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            <title>Die Linke Linda Stark: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Linda Stark</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 06:27:11 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 01 Oct 2026 06:27:11 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-78802</guid>
                <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 16:46:29 +0200</pubDate>
                <title>Thüringen ist Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum </title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/thueringen-ist-schlusslicht-beim-wirtschaftswachstum/</link>
                <author>Andreas Schubert</author>
                <description>Das Statistische Landesamt vermeldet für die ersten sechs Monate 2026 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in Thüringen um 0,8 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025. Während in der Bundesrepublik insgesamt die Wirtschaftsleistung um 0,9 % stieg, befindet sich Thüringen mit diesem Rückgang allein auf weiter Flur auf dem letzten Platz der wirtschaftlichen Entwicklung im Vergleich aller Bundesländer, kritisiert Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Der Abstand zur Entwicklung auf Bundesebene sei laut dem Abgeordneten so groß wie nie zuvor in den letzten zehn Jahren. Dazu erklärt Schubert: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Statistische Landesamt vermeldet für die ersten sechs Monate 2026 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in Thüringen um 0,8 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025. Während in der Bundesrepublik insgesamt die Wirtschaftsleistung um 0,9 % stieg, befindet sich Thüringen mit diesem Rückgang allein auf weiter Flur auf dem letzten Platz der wirtschaftlichen Entwicklung im Vergleich aller Bundesländer, kritisiert Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Der Abstand zur Entwicklung auf Bundesebene sei laut dem Abgeordneten so groß wie nie zuvor in den letzten zehn Jahren. Dazu erklärt Schubert:&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Praxis als Kriterium der Wahrheit verdeutlicht: Ministerpräsident Mario Voigt ist mit seiner Koalition offensichtlich weit weg von den eigenen Zielvorstellungen, Thüringen in die Spitzengruppe der wirtschaftlich prosperierenden Bundesländer zu führen. Ganz im Gegenteil: Die Standortschließungen mit jeweils hunderten Arbeitsplatzverlusten wie bei Conti in Bad Blankenburg, bei Dagro Eismann in Gera oder bei Neumayer in Schmölln und zuletzt Kelvion in Nobitz haben die Strategielosigkeit der Landesregierung offengelegt.“&nbsp;</p>
<p>Eine aktive Thüringer Wirtschafts- und insbesondere Industriepolitik, die die Transformation politisch flankiert und nicht allein dem Markt überlässt, könne bis heute nicht erkannt werden. So verliere der Wirtschaftsstandort Stück für Stück seine Substanz. Dazu der Abgeordnete weiter: „Die Aktivierung des vom Landesparlament im Doppelhaushalt auf Initiative der Fraktion Die Linke verankerten Transformationsfonds steht noch immer aus, obwohl ähnliche Instrumente in benachbarten Bundesländern seit Jahren erfolgreich genutzt werden. Stattdessen propagieren Wirtschaftsministerin und Ministerpräsident die Produktion von Rüstungsgütern als neue Perspektive, um die Deindustrialisierung in Thüringen abzuwenden. Das ist ein gefährlicher Irrweg, der nur in die Sackgasse führt. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen in der Landesregierung jetzt endlich den Ernst der Lage erkennen und die Transformation als gemeinsame Aufgabe von Unternehmern, Belegschaften und Politik verstehen, um die Perspektiven für gute Arbeit in Thüringen zu sichern. Es ist höchste Zeit.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Andreas Schubert</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78494</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 13:27:44 +0200</pubDate>
                <title>Christian Schaft zum „Fokus Thüringen“-Interview von Wirtschaftsministerin Boos-John</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/christian-schaft-zum-fokus-thueringen-interview-von-wirtschaftsministerin-boos-john/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Mit Blick auf das Interview der Thüringer Wirtschaftsministerin Colette Boos-John mit dem Portal „Fokus Thüringen“ erklärt der Linke-Fraktionsvorsitzende Christian Schaft: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit Blick auf das Interview der Thüringer Wirtschaftsministerin Colette Boos-John mit dem Portal „Fokus Thüringen“ erklärt der Linke-Fraktionsvorsitzende Christian Schaft:&nbsp;</strong></p>
<p>„Wer wie Frau Boos-John will, dass Beschäftigte mehr Verantwortung übernehmen, sollte das auch gegenüber den Betriebsräten im Land zeigen. Bei meinen Gesprächen mit den Betriebsratsmitgliedern und Beschäftigten sehe ich immer wieder Ideen für innovative Entwicklungen an den Unternehmensstandorten zum Erhalt von Arbeitsplätzen in Thüringen. Ideen, von denen die Geschäfts- oder Konzernleitungen aber oft nichts wissen wollen und stattdessen Standorte schließen. Daher rate ich der Wirtschaftsministerin, mehr mit denen zu reden, die den Laden am Laufen halten – nämlich mit den Beschäftigten, die überhaupt erst den Gewinn erarbeiten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78432</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 09:24:35 +0200</pubDate>
                <title>Richtige Weichenstellungen jetzt vornehmen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/richtige-weichenstellungen-jetzt-vornehmen/</link>
                <author>Andreas Schubert</author>
                <description>Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die von den Freistaatsfraktionen der CDU vorgestellten Pläne zu Autoindustrie:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die von den Freistaatsfraktionen der CDU vorgestellten Pläne zu Autoindustrie:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die großen Ankündigungen der drei Fraktionen aus Bayern, Sachsen und Thüringen sind altbekannte Satzbausteine, folgen diesen keine konkreten Taten, bleiben sie wie so oft nur Beschwörungsformeln. Wer Wertschöpfung und damit gute Arbeit in Thüringen erhalten will, muss Innovationen vorantreiben, statt mit der Floskel 'Technologieoffenheit' zu versuchen, alte Konzepte zu bewahren. Die Zukunft des Automobils ist elektrisch, das hat der Markt schon lange entschieden. Die Politik ist seit Jahren gefordert, die richtigen Weichenstellungen dafür vorzunehmen.“</p>
<p>Darüber hinaus kritisiert der Abgeordnete, dass die Beschäftigten bei den vorgestellten Plänen keine Rolle spielen. Erfolgreiche Transformation gelinge nur unter Einbeziehung der spezifischen Kenntnisse von Belegschaften.</p>]]></content:encoded>
                <category>Andreas Schubert</category><category>Presse</category><category>Verkehr-Mobilität</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78308</guid>
                <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 09:28:41 +0200</pubDate>
