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            <title>Die Linke Linda Stark: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Linda Stark</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 08:23:19 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 01 Oct 2026 08:23:19 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-69443</guid>
                <pubDate>Fri, 21 Jun 2024 11:07:39 +0200</pubDate>
                <title>Versicherung gegen Folgen von Naturgewalten gefordert</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/versicherung-gegen-folgen-von-naturgewalten-gefordert/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>Der verbraucherschutzpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Patrick Beier, äußert sein Bedauern über die fehlende Einigung zwischen Bund und Ländern zur Versicherung gegen Elementarschäden bei der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz: „Es ist enttäuschend, dass Bundeminister Buschmann auf seinem Standpunkt beharrt und damit einen Prozess verzögert, der dringend beschleunigt werden müsste. Immerhin soll es weitere Gespräche geben, aber die Menschen brauchen jetzt Lösungen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der verbraucherschutzpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Patrick Beier, äußert sein Bedauern über die fehlende Einigung zwischen Bund und Ländern zur Versicherung gegen Elementarschäden bei der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz: „Es ist enttäuschend, dass Bundeminister Buschmann auf seinem Standpunkt beharrt und damit einen Prozess verzögert, der dringend beschleunigt werden müsste. Immerhin soll es weitere Gespräche geben, aber die Menschen brauchen jetzt Lösungen.“</strong></p>
<p>Beier betont, dass eine obligatorische Elementarschadensversicherung den Menschen die Angst nehmen würde, nach einem Schadensereignis plötzlich mittellos dazustehen. „An anderer Stelle funktioniert es doch auch, wie das Beispiel der KfZ-Versicherung zeigt. Auch dort verteilen sich die Kosten auf viele Schultern.“</p>
<p>Angesichts der jüngsten schmerzlichen Erfahrungen mit Starkregen- und Hochwasser-Ereignissen, aus denen wir alle etwas gelernt haben sollten, ist der Fachpolitiker schwer irritiert über die Untätigkeit des Bundesministers. „Die Lernkurve von Minister Buschmann scheint auf konstant niedrigem Niveau zu verharren. Anders kann ich mir seine Untätigkeit in dieser Frage nicht erklären.“</p>
<p>„Es ist notwendig, noch einmal deutlich zu machen, dass diese Hilfen existenzielle Not lindern,“ führt der Abgeordnete weiter aus. „Die bisherigen Maßnahmen, auf die der FDP-Minister weiterhin setzt, haben sich als völlig unzureichend erwiesen. Das zeigt sich auch an der Zahl derer, die gegenwärtig gegen Elementarschäden versichert sind – sie liegt bei knapp 50 Prozent.“</p>
<p>Beier schließt mit einem Appell an die Verantwortlichen in der Bundesregierung: „Wir müssen jetzt zügig handeln, um die Menschen zu schützen und ihnen Sicherheit zu geben. Eine verbindliche Versicherung gegen Elementarschäden ist ein notwendiger Schritt in diese Richtung.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Verbraucherschutz</category><category>Patrick Beier</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-69217</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Jun 2024 09:38:37 +0200</pubDate>
                <title>Richtlinie Hochwasser ist wichtiger Schritt – Bodo Ramelows Vorstoß für Pflichtversicherung gegen Elementarschäden ist richtig</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/richtlinie-hochwasser-ist-wichtiger-schritt-bodo-ramelows-vorstoss-fuer-pflichtversicherung-gegen-elementarschaeden-ist-richtig/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>Mit Blick auf die aktuell bekanntgegebene Richtlinie über die Gewährung von sozialen Unterstützungsleistungen nach Hochwasserereignissen – kurz: Billigkeitsrichtlinie Hochwasser Thüringen – erklärt Patrick Beier, verbraucherschutzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Ich begrüße diese Initiative als einen wichtigen Schritt zur Unterstützung der von den Hochwasserereignissen zum Jahreswechsel 2023/2024 betroffenen Menschen. Der Freistaat Thüringen gewährt nach Maßgabe dieser Richtlinie finanzielle Hilfen, um die Schäden der Hochwasserereignisse zu mildern. Diese Hilfen sind dringend nötig, um die existenziellen Belastungen der Betroffenen zu mindern. Damit wird den Betroffenen eine wichtige Unterstützung zuteil.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit Blick auf die aktuell bekanntgegebene Richtlinie über die Gewährung von sozialen Unterstützungsleistungen nach Hochwasserereignissen – kurz: Billigkeitsrichtlinie Hochwasser Thüringen – erklärt Patrick Beier, verbraucherschutzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Ich begrüße diese Initiative als einen wichtigen Schritt zur Unterstützung der von den Hochwasserereignissen zum Jahreswechsel 2023/2024 betroffenen Menschen. Der Freistaat Thüringen gewährt nach Maßgabe dieser Richtlinie finanzielle Hilfen, um die Schäden der Hochwasserereignisse zu mildern. Diese Hilfen sind dringend nötig, um die existenziellen Belastungen der Betroffenen zu mindern. Damit wird den Betroffenen eine wichtige Unterstützung zuteil.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Angesichts des menschengemachten Klimawandels wird die Notwendigkeit einer bundesweiten Pflichtversicherung gegen Elementarschäden immer deutlicher: Der bisherige Ansatz, freiwillige Versicherungen zu fördern, hat sich als unzureichend erwiesen. Nur etwa die Hälfte der privaten Gebäudeeigentümer sind derzeit gegen Elementarschäden versichert.“</p>
