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            <title>Die Linke Linda Stark: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Linda Stark</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 11:48:26 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 02 Oct 2026 11:48:26 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-43133</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Sep 2019 15:28:46 +0200</pubDate>
                <title>Neues Waldgesetz beschlossen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/neues-waldgesetz-beschlossen/</link>
                <author>Tilo Kummer</author>
                <description>Mit dem heute in der Plenarsitzung verabschiedeten Waldgesetz wird Thüringen als erstes Bundesland einen Weg beschreiten, um Spekulationen mit Waldgrundstücken möglichst zu unterbinden. Außerdem wird auch eine Möglichkeit der Umgehung des landwirtschaftlichen Vorkaufsrechts beendet, erklärt der Forstpolitiker der Linken, Tilo Kummer.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem heute in der Plenarsitzung verabschiedeten Waldgesetz wird Thüringen als erstes Bundesland einen Weg beschreiten, um Spekulationen mit Waldgrundstücken möglichst zu unterbinden. Außerdem wird auch eine Möglichkeit der Umgehung des landwirtschaftlichen Vorkaufsrechts beendet, erklärt der Forstpolitiker der Linken, Tilo Kummer.</strong></p>
<p>Die Koalition schafft ein Vorkaufsrecht für Waldgrundstücke zur Verbesserung der Bewirtschaftbarkeit des Waldes durch benachbarte Waldbauern und Landwirte. „Nach jahrhundertelanger Zersplitterung der Waldflurstücke durch Erbteilungen beschreiten wir damit einen Weg, benachbarte Flächen wieder in der Hand derer, die den Wald bewirtschaften wollen, zusammenzuführen“, unterstreicht Kummer. Der Ankauf von Wald oder landwirtschaftlicher Nutzfläche durch Spekulanten wird damit deutlich erschwert. Ein Leitbild soll künftig den Vorrang regionaler Bewirtschafter des Waldes beim Flächenerwerb untersetzen.</p>
<p>Ein weiterer Meilenstein im neuen Waldgesetz ist das Verbot des Verkaufs von Kommunalwald zum Zwecke der Haushaltskonsolidierung. „In der Vergangenheit waren Gemeinden häufig gezwungen, zum Schließen von Finanzlöchern ihren Wald zu verkaufen. Das hat nun ein Ende. Unser Tafelsilber muss für kommende Generationen bewahrt werden“, betont Kummer.</p>
<p>Das Waldgesetz schafft weiterhin Klarheit beim Eigentum an Waldgenossenschaftsanteilen, regelt Reiten und Radfahren neu und schafft Voraussetzungen zur besseren Bekämpfung des Waldsterbens in Folge von Schädlingsbefall.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt</category><category>Tilo Kummer</category><category>2</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-41772</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jul 2019 15:50:01 +0200</pubDate>
                <title>R2G: Modernes Naturschutzrecht als Rettungsanker für biologische Vielfalt</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/r2g-modernes-naturschutzrecht-als-rettungsanker-fuer-biologische-vielfalt/</link>
                <author>Tilo Kummer</author>
                <description>Der Thüringer Landtag hat heute mit dem „Thüringer Gesetz zur Neuordnung des Naturschutzrechts“ das Landesrecht an die veränderten bundesgesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst. Dazu nehmen die naturschutzpolitischen Sprecher*innen der Koalitionsfraktionen wie folgt Stellung:
 
„Das neue Thüringer Naturschutzrecht schafft die Rechtsgrundlage für eine Kompensationsverordnung und gibt damit eine Antwort auf den fortschreitenden Flächenverbrauch der vergangenen Jahre. Besonders hervorgehoben und damit vom Gesetzgeber betont wird der Vorrang von Entsiegelungsmaßnahmen bei Versiegelungsmaßnahmen. Mit einem Vorrang von regionalen Flächenpools sichert die Novelle komplexe Kompensationsmaßnahmen, entlastet Vorhabenträger und nimmt Druck von landwirtschaftliche Flächen. Damit treten wir dem Flächenfraß in Thüringen wirkungsvoll entgegen. Das generelle Verschlechterungsverbot für Natur und Landschaft wird mit der Novelle noch besser an die Praxis angepasst und der Vollzug der Eingriffsregelung modern ausgestaltet“, erläutert der Fachpolitiker Tilo Kummer für die Fraktion DIE LINKE.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Thüringer Landtag hat heute mit dem „Thüringer Gesetz zur Neuordnung des Naturschutzrechts“ das Landesrecht an die veränderten bundesgesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst. Dazu nehmen die naturschutzpolitischen Sprecher*innen der Koalitionsfraktionen wie folgt Stellung:</strong><br> &nbsp;<br> „Das neue Thüringer Naturschutzrecht schafft die Rechtsgrundlage für eine Kompensationsverordnung und gibt damit eine Antwort auf den fortschreitenden Flächenverbrauch der vergangenen Jahre. Besonders hervorgehoben und damit vom Gesetzgeber betont wird der Vorrang von Entsiegelungsmaßnahmen bei Versiegelungsmaßnahmen. Mit einem Vorrang von regionalen Flächenpools sichert die Novelle komplexe Kompensationsmaßnahmen, entlastet Vorhabenträger und nimmt Druck von landwirtschaftliche Flächen. Damit treten wir dem Flächenfraß in Thüringen wirkungsvoll entgegen. Das generelle Verschlechterungsverbot für Natur und Landschaft wird mit der Novelle noch besser an die Praxis angepasst und der Vollzug der Eingriffsregelung modern ausgestaltet“, erläutert der Fachpolitiker Tilo Kummer für die Fraktion DIE LINKE.<br> &nbsp;<br> „Mit dem heutigen Beschluss haben wir einen umfassenden öffentlichen und besonders langwierigen Beratungsprozess zum Abschluss gebracht“, freut sich die SPD-Naturschutzexpertin Dagmar Becker. „Thüringen nutzt damit seine länderspezifischen Kompetenz und schafft die Voraussetzung für schnellere Entscheidungen der Naturschutzverwaltung in der Praxis. Ein wichtiges Beispiel ist die Verankerung der Natura 2000-Stationen im neuen Landesnaturschutzgesetz. Mit dem seit 2015 eingerichteten Netz aus mittlerweile 12 Natura 2000-Stationen und einem Kompetenzzentrum unterstützt der Freistaat den flächendecken Erhalt, die Wiederherstellung und die Vernetzung schützenswerter Lebensräume im Offenland und im Wald. Diese Sicherungsmaßnahmen sind angesichts von Artensterben und Klimawandel ein wichtiger Rettungsanker für die biologische Vielfalt in Thüringen“, schlussfolgert Becker.<br> &nbsp;<br> „Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen ist ein ständiges Diskussionsthema“, beschreibt Roberto Kobelt, naturschutzpolitischer Sprecher der Bündnisgrünen, die Situation. „Mit der Zugehörigkeit Thüringens zum Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen ist es nur folgerichtig, dass jetzt der Freistaat in Naturschutzgebieten und Nationalparken den Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen generell verbietet. Damit bedarf es keiner Einzelfallregelung in jeder Schutzgebietsverordnung mehr. Wir setzen damit das um, was eine Mehrheit der Bevölkerung erwartet und schützen natürliche Prozesse in unserer Umwelt“, macht der bündnisgrüne Abgeordnete Kobelt deutlich. „Angesichts der zugespitzten Lage um den Artenrückgang im Wechselspiel mit dem Klimawandel ist dauerhaftes Monitoring der Situation sehr wichtig. Hervorzuheben ist deshalb, das künftig in einen ´Bericht über den Zustand und die Entwicklung der biologischen Vielfalt in Thüringen‘ der Status regelmäßig zur Verfügung gestellt wird“.<br> &nbsp;<br> „Mit der heutigen Entscheidung für ein modernes Naturschutzrecht in Thüringen setzen wir den Koalitionsvertrag um und passen den Freistaat an wichtige aktuelle Entwicklungen und Erfordernisse im Naturschutz an. Thüringen zeigt sich damit entscheidungsstark und unterstützt die Entwicklungen wie die Ausweisung des Grünen Bandes als Nationales Naturmonument und trifft einen wirkungsvolleren rechtssicheren Schutz seiner Alleen. Deshalb ist dies ein guter Tag für den Naturschutz in Thüringen“, schließen naturschutzpolitischen Sprecher*innen der Koalitionsfraktionen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt</category><category>Tilo Kummer</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-41494</guid>
                <pubDate>Tue, 18 Jun 2019 14:31:29 +0200</pubDate>
                <title>Vertragsverletzungsverfahren eingestellt </title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/vertragsverletzungsverfahren-eingestellt/</link>
                <author>Tilo Kummer, Marit Wagler</author>
                <description>Das Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen Deutschland im Zusammenhang mit Kalisalzabwassereinleitungen wurde eingestellt. Dazu erklärt Tilo Kummer: „Für die Wasserqualität sind auch ohne Verfahren weitere umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung notwendig.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen Deutschland im Zusammenhang mit Kalisalzabwassereinleitungen wurde eingestellt. Dazu erklärt Tilo Kummer: „Für die Wasserqualität sind auch ohne Verfahren weitere umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung notwendig.“</strong></p>
<p>Den Lösungsweg für die Verbesserung des Zustands der Werra sieht Kummer in der weiteren stofflichen Aufbereitung der Produktionsabwässer. „Damit lassen sich die Arbeitsplätze langfristig sichern und die Umwelt wird entlastet“, so Kummer. Marit Wagler, LINKE-Abgeordnete, die zur Wirkung von Kali-Salzabwässern auf die Vermehrung von Süßwasserfischen promoviert hat, sieht auch die Möglichkeit, vor allem Salzbestandteile, wie Magnesium und Kalium, zu entfernen und so die Wasserqualität zu verbessern.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt</category><category>Tilo Kummer</category><category>3</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-41407</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Jun 2019 14:42:02 +0200</pubDate>
                <title>Rot-Rot-Grün setzt Zeichen für Rettung des Waldes in Thüringen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/rot-rot-gruen-setzt-zeichen-fuer-rettung-des-waldes-in-thueringen/</link>
                
