<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>Die Linke Linda Stark: RSS-Feed</title>
            <link>https://www.linda-stark.de/</link>
            <description></description>
            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Linda Stark</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 06:27:13 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 01 Oct 2026 06:27:13 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.linda-stark.de/aktuelles/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 News</generator>
            
            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77496</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 17:11:23 +0200</pubDate>
                <title>Abschaffung der BLF wäre tatsächliche Entbürokratisierung, die entlastet</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/abschaffung-der-blf-waere-tatsaechliche-entbuerokratisierung-die-entlastet/</link>
                <author>Linda Stark</author>
                <description>Linda Stark, Mitglied im Petitionsausschuss des Thüringer Landtages, sagt zur soeben erfolgten Anhörung zur Petition zur Abschaffung der BLF:

„Die Petition zur Abschaffung der BLF nimmt die nächste Hürde. Die Debatte wird nun im Bildungsausschuss weitergeführt. Wir als Die Linke bleiben dabei: wir wollen diese bürokratische Prüfung abschaffen. Mit dem Zeugnis zur 10. Klasse soll es nach unserem Dafürhalten ohne zusätzliche Hürde den Realschulabschluss geben. Das schafft konkrete Entlastung für Schüler:innen und Beschäftigte.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Linda Stark, Mitglied im Petitionsausschuss des Thüringer Landtages, sagt zur soeben erfolgten Anhörung zur Petition zur Abschaffung der BLF:</strong></p>
<p>„Die Petition zur Abschaffung der BLF nimmt die nächste Hürde. Die Debatte wird nun im Bildungsausschuss weitergeführt. Wir als Die Linke bleiben dabei: wir wollen diese bürokratische Prüfung abschaffen. Mit dem Zeugnis zur 10. Klasse soll es nach unserem Dafürhalten ohne zusätzliche Hürde den Realschulabschluss geben. Das schafft konkrete Entlastung für Schüler:innen und Beschäftigte.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Linda Stark</category><category>Bildung</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts3/ressort-banner-10-petitionen.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75222</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 13:56:36 +0100</pubDate>
                <title>„Reparaturbonus ist ein Erfolgsmodell, was wir erhalten wollen“</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/reparaturbonus-ist-ein-erfolgsmodell-was-wir-erhalten-wollen/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Die Petition „Reparaturbonus retten – Elektroschrott vermeiden, Bürgerinnen und Bürger entlasten“ findet immer mehr Unterstützung. Aus Sicht der Fraktion Die Linke ist sie ein wichtiges Signal an die Landesregierung, das erfolgreiche Förderprogramm nicht auslaufen zu lassen. Jens Thomas, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ruft zur Unterstützung der Petition auf: „Ich kann nur alle Thüringerinnen und Thüringer ermutigen, die Petition zu unterzeichnen. Der Reparaturbonus ist ein enorm erfolgreiches, bürgernahes und soziales Umweltprojekt. Je mehr Menschen ihre Stimme erheben, desto klarer wird, dass die Landesregierung hier in die falsche Richtung läuft.“  </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Petition „Reparaturbonus retten – Elektroschrott vermeiden, Bürgerinnen und Bürger entlasten“ findet immer mehr Unterstützung. Aus Sicht der Fraktion Die Linke ist sie ein wichtiges Signal an die Landesregierung, das erfolgreiche Förderprogramm nicht auslaufen zu lassen. Jens Thomas, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ruft zur Unterstützung der Petition auf: „Ich kann nur alle Thüringerinnen und Thüringer ermutigen, die Petition zu unterzeichnen. Der Reparaturbonus ist ein enorm erfolgreiches, bürgernahes und soziales Umweltprojekt. Je mehr Menschen ihre Stimme erheben, desto klarer wird, dass die Landesregierung hier in die falsche Richtung läuft.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas widerspricht dabei deutlich den jüngsten Äußerungen der Wirtschaftsministerin, die den Reparaturbonus als ‚Subventionsmentalität‘ mit vermeintlichen ‚Mitnahmeeffekten‘ abgewertet hatte. „Diese Aussagen ignorieren völlig, wie gut das Programm funktioniert“, so Thomas. „Seit 2021 wurden zehntausende Reparaturen unterstützt und damit hunderte Tonnen Elektroschrott vermieden. Der Reparaturbonus verbindet Umweltschutz, Ressourcenschonung und soziale Entlastung. Das ist nachhaltige Politik im besten Sinne.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Linke kündigt an, sich auch auf parlamentarischer Ebene für den Reparaturbonus einzusetzen: „Unser Ziel ist es, die geplanten Kürzungen rückgängig zu machen und die Mittel so zu erhöhen, dass der Reparaturbonus über das gesamte Jahr hinweg auskömmlich finanziert werden kann. Ein Programm, das so gut funktioniert, darf nicht einfach verschwinden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch auf Bundesebene wird der Thüringer Reparaturbonus inzwischen als vorbildlich angesehen. So heißt es in einer aktuellen Empfehlung des Umweltausschusses des Bundesrates: „Der Reparaturbonus, wie er bereits in Thüringen erfolgreich umgesetzt wird, könnte auf Bundes- und EU-Ebene ausgeweitet werden, um Bürger aktiv zu motivieren, Geräte zu reparieren.“ Thomas: „Wenn selbst der Bundesrat Thüringen als gutes Beispiel nennt, sollte das Ansporn und nicht Anlass zur Abschaffung sein. Statt das Erfolgsmodell einzustellen, müsste die Landesregierung stolz darauf sein und es weiterentwickeln.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Petition kann noch bis zum 28. Dezember 2025 unterzeichnet werden:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://petitionen.thueringer-landtag.de/petition/reparaturbonus-retten-elektroschrott-vermeiden-buergerinnen-und-buerger-entlasten" target="_blank" rel="noreferrer">https://petitionen.thueringer-landtag.de/petition/reparaturbonus-retten-elektroschrott-vermeiden-buergerinnen-und-buerger-entlasten</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-thomas2.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74821</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 15:05:59 +0200</pubDate>
                <title>BAföG: Studierenden muss endlich geholfen werden</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/bafoeg-studierenden-muss-endlich-geholfen-werden/</link>
                <author>Linda Stark</author>
                <description>Anlässlich der erneuten Beratung der BAföG-Petition erklärt Linda Stark, Sprecherin für Ausbildungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Mitglied im Petitionsausschuss: „Studierenden in Thüringen, die BAföG beantragt haben, muss schnell geholfen werden. In der Anhörung zur Petition im Juni 2025 wurde unterstrichen: Studierende warten oft monatelang auf einen positiven Bescheid. Sie haben ihr Erspartes aufgebraucht, sich verschuldet und das Studium reduziert, mentale und physische Probleme kommen hinzu, je weiter die Zeit voranschreitet. Es reicht daher nicht aus, dass sich die Landesregierung beim Bund für zügige Abschlagszahlungen einsetzt. Die Studierenden brauchen ein Notfalldarlehen in Höhe von 800 Euro pro Monat, das unbürokratisch ausgezahlt wird.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich der erneuten Beratung der BAföG-Petition erklärt Linda Stark, Sprecherin für Ausbildungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Mitglied im Petitionsausschuss: „Studierenden in Thüringen, die BAföG beantragt haben, muss schnell geholfen werden. In der Anhörung zur Petition im Juni 2025 wurde unterstrichen: Studierende warten oft monatelang auf einen positiven Bescheid. Sie haben ihr Erspartes aufgebraucht, sich verschuldet und das Studium reduziert, mentale und physische Probleme kommen hinzu, je weiter die Zeit voranschreitet. Es reicht daher nicht aus, dass sich die Landesregierung beim Bund für zügige Abschlagszahlungen einsetzt. Die Studierenden brauchen ein Notfalldarlehen in Höhe von 800 Euro pro Monat, das unbürokratisch ausgezahlt wird.