<p>Daher unterstützt Die Linke-Fraktion den Ministerpräsidenten Bodo Ramelow in seiner Initiative, gegebenenfalls einen Ländervorstoß für eine Pflichtversicherung im Bundesrat zu unternehmen. „Die jüngsten schweren Hochwasserkatastrophen lassen es nicht zu, einen Versicherungsschutz weiter zu verschleppen“, unterstreicht Beier.</p>
<p>Beier weist auf die langjährige Forderung der Linken nach einer solchen Pflichtversicherung hin und kritisiert die Verzögerungen auf Bundesebene. „Bereits 2022 forderte die Ministerpräsidentenkonferenz die Einführung einer Pflichtversicherung, doch eine konkrete Regelung steht noch aus. Der zögerliche Umgang der Bundesregierung mit dieser Problematik zeigt, dass private Haushalte weiterhin auf unzureichende freiwillige Maßnahmen setzen müssen“, so Beier weiter. Deshalb hat Die Linke im Bundestag im März 2024 erneut eine parlamentarische Initiative zur Einführung einer Pflichtversicherung nach dem Vorbild Frankreichs zur Debatte gestellt, bei der die Kosten für eine Pflichtversicherung nicht auf die Mieterinnen und Mieter umgelegt werden sollen.</p>
<p>Besonders kritisiert Beier die Rolle der EU am Beispiel der Abschaffung der staatlichen Elementarschadenversicherung in Baden-Württemberg, die bis 1994 bestand. „Die neoliberalen Vorgaben der EU haben diese bewährte staatliche Versicherung zerstört, um privaten Versicherungsunternehmen Profit zu sichern. Eine sozial ausgewogene Pflichtversicherung würde niemanden übervorteilen und auch niemanden zurücklassen“, erklärt der Abgeordnete.</p>
<p>Beier betont zudem die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen, wie das Verbot von Baugenehmigungen in Überflutungsgebieten und die Verlegung von besonders gefährdeten Einrichtungen wie Seniorenheimen. „Nur durch umfassende Präventionsmaßnahmen und eine solidarisch finanzierte Pflichtversicherung können wir zukünftige Schäden wirksam begrenzen und die finanzielle Belastung der Betroffenen reduzieren“, so Beier abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Verbraucherschutz</category><category>Patrick Beier</category>
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 10 Apr 2024 14:42:21 +0200</pubDate>
                <title>Fraktionssitzung der Linken mit Verbraucherzentrale</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/fraktionssitzung-der-linken-mit-verbraucherzentrale/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>Während unserer heutigen thematischen Fraktionssitzung stand das dringende Thema der Elementarschadenversicherung für alle Hauseigentümer im Fokus. Von der Verbraucherzentrale Thüringen gaben Dr. Ralph Walther, Vorstand der Verbraucherzentrale Thüringen, und Andreas Behn, Referatsleiter Finanzen und Versicherungen, einen fundierten Einblick über die zunehmende Bedeutung von flächendeckenden Versicherungslösungen angesichts des Klimawandels und der damit einhergehenden Zunahme von Extremwetterereignissen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während unserer heutigen thematischen Fraktionssitzung stand das dringende Thema der Elementarschadenversicherung für alle Hauseigentümer im Fokus. Von der Verbraucherzentrale Thüringen gaben Dr. Ralph Walther, Vorstand der Verbraucherzentrale Thüringen, und Andreas Behn, Referatsleiter Finanzen und Versicherungen, einen fundierten Einblick über die zunehmende Bedeutung von flächendeckenden Versicherungslösungen angesichts des Klimawandels und der damit einhergehenden Zunahme von Extremwetterereignissen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Patrick Beier, der verbraucherschutzpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, hob hervor: „Die deutliche Zunahme von Starkregen und Überflutungen verlangt nach einer entschiedenen Antwort der Politik. Wir stehen einer Situation gegenüber, in der nur etwa 50 Prozent der privaten Gebäude in Deutschland gegen Elementarschäden versichert sind, was angesichts der steigenden Gefahr nicht tragbar ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Es gibt keine grundsätzlichen verfassungsrechtlichen Bedenken gegen eine bundesweite Versicherungspflicht, wie die Zustimmung der Justizministerinnen und -minister der Länder und der Bundesregierung zeigt“, betont Beier und kritisiert gleichzeitig das zögerliche Vorgehen der Bundesregierung angesichts des dringenden Handlungsbedarfs. „Die Befürchtung, eine Versicherungspflicht würde private Haushalte zu stark belasten, ignoriert die Tatsache, dass die finanzielle Belastung im Schadensfall ohne Versicherung weit höher und für viele existenzbedrohend wäre.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beier verweist auf die positiven Erfahrungen aus anderen europäischen Staaten und historische Beispiele in Deutschland, die die Machbarkeit einer solchen Versicherung ohne unzumutbare Belastungen belegen. „Wir fordern eine bundesweite Geltung und einheitliche Regelung der Elementarschaden-Pflichtversicherung durch ein Bundesgesetz. Angesichts der schnellen Abfolge von Großschadensereignissen ist kein weiteres Zuwarten vertretbar; eine langfristige Risikoprävention ist unerlässlich“, so Beier.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus unterstützt die Fraktion die Bundesratsinitiative, die unter anderem von Thüringen mitgetragen wird, und betont die Notwendigkeit, den finanziellen Aufwand für die Versicherten in Grenzen zu halten und den Schutz vor existenzbedrohenden Schäden zu gewährleisten. „Die Bundesregierung wird aufgefordert, kurzfristig einen Gesetzentwurf zur Einführung der Versicherungspflicht vorzulegen. Es muss sichergestellt werden, dass die Kosten der Versicherung nicht auf Mieterinnen und Mieter umgelegt werden“, so der Abgeordnete abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Verbraucherschutz</category><category>Wohnungspolitik</category><category>Patrick Beier</category>
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 14 Mar 2024 11:29:03 +0100</pubDate>