                <description>In der heutigen Landtagssitzung hat die rot-rot-grüne Koalition einen Antrag zur Waldkatastrophe, verursacht durch Dürre, Sturm und Borkenkäfer, zur Abstimmung gestellt. Dabei folgte sie einer Expertenempfehlung durch den Landesforstausschuss.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der heutigen Landtagssitzung hat die rot-rot-grüne Koalition einen Antrag zur Waldkatastrophe, verursacht durch Dürre, Sturm und Borkenkäfer, zur Abstimmung gestellt. Dabei folgte sie einer Expertenempfehlung durch den Landesforstausschuss.</strong></p>
<p>„Leider stimmte die CDU-Fraktion nicht zu. Einem ähnlichen Antrag der CDU-Fraktion haben die Koalitionsfraktionen geschlossen zugestimmt, um ein Zeichen über die Legislatur hinaus zu setzen, denn dieser Katastrophe ist nur in Zusammenarbeit beizukommen“, unterstreicht Tilo Kummer, Sprecher für Forst- und Umweltpolitik der Linksfraktion. Außerdem will die Regierungskoalition noch in dieser Legislatur die notwendige Finanzausstattung für die Einstellung von dringend benötigtem Personal in der Landesforstanstalt zur Bewältigung der Waldschäden durch eine Änderung des Forsterrichtungsgesetzes bereitstellen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt</category><category>Tilo Kummer</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-39705</guid>
                <pubDate>Wed, 20 Mar 2019 16:05:42 +0100</pubDate>
                <title>Novelle des Thüringer Waldgesetzes: Waldumbau, Waldgenossenschaftsanteile und forstwirtschaftliches Vorkaufsrecht</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/novelle-des-thueringer-waldgesetzes-waldumbau-waldgenossenschaftsanteile-und-forstwirtschaftliches-v/</link>
                
                <description>Die rot-rot-grünen Regierungsfraktionen haben nach intensiven Beratungen zwischen den Abgeordneten nun einen Gesetzentwurf zur Novellierung des Thüringer Waldgesetzes vorgelegt. Zu den Schwerpunkten äußern sich die forstpolitischen Sprecher*innen der Fraktionen: Tilo Kummer (LINKE-Fraktion): „Die Einführung eines forstwirtschaftlichen Vorkaufsrechts für die Landgesellschaft, die erworbene Flächen dann an regional ansässige Land- und Forstwirtschaftsbetriebe weiter veräußern soll, ist von zentraler Bedeutung. Damit soll langfristig zersplitterter Kleinprivatwald durch so genannte Arrondierung besser bewirtschaftet werden können. Außerdem wird durch eine parallele Regelung zum landwirtschaftlichen Vorkaufsrecht verhindert, dass land- und forstwirtschaftsfremde Investoren Flächen in Thüringen zur Geldanlage erwerben. Bisher greift das landwirtschaftliche Vorkaufsrecht nicht beim gemeinsamen Verkauf von land- und forstwirtschaftlicher Flächen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die rot-rot-grünen Regierungsfraktionen haben nach intensiven Beratungen zwischen den Abgeordneten nun einen Gesetzentwurf zur Novellierung des Thüringer Waldgesetzes vorgelegt. Zu den Schwerpunkten äußern sich die forstpolitischen Sprecher*innen der Fraktionen:</strong></p>
<p>Roberto Kobelt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): „Nach dem für den Thüringer Wald katastrophalen Dürrejahr 2018 wollen wir den Waldumbau hin zu an den Klimawandel angepassten Mischwäldern deutlich beschleunigen. Dazu muss die Förderung verstärkt werden. Für eine naturnahe Waldbewirtschaftung möchten wir mit dem Gesetzentwurf auch die Förderung des Rückepferdeeinsatzes im Zusammenhang mit einer 40 m-Gassenbewirtschaftung statt einer sonst üblichen 20 m-Gassenbewirtschaftung einführen. Mit der Neuregelung besteht zudem wieder Rechtssicherheit, dass Rad fahren auf allen festen und befestigten Wegen im Wald erlaubt ist.“</p>
<p>Dagmar Becker (SPD-Fraktion): „Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts waren Anteile von Waldgenossenschaften nicht mehr verkäuflich. Deshalb führen wir eine Neuregelung ein, die Rechtssicherheit für die vielen Waldgenossenschaften bedeutet. Außerdem soll das Reiten auf Waldwegen endlich wieder erlaubt werden. Es ist fast 20 Jahre her, dass SPD und Linke im Landtag vergeblich gegen das Reitverbot der CDU kämpften. Die damaligen Versprechen eines gut ausgewiesenen und nutzerfreundlichen Reitwegenetzes sind bis heute nicht erfüllt!“</p>
<p>Tilo Kummer (LINKE-Fraktion): „Die Einführung eines forstwirtschaftlichen Vorkaufsrechts für die Landgesellschaft, die erworbene Flächen dann an regional ansässige Land- und Forstwirtschaftsbetriebe weiter veräußern soll, ist von zentraler Bedeutung. Damit soll langfristig zersplitterter Kleinprivatwald durch so genannte Arrondierung besser bewirtschaftet werden können. Außerdem wird durch eine parallele Regelung zum landwirtschaftlichen Vorkaufsrecht verhindert, dass land- und forstwirtschaftsfremde Investoren Flächen in Thüringen zur Geldanlage erwerben. Bisher greift das landwirtschaftliche Vorkaufsrecht nicht beim gemeinsamen Verkauf von land- und forstwirtschaftlicher Flächen.“</p>
<p>Im Gesetzentwurf werden weiterhin Vorkehrungen getroffen, um der massenhaften Verbreitung des Borkenkäfers entgegenzuwirken und betroffene Waldbesitzer von unnötigen Kosten für Aufforstungen zu entlasten. Besonders wichtig ist den Fraktionen von R2G, dass ein Kommunalwaldverkauf zum Zweck der Haushaltskonsolidierung untersagt wird.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt</category><category>Tilo Kummer</category><category>2</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-37184</guid>
                <pubDate>Fri, 09 Nov 2018 17:14:28 +0100</pubDate>
                <title>R2G: Grünes Band wird Naturmonument</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/r2g-gruenes-band-wird-naturmonument/</link>
                