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Petition macht auf ein erhebliches strukturelles Problem aufmerksam, das zügig korrigiert werden muss. „Die Verantwortlichen im Bildungsministerium müssen jetzt dafür sorgen, dass die Probleme beim Studierendenwerk in Thüringen umgehend behoben werden, um die sozialen Notlagen der Studierenden nicht noch größer werden zu lassen. Die Landesregierung muss sich jetzt dafür einsetzen, dass eine grundlegende Reform des BAföG für Studierende mehr Bildungsgerechtigkeit und soziale Teilhabe ermöglicht. BAföG-Fördersätze müssen die tatsächlichen Kosten für den Wohn- und Lebensunterhalt widerspiegeln. Wir fordern einen dynamischen Fördersatz über dem Existenzminimum!“, mahnt Stark. Die Petition wird aufgrund der weiter bestehenden Problemlage auch im nächsten Petitionsausschuss wieder aufgerufen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Linda Stark</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Studierendenpolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-stark2.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73995</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 12:16:15 +0200</pubDate>
                <title>Leubingen braucht sicheren Fußgängerüberweg – Verkehrsministerium gibt widersprüchliches Bild ab</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/leubingen-braucht-sicheren-fussgaengerueberweg-verkehrsministerium-gibt-widerspruechliches-bild-ab/</link>
                <author>Jens Thomas, Christian Schaft</author>
                <description>Im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Petitionsausschusses des Thüringer Landtags wurde gestern eine Petition zur Errichtung eines Fußgängerüberweges an der Landesstraße L 1051 im Sömmerdaer Ortsteil Leubingen beraten. Der Bürgermeister der Stadt Sömmerda, Ralf Hauboldt (Die Linke), hatte die Petition im Namen der Stadt eingereicht, um insbesondere Kindern, Seniorinnen und Senioren ein sicheres Überqueren der Straße in Höhe der Bushaltestelle und des Abzweigs Stödten zu ermöglichen. Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Christian Schaft, Wahlkreisabgeordneter, unterstützen das Anliegen ausdrücklich. Hierzu betont Schaft: „Diese Petition zeigt eindrücklich, dass die Menschen vor Ort dringenden Handlungsbedarf sehen – und das zu Recht. Die L 1051 ist eine vielbefahrene Straße, an welcher an der Sicherheit von Fußgängern nicht gespart werden darf. Dass ein früherer Versuch mit einer provisorischen Ampelanlage nicht dauerhaft fortgeführt wurde und selbst niedrigschwelligere Maßnahmen wie Geschwindigkeitsanzeigen oder Tempo 30 gescheitert sind, ist völlig unverständlich.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Petitionsausschusses des Thüringer Landtags wurde gestern eine Petition zur Errichtung eines Fußgängerüberweges an der Landesstraße L 1051 im Sömmerdaer Ortsteil Leubingen beraten. Der Bürgermeister der Stadt Sömmerda, Ralf Hauboldt (Die Linke), hatte die Petition im Namen der Stadt eingereicht, um insbesondere Kindern, Seniorinnen und Senioren ein sicheres Überqueren der Straße in Höhe der Bushaltestelle und des Abzweigs Stödten zu ermöglichen. Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Christian Schaft, Wahlkreisabgeordneter, unterstützen das Anliegen ausdrücklich. Hierzu betont Schaft: „Diese Petition zeigt eindrücklich, dass die Menschen vor Ort dringenden Handlungsbedarf sehen – und das zu Recht. Die L 1051 ist eine vielbefahrene Straße, an welcher an der Sicherheit von Fußgängern nicht gespart werden darf. Dass ein früherer Versuch mit einer provisorischen Ampelanlage nicht dauerhaft fortgeführt wurde und selbst niedrigschwelligere Maßnahmen wie Geschwindigkeitsanzeigen oder Tempo 30 gescheitert sind, ist völlig unverständlich.“</strong></p>
<p>Besonders kritisiert Thomas das Verhalten des Thüringer Verkehrsministeriums bei der gestrigen Anhörung: „Dass weder der Verkehrsminister noch der zuständige Staatssekretär anwesend waren, ist inakzeptabel. Es gehört zum guten parlamentarischen Umgang, dass die Leitungsebene in Anhörungen erscheint – insbesondere dann, wenn sie zuvor öffentlich Erwartungen geweckt hat.“</p>
<p>Hintergrund ist ein Interview des Staatssekretärs beim Radiosender Antenne Thüringen, in dem dieser den Eindruck vermittelte, das Anliegen habe gute Chancen auf Realisierung. Bei der Anhörung widersprach jedoch ein Vertreter des Ministeriums dieser Einschätzung deutlich und erklärte, die Voraussetzungen für einen Fußgängerüberweg seien nicht gegeben. Stattdessen wurde erneut auf eine Tempo-30-Zone verwiesen – eine Maßnahme, die bereits 2023 abgelehnt wurde.</p>
<p>„Solche widersprüchlichen Aussagen aus dem Verkehrsministerium untergraben das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in politische Zusagen. Wenn vor dem Mikrofon Hoffnungen gemacht und im Ausschuss dann das Gegenteil vertreten wird, bleibt das nicht ohne Folgen“, so Thomas abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Jens Thomas</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts1/ressort-banner-00-nachrichten01b.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73928</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 11:21:46 +0200</pubDate>
                <title>Petitionen insgesamt rückläufig – öffentliches Engagement wächst</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/petitionen-insgesamt-ruecklaeufig-oeffentliches-engagement-waechst/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zum Arbeitsbericht des Petitionsausschusses 2024 hebt die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag die Bedeutung des Petitionsrechts als direktem Zugang der Bürgerinnen und Bürger zum Parlament hervor. „Das Petitionsrecht ist ein wichtiges demokratisches Instrument. Es erlaubt den Menschen, sich mit ihren Anliegen unkompliziert und direkt an den Landtag zu wenden. Das schafft Vertrauen und stärkt politische Teilhabe“, erklärt Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Fraktion Die Linke. „Allerdings beobachten wir mit Sorge, dass die Zahl der eingereichten Petitionen seit Jahren rückläufig ist. Das darf uns nicht gleichgültig lassen. Wir müssen dafür sorgen, dass der Zugang zum Petitionsrecht bekannt, verständlich und niedrigschwellig bleibt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zum Arbeitsbericht des Petitionsausschusses 2024 hebt die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag die Bedeutung des Petitionsrechts als direktem Zugang der Bürgerinnen und Bürger zum Parlament hervor. „Das Petitionsrecht ist ein wichtiges demokratisches Instrument. Es erlaubt den Menschen, sich mit ihren Anliegen unkompliziert und direkt an den Landtag zu wenden. Das schafft Vertrauen und stärkt politische Teilhabe“, erklärt Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Fraktion Die Linke. „Allerdings beobachten wir mit Sorge, dass die Zahl der eingereichten Petitionen seit Jahren rückläufig ist. Das darf uns nicht gleichgültig lassen. Wir müssen dafür sorgen, dass der Zugang zum Petitionsrecht bekannt, verständlich und niedrigschwellig bleibt.“</strong></p>
<p>Gleichzeitig sieht Die Linke eine positive Entwicklung in der wachsenden Nutzung öffentlicher Petitionen: „Immer mehr Menschen bringen ihre Anliegen mit Anhörungen, Mitzeichnungen und konkretem politischen Druck öffentlich in den Landtag ein. Das zeigt: Der Wunsch nach Mitsprache und direkter Beteiligung ist da, und der Petitionsausschuss ist genau der richtige Ort dafür“, so Thomas weiter.</p>
<p>Zugleich macht die Linksfraktion deutlich, dass viele Petitionen auf soziale Notlagen zurückgehen. Jens Thomas betont: „Wer eine Petition einreicht, sucht oft Hilfe, weil sich die betroffene Person in einer schwierigen Lage befindet und sich von Behörden allein gelassen fühlt oder durch alle Raster des Sozialsystems gefallen ist. Deshalb ist es wichtig, dass das Land auch in solchen Fällen konkret helfen kann.“</p>
