsbau ist Etikettenschwindel. Es wird sozialer Wohnungsbau versprochen, im Ergebnis bleiben lediglich ein paar Modifikationen gegenüber der bisherigen Richtlinie unter dem Strich stehen. Das ist zu wenig, um das Problem im Bereich sozialer Wohnungsbau zu lösen. Wichtig ist nun die Mittel aus dem Landeswohnungsbauvermögen aktiv einzusetzen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, geht der Antrag der Regierungsfraktionen zum sozialen Wohnungsbau nicht weit genug und kommentiert diesen wie folgt: „Der nun von der Brombeere vorgelegte Antrag zum sozialen Wohnungsbau ist Etikettenschwindel. Es wird sozialer Wohnungsbau versprochen, im Ergebnis bleiben lediglich ein paar Modifikationen gegenüber der bisherigen Richtlinie unter dem Strich stehen. Das ist zu wenig, um das Problem im Bereich sozialer Wohnungsbau zu lösen. Wichtig ist nun die Mittel aus dem Landeswohnungsbauvermögen aktiv einzusetzen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete verweist mit Blick auf alternative Wege zum von den Regierungsfraktionen vorgeschlagenen Weg und sagt: „Wir als Die Linke haben Vorschläge zur Beseitigung von Leerstand, Sanierung von Bestandswohnungen und der Umwandlung von Gewerbeflächen zu Wohnraum gemacht. Bauen allein wird das Problem nicht lösen. Die Koalitionsfraktionen wollen bauen, doch beantworten nicht, wie Probleme mit Personal- und Baustoffmangel behoben werden sollen. Guter sozialer Wohnungsbau orientiert sich nicht nur an einer Zahl neugebauter Wohnungen, sondern Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und das Wohnumfeld sind entscheidende Faktoren für den Erfolg von Konzepten für soziales Wohnen genau wie eine gute Anbindung an den ÖPNV vor allem in ländlichen Räumen. Unser Alternativantrag liegt den Fraktionen von CDU, BSW und SPD vor, darüber gilt es nun zu reden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_2026-03-27-plenum-fr-mueller_debe8fcc59.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76343</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 11:30:22 +0100</pubDate>
                <title>Härtefallfonds-Diskussion: Landesregierung lässt Mieter im Kalten sitzen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/haertefallfonds-diskussion-landesregierung-laesst-mieter-im-kalten-sitzen/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die Antwort des Infrastrukturministeriums auf eine Kleine Anfrage zum Thema Härtefallfonds für Mieter, denen unverschuldet Energiesperren auferlegt wurden: „Die Antwort des Ministers zeigt wieder einmal, dass er zwar ganz groß darin ist, den Mieterinnen und Mietern viel zu versprechen, doch zum Ärger vieler liefert er nicht. Ankündigungen und Versprechungen kann Herr Schütz, liefern nicht.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die Antwort des Infrastrukturministeriums auf eine Kleine Anfrage zum Thema Härtefallfonds für Mieter, denen unverschuldet Energiesperren auferlegt wurden: „Die Antwort des Ministers zeigt wieder einmal, dass er zwar ganz groß darin ist, den Mieterinnen und Mietern viel zu versprechen, doch zum Ärger vieler liefert er nicht. Ankündigungen und Versprechungen kann Herr Schütz, liefern nicht.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Blick auf die konkreten Antworten des Ministeriums zu den Fragen der Handlungsmöglichkeiten für staatliche Institutionen betont die Abgeordnete: „Das Ministerium verweist auf zahlreiche Handlungsmöglichkeiten – zumindest bei Kommunen und Bund. Das Ministerium sieht also alle in der Lage, etwas zu tun, nur nicht sich selbst. Das ist sehr schräg. Vor allem mit Blick auf das kommunale Kreditprogramm wirkt diese Haltung falsch. Dort werden – ohne es genau beziffern zu können oder kontrollieren zu wollen – Milliarden mit der Gießkanne ausgegeben, wenn es aber um bedeutend kleinere Summen geht, um Mieterinnen und Mieter nicht im Kalten sitzen zu lassen, dann soll kein Geld da sein? Das ist schwer zu glauben.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Müller kündigt außerdem an, sich mit den Antworten nicht zufrieden geben zu wollen. Sie wolle Nachfragen einreichen, um konkrete Zahlen in Erfahrung zu bringen, wie viele Mieter in Thüringen von Energiesperren betroffen waren.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-mueller2.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76229</guid>
                <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 10:03:54 +0100</pubDate>