                <title>Landesregierung und Friedenspolitik? – von wegen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/landesregierung-und-friedenspolitik-von-wegen/</link>
                <author>Sascha Bilay</author>
                <description>„Wer hofft, Frieden spiele im Thüringer Regierungshandeln eine wichtige Rolle, oder gar, dass das BSW sich dafür in der Landesregierung einsetzt, wird bitter enttäuscht. Die CDU-Wirtschaftsministerin will ganz gezielt Rüstungsfirmen in Thüringen ansiedeln, während das BSW in der Koalition diesem Agieren tatenlos zuschaut“, erklärt Sascha Bilay, Abgeordneter der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wer hofft, Frieden spiele im Thüringer Regierungshandeln eine wichtige Rolle, oder gar, dass das BSW sich dafür in der Landesregierung einsetzt, wird bitter enttäuscht. Die CDU-Wirtschaftsministerin will ganz gezielt Rüstungsfirmen in Thüringen ansiedeln, während das BSW in der Koalition diesem Agieren tatenlos zuschaut“, erklärt Sascha Bilay, Abgeordneter der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einer kleinen Anfrage wollte der Abgeordnete von der Landesregierung wissen, welche Förderprogramme des Landes auch für die Rüstungsindustrie bereitgestellt werden. Zudem fragte er, inwieweit zwischen den einzelnen Ministerien strategische Absprachen in diesen Bereichen erfolgen. Das CDU-geführte Wirtschaftsministerium teilte nunmehr mit, dass man eigenständig arbeite und keine anderen Ressorts beteiligt seien. „Gerade das BSW-geführte Finanzministerium hätte es aber in der Hand, strategische und politische Zielvorgaben zu machen, wenn es darum geht, ob Steuergelder für die Rüstung und damit für künftige Kriege ausgegeben werden sollen. Dies findet laut Antwort der Landesregierung jedoch nicht statt. Stattdessen gibt es einen Bürgerrat zum Thema Frieden, der im eigens aufgebauten Leitungsstab im Finanzministerium organisiert wird. Bürgerräte sind schön und gut, sie reichen aber bei Weitem nicht aus, wenn an anderer Stelle in Sachen Frieden weggeschaut wird. Sich im Wahlkampf als angebliche Friedenspartei zu geben, diesen Ankündigungen aber nur symbolische Taten folgen zu lassen, ist schwach. Hier wird das BSW den eigenen Ansprüchen nicht gerecht“, unterstreicht Bilay.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kleine Anfrage samt Antwort (Drs.: 8/4051) finden Sie unter folgendem Link:</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108739/8_4051_unterstuetzung_einer_aufruestungspolitik_durch_die_landesregierung" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108739/8_4051_unterstuetzung_einer_aufruestungspolitik_durch_die_landesregierung</a> &lt;<a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108739/8_4051_unterstuetzung_einer_aufruestungspolitik_durch_die_landesregierung" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108739/8_4051_unterstuetzung_einer_aufruestungspolitik_durch_die_landesregierung</a>&gt;</p>]]></content:encoded>
                <category>Sascha Bilay</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Kommunales</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77819</guid>
                <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 17:35:18 +0200</pubDate>
                <title>Betriebsrat von Zalando hat hart gekämpft gegen respektlosen Konzern</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/betriebsrat-von-zalando-hat-hart-gekaempft-gegen-respektlosen-konzern/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>„Bis zur letzten Minute hat das Unternehmen Zalando versucht den Standort Erfurt und die Beschäftigten um jeden Cent auszupressen. Zum Sozialplan wurden sie nun gezwungen, weil der Betriebsrat für die Beschäftigten bis zuletzt mutig gekämpft hat. Dass der Konzern weiterhin die Transfergesellschaft ablehnt, zeigt mit welcher Respektlosigkeit Zalando mit denen umgeht, die den Gewinn erwirtschaften. Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Respekt hat Zalando in den zurückliegenden sechs Monaten niemals gezeigt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt zum heute bekanntgegebenen Ergebnis der Einigungsstelle zwischen Zalando und Betriebsrat:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Bis zur letzten Minute hat das Unternehmen Zalando versucht den Standort Erfurt und die Beschäftigten um jeden Cent auszupressen. Zum Sozialplan wurden sie nun gezwungen, weil der Betriebsrat für die Beschäftigten bis zuletzt mutig gekämpft hat. Dass der Konzern weiterhin die Transfergesellschaft ablehnt, zeigt mit welcher Respektlosigkeit Zalando mit denen umgeht, die den Gewinn erwirtschaften. Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Respekt hat Zalando in den zurückliegenden sechs Monaten niemals gezeigt. Die warmen Worte im Verlauf der Zeit entpuppen sich nun als dreiste Lügen, um das Image in der Öffentlichkeit nicht zu besudeln, doch ganz Deutschland hat mitbekommen, wie respektlos Zalando agiert hat und wie wenig sie die Schicksale der Beschäftigten interessieren. Darüber kann keine Werbekampagne der Welt hinwegtäuschen. Ich habe hohen Respekt davor, dass der Betriebsrat sich nicht hat unterkriegen lassen und Zalando die Stirn geboten hat. Das hat unser aller Anerkennung und Dank verdient.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77818</guid>
                <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 16:16:45 +0200</pubDate>
                <title>Industriearbeitsplätze: Landesregierung kämpft nicht wirksam um Arbeitsplätze</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/industriearbeitsplaetze-landesregierung-kaempft-nicht-wirksam-um-arbeitsplaetze/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>„Die Regierung von Mario Voigt tut nichts wirksames um Industriestarbeitsplätze in Thüringen zu retten. Bei meinem Gespräch gestern mit dem Betriebsrat von Bohai Trimet in Sömmerda wurde das erneut deutlich. Seit über einem Jahr war die Entwicklung absehbar und es wurde gewarnt, gehandelt wurde nicht. Bis heute ist noch immer unklar, wann und wie die Landesregierung den von uns in den Haushalt verhandelten Transformationsfonds konkret nutzen will. Am Beispiel Bohai Trimet wird die Auswirkung deutlich. Knapp 100 Beschäftigte werden Ende des Jahres ihren Job verlieren. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Regierung von Mario Voigt tut nichts wirksames um Industriestarbeitsplätze in Thüringen zu retten. Bei meinem Gespräch gestern mit dem Betriebsrat von Bohai Trimet in Sömmerda wurde das erneut deutlich. Seit über einem Jahr war die Entwicklung absehbar und es wurde gewarnt, gehandelt wurde nicht. Bis heute ist noch immer unklar, wann und wie die Landesregierung den von uns in den Haushalt verhandelten Transformationsfonds konkret nutzen will. Am Beispiel Bohai Trimet wird die Auswirkung deutlich. Knapp 100 Beschäftigte werden Ende des Jahres ihren Job verlieren.&nbsp;</strong></p>