                <description>Heute hat der Thüringer Landtag das wegweisende Gesetz zur Errichtung eines Nationalen Naturmonuments am Grünen Band beschlossen. Dazu erklären die naturschutzpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der rot-rot-grünen Koalitionsfraktionen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute hat der Thüringer Landtag das wegweisende Gesetz zur Errichtung eines Nationalen Naturmonuments am Grünen Band beschlossen. Dazu erklären die naturschutzpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der rot-rot-grünen Koalitionsfraktionen:</strong></p>
<p>Tilo Kummer, Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Mit unserem Gesetz wird das ‚Grüne Band Thüringen‘ als ein Nationales Naturmonument ausgewiesen, womit der hohen geschichtlichen und naturschutzfachlichen Bedeutung des ‚Grünen Bandes‘ Rechnung getragen wird. Thüringen hat daran immerhin einen Anteil von 763 Kilometern. Besonders wichtig ist hervorzuheben, dass Gemeinden im ‚Grünen Band‘ das Recht eingeräumt wird, einen neuen Bebauungsplan zu erstellen, wenn dabei Biotopverbund und Erinnerungskultur berücksichtigt werden. Damit ermöglichen wir den Gemeinden, sich auch künftig nach ihren Vorstellungen zu entwickeln.“</p>
<p>Dagmar Becker für die SPD-Fraktion: „Mit diesem Gesetz und den im Thüringer Landtag vorgenommenen Änderungen sind wir europaweiter Vorreiter bei der Unterschutzstellung des Grünen Bandes, das sich an der ehemaligen innerdeutschen Grenze entwickelt hat. Dabei ist uns nicht nur der Naturschutzaspekt wichtig gewesen, sondern es ist uns auch gelungen, die Erinnerungskultur am ehemaligen Todesstreifen auf die gleiche Stufe zu heben, wovon perspektivisch auch die Grenzlandmuseen, Gedenkorte und Gedenkstätten profitieren werden. Das haben wir auch der vorbildlichen Zusammenarbeit mit dem Gemeinde- und Städtebund und einigen der betroffenen Bürgermeister zu verdanken, die ich so bisher noch nicht erlebt hatte und für die ich mich herzlich bedanke.“</p>
<p>Roberto Kobelt für die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Ich bin sehr froh, dass wir heute das Grüne Band per Gesetz in den Status eines Nationalen Naturmonument erheben konnten. Das ist mehr als ein Status, denn es bietet sich die einmalige Chance, die ehemalige innerdeutsche Grenze zu einer Entwicklungsregion für Mensch und Natur zu machen. Thüringen ist damit bei der Verbindung von Erinnerungskultur und Natur deutschlandweit Vorreiter. Dazu haben viele konstruktive Gespräche in Ausschüssen, Anhörungen und Dialogveranstaltungen mit Verbänden, Kommunen sowie Einzelpersonen beigetragen. Und das Gespräch geht weiter, denn in den kommenden fünf Jahren wird ein Pflege-, Entwicklungs- und Informationsplan erarbeitet, der den unterschiedlichen Interessen gerecht werden soll.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt</category><category>Tilo Kummer</category><category>3</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-34607</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Aug 2018 13:41:35 +0200</pubDate>
                <title>Kummer begrüßt Neuausrichtung der Fernwasserversorgung auf Bewässerungsprojekte mit der Landwirtschaft</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/kummer-begruesst-neuausrichtung-der-fernwasserversorgung-auf-bewaesserungsprojekte-mit-der-landwirtscha/</link>
                <author>Tilo Kummer</author>
                <description>Der umweltpolitische Sprecher der Thüringer Landtagsfraktion DIE LINKE Tilo Kummer begrüßt die heute vorgestellten Pläne der Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) und des Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN). Angesichts der anhaltenden Hitze- und Dürreperiode wurde der aktuelle Stand der Vorbereitung für die Inbetriebnahme einer Versorgungsleitung zum Bewässern von Acker- und gärtnerisch genutzten Flächen im Thüringer Becken und auf den Fahner Höhen dargestellt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der umweltpolitische Sprecher der Thüringer Landtagsfraktion DIE LINKE Tilo Kummer begrüßt die heute vorgestellten Pläne der Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) und des Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN). Angesichts der anhaltenden Hitze- und Dürreperiode wurde der aktuelle Stand der Vorbereitung für die Inbetriebnahme einer Versorgungsleitung zum Bewässern von Acker- und gärtnerisch genutzten Flächen im Thüringer Becken und auf den Fahner Höhen dargestellt.</strong></p>
<p>„Bewässerung wird angesichts der aktuellen Klimasituation künftig eine zunehmende Rolle spielen. Außerdem trägt sie zur Stabilisierung der Grundwasserreservoire bei“, so Kummer.<br> Auch, dass die vielen herrenlosen Kleinspeicher in Zukunft von der TFW übernommen werden, begrüßt der Umweltpolitiker, denn deren Erhalt sei für die Natur von großer Bedeutung. Schließlich könnten kleine Talsperren auch als zuverlässige Bewässerungsanlagen dienen.</p>
<p>Dem Umweltministerium zufolge sei die weitere wirtschaftliche Entwicklung der TFW auf eine Reihe neuer Geschäftsfelder gerichtet, u. a. auf die verstärkte Nutzung von Erneuerbare-Energien-Anlagen verschiedener Art. Dies sei nach Überzeugung Kummers ein enormer Gewinn für die Wirtschaftskraft der TFW und würde außerdem in der in Vorbereitung befindlichen Novellierung des TFW-Gesetzes Widerhall finden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt</category><category>Tilo Kummer</category><category>3</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-34274</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Jul 2018 11:19:12 +0200</pubDate>
                <title>Es gibt keine deutsche und erst recht keine Thüringer Wolfspopulation!</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/es-gibt-keine-deutsche-und-erst-recht-keine-thueringer-wolfspopulation/</link>
                <author>Tilo Kummer</author>
                <description>Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland und auch nach Thüringen ist aus Sicht des umweltpolitischen Sprechers der LINKEN im Thüringer Landtag ein großer Erfolg des europäischen Naturschutzes. „Um solche Erfolge zu erzielen, braucht es vor allem die Akzeptanz der Bevölkerung!“, ist sich Kummer sicher.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland und auch nach Thüringen ist aus Sicht des umweltpolitischen Sprechers der LINKEN im Thüringer Landtag ein großer Erfolg des europäischen Naturschutzes. „Um solche Erfolge zu erzielen, braucht es vor allem die Akzeptanz der Bevölkerung!“, ist sich Kummer sicher.</strong></p>
<p>Da Konflikte mit dem Wolf nicht nur weite Teile der Menschheitsgeschichte prägten, sondern auch mit seiner Rückkehr verbunden sind, müssen aus Sicht des Abgeordneten Anpassungsstrategien entwickelt werden. „Dazu braucht es die Betrachtung des Wolfes im europäischen Kontext, da die weit wandernden Tiere keine separaten Populationen in einzelnen Mitgliedsstaaten der EU bilden“, so Kummer. Er verweist dabei am Beispiel des Kormorans auf Fehler der Vergangenheit, die in der EU gemacht wurden. Von wenigen verbliebenen Tieren der fast vollständig ausgerotteten Vogelart entwickelte sich der Bestand in nur drei Jahrzehnten auf weit über eine Million Tiere. Einzelne Mitgliedsstaaten, in Deutschland sogar einzelne Bundesländer, versuchen sich seit Jahren vergeblich mit eigenen Lösungsstrategien, um bedrohte Fischarten, die vom Kormoran zum Teil an den Rand ihrer Existenz gebracht werden, zu schützen. „Ähnliches darf uns beim Wolf nicht passieren!“, fordert Kummer mit Verweis auf die in einigen Regionen stark ansteigenden Wolfsbestände. Der Abgeordnete geht davon aus, dass die Wolfspopulation, die mit einigen Tieren auch Thüringen wiederbesiedelt, inzwischen einen guten Erhaltungszustand erreicht hat, was eine Anpassung des Schutzstatus zur Folge haben sollte. In der Folge könnte der Wolf auch als ganzjährig geschonte Art ins Bundesjagdgesetz aufgenommen werden.</p>
<p>Im Thüringer Jagdrecht sieht Kummer aktuell keinen Handlungsbedarf. Eine Aufnahme des Wolfes in das Jagdgesetz wäre aber auch aus Artenschutzgründen unproblematisch: „So lange auf europäischer und Bundesebene keine Änderung der Rechtslage erfolgt, hätte eine Aufnahme des Wolfes ins Thüringer Jagdrecht nur eine Folge: er wäre als ganzjährig geschonte Art zusätzlich durch das Jagdrecht geschützt, da ein Verstoß gegen Schonzeiten als Straftat geahndet wird!“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt</category><category>Tilo Kummer</category><category>3</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30605</guid>
                <pubDate>Sat, 09 Dec 2017 15:45:00 +0100</pubDate>
                <title>Kummer: Hoffnung auf Beiladung des Bundes im Altlastenstreit</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/kummer-hoffnung-auf-beiladung-des-bundes-im-altlastenstreit/</link>
                