                <title>Heizungsgesetz: Änderungen sind kein Grund zur Freude, sondern drohender Preisschock für Verbraucher</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/heizungsgesetz-mueller-aenderungen-sind-kein-grund-zur-freude-sondern-drohender-preisschock-fuer-verbraucher/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt lobte kürzlich die von der Bundesregierung vorgenommenen Änderungen am sogenannten Heizungsgesetz. Dazu erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Herr Voigt freut sich über eine vermeintliche Entlastung für den Osten, doch die Realität sieht anders aus. Die CO2-Preise steigen genau wie die Netzentgelte, außerdem steigen die Preise wegen einer Beimischungsquote, die als ‚Bio‘ angepriesen wird, im Ergebnis jedoch nur Greenwashing ist. Letztendlich sorgen auch steigende Marktpreise für höhere Kosten beim Heizen, was unter anderem durch den Krieg zwischen Israel und Iran noch verstärkt werden dürfte. Gerade in Thüringen droht eine strukturelle Schieflage, da die Entgelte für das Gasnetz weiter steigen werden und der europäische Emissionshandel ETS 2 fossiles Heizen deutlich teurer machen wird. Das ist kein Fortschritt für den Osten, wie Voigt lobt, sondern schlechte Zukunftspolitik, die uns alle teuer zu stehen kommen wird.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt lobte kürzlich die von der Bundesregierung vorgenommenen Änderungen am sogenannten Heizungsgesetz. Dazu erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Herr Voigt freut sich über eine vermeintliche Entlastung für den Osten, doch die Realität sieht anders aus. Die CO2-Preise steigen genau wie die Netzentgelte, außerdem steigen die Preise wegen einer Beimischungsquote, die als ‚Bio‘ angepriesen wird, im Ergebnis jedoch nur Greenwashing ist. Letztendlich sorgen auch steigende Marktpreise für höhere Kosten beim Heizen, was unter anderem durch den Krieg zwischen Israel und Iran noch verstärkt werden dürfte. Gerade in Thüringen droht eine strukturelle Schieflage, da die Entgelte für das Gasnetz weiter steigen werden und der europäische Emissionshandel ETS 2 fossiles Heizen deutlich teurer machen wird. Das ist kein Fortschritt für den Osten, wie Voigt lobt, sondern schlechte Zukunftspolitik, die uns alle teuer zu stehen kommen wird.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach Auffassung von Müller sind einige kommunale Wohnungsunternehmen im Land längst weiter als die politische Debatte suggeriert. In Städten wie Erfurt, Jena, Gera oder auch in kleineren Kommunen wird bereits in Wärmenetze, erneuerbare Wärmequellen und Quartierslösungen investiert. Dazu Müller weiter: „Investitionen und Planungen für erneuerbare Energien sind verantwortungsvoll. Erneuerbare Wärmelösungen sorgen für Stabilität bei den Betriebskosten und können somit langfristig Verbraucher entlasten. Ich fordere die Landesregierung auf, diesen Weg zu stärken statt fossile Illusionen zu befeuern.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Blick auf den Schutz der Mieterinnen und Mieter verweist die Landtagsabgeordnete auf einen Antrag der Fraktion Die Linke im Bundestag. Darin wird die Abschaffung der Modernisierungsumlage und die Wiedereinführung einer Mieterschutzklausel mit Betriebskostendeckel gefordert. Hierzu erklärt die Abgeordnete abschließend: „Notwendige energetische Sanierungen dürfen nicht zur Verdrängung einkommensschwacher Haushalte führen. Im Gegenteil, energetische Sanierungen sollten dazu führen, dass Wohnen bezahlbar bleibt und Menschen nicht von steigenden Heizkosten erdrückt werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Energiepolitik</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-mueller.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76105</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 18:54:00 +0100</pubDate>