                <title>Weltverbrauchertag am 15. März: Aktionstag für den Verbraucherschutz</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/weltverbrauchertag-am-15-maerz-aktionstag-fuer-den-verbraucherschutz/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>Anlässlich des morgigen Weltverbrauchertags betont Patrick Beier, Sprecher für Verbraucherschutzpolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die Notwendigkeit eines starken Verbraucherschutzes, der sich umfassend für die Belange und Interessen von Bürgerinnen und Bürgern einsetzt. „Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den Verbraucherinsolvenzberatungsstellen und der Verstetigung von Projekten der Verbraucherzentrale, insbesondere im ländlichen Raum“, unterstreicht Beier.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des morgigen Weltverbrauchertags betont Patrick Beier, Sprecher für Verbraucherschutzpolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die Notwendigkeit eines starken Verbraucherschutzes, der sich umfassend für die Belange und Interessen von Bürgerinnen und Bürgern einsetzt. „Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den Verbraucherinsolvenzberatungsstellen und der Verstetigung von Projekten der Verbraucherzentrale, insbesondere im ländlichen Raum“, unterstreicht Beier.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Verbraucherinsolvenzberatungsstellen spielen eine entscheidende Rolle, indem sie Personen in finanziellen Schwierigkeiten Unterstützung bieten“, so der Abgeordnete. Beier unterstreicht die Dringlichkeit, diese Einrichtungen auch künftig durch eine verlässliche finanzielle Unterstützung zu stärken, um ihre wichtige Arbeit fortsetzen zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Es ist unerlässlich, dass Projekte der Verbraucherzentrale, die sich mit essenziellen Themen wie Energieeffizienz, umweltfreundlichem Bauen und nachhaltigem Verbrauch beschäftigen, eine solide finanzielle Basis haben“, erklärt der Fachpolitiker.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Bezug auf die Themen Energie und Bauen macht Beier deutlich: „Angesichts der Klimakrise müssen wir den Verbraucherschutz im Energie- und Baubereich verstärken.“ Der Politiker betont, wie wichtig es ist, Verbraucherinnen und Verbraucher vor ungerechten Praktiken zu schützen und sie über ihre Rechte und Optionen aufzuklären und zu beraten. In diesem Zusammenhang führt der Abgeordnete des Weiteren aus: „Die Realität des Klimawandels zwingt uns zudem, über traditionelle Verbraucherschutzmaßnahmen hinaus zu denken und präventive Strategien zu entwickeln, die die Bürgerinnen und Bürger vor den finanziellen Folgen von Naturkatastrophen schützen“, so der Abgeordnete. Beier unterstützt die Forderung der Verbraucherzentrale Thüringen nach einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden für alle Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer. „Eine solche Versicherung ist ein entscheidender Schritt hin zu einem umfassenderen Schutz vor unvorhersehbaren und oft verheerenden Ereignissen. Sie gewährleistet, dass niemand im Fall einer Katastrophe finanziell allein gelassen wird“, erklärt der Fachpolitiker weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Am Weltverbrauchertag sollten wir uns alle daran erinnern, dass ein starker und breit aufgestellter Verbraucherschutz für eine gerechte und nachhaltige Zukunft unerlässlich ist“, bekräftigt Beier abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Verbraucherschutz</category><category>Patrick Beier</category>
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 04 Nov 2022 15:35:58 +0100</pubDate>
                <title>Erteilung Einvernehmen des Bundes zur Thüringer Landesaufnahmeanordnung Afghanistan</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/erteilung-einvernehmen-des-bundes-zur-thueringer-landesaufnahmeanordnung-afghanistan/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>Am heutigen Freitag hat das Bundesinnenministerium laut MDR-Bericht das Einvernehmen für die Thüringer Landesaufnahmeanordnung Afghanistan erteilt. Von der Landesaufnahmeanordnung können afghanischen Staatsangehörige profitieren, die infolge des Krieges in ihrem Heimatland die Flucht ergreifen mussten oder infolge der Machtübernahme durch die Taliban nach wie vor in Leib, Leben oder Freiheit ernsthaft bedroht sind. Die Einreise erfolgt dann zu ihren in Thüringen lebenden Verwandten, die ihrerseits einen entsprechenden Aufenthaltstitel besitzen müssen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am heutigen Freitag hat das Bundesinnenministerium laut MDR-Bericht das Einvernehmen für die Thüringer Landesaufnahmeanordnung Afghanistan erteilt. Von der Landesaufnahmeanordnung können afghanischen Staatsangehörige profitieren, die infolge des Krieges in ihrem Heimatland die Flucht ergreifen mussten oder infolge der Machtübernahme durch die Taliban nach wie vor in Leib, Leben oder Freiheit ernsthaft bedroht sind. Die Einreise erfolgt dann zu ihren in Thüringen lebenden Verwandten, die ihrerseits einen entsprechenden Aufenthaltstitel besitzen müssen.</strong></p>
<p>„Es freut mich, dass der gordische Knoten mit der Erteilung des Einvernehmens durch das Bundesministerium heute zerschlagen worden ist", so Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.</p>