                <description>Der Umweltpolitiker der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Tilo Kummer, begrüßt die vom Oberverwaltungsgericht (OVG) Weimar beschlossene Beiladung des Bundes im Streit zwischen dem Land sowie K+S um die weitere Finanzierung der Sanierung des Kalialtbergbaus. In einem Generalvertrag zwischen Bund und Land war 1999 die Finanzierung der Altlastensanierung geregelt worden. Dabei übernahm die Thüringer Landesregierung Verpflichtungen der Treuhand, die sich aus dem Kalifusionsvertrag ergaben, gegen eine Einmalzahlung des Bundes. Die damals ersichtlichen Sanierungsaufgaben sollten bis 2017 erledigt sein.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Umweltpolitiker der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Tilo Kummer, begrüßt die vom Oberverwaltungsgericht (OVG) Weimar beschlossene Beiladung des Bundes im Streit zwischen dem Land sowie K+S um die weitere Finanzierung der Sanierung des Kalialtbergbaus. In einem Generalvertrag zwischen Bund und Land war 1999 die Finanzierung der Altlastensanierung geregelt worden. Dabei übernahm die Thüringer Landesregierung Verpflichtungen der Treuhand, die sich aus dem Kalifusionsvertrag ergaben, gegen eine Einmalzahlung des Bundes. Die damals ersichtlichen Sanierungsaufgaben sollten bis 2017 erledigt sein.</b>
</p>
<p>"Wir wissen inzwischen, dass in den nächsten Jahrzehnten noch Sanierungsarbeiten erforderlich sind und sich&nbsp; die 1999 prognostizierten Kosten mehr als verdoppeln können. Nach Offenlegung der dem Landtag viele Jahre nur ausschnittsweise bekannten Verträge zur Finanzierung der Altlastensanierung ist außerdem festzustellen, dass die Treuhand und die damalige Landesregierung K+S weit über das übliche Maß hinaus freistellten. Das gilt sogar für Altlasten, die Unternehmen vor 1945 verursachten, deren Rechtsnachfolgerin die K+S&nbsp; Kali GmbH ist. Zur Klärung, ob dem Land Verpflichtungen in diesem Umfang wirklich rechtmäßig auferlegt wurden, ist es gut, den Bund in den laufenden Rechtsstreit zwischen dem Land und K+S einzubeziehen!", so Kummer.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tilo Kummer</category><category>Umwelt</category><category>3</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-30479</guid>
                <pubDate>Mon, 27 Nov 2017 17:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Kummer zum Vergleich von BUND und K+S</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/kummer-zum-vergleich-von-bund-und-k-s/</link>
                
                <description>Nach der heutigen Mitteilung des BUND zum Vergleich mit der K+S Kali GmbH im Klageverfahren um die bis 2021 durch das Regierungspräsidium Kassel erteilte Versenkerlaubnis erklärt der Umweltpolitiker der LINKEN, Tilo Kummer: „Wir hätten uns gewünscht, dass der BUND als anerkannter Umweltverband auf eine Klärung der rechtlichen Einordnung der Versenkerlaubnis von Kaliabwässern vor Gericht weiter gedrungen hätte.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Nach der heutigen Mitteilung des BUND zum Vergleich mit der K+S Kali GmbH im Klageverfahren um die bis 2021 durch das Regierungspräsidium Kassel erteilte Versenkerlaubnis erklärt der Umweltpolitiker der LINKEN, Tilo Kummer: „Wir hätten uns gewünscht, dass der BUND als anerkannter Umweltverband auf eine Klärung der rechtlichen Einordnung der Versenkerlaubnis von Kaliabwässern vor Gericht weiter gedrungen hätte.“</b>
</p>
<p>Aus Kummers Sicht ist die mit der Versenkerlaubnis erteilte Genehmigung zur Versalzung von etwa 80 Millionen Kubikmetern Grundwasser (das entspricht etwa dem Stauvolumen der großen Thüringer Trinkwasser-Talsperren Leibis, Ohra und Schönbrunn zusammen) bereits „ein klarer Verstoß gegen europäisches Wasserrecht. Dazu wurde von Thüringer Fachbehörden noch der Nachweis erbracht, dass die der Erlaubnis zugrunde liegenden Daten nicht zutreffend sind“, so Kummer.
</p>
<p>Der Abgeordnete hätte erwartet, dass die vorrangige Einleitung der Salzabwässer in stillgelegte Gruben und die Errichtung weiterer Anlagen zur Salzgewinnung aus dem Abwasser durchgesetzt werden. „Mit einer solchen stärkeren Nutzung vorhandener Verfahren zur Abwasserverwertung, die in anderen Ländern schon erfolgreich angewendet werden, werden Arbeitsplätze, Umwelt und Naturschutz gleichermaßen gestärkt.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt</category><category>Tilo Kummer</category><category>3</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-30311</guid>
                <pubDate>Mon, 13 Nov 2017 12:17:00 +0100</pubDate>
                <title>Für Verkehrs-, Agrar- und Energiepolitik werden in Brüssel die Weichen neu gestellt</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/fuer-verkehrs-agrar-und-energiepolitik-werden-in-bruessel-die-weichen-neu-gestellt-1/</link>
                