<p>Zwei bis drei Millionen Euro an Investitionen hätten das vielleicht verhindern können. Das Geld ist in Form des 70 Millionen Euro schweren Fonds da, doch getan wird nichts. Das ist ein wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisches Versagen der CDU-geführten Landesregierung. Ich erwarte, dass der Ministerpräsident, die Wirtschafts- und die Arbeitsministerin sich mit dem Betriebsrat an einen Tisch setzen, um mögliche Optionen für eine Zukunft der Beschäftigten in der Region zu suchen. Die Tatenlosigkeit muss eine Ende haben. Anstatt ausichtslos auf Rüstungsindustrie zu setzen, muss gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben an einer zukunftsfähigen und sozial gerechten Industriepolitik in Thüringen gearbeitet werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77802</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 12:33:48 +0200</pubDate>
                <title>Einigungsstelle Zalando-Schließung Erfurt: Konzernchefs sollten Respekt für die Beschäftigten zeigen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/einigungsstelle-zalando-schliessung-erfurt-konzernchefs-sollten-respekt-fuer-die-beschaeftigten-zeigen/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>„Heute beginnt eine weitere Verhandlungsrunde zwischen dem Zalando-Konzern und dem Betriebsrat des Erfurter Standortes. Eine weitere von vielen Chancen, für die Konzernchefs Respekt für die Beschäftigten zu zeigen. Diese haben den Konzern überhaupt erst groß gemacht und den Aktionären sprudelnde Renditen erarbeitet. Die Linie des Vorstandes, die Beschäftigten einfach wie Müll auf die Straße zu stellen, kann und wird nicht funktionieren. Ich erwarte vom Zalando-Vorstand ein Angebot, das den Beschäftigten Respekt zollt und sie für die Missachtungen der letzten Monate entsprechend entschädigt. Wer Millionen für den Kauf von Unternehmen wie About You, den Rückkauf von Aktien oder Sponsoringdeals mit dem DFB hat, der hat auch Geld, um den Beschäftigten eine sozial gerechte Perspektive zu geben und darf sich nicht rausreden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zum Verhandlungsprozess zwischen Zalando und Betriebsrat in der Einigungsstelle wegen der Schließung des Erfurter Standortes:</strong></p>
<p>„Heute beginnt eine weitere Verhandlungsrunde zwischen dem Zalando-Konzern und dem Betriebsrat des Erfurter Standortes. Eine weitere von vielen Chancen, für die Konzernchefs Respekt für die Beschäftigten zu zeigen. Diese haben den Konzern überhaupt erst groß gemacht und den Aktionären sprudelnde Renditen erarbeitet. Die Linie des Vorstandes, die Beschäftigten einfach wie Müll auf die Straße zu stellen, kann und wird nicht funktionieren. Ich erwarte vom Zalando-Vorstand ein Angebot, das den Beschäftigten Respekt zollt und sie für die Missachtungen der letzten Monate entsprechend entschädigt. Wer Millionen für den Kauf von Unternehmen wie About You, den Rückkauf von Aktien oder Sponsoringdeals mit dem DFB hat, der hat auch Geld, um den Beschäftigten eine sozial gerechte Perspektive zu geben und darf sich nicht rausreden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77777</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 11:50:04 +0200</pubDate>
                <title>Internationaler Tag der Genossenschaften: Die Linke fordert mehr Unterstützung für demokratisches Wirtschaften</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/internationaler-tag-der-genossenschaften-die-linke-fordert-mehr-unterstuetzung-fuer-demokratisches-wirtschaften/</link>
                <author>Andreas Schubert</author>
                <description>Anlässlich des Internationalen Tages der Genossenschaften am 4. Juli fordert die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag eine stärkere Unterstützung genossenschaftlicher Unternehmensformen. Genossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen, zur Energiewende und zu bezahlbarem Wohnen.

„Genossenschaften verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit demokratischer Mitbestimmung. Sie zeigen, dass Unternehmen auch anders funktionieren können, als nach dem Prinzip der maximalen Rendite für wenige Anteilseigner“, erklärt Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des Internationalen Tages der Genossenschaften am 4. Juli fordert die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag eine stärkere Unterstützung genossenschaftlicher Unternehmensformen. Genossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen, zur Energiewende und zu bezahlbarem Wohnen.</strong></p>
<p>„Genossenschaften verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit demokratischer Mitbestimmung. Sie zeigen, dass Unternehmen auch anders funktionieren können, als nach dem Prinzip der maximalen Rendite für wenige Anteilseigner“, erklärt Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. „Gerade&nbsp;in Zeiten wirtschaftlicher Umbrüche und zunehmender Konzentration von Marktmacht sind Genossenschaften ein wichtiges Gegenmodell. In den vergangenen Krisenjahren haben sich Genossenschaften als besonders resilient gegenüber verschiedener externer Schocks erwiesen. Auch die unterdurchschnittliche Insolvenzquote von Genossenschaften ist ein Beleg dafür, dass sie ein stabilisierendes Element für den Wirtschaftsstandort insgesamt sind.“ unterstreicht Schubert.</p>
<p>Zudem spielen laut dem Abgeordneten Genossenschaften eine zentrale Rolle für das Gelingen der Energiewende. Bürgerenergiegenossenschaften sorgten für regionale Wertschöpfung, stärkten die Akzeptanz erneuerbarer Energien und ermöglichten direkte Beteiligung. „Umso unverständlicher ist es, dass die Landesregierung den erfolgreichen Bürgerenergiefonds nicht fortgeführt hat. Gerade kleinere Energiegenossenschaften brauchen Unterstützung in der Planungs- und Startphase ihrer Projekte“, so Schubert.</p>]]></content:encoded>
                <category>Andreas Schubert</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77748</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 10:45:34 +0200</pubDate>
                <title>Bohai-Trimet: Landesregierung lässt Beschäftigte im Stich</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/bohai-trimet-landesregierung-laesst-beschaeftigte-im-stich/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>„Die Landesregierung von Mario Voigt hat die Beschäftigten von Bohai-Trimet in Sömmerda im Stich gelassen. Während der Amtskollege Sven Schulze in Sachsen-Anhalt direkt die Auftraggeber wie VW an den Verhandlungstisch zitiert hat, lies die Reaktion Thüringens auf sich warten und kam letztendlich zu spät. Während in Harzgerode weiter Hoffnung besteht, zahlen nun die Beschäftigten in Sömmerda die Rechnung für dieses miserable Agieren der Thüringer Landesregierung. Das ist ein wirtschafts- und sozialpolitisches Armutszeugnis.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Landesregierung von Mario Voigt hat die Beschäftigten von Bohai-Trimet in Sömmerda im Stich gelassen. Während der Amtskollege Sven Schulze in Sachsen-Anhalt direkt die Auftraggeber wie VW an den Verhandlungstisch zitiert hat, lies die Reaktion Thüringens auf sich warten und kam letztendlich zu spät. Während in Harzgerode weiter Hoffnung besteht, zahlen nun die Beschäftigten in Sömmerda die Rechnung für dieses miserable Agieren der Thüringer Landesregierung. Das ist ein wirtschafts- und sozialpolitisches Armutszeugnis. Ich erwarte nun von der Landesregierung, dass Gewerkschaft und Betriebsrat auf dem Weg hin zu einer Transfergesellschaft und beruflichen Perspektiven für die Beschäftigten unterstützen. Ich fordere die Landesregierung dazu auf, endlich den Transformationsfonds umzusetzen, den wir ihnen in den Haushalt geschrieben haben. Über 70 Millionen Euro für gute Arbeitsplätze in Thüringen dürfen nicht länger liegen bleiben. Wer wie der Ministerpräsident sagt, er kämpfe für jeden Industriearbeitsplatz, muss auch Taten folgen lassen, wenn er nur einen Rest an Glaubwürdigkeit erhalten will.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77640</guid>