<p>„Nachdem Bundesinnenministerin Faeser ein - wenn auch zu klein geratenes - bundesdeutsches Aufnahmeprogramm Afghanistan auf den Weg gebracht hatte, haben alle Bundesländer, die bisher aus humanitären oder völkerrechtlichen Gründen Geflüchtete aufnehmen wollten, auf den Tag gewartet, an dem ihnen das auch gestattet wird. Für Thüringen ist dieser Tag heute gekommen und das Land kann nun endlich aufnehmen und so aktiv Hilfe leisten. Angesichts der katastrophalen Zustände in Afghanistan ist es auch höchste Zeit. Man hätte hier wirklich schneller sein können und schon bei Ankündigung eines Bundesaufnahmeprogramms anerkennen können, dass die Bundeseinheitlichkeit durch eigene Landesaufnahmeprogramme, wie sie in Thüringen, Berlin und Bremen geplant sind, nicht verletzt wird. Und natürlich hätte ich mir die Landesaufnahmeanordnung auch umfangreicher gewünscht, sodass auch Menschen profitieren können, denen die Flucht nach Europa bereits geglückt ist, die aber derzeit beispielsweise in griechischen Lagern festsitzen. Auch dass die Aufnahme jeweils an eine Verpflichtungserklärung gekoppelt ist, ist nach meinem Dafürhalten unglücklich, da der Personenkreis auch hier weiter eingeschränkt wird. Dennoch bin ich froh, dass diejenigen, die in das Raster passen, jetzt auch Hilfe erfahren können. Minister Adams sagte zu, noch heute die Thüringer Ausländerbehörden entsprechend zu informieren. Dafür einen herzlichen Dank", so Beier abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Asyl-Migration</category><category>Presse</category><category>Patrick Beier</category>
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 27 Oct 2022 14:22:04 +0200</pubDate>
                <title>Geflohene drittstaatsangehörige Studierende besser schützen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/geflohene-drittstaatsangehoerige-studierende-besser-schuetzen/</link>
                <author>Patrick Beier, Christian Schaft</author>
                <description>Angesichts der bestehenden Schutzlücken für Menschen, die aus der Ukraine geflohen sind, aber keinen ukrainischen Pass besitzen, fordern Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, und Christian Schaft, Sprecher für Hochschulpolitik, eine schnelle Lösung der Situation. „Es ist egal, ob Menschen mit oder ohne ukrainischem Pass vor dem Krieg fliehen. Es braucht für die Betroffenen eine sichere Aufenthaltsperspektive, wie es bspw. auch die Menschenrechtsorganisation PRO ASYL fordert.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angesichts der bestehenden Schutzlücken für Menschen, die aus der Ukraine geflohen sind, aber keinen ukrainischen Pass besitzen, fordern Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, und Christian Schaft, Sprecher für Hochschulpolitik, eine schnelle Lösung der Situation. „Es ist egal, ob Menschen mit oder ohne ukrainischem Pass vor dem Krieg fliehen. Es braucht für die Betroffenen eine sichere Aufenthaltsperspektive, wie es bspw. auch die Menschenrechtsorganisation PRO ASYL fordert.“</strong></p>
<p>Eine Gruppe, die durch die Änderungen in der Ukraine-Aufenthalts-Übergangsverordnung vor besonderen Herausforderungen steht, seien beispielsweise Studierende ohne ukrainischen Pass. „Eine Aufenthaltserlaubnis zu Ausbildungs- oder Studienzwecken setzt u. a. voraus, dass der Lebensunterhalt gesichert ist, was wiederum den Nachweis von mehreren Tausend Euro auf einem Sperrkonto erfordert. Zudem können nicht immer die notwendigen Deutschkenntnisse nachgewiesen werden, um zu einem Studium zugelassen zu werden. Können die Betroffenen diese Voraussetzungen nicht erfüllen, drohen sie ausreisepflichtig zu werden und in eine prekäre Situation zu geraten. Das muss in jedem Fall verhindert werden“, erklärt Beier.</p>
<p>Schaft und Beier begrüßen, dass derzeit Gespräche zwischen dem Bund und den Ländern laufen, wobei sich Thüringen für eine Verbesserung der Situation der Betroffenen einsetzen will, wie aus der Antwort auf eine mündliche Anfrage des Abgeordneten Schaft hervorgeht. „Damit wir bis zu einer abschließenden, bundeseinheitlichen Lösung den Menschen in Thüringen Sicherheit gewähren können, braucht es aber dringend Maßnahmen nach dem Vorbild Berlins. Dort können Studierende, die aufgrund der genannten Hürden keinen sicheren Aufenthalt zu Studienzwecken bekommen, eine 6-monatige Fiktionsbescheinigung nach §24 Aufenthaltsgesetz erhalten. Innerhalb dieses Zeitraums können Betroffene dann die Voraussetzungen für die Aufnahme eines Studiums erfüllen“, so Schaft. Auch müssten gemeinsam mit den Hochschulen „weitere Möglichkeiten zur Erleichterungen beim Hochschulzugang erörtert werden, um einen sichere Bleibeperspektive verbunden mit der Möglichkeit eines Studienaufenthaltes zu schaffen“, so die Abgeordneten Schaft und Beier.</p>]]></content:encoded>
                <category>Asyl-Migration</category><category>Presse</category><category>Christian Schaft</category><category>Patrick Beier</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-60905</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Oct 2022 11:46:53 +0200</pubDate>
                <title>Landrätin Schweinsburg muss für menschenwürdige Unterbringung Geflüchteter sorgen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/landraetin-schweinsburg-muss-fuer-menschenwuerdige-unterbringung-gefluechteter-sorgen/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>Nach Medienberichten sind im Landkreis Greiz derzeit 25 Personen mit Fluchtgeschichte in Zelten vor der hiesigen Gemeinschaftsunterkunft untergebracht. „Das ist nicht nur angesichts der fallenden Temperaturen ein Skandal“, so Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Der Abgeordnete weist darauf hin, dass das Land den Kommunen 49,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hat, um unter anderem leerstehende Wohnungen zu sanieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach Medienberichten sind im Landkreis Greiz derzeit 25 Personen mit Fluchtgeschichte in Zelten vor der hiesigen Gemeinschaftsunterkunft untergebracht. „Das ist nicht nur angesichts der fallenden Temperaturen ein Skandal“, so Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Der Abgeordnete weist darauf hin, dass das Land den Kommunen 49,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hat, um unter anderem leerstehende Wohnungen zu sanieren.</strong></p>