                <description>Vom 6. bis 9. November fand die gemeinsame Informationsreise des Landtagsausschusses für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten und des Ausschusses für Umwelt, Energie und Naturschutz statt. Die Vertretung des Freistaates Thüringen bei der Europäischen Union organisierte für beide Ausschüsse ein ausführliches Programm. Als Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag vertraten Dr. Gudrun Lukin, Ute Lukasch, Diana Skibbe, Dr. Johanna Scheringer-Wright und Tilo Kummer die Thüringer Interessen vor Ort.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Vom 6. bis 9. November fand die gemeinsame Informationsreise des Landtagsausschusses für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten und des Ausschusses für Umwelt, Energie und Naturschutz statt. Die Vertretung des Freistaates Thüringen bei der Europäischen Union organisierte für beide Ausschüsse ein ausführliches Programm. Als Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag vertraten Dr. Gudrun Lukin, Ute Lukasch, Diana Skibbe, Dr. Johanna Scheringer-Wright und Tilo Kummer die Thüringer Interessen vor Ort.</b><br><br>Schwerpunkte der Reise war unter anderem die anstehende Reform der gemeinsamen Agrarpolitik mit der drohenden Kappung und Degression der Direktbeihilfen für Agrarbetriebe. Dass diese Kürzungen besonders die ostdeutschen Agrargenossenschaften treffen würden, darüber waren sich alle Ausschussmitglieder einig. Dr. Johanna Scheringer-Wright, agrarpolitische Sprecherin, begrüßte die Diskussion, zukünftig die Direktzahlungen auch an die Zahl der Arbeitskräfte zu koppeln. Auch die weitere Zulassung von Glyphosat wurde kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite stehen, so Diana Skibbe, Sprecherin für Verbraucherschutz, die Ablehnung der Bevölkerung und das cancerogene Potential des Totalherbizids. Andererseits gibt es noch keine unbedenklicheren chemischen Alternativen für die pfluglose Bodenbearbeitung. „Glyphosat steht damit exemplarisch für eine Form der Landwirtschaft, die in der gesellschaftlichen Diskussion steht“, gibt Johanna Scheringer-Wright zu bedenken.<br>Im Verkehrsbereich wurde deutlich, dass zukünftige Entwicklungsziele zur CO2-Reduktion auf Elektromobilität und alternative Antriebe, wie Wasserstoffbrennzellen, ausgerichtet werden. Klar wurde auch, dass in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wie z.B. der Schweiz ein deutliches Defizit im Schienenausbau besteht. Darüber hinaus gibt es im gesamten Europa ein enormes Investitionsdefizit beim Schienennetz. Ein angekündigtes neues EU-Großprojekt der internationalen Lückenschlüsse macht Hoffnung darauf, europäische Hilfe für den einen oder anderen grenzübergreifenden Lückenschluss in Thüringen beantragen zu können. Die verkehrspolitische Sprecherin Dr. Gudrun Lukin machte sich dabei besonders für den Lückenschluss bei Höllentalbahn und Werrabahn in Thüringen stark.<br>Im Bereich Energiepolitik wurde von den Gesprächspartnern unterstrichen, dass man auf einen gesamteuropäischen Strommarkt aufgrund eines europaweiten Stromnetzes baut. Tilo Kummer, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion, kritisiert in diesem Zusammenhang, dass die EU nicht plant, Anreize für Speichersysteme zu schaffen. „Regionale Energieerzeugung wird durch das Setzen auf große Erzeuger und Übertragungsnetze benachteiligt“, so Kummer.<br><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Ute Lukasch</category><category>Presse</category><category>Energiepolitik</category><category>Umwelt</category><category>Verbraucherschutz</category><category>Wohnungspolitik</category><category>Justiz</category><category>Diana Skibbe</category><category>Dr. Gudrun Lukin</category><category>Dr. Johanna Scheringer-Wright</category><category>Tilo Kummer</category><category>2</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-29919</guid>
                <pubDate>Fri, 22 Sep 2017 14:37:00 +0200</pubDate>
                <title>Massive Kosten der Altlasten-Sanierung werden Thema im Landtag: Bund muss Verantwortung übernehmen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/massive-kosten-der-altlasten-sanierung-werden-thema-im-landtag-bund-muss-verantwortung-uebernehmen/</link>
                
                <description>Die rot-rot-grünen Koalitionsfraktionen beantragen gemeinsam eine Aktuelle Stunde mit dem Titel &quot;Treuhand-Altlasten bei Kali-Fusion: Bundesregierung muss Verantwortung unternehmen&quot; für die bevorstehende Landtagssitzung. Dazu erklären die UmweltpolitikerInnen Tilo Kummer (DIE LINKE), Dagmar Becker (SPD) und Roberto Kobelt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Die rot-rot-grünen Koalitionsfraktionen beantragen gemeinsam eine Aktuelle Stunde mit dem Titel "Treuhand-Altlasten bei Kali-Fusion: Bundesregierung muss Verantwortung unternehmen" für die bevorstehende Landtagssitzung. Dazu erklären die UmweltpolitikerInnen Tilo Kummer (DIE LINKE), Dagmar Becker (SPD) und Roberto Kobelt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):</b><br><br>"Durch die Zulassung der Berufung im Kali-Rechtsstreit durch das Oberverwaltungsgericht wird der Bund in das Gerichtsverfahren einbezogen. Wir erwarten, dass es dadurch gelingt, die Bundesebene wieder in die Verantwortung für die extrem umfangreiche Altlastenfreistellung von K+S durch die Treuhand zu zwingen!"<br><br>Der Bund hatte mit Thüringen 1999 einen Generalvertrag zur Finanzierung der Sanierung von DDR-Altlasten geschlossen, der eine Kostenaufteilung zwischen Bund und Land regelte. Nachdem bereits wenige Jahre später klar wurde, dass die veranschlagten Kosten bei weitem nicht ausreichen werden und vor allem die Wasserzutritte in die Grube Springen zu Ewigkeitskosten führen können, lehnte die Bundesregierung eine Nachbesserung des Generalvertrags kategorisch ab und ließ Thüringen im Regen stehen. An die bei Vertragsabschluss vereinbarte Gleichbehandlung der neuen Länder wollte man sich ebenfalls nicht mehr erinnern.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tilo Kummer</category><category>Umwelt</category><category>2</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-29905</guid>
                <pubDate>Thu, 21 Sep 2017 14:20:00 +0200</pubDate>
                <title>Neue Hoffnung, Kosten für Kali-Altlasten zu reduzieren</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/neue-hoffnung-kosten-fuer-kali-altlasten-zu-reduzieren/</link>
                