<p>Die Linke fordert daher, den Härtefallfonds, zu dem sie Anfang des Jahres einen Gesetzentwurf eingebracht hat, auf eine solide gesetzliche Grundlage zu stellen. „Es braucht weiterhin eine verlässliche Möglichkeit, um in klar begrenzten, aber existenzbedrohenden Situationen über den Petitionsausschuss Hilfe leisten zu können und das schnell und unbürokratisch“, so Thomas.</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/5/3/csm_2025-06-19-plenum-do-jensthomas_ae60f1c92c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73752</guid>
                <pubDate>Thu, 22 May 2025 16:20:15 +0200</pubDate>
                <title>Bürgerbeteiligung weiter ausbauen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/buergerbeteiligung-weiter-ausbauen/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Anlässlich des von „Mehr Demokratie e.V.“ vorgestellten Bürgerbegehrensberichts 2025 erklärt Anja Müller, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Sprecherin für Demokratie: „Trotz des guten Abschneidens Thüringens bei den Beteiligungsrechten im Bundesländervergleich muss die direkte Mitbestimmung weiter ausgebaut werden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des von „Mehr Demokratie e.V.“ vorgestellten Bürgerbegehrensberichts 2025 erklärt Anja Müller, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Sprecherin für Demokratie: „Trotz des guten Abschneidens Thüringens bei den Beteiligungsrechten im Bundesländervergleich muss die direkte Mitbestimmung weiter ausgebaut werden.“</strong></p>
<p>In der letzten Legislaturperiode hat die Linke-Landtagsfraktion gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren wichtige Fortschritte erzielt. „Doch auf diesen Erfolgen darf sich die ‚Brombeer-Regierung‘ nicht ausruhen. Jetzt kommt es darauf an, die Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, ihre demokratischen Gestaltungsmöglichkeiten aktiv zu nutzen. Gleichzeitig müssen die Bedingungen für direkte Beteiligung weiter verbessert und bestehende Hürden abgebaut werden. Dazu gehört, die Mitbestimmungsrechte auf kommunaler Ebene auszuweiten“, fordert Anja Müller mit Blick eine stärkere Einbindung der Menschen in die Aufstellung kommunaler Haushalte und Reformen beim Kommunalwahlrecht. Dazu wird die Linksfraktion initiativ werden.</p>
<p>„Direkte Demokratie lebt von einfacher Zugänglichkeit, verbindlicher Beteiligung und dem politischen Willen, echte Mitsprache zu ermöglichen“, so Müller abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Verfassung</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-mueller.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-72776</guid>
                <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 13:44:51 +0100</pubDate>
                <title>Härtefallfonds gesetzlich absichern – schnelle Hilfe für Menschen in Not gewährleisten</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/haertefallfonds-gesetzlich-absichern-schnelle-hilfe-fuer-menschen-in-not-gewaehrleisten/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Die Fraktion Die Linke hat heute einen Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht, mit dem der Härtefallfonds des Petitionsausschusses dauerhaft gesetzlich verankert werden soll. Ziel ist es, Menschen, die sich unverschuldet in einer akuten finanziellen oder sozialen Notlage befinden, schnell und unbürokratisch zu unterstützen. „Der Härtefallfonds hat sich in den vergangenen Jahren als essenzielles Instrument bewährt, um Bürgerinnen und Bürgern in außergewöhnlichen Notlagen zu helfen. Mit der gesetzlichen Absicherung stellen wir sicher, dass diese Unterstützung nicht von haushaltspolitischen Debatten oder finanziellen Engpässen abhängt. Die Hilfe soll bestehen bleiben – verlässlich, transparent und gerecht“, erklärt Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Fraktion Die Linke hat heute einen Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht, mit dem der Härtefallfonds des Petitionsausschusses dauerhaft gesetzlich verankert werden soll. Ziel ist es, Menschen, die sich unverschuldet in einer akuten finanziellen oder sozialen Notlage befinden, schnell und unbürokratisch zu unterstützen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Der Härtefallfonds hat sich in den vergangenen Jahren als essenzielles Instrument bewährt, um Bürgerinnen und Bürgern in außergewöhnlichen Notlagen zu helfen. Mit der gesetzlichen Absicherung stellen wir sicher, dass diese Unterstützung nicht von haushaltspolitischen Debatten oder finanziellen Engpässen abhängt. Die Hilfe soll bestehen bleiben – verlässlich, transparent und gerecht“, erklärt Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</p>
<p>Der Gesetzentwurf sieht vor, dass der Fonds mit mindestens 100.000 Euro pro Jahr ausgestattet wird. Anspruchsberechtigt sind Petentinnen und Petenten, die glaubhaft nachweisen, dass sie sich in einer akuten Notlage befinden und keine andere staatliche Unterstützung erhalten. Die einmalige Hilfe kann bis zu 10.000 Euro betragen.</p>
<p>„Es gibt immer wieder Fälle, in denen Menschen durch das Raster des Sozialsystems fallen – sei es wegen bürokratischer Hürden oder weil bestehende Hilfen nicht schnell genug greifen. Der Härtefallfonds ermöglicht gezielte Unterstützung genau dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird“, so Thomas weiter.</p>
<p>Besonders wichtig sei auch die Stärkung von Transparenz und die Rechtssicherheit des Fonds: So soll künftig gesetzlich klar geregelt sein, welche Kriterien für die Vergabe der Mittel gelten und wie das Entscheidungs- und Auszahlungsverfahren abläuft. Die gesetzliche Verankerung macht zudem die finanziell sichere Ausstattung und die Bewirtschaftung des Härtefallfonds zu einer Pflichtaufgabe – auch in Zeiten der so genannten vorläufigen Haushaltsführung – wie sie derzeit ohne beschlossenen Haushalt für das Jahr 2025 besteht. Ferner sollen missbräuchlich erlangte Leistungen zurückgefordert werden können.</p>
<p>Die Linke betont die gesellschaftliche Bedeutung des Fonds: „Ein funktionierender Sozialstaat zeigt sich nicht nur in gesetzlichen Ansprüchen, sondern auch darin, dass Menschen in akuten Notlagen nicht allein gelassen werden. Mit der gesetzlichen Verankerung des Härtefallfonds stärken wir das Vertrauen in den Staat und setzen ein klares Zeichen für soziale Gerechtigkeit“, so Thomas abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Petitionen</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/f/6/csm_2025-01-30-plenum-fr-jensthomas_f3e35fcb6c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-70182</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Aug 2024 14:44:04 +0200</pubDate>
                <title>Petitionsausschuss arbeitet über 160 Petitionen ab</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/petitionsausschuss-arbeitet-ueber-160-petitionen-ab/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>In einer zusätzlichen Sitzung vor der anstehenden Landtagswahl traf heute der Petitionsausschuss zusammen, um insbesondere dringende Anliegen zu bearbeiten und abschlussreife Petitionen zu erledigen. Anja Müller, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Sprecherin für Petitionen, sagt: „Da der neue Petitionsausschuss voraussichtlich erst im Oktober wieder vollständig arbeitsfähig sein wird, war es uns wichtig, dass die Petentinnen und Petenten nicht Monate warten müssen, bis ihre Anliegen erneut besprochen werden.“ Auf der Tagesordnung standen mehr als 160 Petitionen, von denen die meisten abgeschlossen werden konnten. Sechs Petitionen wurden veröffentlicht und zur Mitzeichnung freigegeben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In einer zusätzlichen Sitzung vor der anstehenden Landtagswahl traf heute der Petitionsausschuss zusammen, um insbesondere dringende Anliegen zu bearbeiten und abschlussreife Petitionen zu erledigen. Anja Müller, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Sprecherin für Petitionen, sagt: „Da der neue Petitionsausschuss voraussichtlich erst im Oktober wieder vollständig arbeitsfähig sein wird, war es uns wichtig, dass die Petentinnen und Petenten nicht Monate warten müssen, bis ihre Anliegen erneut besprochen werden.“ Auf der Tagesordnung standen mehr als 160 Petitionen, von denen die meisten abgeschlossen werden konnten. Sechs Petitionen wurden veröffentlicht und zur Mitzeichnung freigegeben.</strong></p>