<p>Unweit der Zelte, so werde dem Abgeordneten berichtet, stünden ganze Wohnblöcke frei. „Als Landrätin hat Frau Schweinsburg die Pflicht, dafür zu sorgen, dass geflüchtete Menschen in den Unterkünften des Kreises in einem schützenden und fördernden Umfeld leben können. Schließlich haben alle Menschen Anspruch auf Schutz von Leben und Menschenwürde, Gesundheit sowie freie Entfaltung der Persönlichkeit. Eine Unterbringung im Zelt vermag all dies definitiv nicht zu leisten“, so Beier abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Asyl-Migration</category><category>Presse</category><category>Patrick Beier</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-60681</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Oct 2022 10:05:22 +0200</pubDate>
                <title>Leistungen des Landes an die Kommunen für Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/leistungen-des-landes-an-die-kommunen-fuer-unterbringung-und-versorgung-von-fluechtlingen/</link>
                <author>Sascha Bilay, Patrick Beier</author>
                <description>Mit einer Kleinen Anfrage haben die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE, Sascha Bilay und Patrick Beier, die finanzielle Unterstützung des Landes bei der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen thematisiert. Mit Blick auf die Antworten der Landesregierung erklärt Bilay, Sprecher für Kommunal- und Innenpolitik: „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Damit die Kommunen ihrer Aufgabe der Aufnahme Geflüchteter nachkommen können, hat ihnen Thüringen in den Jahren von 2014 bis 2021 außerhalb des kommunalen Finanzausgleichs allein für die Unterbringung und soziale Betreuung insgesamt ca. 300 Mio. Euro erstattet. Und diese Summe wird, auch das zeigen die Zahlen, für eine über die Jahre relativ konstante Zahl an Unterzubringenden aufgewendet.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit einer Kleinen Anfrage haben die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE, Sascha Bilay und Patrick Beier, die finanzielle Unterstützung des Landes bei der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen thematisiert. Mit Blick auf die Antworten der Landesregierung erklärt Bilay, Sprecher für Kommunal- und Innenpolitik: „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Damit die Kommunen ihrer Aufgabe der Aufnahme Geflüchteter nachkommen können, hat ihnen Thüringen in den Jahren von 2014 bis 2021 außerhalb des kommunalen Finanzausgleichs allein für die Unterbringung und soziale Betreuung insgesamt ca. 300 Mio. Euro erstattet. Und diese Summe wird, auch das zeigen die Zahlen, für eine über die Jahre relativ konstante Zahl an Unterzubringenden aufgewendet.“</strong></p>
<p>Zudem seien die an die Kommunen ausgezahlten Pauschalen seit 2014 regelmäßig erhöht worden, wobei auch für dieses Jahr noch eine Anpassung aussteht. „Das sind die pauschalen Kostenerstattungen“, ergänzt Beier, migrationspolitischer Sprecher. Hinzu komme noch die Kostenerstattung für Bewachung von Gemeinschaftsunterkünften, welche ebenfalls durch das Land übernommen wird. „Aufgrund des völkerrechtwidrigen Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine und den damit verbundenen Fluchtbewegungen können die Kommunen darüber hinaus seit dem 24. Februar dieses Jahres die ihnen zusätzlich entstehenden und die pauschalen Erstattungen übersteigenden Mehrkosten spitz abrechnen.“</p>
<p>„Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Thüringen dieses Jahr 49,5 Mio. Euro vom Bund ohne Abzüge an die Kommunen als Erstattung der Unterbringungskosten weitergereicht hat und auch für das Jahr 2023 weitere Mittel in Aussicht gestellt sind, hat die Thüringer Landesregierung die Dinge im Blick und versetzt die Kommunen in die Lage, ihren Aufgaben nachzukommen“, so die Abgeordneten.</p>
<p><em>Kleine Anfrage und Antworten sind unter folgendem Link abrufbar:&nbsp;<a href="https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/process?dokumentid=88890" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/process?dokumentid=88890</a></em></p>]]></content:encoded>
                <category>Asyl-Migration</category><category>Kommunales</category><category>Presse</category><category>Patrick Beier</category><category>Sascha Bilay</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-60519</guid>
                <pubDate>Thu, 22 Sep 2022 14:39:05 +0200</pubDate>
                <title>Europäischer Gerichtshof stellt europarechtswidriges Handeln des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge während Corona-Pandemie fest</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/europaeischer-gerichtshof-stellt-europarechtswidriges-handeln-des-bundesamtes-fuer-migration-und-flu/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>Zum dritten Mal in kurzer Zeit rügt der Europäische Gerichtshof (EuGH) Deutschland wegen europarechtswidriger Handlungen in Flüchtlingsfragen. Vor dem Hintergrund rechtswidriger Aussetzungen der Überstellungsfristen nach der Dublin-Verordnung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) während der Corona- Pandemie, wodurch Asylsuchenden die Abschiebung in ein anderes EU-Land drohte, obwohl die Zuständigkeit für ihr Asylverfahren auf Deutschland übergegangen war, erklärt der migrationspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Patrick Beier:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum dritten Mal in kurzer Zeit rügt der Europäische Gerichtshof (EuGH) Deutschland wegen europarechtswidriger Handlungen in Flüchtlingsfragen. Vor dem Hintergrund rechtswidriger Aussetzungen der Überstellungsfristen nach der Dublin-Verordnung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) während der Corona- Pandemie, wodurch Asylsuchenden die Abschiebung in ein anderes EU-Land drohte, obwohl die Zuständigkeit für ihr Asylverfahren auf Deutschland übergegangen war, erklärt der migrationspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Patrick Beier:</strong></p>