                <title>Urteil zur Mietpreisbremse zeigt: jetzt braucht es Mut für einen echten Mietendeckel</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/urteil-zur-mietpreisbremse-zeigt-jetzt-braucht-es-mut-fuer-einen-echten-mietendeckel/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts bestätigt erneut: Staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt sind verfassungsgemäß. Die Mietpreisbremse ist rechtlich zulässig, weil Eigentum nicht schrankenlos ist, sondern dem Gemeinwohl verpflichtet bleibt. „Ich will die Mietpreisbremse nicht schönreden. Sie reicht nicht aus. Was wir brauchen, ist ein echter Mietendeckel. Aber das heutige Urteil zeigt klar: Der Gesetzgeber darf handeln – und er muss handeln“, sagt die wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Anja Müller, und verweist auf den Gesetzentwurf zum sozialen Wohnen in Thüringen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts bestätigt erneut: Staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt sind verfassungsgemäß. Die Mietpreisbremse ist rechtlich zulässig, weil Eigentum nicht schrankenlos ist, sondern dem Gemeinwohl verpflichtet bleibt. „Ich will die Mietpreisbremse nicht schönreden. Sie reicht nicht aus. Was wir brauchen, ist ein echter Mietendeckel. Aber das heutige Urteil zeigt klar: Der Gesetzgeber darf handeln – und er muss handeln“, sagt die wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Anja Müller, und verweist auf den Gesetzentwurf zum sozialen Wohnen in Thüringen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wohnungsbau – und erst recht sozialer Wohnungsbau – ist keine Konjunkturmaßnahme für die Bauindustrie. Gutes und bezahlbares Wohnen ist eine Kernaufgabe des Sozialstaates. Alle Menschen haben ein Recht darauf, dass diese öffentliche Aufgabe ernst genommen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch von Landesebene aus müsse alles versucht werden, Einfluss auf die Entwicklung der Mieten und Nebenkosten zu nehmen. Selbst marktwirtschaftliche Systeme kennen gesetzliche Moderation von Preisen. Solche Instrumente seien Ausdruck des verfassungsrechtlichen Sozialstaatsgebots. Die Thüringer Verfassung schreibe ausdrücklich eine soziale und ökologische Marktwirtschaft fest – das sei ein klarer Handlungsauftrag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Wenn Wohnen unbezahlbar wird, gerät sozialer Frieden in Gefahr. Deshalb brauchen wir nicht weniger Regulierung, sondern wirksame Regeln. Unser Gesetzentwurf zum sozialen Wohnen zeigt: Die Länder können handeln – und wir wollen es tun“, fasst Müller zusammen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts2/ressort-banner-04c-mieten-wohnen.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75762</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 14:24:54 +0100</pubDate>
                <title>Wohnungsmangel: Aktuelle Studie bestätigt Forderungen der Fraktion Die Linke</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/wohnungsmangel-aktuelle-studie-bestaetigt-forderungen-der-fraktion-die-linke/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Die am 15. Januar 2026 von IG BAU, Caritas und Mieterschutzbund vorgestellte Pestel-Studie „Sozialer Wohn-Monitor 2026“ bestätigt nach Auffassung von Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die Forderungen ihrer Fraktion nach der Schaffung von mehr bezahlbarem sozialen Wohnraum. Dazu erklärt Müller: „Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der Gesetzentwurf meiner Fraktion zur umfassenden Stärkung des sozialen und bezahlbaren Wohnens in Thüringen die richtige Antwort auf die großen Probleme vieler Menschen ist – auch in Thüringen. Wir werden als Fraktion auf eine intensive Beratung des Gesetzentwurfs im zuständigen Infrastrukturausschuss des Landtags drängen. In die weitere Diskussion dazu muss der Landtag viele zivilgesellschaftliche Akteure und Betroffene einbinden, z.B. Mieterverbände und auch das Pestel-Institut mit seiner aktuellen Studie, die auch Daten und Fakten zur Situation in Thüringen enthält.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die am 15. Januar 2026 von IG BAU, Caritas und Mieterschutzbund vorgestellte Pestel-Studie „Sozialer Wohn-Monitor 2026“ bestätigt nach Auffassung von Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die Forderungen ihrer Fraktion nach der Schaffung von mehr bezahlbarem sozialen Wohnraum. Dazu erklärt Müller: „Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der Gesetzentwurf meiner Fraktion zur umfassenden Stärkung des sozialen und bezahlbaren Wohnens in Thüringen die richtige Antwort auf die großen Probleme vieler Menschen ist – auch in Thüringen. Wir werden als Fraktion auf eine intensive Beratung des Gesetzentwurfs im zuständigen Infrastrukturausschuss des Landtags drängen. In die weitere Diskussion dazu muss der Landtag viele zivilgesellschaftliche Akteure und Betroffene einbinden, z.B. Mieterverbände und auch das Pestel-Institut mit seiner aktuellen Studie, die auch Daten und Fakten zur Situation in Thüringen enthält.