<p>Darüber hinaus wurde der erste Evaluationsbericht zur Thüringer Petitionsplattform beraten. Hierzu hob Anja Müller hervor: „Besonders auffällig ist die verstärkte Nutzung der seit Sommer 2021 möglichen handschriftlichen Unterschrift: Bei etwa Dreiviertel der Petitionen waren diese Mitzeichnungen entscheidend für das Erreichen des erforderlichen Quorums von 1.500 Unterschriften.“</p>
<p>Auch die Möglichkeit, Petitionen unter einem Pseudonym mitzuzeichnen, wird erheblich genutzt: Etwa 35 Prozent der Online-Unterzeichner griffen auf diese neue Funktion zurück.</p>
<p>„Obwohl wir uns eine höhere Bekanntheit der Petitionsplattform wünschen, zeigt der Bericht, dass die verbesserten Beteiligungsmöglichkeiten gut angenommen werden. Unser Petitionsgesetz ist bundesweit führend, und wir arbeiten kontinuierlich an seiner Weiterentwicklung“, so Anja Müller abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_petitionsausschuss_ca61c28b9c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-69213</guid>
                <pubDate>Tue, 04 Jun 2024 15:27:43 +0200</pubDate>
                <title>Vorschläge zur Stärkung der Bürgerbeteiligung und Demokratie</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/vorschlaege-zur-staerkung-der-buergerbeteiligung-und-demokratie/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Heute wurde der Arbeitsbericht des Petitionsausschusses an die Landtagspräsidentin übergeben. Anja Müller, Sprecherin für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, schaut zurück auf die Legislatur und fasst zusammen: „In den letzten Jahren konnten wir im Petitionsausschuss immer wieder feststellen, dass Menschen sich engagieren, um etwas vor Ort, in ihrer Gemeinde oder im Land zu verändern. Sie wollen mitentscheiden und mitgestalten. Leider stoßen sie dabei noch zu oft auf zu große Widerstände.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute wurde der Arbeitsbericht des Petitionsausschusses an die Landtagspräsidentin übergeben. Anja Müller, Sprecherin für Petitionen der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, schaut zurück auf die Legislatur und fasst zusammen: „In den letzten Jahren konnten wir im Petitionsausschuss immer wieder feststellen, dass Menschen sich engagieren, um etwas vor Ort, in ihrer Gemeinde oder im Land zu verändern. Sie wollen mitentscheiden und mitgestalten. Leider stoßen sie dabei noch zu oft auf zu große Widerstände.“</strong></p>
<p>Auch bei grundlegenden Fragen, die den Kern der Demokratie betreffen, haben die Menschen konkrete Verbesserungsvorschläge. Um die Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen zu steigern, schlage der Verein Mehr Demokratie in einer Petition beispielsweise vor, Briefwahlunterlagen automatisch zusammen mit der Wahlbenachrichtigung zu verschicken, ohne dass ein extra Antrag nötig ist. „Gerade bei den Kommunalwahlen haben wir erlebt, dass insbesondere ältere Menschen die Wahlscheine als unübersichtlich und die Wahlkabinen als zu eng empfinden. Sie fürchten, etwas falsch zu machen“, so Müller. Auch die Möglichkeit, eine Proteststimme oder Stimmenthaltung auf dem Wahlzettel abzugeben, werde in der Petition vorgeschlagen. „Beide Vorschläge haben aus meiner Sicht großes Potential, Wahlen attraktiver zu machen und die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Das wird mir zumindest in Gesprächen immer wieder gespiegelt.“</p>
<p>Darüber hinaus müssten Verwaltungen wieder offener und erreichbarer für die Menschen sein. „Ich habe den Eindruck, dass einige Behörden nicht aus dem Corona-Modus herausgekommen sind.“ So habe sich in mehreren Petitionen gezeigt, dass beispielsweise Finanzämter ohne vorherige Terminvereinbarung nicht mehr erreichbar seien, um Unterlagen persönlich abzugeben. „Hier braucht es einen Service-Ansprechpartner vor Ort, der Unterlagen entgegennimmt und ähnliche Unterstützungsangebote wie am Telefon anbietet. Insgesamt müssen Bürgerbeteiligung, Verwaltungen und Demokratie als Ganze wieder attraktiver werden“, so Müller abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm_2024-06-04-petitionsbericht_4377707045.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-69044</guid>
                <pubDate>Thu, 23 May 2024 16:11:46 +0200</pubDate>
                <title>Reformvorschläge könnten Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen steigern</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/reformvorschlaege-koennten-wahlbeteiligung-bei-kommunalwahlen-steigern/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>In der heutigen Sitzung des Petitionsausschusses wurde die Petition „Thüringer Kommunen als Labore für ein modernes Wahlrecht“ abgeschlossen und den Fraktionen des Landtages zur weiteren Befassung zur Kenntnis gegeben. Dem vorausgegangen waren eine öffentliche Anhörung der Petenten im Thüringer Landtag sowie zahlreiche Beratungen im Petitions- als auch im mitberatenden Kommunalausschuss. Der Verein Mehr Demokratie e.V. Thüringen hatte die Petition auf den Weg gebracht und sieben Punkte zur Änderung des Thüringer Kommunalwahlgesetzes vorgeschlagen. Mit der Gesetzesänderung sollte die regelmäßig geringe Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen von durchschnittlich 50 Prozent angehoben werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der heutigen Sitzung des Petitionsausschusses wurde die Petition „Thüringer Kommunen als Labore für ein modernes Wahlrecht“ abgeschlossen und den Fraktionen des Landtages zur weiteren Befassung zur Kenntnis gegeben. Dem vorausgegangen waren eine öffentliche Anhörung der Petenten im Thüringer Landtag sowie zahlreiche Beratungen im Petitions- als auch im mitberatenden Kommunalausschuss. Der Verein Mehr Demokratie e.V. Thüringen hatte die Petition auf den Weg gebracht und sieben Punkte zur Änderung des Thüringer Kommunalwahlgesetzes vorgeschlagen. Mit der Gesetzesänderung sollte die regelmäßig geringe Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen von durchschnittlich 50 Prozent angehoben werden.</strong></p>
<p>Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petition der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, bedauert, dass es bisher nicht gelungen sei, die Vorschläge im Rahmen eines Gesetzgebungsverfahrens zu diskutieren: „Vor dem Hintergrund der oft geringen Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen ist es schade, dass die Vorschläge von Mehr Demokratie noch nicht in allen Fraktionen Anklang gefunden haben. Ich denke da an die obligatorische Zustellung von Briefwahlunterlagen und von offiziellen Informationen zum Wahlverfahren, zu den Kandidierenden und deren Programmen. Ich denke an die Ermöglichung von Proteststimme und Stimmenthaltung auf den Stimmzetteln, an verlängerte Öffnungszeiten von Wahllokalen und zusätzliche Wahlorte oder die Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre.“</p>
<p>„Kommunalwahlen müssen attraktiver gestaltet werden und unschlüssige Menschen ermutigen, an Wahlen teilzunehmen“, unterstreicht Müller. „Wir werden am Sonntag leider nicht erfahren, ob die Umsetzung der Reformvorschläge zu einer Erhöhung der Wahlbeteiligung geführt hätten“, so Müller, „aber vielleicht führt uns das Wahlergebnis nochmal vor Augen, dass das Kommunalwahlrecht erweitert, moderner werden muss. Die Ideen dafür liegen auf dem Tisch und werden auch den Fraktionen des nächsten Thüringer Landtages zur Verfügung stehen. Bis es soweit ist, kann ich nur alle Menschen immer wieder ermuntern, zur Wahl zu gehen und das Kreuz bei einer demokratischen Partei zu machen“, so Müller abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2024/portraits/ressort-portrait-mueller.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-69041</guid>
                <pubDate>Thu, 23 May 2024 15:31:43 +0200</pubDate>