                <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 15:49:23 +0200</pubDate>
                <title>Entlastungsgesetz: Wir konnten Sozialabbau verhindern</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/entlastungsgesetz-wir-konnten-sozialabbau-verhindern/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Zum heute mit den Koalitionsfraktionen verhandelten Kompromiss zum Entlastungsgesetz stellt Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, fest: 




„Ein als Entbürokratisierung getarnter Sozialabbau ist vom Tisch. Wir haben immer gesagt, dass Demokratieabbau, Lohndumping und Standardabbau getarnt als Modernisierung mit uns nicht zu machen sind und wir haben erfolgreich dagegen gekämpft. Mit dem nun gefundenen Kompromiss wird das Entlastungsgesetz auf das reduziert, was Bürokratie in Teilen tatsächlich abbauen kann, zum Beispiel in der Bauordnung oder der digitalen Verwaltung. Wir hoffen, dass die konstruktiven Beratungen auf Augenhöhe der letzten Tage Früchte tragen und sich die Koalition ein Beispiel für künftige Vorhaben unter diesen schwierigen Mehrheitsverhältnissen daran nimmt. Schließlich gilt es die drängenden Probleme der Menschen in Thüringen zu lösen, sei es bezahlbares Wohnen, beste Bildung beitragsfrei oder die Sicherung von Arbeitsplätzen in Thüringen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum heute mit den Koalitionsfraktionen verhandelten Kompromiss zum Entlastungsgesetz stellt Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, fest:&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Ein als Entbürokratisierung getarnter Sozialabbau ist vom Tisch. Wir haben immer gesagt, dass Demokratieabbau, Lohndumping und Standardabbau getarnt als Modernisierung mit uns nicht zu machen sind und wir haben erfolgreich dagegen gekämpft. Mit dem nun gefundenen Kompromiss wird das Entlastungsgesetz auf das reduziert, was Bürokratie in Teilen tatsächlich abbauen kann, zum Beispiel in der Bauordnung oder der digitalen Verwaltung. Wir hoffen, dass die konstruktiven Beratungen&nbsp;auf Augenhöhe&nbsp;der letzten Tage Früchte tragen und sich die Koalition ein Beispiel für künftige Vorhaben unter diesen schwierigen Mehrheitsverhältnissen daran nimmt. Schließlich gilt es die drängenden Probleme der Menschen in Thüringen zu lösen, sei es bezahlbares Wohnen, beste Bildung beitragsfrei oder die Sicherung von Arbeitsplätzen in Thüringen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77589</guid>
                <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 17:00:55 +0200</pubDate>
                <title>Thüringen hat keine Zukunft als Rüstungsstandort</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/thueringen-hat-keine-zukunft-als-ruestungsstandort/</link>
                <author>Andreas Schubert</author>
                <description>Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die jüngsten Äußerungen der Thüringer Wirtschaftsministerin Colette Boos-John im Vorfeld des 2. Forums für „Sicherheits- und Verteidigungstechnologie“:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die jüngsten Äußerungen der Thüringer Wirtschaftsministerin Colette Boos-John im Vorfeld des 2. Forums für „Sicherheits- und Verteidigungstechnologie“:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Frau Boos-John jagt einer völlig falschen Fiktion hinterher, die weder die Perspektiven des Wirtschaftsstandorts oder der Beschäftigten noch die unserer Gesellschaft insgesamt verbessert. Das angeschlagene Thema soll offensichtlich als Ablenkung von den dramatischen Verlusten von Standorten und Arbeitsplätzen in den vergangenen Monaten dienen, auf die die Landesregierung bis heute keine Antwort findet und die großen Druck auf Beschäftigte und Branche ausübt. Eine neue Perspektive oder Entlastung für den Wirtschaftsstandort und die Beschäftigten bietet die Aufrüstungsphantasie jedenfalls nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nicht zuletzt bei der öffentlichen Anhörung des Wirtschaftsausschusses im Thüringer Landtag zum Thema Transformation der Automobilindustrie letzten November haben Vertreter der Branche klar und deutlich formuliert, dass Rüstungsproduktion nur ein Bruchteil der Aufträge der laufenden Deindustrialisierung im Freistaat ersetzen könnte. Allein durch die hochbürokratischen Zertifizierungsprozesse für Rüstungsfirmen kann sich daraus nicht einmal ein kurzfristiger Effekt ergeben. Auch langfristig ist das Konzept, Thüringen als Rüstungsstandort zu etablieren, ein strategischer Offenbarungseid. Damit soll auf eine Zukunft gesetzt werden, die durch dauerhafte Kriege und ständiges Töten von Menschen eine Nachfrage für Rüstungsprodukte generiert. Wer will in einer solchen Welt leben? Die Linke steht als Partei klar für Abrüstung statt Aufrüstung und lehnt Waffenexporte strikt ab.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Andreas Schubert</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77413</guid>
                <pubDate>Tue, 26 May 2026 09:54:17 +0200</pubDate>
                <title>Wirtschaftspolitik: Koalition im Schlafwagen unterwegs</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/wirtschaftspolitik-koalition-im-schlafwagen-unterwegs/</link>
                <author>Andreas Schubert</author>
                <description>Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kritisiert die Thüringer Regierungskoalition für ihren wirtschaftspolitischen Kurs: „Ganz offenbar hat die Koalition aus CDU, BSW und SPD die Dramatik mit Blick auf die voranschreitende Deindustrialisierung Thüringens noch nicht verstanden, denn sie ist weiterhin nur im Schlafwagen unterwegs. Seit über zwölf Monaten wird im Landtag darüber debattiert und währenddessen spitzt sich die Lage im Land Monat für Monat zu und die Zahl weggebrochener Arbeitsplätze steigt immerfort. Mit jedem weggefallenen Arbeitsplatz und Industriebetrieb werden gleichzeitig Chancen geschmälert, die industriellen Zukunftspotenziale Thüringens zu nutzen. Investitionen in Forschung, Innovation und Dekarbonisierung können den Freistaat zukunftsfest machen, der entsprechende Fonds dafür wartet aber immer noch auf seine Umsetzung.