                <description>Die Zulassung der Berufung im Kali-Altlastenstreit durch das OVG eröffnet aus Sicht des LINKE-Umweltpolitikers Tilo Kummer die Möglichkeit zur erheblichen Kostenreduzierung für das Land. „Der Freistellungsvertrag zwischen Thüringen und dem Bergbauunternehmen K+S enthält viele Zugeständnisse des Landes, die nichts mit dem Umweltrahmenrecht als Grundlage für die Altlastenfreistellung für Unternehmen zu tun haben!“, begründet Kummer. Als Beispiel führt der Abgeordnete die im Vertrag gewährte Freistellung von K+S für die Zeit vor 1945 an. „Daraus ergibt sich ein wirtschaftlicher Vorteil für K+S, da das Unternehmen im Regelfall Rechtsnachfolger der damaligen Bergbauunternehmen ist“, so Kummer.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Zulassung der Berufung im Kali-Altlastenstreit durch das OVG eröffnet aus Sicht des LINKE-Umweltpolitikers Tilo Kummer die Möglichkeit zur erheblichen Kostenreduzierung für das Land. „Der Freistellungsvertrag zwischen Thüringen und dem Bergbauunternehmen K+S enthält viele Zugeständnisse des Landes, die nichts mit dem Umweltrahmenrecht als Grundlage für die Altlastenfreistellung für Unternehmen zu tun haben!“, begründet Kummer. Als Beispiel führt der Abgeordnete die im Vertrag gewährte Freistellung von K+S für die Zeit vor 1945 an. „Daraus ergibt sich ein wirtschaftlicher Vorteil für K+S, da das Unternehmen im Regelfall Rechtsnachfolger der damaligen Bergbauunternehmen ist“, so Kummer.</b><br><br>Wirtschaftliche Vorteile für K+S aus der Altlastensanierung spielten bei dem für Thüringen negativen Urteil des VG Meiningen eine wesentliche Rolle. Die Frage des Richters, ob es solche gäbe, konnte von der Landesregierung nicht positiv beantwortet werden. „Aus der Befassung des Umweltausschusses mit diesem Thema ergeben sich inzwischen andere Hinweise, die mich auf einen für das Land positiven Ausgang des bevorstehenden Rechtsstreits hoffen lassen“, so Kummer abschließend. <br><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt</category><category>Tilo Kummer</category><category>3</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-29632</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Aug 2017 17:57:00 +0200</pubDate>
                <title>CDU verhindert Moratorium zu Kleinkläranlagen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/cdu-verhindert-moratorium-zu-kleinklaeranlagen/</link>
                
                <description>Die Thüringer Landesregierung arbeitet an einer umfassenden Neufassung des Thüringer Wassergesetzes. Damit soll u. a. im ländlichen Raum das Solidarprinzip in der Abwasserentsorgung wieder eingeführt und die von der CDU 2009 geschaffene Regelung, Bürger zum Bau von Kleinkläranlagen zu verpflichten, beendet werden. Da für die sehr komplizierte Änderung des gesamten Wasserrechts noch Abstimmungsbedarf besteht, auf der anderen Seite jedoch immer mehr Bürger einen Bescheid zur Errichtung einer privaten Kläranlage erhalten, wollte r2g für ein Aussetzen der vorliegenden Bescheide sorgen. Dazu erklären Tilo Kummer (Fraktion DIE LINKE), Dagmar Becker (Fraktion der SPD) und Roberto Kobelt (Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Rot-Rot-Grün hingegen arbeitet unter Hochdruck daran, die Abwasserprobleme vor Ort umwelt- und menschenorientiert zu lösen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Thüringer Landesregierung arbeitet an einer umfassenden Neufassung des Thüringer Wassergesetzes. Damit soll u. a. im ländlichen Raum das Solidarprinzip in der Abwasserentsorgung wieder eingeführt und die von der CDU 2009 geschaffene Regelung, Bürger zum Bau von Kleinkläranlagen zu verpflichten, beendet werden. Da für die sehr komplizierte Änderung des gesamten Wasserrechts noch Abstimmungsbedarf besteht, auf der anderen Seite jedoch immer mehr Bürger einen Bescheid zur Errichtung einer privaten Kläranlage erhalten, wollte r2g für ein Aussetzen der vorliegenden Bescheide sorgen. Dazu erklären Tilo Kummer (Fraktion DIE LINKE), Dagmar Becker (Fraktion der SPD) und Roberto Kobelt (Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):</b><br><br>„Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag verhinderte heute eine entsprechende Lösung, indem sie die Aufnahme eines entsprechenden Beschlusses auf die Tagesordnung des Landtages verweigerte. Wie in der Debatte deutlich wurde, zielt diese Verweigerung der CDU direkt auf die bevorstehende Bundestagswahl ab, um von ihren eigenen Versäumnissen abzulenken. Das ist allerdings ein schäbiges Manöver, das zulasten der Betroffenen geht. Schließlich handelt es sich um CDU-Gesetzgebung, die wir ändern wollen. Seit 2009 hätte die CDU Zeit gehabt, das Wassergesetz wieder zum Wohl der Menschen im ländlichen Raum zu ändern.
</p>
<p>Rot-Rot-Grün hingegen arbeitet unter Hochdruck daran, die Abwasserprobleme vor Ort umwelt- und menschenorientiert zu lösen.
</p>
<p>Die von r2g vorgeschlagene Regelung hätte bis zur Beschlussfassung des Gesetzes 2018 Rechtssicherheit für Bürgerinnen und Bürger sowie die Behörden schaffen können, da das Wassergesetz keine konkrete Frist für den Kläranlagenanschluss von Grundstücken setzt. Die Verweigerung der CDU verhindert ein klares Signal zum Stopp der Bescheide rechtzeitig vor dem Jahresende im Interesse der betroffenen Bürgerinnen und Bürger.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tilo Kummer</category><category>3</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-27763</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Mar 2017 17:58:00 +0100</pubDate>
                <title>Kummer: Waldstilllegung braucht wissenschaftliche Begründung!</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/kummer-waldstilllegung-braucht-wissenschaftliche-begruendung/</link>
                
                <description>In der Debatte um die Art der Umsetzung des Waldstilllegungsziels der rot-rot-grünen Koalition fordert der Umweltpolitiker der LINKEN, Tilo Kummer, den Vorrang von wissenschaftlichen Argumenten. „Gerade bei Wäldern mit den höchsten Besucherzahlen und der besten touristischen Erschließung müssen Wildniskonzepte umfangreich auf ihre Tauglichkeit geprüft werden“, so Kummer. Bei einer Veranstaltung auf dem Possen bei Sondershausen hatte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger deutlich gemacht, dass Wildnis keine Verkehrssicherung kennt. Darin sieht Kummer einen Zielkonflikt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b>In der Debatte um die Art der Umsetzung des Waldstilllegungsziels der rot-rot-grünen Koalition fordert der Umweltpolitiker der LINKEN, Tilo Kummer, den Vorrang von wissenschaftlichen Argumenten. „Gerade bei Wäldern mit den höchsten Besucherzahlen und der besten touristischen Erschließung müssen Wildniskonzepte umfangreich auf ihre Tauglichkeit geprüft werden“, so Kummer. Bei einer Veranstaltung auf dem Possen bei Sondershausen hatte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger deutlich gemacht, dass Wildnis keine Verkehrssicherung kennt. Darin sieht Kummer einen Zielkonflikt.</b> </p>
<p class="MsoNormal">Anlässlich des gestrigen Forstkolloquiums an der FH Erfurt stellt der Abgeordnete fest, dass für die in Thüringen besonders zu schützenden, seltenen Urwaldrelikt-Arten wie Totholzkäfer Schutzgebiete zwischen 40 und 100 ha Größe erforderlich sind. Von solchen Gebieten mit vielen alten und auch abgestorbenen Bäumen braucht es ein landesweites Netz, welches mit dem 5-Prozent-Stillegungsziel von Rot-Rot-Grün problemlos umgesetzt werden kann. Für die Notwendigkeit größerer zusammenhängender Flächen gab es keine Begründung.</p>
<p class="MsoNormal">In der Diskussion um den Umgang mit den nationalen Naturerbeflächen in Thüringen spricht sich der Abgeordnete für die vollständige Anerkennung der darin gelegenen Waldflächen auf die Stilllegungsziele aus: "Auch wenn dort noch Holz gemacht wird, um zum Beispiel Heideflächen oder wertvolle Orchideenbestände zu schützen, dient dieses Naturerbe jetzt schon dem Naturschutz. Dadurch, dass das Eigentum der Naturerbeflächen vor allem beim Bund, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Stiftung Naturschutz liegt, sind sie auch langfristig gesichert!"</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tilo Kummer</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-27263</guid>
                <pubDate>Sun, 05 Feb 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
                <title>Kummer: Ergebnisse des Kaligipfels bei Versenkerlaubnis nicht berücksichtigt!</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/kummer-ergebnisse-des-kaligipfels-bei-versenkerlaubnis-nicht-beruecksichtigt/</link>
                