                <title>Finanzierung der Uni Jena ohne Beeinträchtigung von Forschung und Lehre sichern</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/finanzierung-der-uni-jena-ohne-beeintraechtigung-von-forschung-und-lehre-sichern/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Heute wird im Petitionsausschuss das Bündnis „FSU Unterfinanziert“ angehört, das sich unter anderem für den Erhalt aller Arbeitsplätze an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena einsetzt. Weitere Ziele der Petition sind die Sicherung der Attraktivität der FSU Jena, finanzielle Planungssicherheit und die Abwendung von finanziellen Engpässen. Durch steigende Energie-, Bau- und Mietkosten, Entscheidungen innerhalb der Hochschule sowie Auswirkungen der globalen Minderausgaben sei die Universität in Bedrängnis geraten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute wird im Petitionsausschuss das Bündnis „FSU Unterfinanziert“ angehört, das sich unter anderem für den Erhalt aller Arbeitsplätze an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena einsetzt. Weitere Ziele der Petition sind die Sicherung der Attraktivität der FSU Jena, finanzielle Planungssicherheit und die Abwendung von finanziellen Engpässen. Durch steigende Energie-, Bau- und Mietkosten, Entscheidungen innerhalb der Hochschule sowie Auswirkungen der globalen Minderausgaben sei die Universität in Bedrängnis geraten.</strong></p>
<p>Christian Schaft, Sprecher für Wissenschaft, Hochschule und Forschung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, unterstützt das Anliegen des Bündnisses, verweist aber auch auf erhebliche zusätzliche Mittel, welche das Land Thüringen bereits 2023 für die FSU Jena bereitgestellt habe: „Um kurzfristig für eine zusätzliche Entlastung zu sorgen, ohne damit die Qualität von Forschung und Lehre zu beeinträchtigten, muss geprüft werden, ob eine weitere finanzielle Unterstützung auch im Jahr 2024 durch das Land erfolgen kann“, so Schaft. Unabhängig davon müssten an der Universität unter Einbeziehung aller Statusgruppen auch die Ursachen und Folgen von hochschulinternen Entscheidungen der vergangenen Jahre hinsichtlich der personellen Ausstattung und Entwicklung diskutiert werden. Aus Sicht des Abgeordneten ist es daher notwendig, an der Universität einen Strategie- und Entwicklungsprozess zu etablieren, der den Mitgliedern der Hochschule den Raum zur gemeinsamen und transparenten Diskussion eröffnet.</p>
<p>Mit Blick auf die zurückliegende, aber auch kommenden Jahre führt Christian Schaft aus: „Die externen Einflüsse auf die finanzielle Situation der Hochschulen in den vergangenen Jahren - wie durch die Ausbringung einer globalen Minderausgabe im Landeshaushalt, die krisenbedingten Energiekostensteigerungen, die Inflation und Steigerung bei Bau- und Unterhaltungskosten sowie Tarifkostensteigerungen - haben die Haushalte der Hochschulen im Besonderen belastet. Mit der Fortsetzung der dynamischen Steigerung der Landesmittel um jährlich 4 Prozent gemäß Rahmenvereinbarung und zusätzlichen finanziellen Mitteln zum Ausgleich der Energiekosten im Rahmen des Sondervermögens konnte ein Teil dieser Sonderlasten ausgeglichen werden. Wir wollen mit Blick auf die Verhandlungen zur neuen Finanzierungsvereinbarung ab 2026 prüfen, ob zu einer dynamischen Komponente auch ein Sonderlastenausgleich hinzukommen kann“, so Schaft abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Christian Schaft</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_petitionsausschuss_ca61c28b9c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-67511</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 19:47:10 +0100</pubDate>
                <title>Petitionsbankett: Dialog, Wertschätzung und gemeinsamer Austausch</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/petitionsbankett-der-fraktion-die-linke-im-thueringer-landtag-dialog-wertschaetzung-und-gemeinsamer-austausch/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Im Zeichen des Dialogs und der Wertschätzung fand heute das Petitionsbankett der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag statt. Die Veranstaltung im Plenarsaal, mit zahlreichen Abgeordneten und Petent:innen, bot einen einzigartigen Raum für den direkten Austausch über drängende Anliegen aus der Bevölkerung.

Die Leiterin des Petitionsausschusses, Anja Müller, eröffnete den Abend mit Begeisterung über die rege Teilnahme: „Ich freue mich sehr, dass so viele Personen heute zu diesem Petition-Banquet gekommen sind. Heute Abend stehen neben dem Ministerpräsidenten und Abgeordneten Bodo Ramelow auch insgesamt 16 weitere Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag zum Dialog mit den Petent:innen bereit.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Zeichen des Dialogs und der Wertschätzung fand heute das Petitionsbankett der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag statt. Die Veranstaltung im Plenarsaal, mit zahlreichen Abgeordneten und Petent:innen, bot einen einzigartigen Raum für den direkten Austausch über drängende Anliegen aus der Bevölkerung.</strong><br> <br> Die Leiterin des Petitionsausschusses, Anja Müller, eröffnete den Abend mit Begeisterung über die rege Teilnahme: „Ich freue mich sehr, dass so viele Personen heute zu diesem Petition-Bankett gekommen sind. Heute Abend stehen neben dem Ministerpräsidenten und Abgeordneten Bodo Ramelow auch insgesamt 16 weitere Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag zum Dialog mit den Petent:innen bereit.“<br> <br> Fraktionsvorsitzender Steffen Dittes betonte in seiner Begrüßung die Wertschätzung gegenüber den Petent:innen: „Die heutige Einladung ist ein Stückweit eine Wertschätzung gegenüber Ihnen als Petent:innen. Denn Ihr Beschwerde, Ihr Aufmerksam machen, setzt uns Parlamentarier:innen in die Verantwortung, uns mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen, die direkt aus der Bevölkerung kommen.“ Er betonte, dass Petitionen nicht nur individuelle Interessen vertreten, sondern im Sinne der Gemeinschaft handeln. „Genau darum geht es uns, die Gesellschaft im Dialog miteinander weiterzuentwickeln.“<br> <br> Bodo Ramelow unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der Petitionen für die Demokratie: „Die Petition ist keine Beschwerde, sondern eher eine Intervention. Manchmal bewirkt die Petition eine Menge, manchmal wirkt sie aber auch Frust aus, aber sie bringt uns in den Austausch miteinander. Danke an Sie als Petent:innen, dass Sie sich zu Wort gemeldet haben.“<br> <br> Die Idee des Abends, so Daniel Reinhardt, Abgeordneter und Teil des Petitionsausschusses, sei es gewesen, den Petent:innen die Möglichkeit zu geben, direkt mit den entsprechenden Fachabgeordneten an Thementischen zu sprechen. „Wir finden diesen direkten Austausch wichtig und freuen uns, dass das Format so gut angenommen wurde.“<br> <br> Der Abend bot nicht nur Raum für Gespräche und angeregte Diskussionen, sondern wurde auch von Livemusik und einem Buffet begleitet.</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm_DSC_8885_078c726333.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-64837</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 10:50:02 +0200</pubDate>