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kritisiert die Thüringer Regierungskoalition für ihren wirtschaftspolitischen Kurs: „Ganz offenbar hat die Koalition aus CDU, BSW und SPD die Dramatik mit Blick auf die voranschreitende Deindustrialisierung Thüringens noch nicht verstanden, denn sie ist weiterhin nur im Schlafwagen unterwegs. Seit über zwölf Monaten wird im Landtag darüber debattiert und währenddessen spitzt sich die Lage im Land Monat für Monat zu und die Zahl weggebrochener Arbeitsplätze steigt immerfort. Mit jedem weggefallenen Arbeitsplatz und Industriebetrieb werden gleichzeitig Chancen geschmälert, die industriellen Zukunftspotenziale Thüringens zu nutzen. Investitionen in Forschung, Innovation und Dekarbonisierung können den Freistaat zukunftsfest machen, der entsprechende Fonds dafür wartet aber immer noch auf seine Umsetzung.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schubert weiter: „Die Lehren aus dem Treuhand-Skandal Anfang der 90er Jahre zeigen: ein tiefgreifender Strukturwandel-Prozess kann nur als faire Transformation gelingen. Deshalb ist die aktive Einbeziehung der Belegschaften ein Gelingenskriterium. Deshalb hat Die Linke mit ihrem Änderungsantrag zum Vorschlag der Koalition in der letzten Landtagssitzung die Zusammensetzung des Branchendialogs im Wirtschaftsministerium mit mehr Vertreter:innen der Belegschaften ausgewogener gestalten wollen. Aber auch das wurde von der Regierungskoalition abgelehnt. Anspruch und Wirklichkeit klaffen bei CDU, BSW und SPD auseinander.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Andreas Schubert</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77354</guid>
                <pubDate>Tue, 19 May 2026 13:13:24 +0200</pubDate>
                <title>Handeln statt Zuschauen ist gefragt bei Bohai Trimet</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/handeln-statt-zuschauen-ist-gefragt-bei-bohai-trimet/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Mit Blick auf die aktuelle Situation der Beschäftigten am Standort von Bohai Trimet in Sömmerda fordert Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender der Linken im Thüringer Landtag: „Das Zuschauen der Landesregierung beim Verlust von Arbeitsplätzen muss ein Ende haben. Während der Amtskollege Sven Schulze in Sachsen-Anhalt handelt, hüllt sich Mario Voigt in Schweigen. Volkswagen hat nun signalisiert, doch ein Interesse am Standorterhalt zu haben und einen Aufschub für Investorengespräche zu schaffen. Ich frage die Landesregierung, ob sie in dieser Situation tatenlos am Spielfeldrand stehen oder endlich den Transformationsfonds nutzen will, um den Beschäftigten in Sömmerda eine Zukunft in Thüringen zu geben?“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit Blick auf die aktuelle Situation der Beschäftigten am Standort von Bohai Trimet in Sömmerda fordert Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender der Linken im Thüringer Landtag: „Das Zuschauen der Landesregierung beim Verlust von Arbeitsplätzen muss ein Ende haben. Während der Amtskollege Sven Schulze in Sachsen-Anhalt handelt, hüllt sich Mario Voigt in Schweigen. Volkswagen hat nun signalisiert, doch ein Interesse am Standorterhalt zu haben und einen Aufschub für Investorengespräche zu schaffen. Ich frage die Landesregierung, ob sie in dieser Situation tatenlos am Spielfeldrand stehen oder endlich den Transformationsfonds nutzen will, um den Beschäftigten in Sömmerda eine Zukunft in Thüringen zu geben?“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Blick auf den von Wirtschaftsministerin Boos-John vorgestellten Mittelstandsbericht erklärt Schaft in diesem Zusammenhang: „Die Landesregierung sollte aufhören, sich immer wieder mit Zustandsbeschreibungen und Appellen zur Lage der Wirtschaft zu befassen, es ist geboten, dass sie den Schlafwagen verlässt und zur Tat schreitet. Es ist für mich unverständlich, wieso die 70 Millionen Euro aus dem von uns initiierten Fonds zur Rettung von Arbeitsplätzen noch nicht frei gemacht wurden. Schließlich kommen auch die Gutachter zu dem Schluss, dass es darum gehen muss, Arbeitskräfte zu halten und Investitionsanreize zu setzen. Wie viele Arbeitsplätze sollen noch bedroht sein, bevor die Landesregierung beginnt zu handeln?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beschäftigte litten ohnehin häufig genug wegen der Inflation und Missmanagement in fernen Konzernzentralen, die Landesregierung könne genau da durch engagiertes politisches Handeln für Entlastung sorgen. Dazu führt der Abgeordnete weiter aus: „Anstatt jungen Menschen zu sagen, sie sollten nicht jammern oder Beschäftigten, die den Laden am Laufen halten, zu sagen, sie würden nicht genug arbeiten, braucht es eine Politik, die durch konkretes Handeln Vertrauen schafft. Handeln statt Zuschauen mit Politik auf Augenhöhe ist es, was die Kolleginnen und Kollegen auch bei Bohai Trimet in Sömmerda erwarten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77313</guid>
                <pubDate>Tue, 12 May 2026 10:44:47 +0200</pubDate>
                <title>Deindustrialisierung in Thüringen setzt sich fort</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/schaft-schubert-deindustrialisierung-in-thueringen-setzt-sich-fort/</link>
                <author>Christian Schaft &amp; Andreas Schubert</author>
                <description>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion, nehmen die Schließungen zweier weiterer Betriebe aus der Automotive-Branche in Nobitz und Sonneberg zum Anlass, an die Landesregierung zu appellieren: „Zwei weitere Industriebetriebe in Thüringen sollen schließen. Wieder drohen tarifgebundene Arbeitsplätze in Thüringen wegzufallen. Das Arbeitsplatzsterben setzt sich ungebremst weiter fort in Thüringen. Die im letzten Jahr im Haushalt eingestellten Mittel zur Rettung von Arbeitsplätzen sind immer noch nicht verfügbar. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum das Wirtschaftsministerium so lange braucht, die Mittel zur Verfügung zu stellen. Im Schlafwagen oder mit der ruhigen Hand setzt sich die Pandemie der Deindustrialisierung in Thüringen fort.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion, nehmen die Schließungen zweier weiterer Betriebe aus der Automotive-Branche in Nobitz und Sonneberg zum Anlass, an die Landesregierung zu appellieren: „Zwei weitere Industriebetriebe in Thüringen sollen schließen. Wieder drohen tarifgebundene Arbeitsplätze in Thüringen wegzufallen. Das Arbeitsplatzsterben setzt sich ungebremst weiter fort in Thüringen. Die im letzten Jahr im Haushalt eingestellten Mittel zur Rettung von Arbeitsplätzen sind immer noch nicht verfügbar. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum das Wirtschaftsministerium so lange braucht, die Mittel zur Verfügung zu stellen. Im Schlafwagen oder mit der ruhigen Hand setzt sich die Pandemie der Deindustrialisierung in Thüringen fort.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schaft fordert die CDU-geführte Landesregierung auf, endlich tätig zu werden: „Während in der Staatskanzlei das Lebensgefühl der Thüringer und Thüringerinnen nur als Marketingstrategie verstanden wird, brauchen die Beschäftigten Entlastung statt Druck. Die Landesregierung sollte die drohenden Betriebsschließungen ernst nehmen und den Transformationsfonds mit den Mitteln zur Rettung von Arbeitsplätzen dringend zur Priorität machen, anstatt weiterhin am Spielfeldrand zu stehen und wegzuschauen, wenn Konzernleitungen ein grobes Foul begehen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schubert betont, dass das Problem seit Langem bekannt ist, da Gewerkschaften bereits seit Monaten vor dieser Lage warnen: „Die IG Metall hatte sich vor nun bald einem ganzen Jahr mit einer Warnung an die Öffentlichkeit gewandt und vor dem Wegfall von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen allein in der Automotive-Branche gewarnt. Seitdem werden nahezu wöchentlich drohende Betriebsschließungen bekannt. Welche Pläne die Landesregierung verfolgt, um diesen Entwicklungen Einhalt zu gebieten, ist völlig unklar.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Andreas Schubert</category><category>Christian Schaft</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77210</guid>