                <description>Der Vorstoß von Umweltministerin Siegesmund, gegen die erteilte Versenkerlaubnis von K+S vorzugehen, stößt bei der Linken im Thüringer Landtag auf Zustimmung. &quot;Durch seine Entscheidung geht das Regierungspräsidium (RP) Kassel in höchstem Maße fahrlässig mit dem Grundwasserschutz um. Die Kriterien, nach denen man nur wenige ausgewählte Trinkwasserbrunnen geprobt hat, sind nicht nachvollziehbar. So bleibt die Betrachtung der Auswirkungen der Versenkung von Kali-Lauge äußerst einseitig&quot;, stellt Tilo Kummer, Umweltpolitiker der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, fest.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Vorstoß von Umweltministerin Siegesmund, gegen die erteilte Versenkerlaubnis von K+S vorzugehen, stößt bei der Linken im Thüringer Landtag auf Zustimmung. "Durch seine Entscheidung geht das Regierungspräsidium (RP) Kassel in höchstem Maße fahrlässig mit dem Grundwasserschutz um. Die Kriterien, nach denen man nur wenige ausgewählte Trinkwasserbrunnen geprobt hat, sind nicht nachvollziehbar. So bleibt die Betrachtung der Auswirkungen der Versenkung von Kali-Lauge äußerst einseitig", stellt Tilo Kummer, Umweltpolitiker der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, fest.</b>Alternativen zur Versenkung spielten dabei offenkundig eine untergeordnete Rolle. "Der beim Kaligipfel, eine Initiative des Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, aufgezeigte Weg der Einlagerung von Kalilaugen im ehemaligen Bergwerk Bischofferode wurde im Genehmigungsbescheid noch nicht einmal betrachtet", kritisiert der Abgeordnete. Dabei wäre nach den Vorgaben des Bewirtschaftungsplans für Werra und Weser die Laugeneinlagerung in Gruben einer Einleitung in die Werra oder einer Versenkung vorzuziehen. Das RP Kassel habe aber noch nicht einmal den vorrangigen Laugentransport in die niedersächsische Grube "Bergmannssegen Hugo" festgeschrieben. Zur Begründung dafür rechnete man einfach die Kosten für den früheren Laugentransport per LKW von Neuhof bei Fulda ins Werk Werra hoch und meinte dann, dieser Entsorgungsweg wäre zu teuer, um ihn dem Unternehmen vorzuschreiben. Nicht berücksichtigt wurden dabei auch Angebote der Bahn, die Lauge in Kesselwagen zu transportieren.&nbsp;"Der über viele Jahrzehnte nachwirkende Schaden der vom RP Kassel genehmigten Versenkung ist für die Gesellschaft im Vergleich zu den Laugentransportkosten nach Niedersachsen oder Bischofferode wesentlich teurer. Durch den späteren Austritt der Abwässer in Werra und Ulster werden die Flüsse ebenfalls langanhaltend geschädigt. Hoffentlich gelingt es Thüringen, ein Einlenken Hessens diesbezüglich zu erreichen!", so Kummer. Nach Überzeugung des Umweltpolitikers gibt es genug Aufarbeitungs- und Entsorgungsalternativen für das Produktionsabwasser von K+S, um die Versenkung zu beenden und die Arbeitsplätze trotzdem nicht zu gefährden!</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt</category><category>Tilo Kummer</category><category>3</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-26956</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Jan 2017 13:08:00 +0100</pubDate>
                <title>Einladung zur Pressekonferenz zum Thema Altlastensanierung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/einladung-zur-pressekonferenz-zum-thema-altlastensanierung/</link>
                
                <description>Das Thema unserer Pressekonferenz, zu der wir Sie herzlich einladen, ist die Verpflichtung des Bundes, Thüringen bei der weiteren Altlastensanierung zu unterstützen.

Zeit: Freitag, 13. Januar, 10 Uhr
Ort: Thüringer Landtag, Fraktionsgebäude, Raum 385</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema unserer Pressekonferenz, zu der wir Sie herzlich einladen, ist die Verpflichtung des Bundes, Thüringen bei der weiteren Altlastensanierung zu unterstützen.<br><strong><br>Zeit: Freitag, 13. Januar, 10 Uhr<br>Ort: Thüringer Landtag, Fraktionsgebäude, Raum 385</strong><br><br>Nach Unterlagen, die der Landtagsfraktion vorliegen, ist Thüringen schlechter gestellt als ein anderes Bundesland mit Altlasten-Generalvertrag. Das widerspricht dem Gleichbehandlungsgrundsatz.<br>Zu diesem Thema und zum weiteren Vorgehen gegenüber der Bundesrepublik stehen als Ansprechpartner Ralph Lenkert, umweltpolitischer Sprecher der LINKEN im Deutschen Bundestag, und Tilo Kummer, Umweltpolitiker der Linksfraktion im Landtag, zur Verfügung.<br><br>Wir würden uns freuen, Sie zur PK begrüßen zu können!</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tilo Kummer</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-26811</guid>
                <pubDate>Fri, 23 Dec 2016 13:18:00 +0100</pubDate>
                <title>Kummer: Zweifel an Rechtmäßigkeit der Versenkerlaubnis!</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/kummer-zweifel-an-rechtmaessigkeit-der-versenkerlaubnis/</link>
                