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thüringen solle sich vor allem der Forderung des Pestel-Instituts annehmen, dass zügig mehr Wohnungen, vor allem bezahlbare Sozialwohnungen geschaffen werden müssten, bekräftigt die Abgeordnete. Das Institut geht von einem Bedarf von 400.000 neuen Wohnungen jährlich in Deutschland aus. Dazu sagt Müller: „Thüringen muss das Wohnungsbauvermögen ausbauen und umfassend nutzen für die Schaffung von bezahlbarem sozialem Wohnraum. Wir als Fraktion Die Linke erneuern auch die Forderung nach der Schaffung einer Landeswohnungsgesellschaft in Thüringen. Unser Gesetzentwurf macht zu alldem auch konkrete Vorschläge, z.B. dazu, wie in der Bauplanung der soziale Wohnungsbau gestärkt werden kann.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Laut Müller ist es für einen Sozialstaat wie Deutschland beschämend und ein Armutszeugnis, dass vor allem junge Menschen, Senor:innen und Menschen mit Behinderungen die größten Probleme im Bereich Wohnen haben. Das gelte auch für die in der Studie ausgewiesene Armutsgefährdungsquote von 13,1 Prozent für Thüringen. Konkret ergebe sich also eine Armutsgefährdung für circa 140.000 Haushalte mit ca. 275.000 betroffenen Einwohner:innen – bei einem Bestand von ca. 11.700 Sozialwohnungen in Thüringen. Dazu Müller weiter: „Da muss sich dringend etwas ändern. Ich erinnere an dieser Stelle gern, daran dass das Pestel-Institut schon vor geraumer Zeit vor diesem Umstand warnte und dies mit Blick auf die Barrierefreiheit vor allem Ältere, gerade in ländlichen Räumen, betreffe. Wir müssen diese aktuellen Ergebnisse und Warnungen ernst nehmen und entsprechend handeln. Dabei darf die Thüringer Landesregierung nicht übersehen, dass mehr als die Hälfte der Thüringer:innen Mieter:innen sind. Die Landesregierung sollte angesichts dieser aktuellen Fakten und Daten ihre bisherige Ablehnung einer Landeswohnungsgesellschaft und ihre Pläne für die faktische Stilllegung des Landeswohnungsbauvermögens aufgeben.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-mueller.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75747</guid>
                <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 11:34:14 +0100</pubDate>
                <title>Wohnungsmarkt: Diskriminierung und Benachteiligung beseitigen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/wohnungsmarkt-diskriminierung-und-benachteiligung-beseitigen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss, Anja Müller</author>
                <description>„Gutes und bezahlbares Wohnen ist ein Grund- und Menschenrecht. Deshalb müssen alle Menschen ungehinderten Zugang dazu haben. Leider erfahren bestimmte Bevölkerungsgruppen auch in Thüringen erfahrungsgemäß (mehr) Diskriminierung und Benachteiligungen bei der Wohnungssuche und Rahmen Ihres Alltags im Wohnumfeld als für andere Gruppen der Bevölkerung. Dazu zählen Migrantinnen und Migranten, Menschen mit Behinderungen, aber auch Menschen in anderen sozial schwierigen Situationen. Ursache sind meist negative Einstellungen und Vorurteile bei Vermietern. Die steigenden Mietkosten und der Mangel an bezahlbarem bzw. sozialem Wohnraum verstärkt noch die schwierige Situation für die genannten Bevölkerungsgruppen. Die Problemsituation muss genauer beobachtet und dann müssen wirksame Lösungen gegen die Benachteiligungen gefunden werden. Deshalb haben wir zu diesen Problemen bezogen auf Thüringen eine Anfrage an die Landesregierung eingereicht. Denn niemand darf in Sachen Wohnen in Thüringen diskriminiert werden“, so Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin und Katharina König-Preuss, Sprecherin für Migration der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Gutes und bezahlbares Wohnen ist ein Grund- und Menschenrecht. Deshalb müssen alle Menschen ungehinderten Zugang dazu haben. Leider erfahren bestimmte Bevölkerungsgruppen auch in Thüringen erfahrungsgemäß (mehr) Diskriminierung und Benachteiligungen bei der Wohnungssuche und Rahmen Ihres Alltags im Wohnumfeld als für andere Gruppen der Bevölkerung. Dazu zählen Migrantinnen und Migranten, Menschen mit Behinderungen, aber auch Menschen in anderen sozial schwierigen Situationen. Ursache sind meist negative Einstellungen und Vorurteile bei Vermietern. Die steigenden Mietkosten und der Mangel an bezahlbarem bzw. sozialem Wohnraum verstärkt