                <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:14:54 +0200</pubDate>
                <title>Schaft: Freistaat muss Arbeitsplätze retten</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/schaft-freistaat-muss-arbeitsplaetze-retten/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Christian Schaft reagiert auf die Berichterstattung beim MDR zur drohenden Schließung von Bohai-Trimet in Sömmerda: „Entscheidungen in fernen Unternehmenszentralen wickeln profitable Geschäfte und damit wertvolle Arbeitsplätze in Thüringen ab. Nach ContiTech und AE Group soll nun auch Bohai-Trimet abgewickelt werden, obwohl Investoren Interesse gezeigt haben und schwarze Zahlen geschrieben werden. Das Problem sind nicht die Beschäftigten oder das Geschäftsmodell, das Problem sind die miserablen Manager deutscher Großkonzerne und die Profitgier, die ausschließlich auf die nächste Gewinnausschüttung schauen und nicht auf den Wohlstand hier vor Ort.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Christian Schaft reagiert auf die Berichterstattung beim MDR zur drohenden Schließung von Bohai-Trimet in Sömmerda: „Entscheidungen in fernen Unternehmenszentralen wickeln profitable Geschäfte und damit wertvolle Arbeitsplätze in Thüringen ab. Nach ContiTech und AE Group soll nun auch Bohai-Trimet abgewickelt werden, obwohl Investoren Interesse gezeigt haben und schwarze Zahlen geschrieben werden. Das Problem sind nicht die Beschäftigten oder das Geschäftsmodell, das Problem sind die miserablen Manager deutscher Großkonzerne und die Profitgier, die ausschließlich auf die nächste Gewinnausschüttung schauen und nicht auf den Wohlstand hier vor Ort.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schaft verweist außerdem auf die Möglichkeiten des Freistaats durch den im Haushalt verankerten Transformationsfonds zur Rettung von Arbeitsplätzen: „In Thüringen gibt es dank unseres Einsatzes einen Transformationsfonds, damit der Staat an dieser Stelle einspringen kann, Arbeitsplätze gerettet werden und Zeit gewonnen wird. Zeit, um ernsthaft mit Investoren und Beschäftigten über nachhaltige Perspektiven für die Standorte zu reden. Ich fordere Ministerpräsident und Wirtschaftsministerin auf, gemeinsam mit ihren Amtskollegen in Sachsen-Anhalt VW an den Tisch zu holen und dem Betriebsrat den Rücken zu stärken. Man darf diesen Konzern nicht einfach wüten lassen, sondern muss ihn im Sinne der Beschäftigten in Harzgerode und Sömmerda in die Verantwortung nehmen. Das bedeutet, die Lage endlich ernst zu nehmen und Maßnahmen in die Wege zu leiten, um die Jobs zu retten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 10:38:00 +0200</pubDate>
                <title>Energieprämie: Es braucht echte Entlastung statt Druck</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/energiepraemie-es-braucht-echte-entlastung-statt-druck/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Mit Blick auf die am Mittwoch anstehende Entscheidung im Bundestag zur Verlängerung der sogenannten Entlastungsprämie sagt Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:

„Die Bundesregierung kündigt eine 1.000-Euro-Entlastungsprämie an, aber zahlen sollen es andere, nämlich die Arbeitgeber, und das auch noch freiwillig. Das Ganze ist ein politischer Bluff auf dem Rücken der Beschäftigten. Viele Arbeitgeber werden das gar nicht können oder schlicht nicht tun. Und durch die geringere Tarifbindung haben insbesondere Kolleginnen und Kollegen im Osten das Nachsehen, wenn sie ihren Anspruch durchsetzen wollen. Das Ergebnis: Am Ende gehen Millionen Beschäftigte leer aus. Das groß angepriesene sogenannte Entlastungspaket wird so zur großen Nebelkerze. Die Bundesregierung kündigt großspurig Entlastung an, hält sich selbst aber nicht für zuständig und wälzt den Druck auf andere ab. Die Regierung täuscht so Entlastung vor, übernimmt selbst aber null Verantwortung dafür. Ich fordere sofort ein Energiekrisengeld von 150 Euro und klare Preisdeckel. Das könnte auch finanziert werden, wenn sich die Bundesregierung endlich mit denen anlegen würde, die mit der Krise Kasse machen, anstatt sich mit rechtlichen Bedenken bei der Übergewinnsteuer aus der Affäre zu ziehen. Ich fordere die CDU-geführte Landesregierung auf, beim Bund Druck zu machen, damit es echte Entlastung gibt statt diesen Etikettenschwindel.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit Blick auf die am Mittwoch anstehende Entscheidung im Bundestag zur Verlängerung der sogenannten Entlastungsprämie sagt Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>„Die Bundesregierung kündigt eine 1.000-Euro-Entlastungsprämie an, aber zahlen sollen es andere, nämlich die Arbeitgeber, und das auch noch freiwillig. Das Ganze ist ein politischer Bluff auf dem Rücken der Beschäftigten. Viele Arbeitgeber werden das gar nicht können oder schlicht nicht tun. Und durch die geringere Tarifbindung haben insbesondere Kolleginnen und Kollegen im Osten das Nachsehen, wenn sie ihren Anspruch durchsetzen wollen. Das Ergebnis: Am Ende gehen Millionen Beschäftigte leer aus. Das groß angepriesene sogenannte Entlastungspaket wird so zur großen Nebelkerze. Die Bundesregierung kündigt großspurig Entlastung an, hält sich selbst aber nicht für zuständig und wälzt den Druck auf andere ab. Die Regierung täuscht so Entlastung vor, übernimmt selbst aber null Verantwortung dafür. Ich fordere sofort ein Energiekrisengeld von 150 Euro und klare Preisdeckel. Das könnte auch finanziert werden, wenn sich die Bundesregierung endlich mit denen anlegen würde, die mit der Krise Kasse machen, anstatt sich mit rechtlichen Bedenken bei der Übergewinnsteuer aus der Affäre zu ziehen. Ich fordere die CDU-geführte Landesregierung auf, beim Bund Druck zu machen, damit es echte Entlastung gibt statt diesen Etikettenschwindel.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Energiepolitik</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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                <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 08:49:11 +0100</pubDate>
                <title>Rüstungsdebatte: Rüstungswahn rettet Thüringer Wirtschaft nicht</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/ruestungsdebatte-ruestungswahn-rettet-thueringer-wirtschaft-nicht/</link>
                <author>Andreas Schubert</author>