<p>„Ich begrüße ausdrücklich, dass der Europäische Gerichtshof mit seinem heutigen Urteil festgestellt hat, dass Geflüchtete nicht die Leidtragenden sein dürfen, wenn das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge pandemiebedingt keine Rückführungen in andere EU- Mitgliedstaaten durchführen kann. Der Flüchtlingsschutz wurde damit gestärkt und die Betroffenen erhalten Rechtssicherheit. Nur weil Deutschland aufgrund der Covid-19-Pandemie oder anderen Umständen Schwierigkeiten hat, schutzsuchende Menschen in ein anderes EU-Land abzuschieben, kann es nicht nach Belieben Fristen zur Überstellung von Geflüchteten in ein anderes EU-Land aussetzen. Ich freue mich, dass die Richter:innen des EuGH dies heute deutlich gemacht haben. Die Betroffenen müssen jetzt schnell ein inhaltliches Asylverfahren bekommen, welches ihnen ohnehin zugestanden hat“, so Beier.</p>
<p>Nachdem der EuGH bereits im August in zwei Urteilen zum Familiennachzug deutschen Behörden europarechtswidriges Verhalten bescheinigte, sei „dies eine erneute Schlappe der Bundesregierung vor dem höchsten Gericht der EU. Ich frage mich daher ernsthaft, warum deutsche Behörden immer wieder versuchen, geltendes Recht zum Nachteil von Geflüchteten auszulegen und anzuwenden“. Der LINKE-Abgeordnete erwartet nun von der Bundesregierung, entsprechende Konsequenzen für die Behördenkultur zu ziehen. „Der Schutz von Menschen hat im Zentrum zu stehen, nicht deren Abwehr“, mahnt der Abgeordnete.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Asyl-Migration</category><category>Presse</category><category>Patrick Beier</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-60077</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Aug 2022 15:44:05 +0200</pubDate>
                <title>Wer helfen will, soll helfen dürfen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/wer-helfen-will-soll-helfen-duerfen/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>„Ich schließe mich der heute durch die Tagespresse aufgegriffenen Forderung unserer Thüringer Migrationsbeauftragten Mirjam Kruppa, nach der Umsetzung eines Aufnahmeprogramms für Afghan:innen aus- und nachdrücklich an“, sagt Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

„Es ist noch nicht allzu lange her, da haben die Parteien der Ampel-Koalition mit den Stimmen der LINKEN gegen die Stimmen von Union und AfD Haushaltsmittel in Höhe von 25 Millionen Euro für ein Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan freigegeben. Viele mehr ist seither leider nicht geschehen und die Bundesregierung kommt ihrer Verantwortung nicht nach. Noch immer harren Menschen, die als Ortskräfte eine Schutzzusage durch Deutschland hatten, in Afghanistan unter den seit über einem Jahr herrschenden Taliban aus und warten darauf, in Sicherheit gebracht zu werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>„Ich schließe mich der heute durch die Tagespresse aufgegriffenen Forderung unserer Thüringer Migrationsbeauftragten Mirjam Kruppa, nach der Umsetzung eines Aufnahmeprogramms für Afghan:innen aus- und nachdrücklich an“, sagt Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.</strong></em></p>
<p><em><strong>„Es ist noch nicht allzu lange her, da haben die Parteien der Ampel-Koalition mit den Stimmen der LINKEN gegen die Stimmen von Union und AfD Haushaltsmittel in Höhe von 25 Millionen Euro für ein Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan freigegeben. Viele mehr ist seither leider nicht geschehen und die Bundesregierung kommt ihrer Verantwortung nicht nach. Noch immer harren Menschen, die als Ortskräfte eine Schutzzusage durch Deutschland hatten, in Afghanistan unter den seit über einem Jahr herrschenden Taliban aus und warten darauf, in Sicherheit gebracht zu werden. Noch immer läuft der Familiennachzug von Angehörigen bereits hier lebender Afghan:innen zu schleppend. Diese vertane Zeit kostet Leben“, mahnt der Abgeordnete.</strong></em></p>
<p>„Ich erwarte nach wie vor von Bundesinnenministerin Faeser, dass das lange angekündigte bundesdeutsche Aufnahmeprogramm endlich kommt“, so Beier weiter. „Ferner müssen alle Bundesländer, die bisher aus humanitären oder völkerrechtlichen Gründen Geflüchtete aufnehmen wollten, dies aber nicht konnten, da es ihnen bundesseitig wieder und wieder untersagt wurde, endlich aufnehmen und Hilfe leisten dürfen. Es braucht angesichts der katastrophalen Zustände in Afghanistan mehr Hilfe. Und die Bereitschaft dafür ist in den Ländern da. Spätestens mit einem Bundesaufnahmeprogramm sollte man auch im BMI anerkennen, dass die Bundeseinheitlichkeit durch eigene Landesaufnahmeprogramme, wie sie in Thüringen, Berlin und Bremen geplant sind, nicht verletzt wird. Ich wünsche mir inständig, dass alle, die helfen wollen, auch helfen dürfen“, so Beier abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Asyl-Migration</category><category>Presse</category><category>Patrick Beier</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-59729</guid>
                <pubDate>Tue, 02 Aug 2022 15:09:24 +0200</pubDate>
                <title>König-Preuss und Beier: Bleiberecht für Jesidinnen und Jesiden in Deutschland notwendig</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/koenig-preuss-und-beier-bleiberecht-fuer-jesidinnen-und-jesiden-in-deutschland-notwendig/</link>
                <author>Katharina König-Preuss, Patrick Beier</author>
                <description>Am 3. August 2014 überfiel die Terrormiliz „Islamischer Staat“ das Siedlungsgebiet der Jesidinnen und Jesiden - das Sindschar-Gebirge im Nordirak. Zehntausende Menschen versuchten zu fliehen, der IS ermordete tausende Männer, verschleppte und versklavte jesidische Frauen und Kinder und vergewaltigte die Frauen systematisch. Ca. 3000 Menschen werden bis heute vermisst.