noch die schwierige Situation für die genannten Bevölkerungsgruppen. Die Problemsituation muss genauer beobachtet und dann müssen wirksame Lösungen gegen die Benachteiligungen gefunden werden. Deshalb haben wir zu diesen Problemen bezogen auf Thüringen eine Anfrage an die Landesregierung eingereicht. Denn niemand darf in Sachen Wohnen in Thüringen diskriminiert werden“, so Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin und Katharina König-Preuss, Sprecherin für Migration der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anlass und Ausgangspunkt für diesen kritischen Blick auf die Situation in Thüringen ist eine im Dezember veröffentlichte Studie, die bundesweit untersucht hat, welcher Diskriminierung und Benachteiligung Migrantinnen und Migranten bei der Wohnungssuche und in ihrem alltäglichen Wohnumfeld ausgesetzt sind. „In Sachen Diskriminierung und Benachteiligung wird die Situation für migrantische Menschen in Deutschland in allen Lebensbereichen immer schwieriger. Rassistische Vorurteile und rassistische Verhaltensweisen werden in der gesellschaftspolitischen Diskussion im Alltagsleben leider immer ‚normaler‘. Deshalb verwundert es nicht, zu welchen bedrückenden und problematischen Ergebnissen diese aktuelle Studie kommt. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass schwarze Menschen noch deutlicher diskriminiert sind als andere Gruppen von Migrant:innen“, so König-Preuss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie weist in diesem Zusammenhang auch auf einen aktuellen Prozess vor dem Bundesgerichtshof hin, bei dem es um die Diskriminierung einer Frau aus Pakistan bei der Wohnungssuche geht. „Dass die Ergebnisse der Studie nicht einfach aus der Luft gegriffen sind, sondern Alltagserfahrungen von Betroffenen entsprechen, zeigt auch eine der angewandten Untersuchungsmethoden, bei der auf die jeweiligen Wohnungsangebote sowohl Bewerbungen mit einem migrantischen Personenprofil als auch einem inländisch-deutschen Profil geschickt wurden – bei sonst gleichen Daten wie Beruf und Einkommen – und es beim migrantischen Profil zur Ablehnung, beim deutschen aber zur Zusage kam. Ein leider mehr als beunruhigender Beleg für verbreiteten Alltagsrassismus“, so König Preuss, die weiter fordert: „Solchem Alltagsrassismus muss in allen Lebensbereichen entgegengewirkt werden, auch im Bereich Wohnen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Leider sind nicht nur Migrantinnen und Migranten von Diskriminierung und Benachteiligung im Bereich Wohnen und Miete betroffen, sondern auch Menschen mit Behinderungen. Dazu gehört, dass es zu wenige barrierefreie Wohnungen gibt. Dazu kommt, dass viele Vermieter leider immer noch Vorurteile haben, dass Menschen mit Behinderungen es angeblich nicht problemlos auf die Reihe bekämen, selbständig in einer Wohnung zu leben“, ergänzt Müller.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinzu komme, dass z.B. auch Alleinerziehende, Familien mit mehreren Kindern, Seniorinnen und Senioren mit Verweis auf ihr fortgeschrittenes Alter bei der Wohnungssuche benachteiligt werden. Die beiden Abgeordneten möchten mit ihrer Anfrage an die Landesregierung deshalb auch öffentlich zugänglich dokumentiert wissen, welche Unterstützungsangebote für Betroffene es in Thüringen gibt. Sie möchten auch wissen, was zur Diskriminierungssituation im Bereich Wohnen, speziell auf Thüringen bezogen, schon untersucht wurde bzw. was bekannt ist. „Sehr problematisch ist auch die Entwicklung, wenn solche Diskriminierungen und Benachteiligungen dazu führen, dass in bestimmten Orts- oder Stadtteilen nur noch bestimmte Bevölkerungsgruppen wohnen und andere Menschen faktisch vom Wohnumfeld ausgeschlossen sind oder auch nur dieses Wohnumfeld übrig bleibt“, unterstreicht Müller. Deshalb würden in der Anfrage auch Antworten zu diesen Problempunkten in Thüringer Kommunen verlangt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abschließend kündigen Müller und König-Preuss an, zu den Ergebnissen der Anfrage mit Blick auf weitere Handlungsschritte den Austausch mit außerparlamentarischen Akteuren zu suchen.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Katharina König-Preuss</category><category>Presse</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/7/b/csm_sp-diskriminierung-wohnungssuche-slides_01_b7c82a8b8a.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


        </channel>
    </rss>