                <description>Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ist davon überzeugt, dass die Rüstungsindustrie die Probleme der Thüringer Wirtschaft nicht lösen kann und erklärt dazu: „Überall wird nur über Aufrüstung geredet, angeblich soll sie die Automobilzulieferindustrie aus der Krise führen können. Abgesehen davon, dass Waffen keinen Frieden schaffen – niemals, nirgendwo – ist die Hoffnung, dass das Problem der Deindustriealisierung in Thüringen durch Aufträge in der Rüstungsindustrie aufgehalten werden könnte, unseriös. Daran glaubt nicht mal der Branchenverband at, wie zur Anhörung im Wirtschaftsausschuss deutlich wurde.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ist davon überzeugt, dass die Rüstungsindustrie die Probleme der Thüringer Wirtschaft nicht lösen kann und erklärt dazu: „Überall wird nur über Aufrüstung geredet, angeblich soll sie die Automobilzulieferindustrie aus der Krise führen können. Abgesehen davon, dass Waffen keinen Frieden schaffen – niemals, nirgendwo – ist die Hoffnung, dass das Problem der Deindustriealisierung in Thüringen durch Aufträge in der Rüstungsindustrie aufgehalten werden könnte, unseriös. Daran glaubt nicht mal der Branchenverband at, wie zur Anhörung im Wirtschaftsausschuss deutlich wurde.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schubert ist mit seiner Einschätzung nicht allein, auch die Universität Mannheim veröffentlichte zuletzt eine Studie, die den volkswirtschaftlichen Effekt durch einen Rüstungsboom für sehr überschaubar hielt. Schubert möchte deshalb das Augenmerk auf andere Branchen legen und führt aus: „Die Thüringer Automobilzulieferindustrie ist kleinteilig und spezialisiert. Das ist ein großer Vorteil, um einen Einstieg in die Sondernutzfahrzeugsparte zu finden. Doch statt nur über Sondernutzfahrzeuge im Rüstungsbereich zu reden, sollte die Landesregierung endlich ernsthaft und mit dem notwendigen Engagement Wege und Möglichkeiten eruieren, wie beispielsweise der Einstieg in die Erschließung neuer Märkte für Sondernutzfahrzeuge in der Landwirtschaft und dem öffentlichen Personennahverkehr geschafft werden können.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Blick auf den zurückliegenden Haushaltsbeschluss verweist der Abgeordnete auf die Einigung zwischen Regierungskoalition und Die Linke, 70 Mio. für einen Transformationsfonds bereitzustellen, um gezielt die Transformation von Unternehmen mit Eigenkapital auch durch Landesbeteiligungen zu unterstützen, um Arbeitsplätze zu sichern. Jedoch ist in dieser Sache noch nicht viel vorwärtsgegangen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Andreas Schubert</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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                <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 12:54:20 +0100</pubDate>
                <title>Sonderplenum: Koalitionsfraktionen und Landesregierung lassen Beschäftigte im Stich</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/sonderplenum-koalitionsfraktionen-und-landesregierung-lassen-beschaeftigte-im-stich/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt im Nachgang zum Sonderplenum und einem Gespräch mit Beschäftigten Thüringer Betriebe im Anschluss daran: „Dass die Koalition aus CDU, BSW und SPD den Antrag für eine Wirtschaftspolitik, die den Beschäftigten dient, direkt ablehnt und nicht einmal bereit war, einer Ausschussüberweisung zuzustimmen, ist fatal. Ich kann es nicht verstehen, wie man aus Teilen der Koalition unsere Ideen lobt und dann eine Beratung unmöglich macht. Damit wurde die Chance vertan, gemeinsam mit Beschäftigten, Gewerkschaften und Unternehmen notwendige Maßnahmen für eine soziale und nachhaltige Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik zu entwickeln. Wir brauchen ein Umdenken bei den Kriterien zur Förderung von Ansiedlungen und Investitionen in Unternehmen. Wirtschaftsförderung muss gute Arbeit fördern.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt im Nachgang zum Sonderplenum und einem Gespräch mit Beschäftigten Thüringer Betriebe im Anschluss daran: „Dass die Koalition aus CDU, BSW und SPD den Antrag für eine Wirtschaftspolitik, die den Beschäftigten dient, direkt ablehnt und nicht einmal bereit war, einer Ausschussüberweisung zuzustimmen, ist fatal. Ich kann es nicht verstehen, wie man aus Teilen der Koalition unsere Ideen lobt und dann eine Beratung unmöglich macht. Damit wurde die Chance vertan, gemeinsam mit Beschäftigten, Gewerkschaften und Unternehmen notwendige Maßnahmen für eine soziale und nachhaltige Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik zu entwickeln. Wir brauchen ein Umdenken bei den Kriterien zur Förderung von Ansiedlungen und Investitionen in Unternehmen. Wirtschaftsförderung muss gute Arbeit fördern.“</strong></p>
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<p>Zu den wirtschaftspolitischen Ideen der Landesregierung, eine erneute Sonderwirtschaftszone Ost zur Schaffung von Erprobungsräumen einführen zu wollen, sagt Schaft: „Eine rückwärtsgewandte Wirtschaftspolitik, die die Zeit zurückdrehen möchte, wird nicht helfen, sondern sie ist die Ursache für die Probleme von heute. Mit den Rezepten von damals löst sie die von ihr verursachten Probleme nicht. In den 1990ern wurde viel Wirtschaftskraft abgewickelt, das wollen wir als Die Linke nicht noch einmal. Über 35 Jahre nach der deutschen Einheit werden solche Pläne die Ungleichheit zwischen Ost und West nur größer statt kleiner machen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Arbeit</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-76150</guid>
                <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 14:13:47 +0100</pubDate>
                <title>Deindustrialisierung: Wir müssen die Systemfrage stellen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/deindustrialisierung-schaft-wir-muessen-die-systemfrage-stellen/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Nach dem heutigen Besuch von Vertreter*innen des DGB Hessen-Thüringen, der einen Austausch über Struktur- und Transformationsfragen der Thüringer Wirtschaft beinhaltete, erklärt Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Der heutige Austausch mit den Kolleginnen bestärkt unsere Bemühungen im Bereich der Thüringer Wirtschaftspolitik. Es braucht eine Wirtschaftspolitik, die nicht nur die Gewinne in den Konzernzentralen im Blick hat, sondern vor allem die Zukunft der Beschäftigten, ohne die der Laden nicht läuft. Mit unserem Sonderplenum am Montag setzen wir dazu den notwendigen Impuls.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach dem heutigen Besuch von Vertreter*innen des DGB Hessen-Thüringen, der einen Austausch über Struktur- und Transformationsfragen der Thüringer Wirtschaft beinhaltete, erklärt Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Der heutige Austausch mit den Kolleginnen bestärkt unsere Bemühungen im Bereich der Thüringer Wirtschaftspolitik. Es braucht eine Wirtschaftspolitik, die nicht nur die Gewinne in den Konzernzentralen im Blick hat, sondern vor allem die Zukunft der Beschäftigten, ohne die der Laden nicht läuft. Mit unserem Sonderplenum am Montag setzen wir dazu den notwendigen Impuls.“</strong></p>