                <title>Eine Petition ist viel mehr als eine Bitte oder Beschwerde</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/eine-petition-ist-viel-mehr-als-eine-bitte-oder-beschwerde/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Zur heutigen Vorstellung des Arbeitsberichtes 2022 des Petitionsausschusses im Thüringer Landtag unterstrich Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petition der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Eine Petition ist viel mehr als eine Bitte oder Beschwerde. In Petitionen wird nicht nur gebeten oder sich beschwert, es wird auch protestiert. Petitionen sind eine Form des Protestes, ein Ausdruck eines Konfliktes und das Petitionsverfahren ist ein zentrales Instrument der Konfliktregelung.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur heutigen Vorstellung des Arbeitsberichtes 2022 des Petitionsausschusses im Thüringer Landtag unterstrich Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petition der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Eine Petition ist viel mehr als eine Bitte oder Beschwerde. In Petitionen wird nicht nur gebeten oder sich beschwert, es wird auch protestiert. Petitionen sind eine Form des Protestes, ein Ausdruck eines Konfliktes und das Petitionsverfahren ist ein zentrales Instrument der Konfliktregelung.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Beispiel für einen solchen Protest seien mehrere gleichlautende Petitionen, die sich gegen die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen und für die Einrichtung eines Härtefonds ausgesprochen hatten. Zu diesem Anliegen hatte der Petitionsausschuss im Mai letzten Jahres eine öffentliche Anhörung durchgeführt, in deren Rahmen die Petenten noch einmal öffentlichkeits- und medienwirksam ihr Anliegen, aber auch ihren Protest vortragen konnten. Anschließend wurden die Petitionen den Fraktionen zur Kenntnis gegeben, damit diese das Anliegen mit parlamentarischen Initiativen aufgreifen konnten. Nun deute sich ein Erfolg dieses Protestes an. Dazu Müller: „Im langen Ringen um eine mögliche Lösung haben die Koalitionsfraktionen den Gesetzentwurf ‚Härtefallfonds für Straßenausbaubeiträge‘ in den Landtag eingebracht. Dieser Gesetzentwurf steht in der laufenden Plenarwoche erstmalig auf der Tagesordnung und zeigt exemplarisch, wie Petitionen im Landtag ganz konkreten politischen Widerhall finden können.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben diesen erfolgreichen Petitionen gab es im vergangenen Jahr auch immer wieder Anliegen, die sich mit den großen gesellschaftlichen Themen befassten. Dabei hebt Müller exemplarisch die beiden Vereine „Mehr Demokratie e.V. Thüringen“ und die „Omas gegen Rechts Erfurt e.V.“ hervor. Beide hatte der Petitionsausschuss im letzten Jahr öffentlich angehört. Während „Mehr Demokratie“ gleich einen kompletten Gesetzesentwurf als Petition eingereicht habe, um das Kommunalwahlrecht zu erweitern und die Wahlbeteiligung zu erhöhen, kämpften die „Omas gegen Rechts“ mit ihrer Petition dafür, dass Staatsanwaltschaften in Gerichtsverfahren keine Deals mit militanten Neonazis eingehen. „Beide Vereine zeigen, wie wichtig zivilgesellschaftliches Engagement ist. Meine Fraktion und ich möchten sowohl ‚Mehr Demokratie‘ als auch den ‚Omas gegen Rechts‘ ausdrücklich für ihren Einsatz für unsere Demokratie danken“, so Müller abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/f/9/csm_2023-07-06-anja-mueller_59795f9961.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-59487</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Jul 2022 13:59:15 +0200</pubDate>
                <title>Arbeitsbericht des Petitionsausschusses: Mehr Demokratie auch für Kinder und Jugendliche</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/arbeitsbericht-des-petitionsausschusses-mehr-demokratie-auch-fuer-kinder-und-jugendliche/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Heute wurde der Arbeitsbericht des Petitionsausschusses für das Jahr 2021 an die Präsidentin des Thüringer Landtages übergeben. Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petitionen der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, stellte den Bericht vor. Die Abgeordnete hob hervor, dass im letzten Jahr erstmals eine Kinderpetition im Thüringer Landtag bearbeitet wurde und erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Eine Sechsjährige hatte sich mit einer Petition für ihre jüngere Schwester auf den Weg in den Landtag gemacht. Das Mädchen wollte erreichen, dass alle Kinder die Rutschen auf dem Gelände der Erfurter Bundesgartenschau benutzen dürfen. „Dass das Einreichen einer Petition bereits mit dem Tag der Geburt möglich ist, wissen die Wenigsten. Umso wichtiger ist es, dass mit der Vorstellung des Petitionsberichtes auch die neue Petitionsplattform an den Start gegangen ist. Sie ist attraktiver und moderner und soll gerade auch Kinder und Jugendliche ansprechen, sich mit ihren Bitten und Beschwerden an den Petitionsausschuss zu wenden“, so Anja Müller.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute wurde der Arbeitsbericht des Petitionsausschusses für das Jahr 2021 an die Präsidentin des Thüringer Landtages übergeben. Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petitionen der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, stellte den Bericht vor.</strong></p>
<p>Die Abgeordnete hob hervor, dass im letzten Jahr erstmals eine Kinderpetition im Thüringer Landtag bearbeitet wurde und erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Eine Sechsjährige hatte sich mit einer Petition für ihre jüngere Schwester auf den Weg in den Landtag gemacht. Das Mädchen wollte erreichen, dass alle Kinder die Rutschen auf dem Gelände der Erfurter Bundesgartenschau benutzen dürfen. „Dass das Einreichen einer Petition bereits mit dem Tag der Geburt möglich ist, wissen die Wenigsten. Umso wichtiger ist es, dass mit der Vorstellung des Petitionsberichtes auch die neue Petitionsplattform an den Start gegangen ist. Sie ist attraktiver und moderner und soll gerade auch Kinder und Jugendliche ansprechen, sich mit ihren Bitten und Beschwerden an den Petitionsausschuss zu wenden“, so Anja Müller.</p>
<p>Bei der Vorstellung des Petitionsberichtes wurde auch deutlich, dass Petitionen mit einem überregionalen Anliegen immer bedeutsamer werden. Die Gründe für den Zuwachs an Petitionen von allgemeinem Interesse seien zwar vielfältig, aber nach Müller sei ein Grund, dass Thüringen im Vergleich der Bundesländer das bürgerfreundlichste Petitionsgesetz hat, welches im Jahr 2021 nochmal verbessert wurde. So können Unterstützerinnen und Unterstützer von Petitionen jetzt auch online unter Pseudonym unterschreiben und Petentinnen und Petenten haben die Möglichkeit, Unterschriften auf analogen Sammellisten einzureichen. Darüber hinaus wurde gesetzlich verankert, dass eine Diskussionsmöglichkeit zu den veröffentlichten Petitionen auf der Petitionsplattform des Thüringer Landtages angeboten wird.</p>
<p>Anja Müller fasste zusammen: „Es ist ein gutes Gesetz, es ist ein Gesetz für die Menschen im Land. Es senkt die Hürden für Bitten und Beschwerden an den Landtag, es erhöht die Attraktivität des Petitionsrechts und stärkt somit die direkte Demokratie.“ Die rechtlichen Änderungen hätten zudem Anlass gegeben, auch die Petitionsplattform technisch und inhaltlich auf komplett neue Beine zu stellen. „Neben der Umsetzung der genannten Neuerungen ist die Petitionsplattform jetzt auch optisch im Jahr 2022 angekommen. Ich denke, dass wir mit der neuen Plattform den Bürgerinnen und Bürgern ein sehr attraktives politisches Beteiligungsangebot machen. Dabei brauchen wir uns insbesondere auch vor den Internetauftritten von privaten Petitionsportalen nicht zu verstecken“, so Müller.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die neue Petitionsplattform erreichen Sie hier: <a href="https://petitionen.thueringer-landtag.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://petitionen.thueringer-landtag.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/3/6/csm_petitionsbericht2022_6af173855c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-57536</guid>
                <pubDate>Tue, 22 Mar 2022 11:39:18 +0100</pubDate>
                <title>Keine Beratung für Bürgerinitiativen - Beratungsrecht muss verbessert werden</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/keine-beratung-fuer-buergerinitiativen-beratungsrecht-muss-verbessert-werden/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>„Initiatoren von Bürgerbegehren erhalten beim zuständigen Landesverwaltungsamt lediglich formal-allgemeine Informationen. Eigentlich ist aber gesetzlich geregelt, dass bei Bürgerbegehren und Einwohneranträgen eine auf das jeweilige geplante Verfahren vor Ort zugeschnittene Beratung und damit konkrete Hilfe angeboten wird. Die Beratung sollte nicht nur schriftlich, wie derzeit praktiziert, sondern auch durch Gespräche stattfinden“, erklärt Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petitionen, und bezieht sich auf die Antwort des Innenministeriums auf ihre Anfrage.