Bei einer Gedenkveranstaltung auf dem Erfurter Willy-Brandt-Platz soll daran am 3. August 2022 ab 14 Uhr erinnert werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 3. August 2014 überfiel die Terrormiliz „Islamischer Staat“ das Siedlungsgebiet der Jesidinnen und Jesiden - das Sindschar-Gebirge im Nordirak. Zehntausende Menschen versuchten zu fliehen, der IS ermordete tausende Männer, verschleppte und versklavte jesidische Frauen und Kinder und vergewaltigte die Frauen systematisch. Ca. 3000 Menschen werden bis heute vermisst.</strong></p>
<p><strong>Bei einer Gedenkveranstaltung auf dem Erfurter Willy-Brandt-Platz soll daran </strong><strong>am </strong><strong>3. August 2022 ab 14 Uhr</strong><strong> erinnert werden.</strong></p>
<p>Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, erklärt anlässlich des Gedenktags an den Genozid an den Jesidinnen und Jesiden am 3. August: „Wir alle stehen in der Verantwortung, uns den Völkermord an den Jesidinnen und Jesiden bewusst zu machen und endlich Konsequenzen zu ziehen.”</p>
<p>Der Bundestag hat den Genozid an den Jesiden erst vor wenigen Wochen, im Juli 2022, als solchen anerkannt. “Es muss jedoch jetzt auch ein entsprechendes Handeln folgen. Den hier lebenden Jesidinnen und Jesiden muss Schutz und dauerhaftes Bleiberecht gewährt werden. Dieser Genozid ist auch ein Femizid, der bisher immer noch auf viel zu wenig öffentliche Beachtung und Empörung stößt.“</p>
<p>„In Deutschland ist die Zugehörigkeit zur jesidischen Religionsgemeinschaft trotz weiter anhaltender Verfolgung kein ausreichender Grund für Asyl. Entsprechende Anträge – auch von in Thüringen lebenden Jesidinnen und Jesiden – werden teilweise abgelehnt und Abschiebungen durchgeführt“, so Patrick Beier, Sprecher für Migrationspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.</p>
<p>Beide Abgeordnete erklären: „Es ist unerträglich zu sehen, dass Jesidinnen und Jesiden in die Regionen abgeschoben werden sollen, in denen sie verfolgt, vergewaltigt und misshandelt wurden, in denen Angehörige ermordet wurden und wo sie immer noch systematischer Diskriminierung ausgesetzt sind. Es ist für uns unverständlich, dass Menschen dorthin zurückgezwungen werden. Der Anerkennung des Genozids an den Jesidinnen und Jesiden muss ein Bleiberecht in Deutschland für diese religiöse Minderheit folgen. Wir appellieren an die zuständigen Stellen in Bund und Ländern, sich entsprechend einzusetzen und ggf. notwendige rechtliche Grundlagen bspw. in Form eines Bundesaufnahmeprogramms zu schaffen. Flankiert werden kann dies auch durch ein spezifisches Hilfsprogramm in Thüringen. Dass dies möglich ist, hat Baden-Württemberg bereits gezeigt.“</p>
<p>König-Preuss weist darauf hin, dass auch deutsche Islamist:innen in die Gebiete des IS reisten, um Teil des ausgerufenen Kalifats zu werden und dessen menschenverachtende Ideologie zu unterstützen: „Die erste Verurteilung in Deutschland wegen Beteiligung am Völkermord an den Jesidinnen und Jesiden Ende 2021 ist zu begrüßen, die Strafverfolgungsbehörden müssen IS-Unterstützer:innen, unter denen sich auch Deutsche befinden, zur Rechenschaft ziehen. Alle, die Teil der Terrormiliz ‘Islamischer Staat’ waren und diese unterstützten oder weiter unterstützen, sind mitverantwortlich für unsagbares Leid.“</p>
<p>Eine offene Gesellschaft muss sich laut und deutlich gegen islamistische Tendenzen, Strukturen und Organisationen stellen und solidarisch mit denjenigen sein, die von diesen bedroht sind und werden, so die Abgeordnete.</p>
<p>Katharina König-Preuss wird für die Fraktion DIE LINKE am Mittwoch, 3. August, 14 Uhr, an der Gedenkveranstaltung für die ermordeten und verschwundenen Jesidinnen und Jesiden auf dem Willy-Brandt-Platz in Erfurt teilnehmen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Antifaschismus</category><category>Asyl-Migration</category><category>Presse</category><category>Katharina König-Preuss</category><category>Patrick Beier</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-59546</guid>
                <pubDate>Thu, 14 Jul 2022 12:39:49 +0200</pubDate>
                <title>Pflichtversicherung gegen Elementarschäden dringend geboten</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/pflichtversicherung-gegen-elementarschaeden-dringend-geboten/</link>
                <author>Patrick Beier, Iris Martin-Gehl</author>
                <description>Patrick Beier, verbraucherpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, und Dr. Iris Martin-Gehl, justizpolitische Sprecherin, erklären zur aktuellen Diskussion um die Einführung einer bundesweiten Pflichtversicherung gegen Elementarschäden an Gebäuden:

„Die bundesweite und flächendeckende Einführung einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden an Gebäuden - vor allem auch im Zusammenhang mit Hochwasserereignissen - ist dringend geboten. Das zeigen nicht zuletzt die katastrophalen Ereignisse im Ahrtal und in Teilen von NRW vor einem Jahr.“ Anfang Juni dieses Jahres hat auch die Justizminister-Konferenz von Bund und Ländern sich intensiv mit dem Thema befasst und entsprechende gesetzgeberische Initiativen auf Bundesebene angemahnt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Patrick Beier, verbraucherpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, und Dr. Iris Martin-Gehl, justizpolitische Sprecherin, erklären zur aktuellen Diskussion um die Einführung einer bundesweiten Pflichtversicherung gegen Elementarschäden an Gebäuden:</strong></p>
<p>„Die bundesweite und flächendeckende Einführung einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden an Gebäuden - vor allem auch im Zusammenhang mit Hochwasserereignissen - ist dringend geboten. Das zeigen nicht zuletzt die katastrophalen Ereignisse im Ahrtal und in Teilen von NRW vor einem Jahr. Anfang Juni dieses Jahres hat auch die Justizminister-Konferenz von Bund und Ländern sich intensiv mit dem Thema befasst und entsprechende gesetzgeberische Initiativen auf Bundesebene angemahnt. Nach den Klimaprognosen und mit Blick auf die aktualisierten Hochwassergefährdungskarten stellt sich das Thema Elementarschadensgefahren für immer mehr Gebäudeeigentümer und -nutzer.</p>