<p>Schaft kritisiert: „Die Thüringer Landesregierung ist im Schlafwagen unterwegs, während tausende Arbeitsplätze in Thüringen verloren gehen. Expert*innen, Wissenschaftler*innen und Gewerkschaften sind sich einig, wir müssen die Systemfrage stellen, wenn der Markt offensichtlich nicht regelt und keine sichere Zukunft für Beschäftigte und Unternehmen im Gepäck hat. Wir als Die Linke wollen, dass der Freistaat mehr Einfluss auf positive wirtschaftliche Entwicklungen nimmt und sich einmischt, statt dem Markt nur zuzusehen und Schultern zuckend daneben zu stehen, während die Beschäftigten um ihre Zukunft bangen.“</p>
<p>Neben dem Ausbau von Landesbeteiligungen, wofür auf Druck der Linken bereits Mittel im Haushalt eingestellt sind, liegen nach Auffassung Schafts viele Handlungsoptionen für politische Weichenstellungen auf dem Tisch: „Der Erwartungsdruck der Beschäftigten, die sich um ihre Jobs sorgen, ist hoch. Alle in der Politik sind gefordert, gerade auch die Landesregierung. Öffentliches Geld darf nicht Jobabbau subventionieren. Fördermittel müssen an Tarifbindung, gute Löhne, Mitbestimmung, Qualifizierung und klare Beschäftigungsperspektiven geknüpft sein, gerade in Zeiten von Strukturwandel und Unsicherheit.“</p>
<p>Der Antrag zum Sonderplenum in der Drucksache ist einzusehen unter: <a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/105871/8_2895_keine_wirtschaftspolitik_ohne_die_beschaeftigten_landesregierung_muss_konsequenzen_ziehen_aus_dem_zalando_skandal_und_einer_drohenden_deindustrialisie" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/105871/8_2895_keine_wirtschaftspolitik_ohne_die_beschaeftigten_landesregierung_muss_konsequenzen_ziehen_aus_dem_zalando_skandal_und_einer_drohenden_deindustrialisie</a> &lt;<a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/105871/8_2895_keine_wirtschaftspolitik_ohne_die_beschaeftigten_landesregierung_muss_konsequenzen_ziehen_aus_dem_zalando_skandal_und_einer_drohenden_deindustrialisie" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/105871/8_2895_keine_wirtschaftspolitik_ohne_die_beschaeftigten_landesregierung_muss_konsequenzen_ziehen_aus_dem_zalando_skandal_und_einer_drohenden_deindustrialisie</a>&gt;</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76066</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 14:51:53 +0100</pubDate>
                <title>Beschäftigte in Thüringen nicht im Stich lassen – Die Linke beantragt Sonderplenum</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/beschaeftigte-in-thueringen-nicht-im-stich-lassen-die-linke-beantragt-sonderplenum/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Nahezu wöchentlich wird angekündigt, dass ein weiterer Betrieb in Thüringen um seine Existenz bangt oder erwägt, einen Großteil der Arbeitsplätze abzubauen. Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag beantragt hierzu nun ein Sonderplenum des Thüringer Landtages. Dazu erklärt Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender: „Die Wirtschaftspolitik der CDU-geführten Landesregierung hat viel zu oft die Beschäftigten, die den Betrieb überhaupt am Laufen halten, nicht im Blick. Wird ein Standort geschlossen, werden sie mit warmen Worten und vagen Hoffnungen auf Arbeitsplätze andernorts vertröstet. Das ist keine soziale Politik, sondern eine sozial- und wirtschaftspolitische Geisterfahrt. Wirtschaftspolitik ohne gute Arbeitsmarktpolitik ist zum Scheitern verdammt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nahezu wöchentlich wird angekündigt, dass ein weiterer Betrieb in Thüringen um seine Existenz bangt oder erwägt, einen Großteil der Arbeitsplätze abzubauen. Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag beantragt hierzu nun ein Sonderplenum des Thüringer Landtages. Dazu erklärt Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender: „Die Wirtschaftspolitik der CDU-geführten Landesregierung hat viel zu oft die Beschäftigten, die den Betrieb überhaupt am Laufen halten, nicht im Blick. Wird ein Standort geschlossen, werden sie mit warmen Worten und vagen Hoffnungen auf Arbeitsplätze andernorts vertröstet. Das ist keine soziale Politik, sondern eine sozial- und wirtschaftspolitische Geisterfahrt. Wirtschaftspolitik ohne gute Arbeitsmarktpolitik ist zum Scheitern verdammt.“</strong></p>
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<p>Mit Blick auf die Entwicklungen der letzten Monate ergänzt Schaft: „Nach den Hiobsbotschaften aus der Industrie muss spätestens nun auch nach der Zalando-Schließung klar sein, dass Lehren gezogen werden müssen. Statt im Schlafwagen zu fahren und nur auf den Einzelfall zu reagieren, braucht es eine klare Haltung zur Schaffung und Sicherung guter Arbeitsplätze als Grundlage für eine gute Wirtschaft in Thüringen. In der Wirtschafts- und Förderpolitik des Landes muss deshalb umgesteuert werden, damit Beschäftigte im Mittelpunkt stehen und Entscheidungen in fernen Konzernzentralen nicht einfach so hingenommen werden.“</p>
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<p>Im Antrag heißt es zur Begründung weiter: „Standortentscheidungen großer Unternehmen, beschleunigter Strukturwandel und Transformationsdruck können regionale Arbeitsmärkte in kurzer Zeit in eine Krise führen. In solchen Situationen entscheidet sich, ob die Landeshebel – Vergabe, Förderung, Qualifizierung, Arbeitsschutzvollzug und Mitbestimmungsstärkung – so aufgestellt sind, dass gute Arbeit (faire Entlohnung, verlässliche Arbeitszeiten, Gesundheitsschutz), Tarifbindung, Mitbestimmung und inklusive Übergänge gesichert werden oder ob Beschäftigte die Zeche zahlen, während Aktionäre Gewinne einstreichen. Die Kosten von Arbeitsplatzverlusten werden dabei häufig vergesellschaftet: Beschäftigte, Kommunen und Sozialkassen tragen die Folgen, während Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zuvor über öffentliche Fördermittel zur Standortansiedlung beigetragen haben. Es geht daher nicht um Einzelfälle, sondern um ein strukturelles Problem staatlicher Steuerungsfähigkeit: Standortkrisen dürfen nicht ad hoc verwaltet werden, sondern müssen präventiv verhindert, abgefedert oder sozial gerecht bewältigt werden.“</p>
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<p>Zu den in diesem Kontext angedeuteten Ideen der Landesregierung kritisiert Schaft scharf: „Der Vorschlag Voigts für sogenannte ‚Erprobungsräume‘ in Ostdeutschland ist ein Rückfall in alte neoliberale Konzepte einer Sonderwirtschaftszone Ost mit Deregulierung, Lohndruck und Absenkung sozialer Standards. Diese Politik ist historisch gescheitert und hat im Osten zu Niedriglöhnen, geringen Renten und vermehrter Abwanderung geführt. Über 35 Jahre nach der Wende würde eine Sonderwirtschaftszone Ost die Deutsche Einheit nicht vollenden, sondern bestehende Ost-West-Ungleichheiten weiter vertiefen.“<br><br>Der Antrag ist auf Anfrage bei der Fraktion einsehbar.</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Arbeit</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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