Die Abgeordnete kritisiert, dass Bürgerinitiativen nur allgemeine Informationen zum Verfahren eines Bürgerbegehrens erhalten. „Das“, so Müller, „können sich die Initiativen aber auch durch zwei Klicks im Internet beschaffen.“ Es habe schon seit längerem die Vermutung bestanden, dass das Landesverwaltungsamt diese Praxis ausübt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Initiatoren von Bürgerbegehren erhalten beim zuständigen Landesverwaltungsamt lediglich formal-allgemeine Informationen. Eigentlich ist aber gesetzlich geregelt, dass bei Bürgerbegehren und Einwohneranträgen eine auf das jeweilige geplante Verfahren vor Ort zugeschnittene Beratung und damit konkrete Hilfe angeboten wird. Die Beratung sollte nicht nur schriftlich, wie derzeit praktiziert, sondern auch durch Gespräche stattfinden“, erklärt Anja Müller, Sprecherin für Verfassung, Demokratie und Petitionen, und bezieht sich auf die Antwort des Innenministeriums auf ihre Anfrage.</strong></p>
<p>Die Abgeordnete kritisiert, dass Bürgerinitiativen nur allgemeine Informationen zum Verfahren eines Bürgerbegehrens erhalten. „Das“, so Müller, „können sich die Initiativen aber auch durch zwei Klicks im Internet beschaffen.“ Es habe schon seit längerem die Vermutung bestanden, dass das Landesverwaltungsamt diese Praxis ausübt.</p>
<p>„Nach diesen Informationen durch das Innenministerium muss eine Neugestaltung des Beratungsrechtes im Gesetz auf den Weg gebracht werden, damit Initiatoren von Bürgerbegehren und Einwohneranträgen künftig tatsächlich und nicht nur auf dem Papier unterstützt werden“, betont Müller.</p>
<p>Ein zweiter Schwerpunkt der Anfrage Müllers ist die Anforderung umfassender Daten und Informationen vom Innenministerium über die in Thüringen im Jahr 2021 beantragten bzw. durchgeführten Einwohneranträge, Bürgerbegehren und Bürgerentscheide.</p>
<p>In diesem Zusammenhang äußert die LINKE-Abgeordnete ihre „deutliche Enttäuschung“ darüber, dass sich das Innenministerium nach eigenen Angaben nicht in der Lage gesehen hat, alle Gemeinden zu dem Thema abzufragen. „Ich werde als zuständige Fachabgeordnete hier eine entsprechende Nachfrage an das Ministerium stellen. Denn mit unvollständigen Daten ist es nicht möglich, sich das für die weitere politische Arbeit notwendige zutreffende Bild über die tatsächliche Situation vor Ort zu machen“, so Müller abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts3/ressort-banner-10a-petitionen.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-56510</guid>
                <pubDate>Mon, 24 Jan 2022 15:34:12 +0100</pubDate>
                <title>Petition „Keine Deals mit Nazis“ mitzeichnen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/petition-keine-deals-mit-nazis-mitzeichnen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Seit heute kann die Petition „Keine Deals mit Nazis“ der „Omas gegen Rechts“ auf der Petitionsplattform des Thüringer Landtages unter https://petitionen.thueringer-landtag.de/petitions/2313 mitgezeichnet werden. Anlass der Petition ist der zwischenzeitlich bereits beendete Prozess zu einem schweren Neonazi-Angriff auf die Kirmesgesellschaft in Ballstädt im Jahr 2014. Bei diesem geplanten Überfall drangen mindestens 15 Neonazis teils bewaffnet in den Gemeindesaal ein und verletzten 10 Menschen zum Teil schwer. In diesem Ballstädt-Prozess hatte die Staatsanwaltschaft Erfurt den Beschuldigten deutlich mildere Strafen angeboten, wenn sie sich im Gegenzug schuldig bekennen. Gegen derartige Deals mit Nazis richtet sich die Petition der „Omas gegen Rechts“.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit heute kann die Petition „Keine Deals mit Nazis“ der „Omas gegen Rechts“ auf der Petitionsplattform des Thüringer Landtages unter </strong><a href="https://petitionen.thueringer-landtag.de/petitions/2313" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>https://petitionen.thueringer-landtag.de/petitions/2313</strong></a><strong> mitgezeichnet werden. Anlass der Petition ist der zwischenzeitlich bereits beendete Prozess zu einem schweren Neonazi-Angriff auf die Kirmesgesellschaft in Ballstädt im Jahr 2014. Bei diesem geplanten Überfall drangen mindestens 15 Neonazis teils bewaffnet in den Gemeindesaal ein und verletzten 10 Menschen zum Teil schwer. In diesem Ballstädt-Prozess hatte die Staatsanwaltschaft Erfurt den Beschuldigten deutlich mildere Strafen angeboten, wenn sie sich im Gegenzug schuldig bekennen. Gegen derartige Deals mit Nazis richtet sich die Petition der „Omas gegen Rechts“.</strong></p>
<p>„Da es sich bei diesem Deal nicht um einen Einzelfall handelt, ist es notwendig, die Petition öffentlich im Thüringer Landtag anzuhören und parlamentarisch zu bearbeiten“, so Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion DIE LINKE. Für eine öffentliche Anhörung müssen bis zum 07. März mindestens 1.500 Unterschriften zusammenkommen. Die Mitzeichnung könne einerseits online auf der Petitionsplattform des Thüringer Landtages erfolgen. „Darüber hinaus seien auch handschriftliche Unterschriften auf vorgedruckten Sammellisten möglich. Der Vordruck stehe auf der Homepage der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag zum Download bereit. Damit die handschriftlichen Unterschriften rechtzeitig beim Petitionsausschuss eingehen, könnten diese hilfsweise auch in jedem Wahlkreisbüro der LINKEN abgegeben werden“, so König-Preuss abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Antifaschismus</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Katharina König-Preuss</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/9/8/csm_sp-petition-keinedealsmitnazis_02a095dd2c.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-56483</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Jan 2022 16:30:00 +0100</pubDate>
                <title>Nachholbedarf im Umgang mit Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/nachholbedarf-im-umgang-mit-menschen-mit-behinderungen-im-krankenhaus/</link>
                <author>Cordula Eger, Ralf Plötner</author>
                <description>Für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung stellt ein Krankenhausaufenthalt oft eine große Herausforderung dar. Sie befinden sich in einer fremden und zum Teil beängstigenden Umgebung. Zudem können sie Symptome, Bedürfnisse oder Wünsche nicht ausreichend zum Ausdruck bringen. Diese Menschen sind auf Vertrauenspersonen angewiesen, die bei der Kommunikation helfen. Die Lebenshilfe Thüringen e. V. hat in einer Petition auf diese Problemlage hingewiesen und unter anderem gefordert, dass die Assistenz für Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus finanziert werden müsse.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung stellt ein Krankenhausaufenthalt oft eine große Herausforderung dar. Sie befinden sich in einer fremden und zum Teil beängstigenden Umgebung. Zudem können sie Symptome, Bedürfnisse oder Wünsche nicht ausreichend zum Ausdruck bringen. Diese Menschen sind auf Vertrauenspersonen angewiesen, die bei der Kommunikation helfen. Die Lebenshilfe Thüringen e. V. hat in einer Petition auf diese Problemlage hingewiesen und unter anderem gefordert, dass die Assistenz für Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus finanziert werden müsse.</strong></p>
<p>In einer öffentlichen Anhörung im Thüringer Landtag am 20. Januar 2022 haben die Petent:innen ihr Anliegen noch einmal vorgetragen. Cordula Eger und Ralf Plötner, beide Mitglied im Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, unterstützen die Petition und weisen darauf hin, dass mittlerweile die Kostenübernahme bei Assistenzleistungen für Menschen mit Behinderung im Krankenhaus geregelt sei. „Einem entsprechenden Gesetz sei mit Thüringer Unterstützung bereits im Bundesrat zugestimmt worden. Danach werde ab November 2022 die Assistenz über die Eingliederungshilfe und die gesetzliche Krankenversicherung finanziert“, so die beiden Abgeordneten. Im Bereich Aufnahme- und Entlassungsmanagement müsse sich jedoch ebenfalls noch einiges verbessern. „Darüber hinaus müssten bereits in der Ausbildung die Krankenhausbeschäftigten besser auf Menschen mit Behinderungen vorbereitet und für diese sensibilisiert werden. Hier gebe es noch erheblichen Nachholbedarf“, so die Abgeordneten Eger und Plötner abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Gesundheit</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Cordula Eger</category><category>Ralf Plötner</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/6/3/csm_petitionsausschuss_e130410071.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-56455</guid>
                <pubDate>Wed, 19 Jan 2022 13:10:22 +0100</pubDate>