                <description>„Die erneute Verlängerung der Versenkung von Salzabwässern in den Untergrund bis 2021 ist eine Katastrophe für den Grundwasserschutz der Werraregion!“, stellt der Umweltpolitiker der LINKEN, Tilo Kummer, fest. Der Antrag von K+S hätte nur genehmigt werden dürfen, wenn eine Gefahr für das Grundwasser ausgeschlossen werden könnte. „Wenn man die zunehmenden Austritte von Kaliabwässern in der Werraaue bei Dankmarshausen verfolgt, muss man an der Rechtmäßigkeit des Verfahrens massiv zweifeln“, so Kummer.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>„Die erneute Verlängerung der Versenkung von Salzabwässern in den Untergrund bis 2021 ist eine Katastrophe für den Grundwasserschutz der Werraregion!“, stellt der Umweltpolitiker der LINKEN, Tilo Kummer, fest. Der Antrag von K+S hätte nur genehmigt werden dürfen, wenn eine Gefahr für das Grundwasser ausgeschlossen werden könnte. „Wenn man die zunehmenden Austritte von Kaliabwässern in der Werraaue bei Dankmarshausen verfolgt, muss man an der Rechtmäßigkeit des Verfahrens massiv zweifeln“, so Kummer.</b><br><br>Der Abgeordnete hatte noch im Dezember im Landtag eine Mündliche Anfrage zur Beteiligung Thüringens beim Genehmigungsverfahren und speziell bei der Kalibrierung des sogenannten 3-D-Modells gestellt. Die Antwort des Umweltministeriums machte deutlich, dass Hessen die erforderlichen Unterlagen nicht rechtzeitig zur Verfügung stellte, um eine gründliche Bewertung vornehmen zu können.<br><br>„Wir werden die Genehmigung prüfen und gemeinsam mit der Werra-Weser-Anrainerkonferenz weitere, gegebenenfalls auch rechtliche Schritte einleiten“, kündigt der Umweltpolitiker an.<br><br>Thüringen hatte sich in den vergangenen Monaten intensiv bemüht, Entsorgungsalternativen für K+S zu finden, um die Produktion aufrecht zu erhalten und damit die Arbeitsplätze der Kalikumpel zu sichern. Selbst die Einlagerung von Kaliabwässern in der eigentlich trocken zu verwahrenden Grube Springen wurde ermöglicht. Der vom Ministerpräsidenten auf den Weg gebrachte Kaligipfel machte deutlich, dass Lauge auch in Bischofferode eingelagert werden kann. „Nach meiner Kenntnis gab es sogar Vorbereitungen der Bahn, die Lauge zu transportieren“, so Kummer. Eines wurde dabei aber immer wieder deutlich gemacht: eine weitere Versenkung darf es nicht geben, da dadurch das Grundwasser einer ganzen Region für viele Jahrzehnte unbrauchbar werden kann. Wie akut die Gefahr ist, wurde erst vor Kurzem durch die bekannt gewordene Schwermetallbelastung des Grundwassers im Raum Unterbreizbach in Folge von Salzwasserbelastungen aus einer Kalihalde deutlich. „Eine Schwermetallbelastung könnte auch Folge der weiteren Versenkung sein, auch deshalb muss alles getan werden, um sie zu beenden“, so Kummer abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tilo Kummer</category><category>Umwelt</category><category>3</category>
                
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                <pubDate>Thu, 15 Dec 2016 14:49:00 +0100</pubDate>
                <title>Eine gute Baumartenmischung notwendig</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/eine-gute-baumartenmischung-notwendig/</link>
                
                <description>Mit der heutigen Vorstellung des Thüringer Waldzustandsberichts durch Ministerin Birgit Keller wurde vor allem der besorgniserregende Zustand der Buche deutlich. „Die Baumart, die in Thüringen in der Vergangenheit optimale Bedingungen fand und deshalb aufgrund ihrer Konkurrenzfähigkeit die Urwälder hier prägte, leidet offenbar enorm unter den gegenwärtigen Umwelteinflüssen&quot;, erklärt Tilo Kummer, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Mit der heutigen Vorstellung des Thüringer Waldzustandsberichts durch Ministerin Birgit Keller wurde vor allem der besorgniserregende Zustand der Buche deutlich. „Die Baumart, die in Thüringen in der Vergangenheit optimale Bedingungen fand und deshalb aufgrund ihrer Konkurrenzfähigkeit die Urwälder hier prägte, leidet offenbar enorm unter den gegenwärtigen Umwelteinflüssen", erklärt Tilo Kummer, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.</b><br><br>Der Abgeordnete hebt in diesem Zusammenhang vor allem die massive Zunahme der Bucheckernbildung hervor. Während in normalen Jahren deutlich unter zehn Prozent&nbsp; der Buchen Früchte ansetzten, seien es in diesem Jahr mehr als 70 Prozent.&nbsp; „In früheren Jahren gab es die sogenannten Mastjahre für das Wild etwa alle sieben Jahre. Innerhalb der letzten zwölf Jahre waren es dagegen schon sechs Mastjahre, wobei ein so starker Fruchtbehang wie in diesem Jahr noch nie seit Beginn der Waldzustandserhebung nachgewiesen wurde. Diese starke Bucheckernbildung geht zusätzlich zulasten der Gesundheit der sowieso schon angeschlagenen Bäume", stellt Kummer fest.<br><br>„Offensichtlich vertragen die Buchen die in den letzten Jahren häufig auftretende massive Trockenheit im Frühling nicht. Bäume neigen zu so starker Fruchtbildung vor allem dann, wenn sie in ihrer Existenz bedroht sind.“ Der Abgeordnete sieht darin ein alarmierendes Zeichen, auch vor dem Hintergrund, dass man die Buche bisher als relativ resistent gegen Trockenheit betrachtet habe. Deshalb müssten die weitere Entwicklung genau untersucht und gegebenenfalls neue Schwerpunktsetzungen bei Waldumbau und Waldnaturschutz abgeleitet werden. Dort werde die Buche gegenwärtig massiv präferiert. „Nach dem bereits aufgetretenen krankheitsbedingten massiven Absterben von Ulmen und Eschen kann wohl nur eine gute Baumartenmischung Sicherheit für den Wald der Zukunft bedeuten“, so Kummer abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tilo Kummer</category><category>Umwelt</category><category>2</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-26543</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Nov 2016 15:39:00 +0100</pubDate>
                <title>Neu gefasste Kormoran-Verordnung bringt widerstreitende Interessen bestmöglich unter einen Hut</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/neu-gefasste-kormoran-verordnung-bringt-widerstreitende-interessen-bestmoeglich-unter-einen-hut/</link>
                
                <description>Anlässlich der heutigen Beratung im Ausschuss für Umwelt, Energie und Naturschutz zur neu gefassten Kormoran-Verordnung erklären die Ausschussmitglieder der Fraktionen DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
 
Tilo Kummer (DIE LINKE) betont und begrüßt das Aufeinander-zu-Gehen von Landesregierung und Landtag: „Der gestern vom zuständigen Umweltministerium vorgelegte Kompromiss zeigt, dass die Hinweise aus dem Parlament im Rahmen der letzten Plenarsitzung und auch die zahlreichen Anregungen der Betroffenen bei der Landesregierung auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Erneut wird deutlich, dass Rot-Rot-Grün das Miteinander und eine breite Beteiligung wirklich wichtig sind.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Anlässlich der heutigen Beratung im Ausschuss für Umwelt, Energie und Naturschutz zur neu gefassten Kormoran-Verordnung erklären die Ausschussmitglieder der Fraktionen DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:</b><br>&nbsp;<br>Tilo Kummer (DIE LINKE) betont und begrüßt das Aufeinander-zu-Gehen von Landesregierung und Landtag: „Der gestern vom zuständigen Umweltministerium vorgelegte Kompromiss zeigt, dass die Hinweise aus dem Parlament im Rahmen der letzten Plenarsitzung und auch die zahlreichen Anregungen der Betroffenen bei der Landesregierung auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Erneut wird deutlich, dass Rot-Rot-Grün das Miteinander und eine breite Beteiligung wirklich wichtig sind.“<br><br>Dagmar Becker von der SPD-Fraktion zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Agieren des Umweltministeriums: „Es ist nie einfach, widerstreitende Interessen, im Fall des Kormorans die von Naturschützern und Anglern bzw. Fischereibetrieben, unter einen Hut zu bekommen. Mit dem vorgelegten, wohl abgewogenen Kompromiss ist der Interessenausgleich bestmöglich gelungen. Auf die Bedenken wurde eingegangen und eine neue Fassung vorgelegt. Ich bin mit dem Umgang mit den Hinweisen und der jetzigen Fassung sehr zufrieden.“<br>&nbsp;<br>Der Abgeordnete Roberto Kobelt der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ergänzt dazu: „Der Streit um die neue Kormoran-Verordnung konnte befriedet werden, dafür meinen herzlichen Dank an Ministerin Anja Siegesmund und das Umweltministerium. Dem Naturschutz wird mit der neuen Verordnung mehr als bisher Rechnung getragen, das war uns Grünen sehr wichtig."</p>]]></content:encoded>
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