                <title>Debatte rund um Bau des Gewerbegebiets Urbich noch immer nicht abgeschlossen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/debatte-rund-um-bau-des-gewerbegebiets-urbich-noch-immer-nicht-abgeschlossen/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>In einer Pressemitteilung sagte MdL Cornelia Klisch (SPD), es habe eine Petitionsausschusssitzung gegeben, die den Bau des Gewerbegebietes im Ortsteil Urbich in Erfurt befürwortet. Die Sitzung, in der die besagte Petition besprochen wurde, hat keineswegs die Machbarkeit betont. „Vielmehr haben die Petent:innen in der Vergangenheit eine breite Öffentlichkeit für ihr Anliegen organisiert. Im Stadtrat als auch im Landtag, haben sie dafür geworben, die Lage in Urbich nicht nur als lokales Problem zu sehen, sondern sich prinzipiell die Frage zu stellen, wie mit Grund und Boden in Thüringen umgegangen werden soll. Für diese Initiative bin ich den Petenten und Petentinnen dankbar, denn auch DIE LINKE will soziale und ökologische Faktoren beim Umgang mit Boden stärker in den Fokus nehmen“, sagt Katja Maurer, Sprecherin für Klima- und Umweltschutz und Fraktionsvorsitzende der DIE LINKE im Erfurter Stadtrat.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In einer Pressemitteilung sagte MdL Cornelia Klisch (SPD), es habe eine Petitionsausschusssitzung gegeben, die den Bau des Gewerbegebietes im Ortsteil Urbich in Erfurt befürwortet. Die Sitzung, in der die besagte Petition besprochen wurde, hat keineswegs die Machbarkeit betont. „Vielmehr haben die Petent:innen in der Vergangenheit eine breite Öffentlichkeit für ihr Anliegen organisiert. Im Stadtrat als auch im Landtag, haben sie dafür geworben, die Lage in Urbich nicht nur als lokales Problem zu sehen, sondern sich prinzipiell die Frage zu stellen, wie mit Grund und Boden in Thüringen umgegangen werden soll. Für diese Initiative bin ich den Petenten und Petentinnen dankbar, denn auch DIE LINKE will soziale und ökologische Faktoren beim Umgang mit Boden stärker in den Fokus nehmen“, sagt Katja Maurer, Sprecherin für Klima- und Umweltschutz und Fraktionsvorsitzende der DIE LINKE im Erfurter Stadtrat.</strong></p>
<p>In Urbich stehen sich verschiedene Interessenlagen gegenüber. Die Schaffung guter Arbeitsplätze, die Interessen der Anwohner:innen, die Frage, wie mit landwirtschaftlich wertvollem Boden umgegangen werden soll und wie eine Kommune Einfluss auf Umwelt- und Klimaschutz nehmen kann. Die Erfurter&nbsp;Stadrätinnen und Stadträte müssen eine komplexe Frage beantworten. Die Fachausschüsse des Landtags ermutigen sie, ihre Entscheidung auch im Sinne der Nachhaltigkeit zu treffen. „Ich bin den Petent:innen und aktiven Umweltschützenden dankbar für ihre Initiative. Ihr Engagement zwingt die Erfurter&nbsp;Stadträtinnen und Stadträte sowie die Landtagsabgeordneten wichtige Grundsatzfragen im Kleinsten zu besprechen“, so Katja Maurer weiter.</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category><category>Katja Maurer</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts3/ressort-banner-10a-petitionen.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-56132</guid>
                <pubDate>Tue, 21 Dec 2021 13:11:09 +0100</pubDate>
                <title>LINKE unterstützt Petition zum „Härtefallfonds Straßenausbaubeiträge“</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/linke-unterstuetzt-petition-zum-haertefallfonds-strassenausbaubeitraege/</link>
                <author>Sascha Bilay, Anja Müller</author>
                <description>„Trotz Abschaffung der Straßenausbaubeiträge im Jahr 2019 müssen Betroffene auch noch bis Ende 2022 mit einer Geldforderung ihrer Kommune rechnen. Weil das aus unserer Sicht das Rechtsempfinden stört, sind wir weiterhin von der Notwendigkeit eines Härtefallfonds überzeugt. Wir verstehen die Petition von Betroffenen, diesen Fonds einzurichten, auch als Chance für den Landtag, ernsthaft die Schaffung eines solchen Fonds erneut zu prüfen“, erklären Anja Müller, Sprecherin für Petitionen und Sascha Bilay, kommunalpolitischer Sprecher, der Landtagsfraktion DIE LINKE.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Trotz Abschaffung der Straßenausbaubeiträge im Jahr 2019 müssen Betroffene auch noch bis Ende 2022 mit einer Geldforderung ihrer Kommune rechnen. Weil das aus unserer Sicht das Rechtsempfinden stört, sind wir weiterhin von der Notwendigkeit eines Härtefallfonds überzeugt. Wir verstehen die Petition von Betroffenen, diesen Fonds einzurichten, auch als Chance für den Landtag, ernsthaft die Schaffung eines solchen Fonds erneut zu prüfen“, erklären Anja Müller, Sprecherin für Petitionen und Sascha Bilay, kommunalpolitischer Sprecher, der Landtagsfraktion DIE LINKE.</strong></p>
<p>Mit dem Jahr 2019 wurden die umstrittenen Straßenausbaubeiträge in Thüringen abgeschafft. Allerdings wurde aus verfassungsrechtlichen Gründen eine Übergangszeit von vier Jahren geschaffen, um bisher laufende Maßnahmen, für die die sachliche Beitragspflicht bereits entstanden war, noch abrechnen zu können. Zur Abmilderung daraus entstehender Härten wurde ein Fonds in Aussicht gestellt „Leider müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass der zuständige Innen- und Kommunalminister nicht ernsthaft versuchte, den Härtefallfonds umzusetzen. Das ist vor allem auch deshalb unverständlich, da der Landtag auf Druck der LINKEN und mit Stimmen von SPD, Grünen und CDU sogar die finanziellen Voraussetzungen im Landeshaushalt 2021 geschaffen hatte“, zeigen sich die beiden Landtagsabgeordneten irritiert.</p>
<p>Weil es derzeit keine Bewegung im Landtag gibt, den Härtefallfonds tatsächlich umzusetzen, haben sich nunmehr Betroffene auf den Weg gemacht und eine Petition an den Landtag gerichtet. Wenn sich mindestens 1.500 Bürgerinnen und Bürger aus Thüringen finden, die dieses Anliegen unterstützen, muss der Petitionsausschuss eine öffentliche Anhörung zu dieser Sache durchführen. „Wir unterstützen das Anliegen und rufen dazu auf, mit einer Unterschrift dafür zu sorgen, dass das Thema auf die nächste politische Ebene im Landtag gehoben wird.“, betonen abschließend Anja Müller und Sascha Bilay.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Petition kann online auf der Webseite des Landtages unter <a href="https://petitionen.thueringer-landtag.de/petitions/2300" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://petitionen.thueringer-landtag.de/petitions/2300</a>&nbsp;eingesehen und unterstützt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Kommunales</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category><category>Sascha Bilay</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm_sharepic-haertefallfonds-strassenausbaubeitraege02_2ad00dddcd.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-54149</guid>
                <pubDate>Fri, 23 Jul 2021 10:47:58 +0200</pubDate>
                <title>Leichtes Plus bei Petitionseingängen im Jahr 2020</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/leichtes-plus-bei-petitionseingaengen-im-jahr-2020/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Laut des heute im Landtag vorgestellten Petitionsberichtes erreichten im Jahr 2020 insgesamt 801 Petitionen den Thüringer Landtag. „Nach einem Rückgang der eingegangenen Petitionen in den Jahren 2018 und 2019 bedeutet dies ein Plus bei den Eingängen von rund 5 Prozent im Verhältnis zum Jahr 2019“, so Anja Müller, LINKE-Landtagsabgeordnete und Mitglied im Petitionsausschuss. Etwa jede zehnte Petition habe sich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie mit den Maßnahmen zu deren Bewältigung befasst. Insbesondere seien die Einzelbereiche „Gesundheit“ und „Bildung“ betroffen gewesen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut des heute im Landtag vorgestellten Petitionsberichtes erreichten im Jahr 2020 insgesamt 801 Petitionen den Thüringer Landtag. „Nach einem Rückgang der eingegangenen Petitionen in den Jahren 2018 und 2019 bedeutet dies ein Plus bei den Eingängen von rund 5 Prozent im Verhältnis zum Jahr 2019“, so Anja Müller, LINKE-Landtagsabgeordnete und Mitglied im Petitionsausschuss. Etwa jede zehnte Petition habe sich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie mit den Maßnahmen zu deren Bewältigung befasst. Insbesondere seien die Einzelbereiche „Gesundheit“ und „Bildung“ betroffen gewesen.</strong></p>
<p>Insgesamt 825 Petitionen seien im Vorjahr abgeschlossen worden. Bei einer Vielzahl von Petitionen habe man Verbesserungen im Sinne der betroffenen Menschen erwirken können. So sei man zum Beispiel einer Petition aus Gefell gefolgt, die sich gegen den erheblichen Schwerlastverkehr in der Stadt richtete. „Nach einem Dialog mit den zuständigen Behörden konnte schließlich erreicht werden, dass eine Tonnagebeschränkung auf 7,5 Tonnen auf der durch Gefell verlaufenden Bundesstraße 2 umgesetzt wird“, so Müller.</p>
<p>Des Weiteren sei mit Hilfe einer Petition eine fehlerhafte Formulierung im Thüringer Gleichstellungsgesetz erkannt und beseitigt worden. Der Fehler im Gesetzestext habe zu einer diskriminierenden Behandlung von hör- und sprachbeeinträchtigten Eltern geführt. Mit der Gesetzesänderung sei nun sichergestellt, dass die Kosten für den Einsatz von Gebärdendolmetschern für hörbehinderte Eltern ohne Probleme erstattet würden, so Müller abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Anja Müller</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_anja-petitionsbericht02_12ad36996b.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


        </channel>
    </rss>