<p>Die Klima- und Wettergefahren nehmen nach Prognosen von Fachleuten weiter zu und damit auch die Gefahr, von einem Elementarschadensfall betroffen zu werden - auch in Thüringen. Die Pflichtversicherung würde durch Schaffung einer Versicherungs-Solidargemeinschaft bewirken, dass in der Vorsorge und vor allem bei der Bewältigung von konkreten existenziellen Schadensfällen die Betroffenen nicht mehr alleingelassen sind, sondern finanziell besser aufgefangen werden. Eine Pflichtversicherung führt auch zu betroffenenfreundlicheren Versicherungsbedingungen auf der Leistungs- wie auch auf der Beitragsseite. Denn die Versicherungsanbieter sind dann verpflichtet, zu bestimmten Grundbedingungen allen Betroffenen diese Versicherungsverträge anzubieten und abzuschließen. Auch DIE LINKE-Fraktion in Thüringen wird sich daher weiterhin für die Schaffung entsprechender bundesgesetzlicher Regelungen für eine sozial verträgliche Pflichtversicherung einsetzen.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Verbraucherschutz</category><category>Dr. Iris Martin-Gehl</category><category>Patrick Beier</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-59086</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Jun 2022 15:18:54 +0200</pubDate>
                <title>Weltflüchtlingstag erinnert an unsere Verantwortung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/weltfluechtlingstag-erinnert-an-unsere-verantwortung/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>Zum heutigen Weltflüchtlingstag, der jährlich am 20. Juni von den Vereinten Nationen begangen wird, erklärt Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag: „Der Weltflüchtlingstag erinnert uns einmal mehr an die Verantwortung, die wir gegenüber den weltweit mehr als 100 Millionen geflüchteten Menschen haben. Dazu gehört unter anderem, dass wir in Deutschland und speziell in Thüringen im Sinne einer menschenrechtsorientierten Geflüchtetenpolitik alles dafür tun, dass durch Flucht getrennte Familien wieder zusammen finden, dass Menschen nicht in Krisengebiete oder anderswohin abgeschoben werden und dass allen die hier sind, eine vernünftige Bleibeperspektive und Zukunft eröffnet wird.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum heutigen Weltflüchtlingstag, der jährlich am 20. Juni von den Vereinten Nationen begangen wird, erklärt Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag: „Der Weltflüchtlingstag erinnert uns einmal mehr an die Verantwortung, die wir gegenüber den weltweit mehr als 100 Millionen geflüchteten Menschen haben. Dazu gehört unter anderem, dass wir in Deutschland und speziell in Thüringen im Sinne einer menschenrechtsorientierten Geflüchtetenpolitik alles dafür tun, dass durch Flucht getrennte Familien wieder zusammen finden, dass Menschen nicht in Krisengebiete oder anderswohin abgeschoben werden und dass allen die hier sind, eine vernünftige Bleibeperspektive und Zukunft eröffnet wird.“</strong></p>
<p>Der linke Flüchtlingspolitiker verweist in diesem Zusammenhang auf die aktuelle Situation in der Ukraine, welche zu massiven Fluchtbewegung innerhalb Europas geführt hat und gezeigt hat, was prinzipiell bei der Aufnahme Geflüchteter möglich ist. „Wenn wir es schaffen, alle Geflüchteten so zu behandeln, wie wir es gerade am Beispiel ukrainischer Geflüchteter sehen, wäre viel gewonnen. Niemand kann beispielsweise einer Geflüchteten aus Afghanistan erklären, wie die derzeitige Ungleichbehandlung zu rechtfertigen wäre. Weil sie sich einfach nicht rechtfertigen lässt“, so Beier abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Asyl-Migration</category><category>Presse</category><category>Patrick Beier</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-58887</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Jun 2022 14:51:58 +0200</pubDate>
                <title>Chancen-Aufenthaltsrecht ist lediglich kleiner Schritt in die richtige Richtung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/chancen-aufenthaltsrecht-ist-lediglich-kleiner-schritt-in-die-richtige-richtung/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>Angesichts eines Gesetzesvorhabens der Bundesregierung, wonach abgelehnte, aber gut integrierte Asylbewerber künftig in Deutschland bleiben können, gleichzeitig aber Straftäter konsequenter abgeschoben werden sollen, erklärt der migrationspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Patrick Beier:

„Dass die Bundesregierung ihr Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag für eine Verbesserung des Bleiberechts für geduldete Menschen nun endlich umsetzen möchte, begrüße ich ausdrücklich. Zu befürchten ist jedoch, dass lediglich ein verhältnismäßig kleiner Teil der Geduldeten davon profitieren kann.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angesichts eines Gesetzesvorhabens der Bundesregierung, wonach abgelehnte, aber gut integrierte Asylbewerber künftig in Deutschland bleiben können, gleichzeitig aber Straftäter konsequenter abgeschoben werden sollen, erklärt der migrationspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Patrick Beier:</strong></p>
<p>„Dass die Bundesregierung ihr Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag für eine Verbesserung des Bleiberechts für geduldete Menschen nun endlich umsetzen möchte, begrüße ich ausdrücklich. Zu befürchten ist jedoch, dass lediglich ein verhältnismäßig kleiner Teil der Geduldeten davon profitieren kann.“</p>
<p>Der Abgeordnete weiter: „Zum einen ist das so genannte Chancen-Aufenthaltsrecht wieder nur eine Stichtagsregelung. Das heißt, es soll nur für Menschen gelten, die am 1.1.2022 fünf Jahre in Deutschland waren. Was bedeutet, dass eine Person, die beispielsweise 2018 eingereist ist und 2023 fünf Jahre geduldet ist, außen vor bleibt.“</p>
<p>Ein zweites Problem bestehe darin, dass die Menschen innerhalb eines Jahres die Voraussetzungen für eine Aufenthaltsgewährung nach einer anderen Norm (wie § 25a oder § 25b AufenthG) erfüllen müssen. Das setze die Betroffenen unnötig unter Druck und vielen werde der Aufenthalt, auf den sie einen moralischen Anspruch haben, dadurch verwehrt bleiben.</p>
<p>„Ein weiteres Problem ist, dass der Weg über das Chancen-Aufenthaltsrecht all jenen versperrt bleiben wird, denen ein Bleiberecht bislang schon aus rechtlichen Gründen verwehrt ist, die aber dennoch geduldet sind, weil sie hier Familie haben oder aufgrund der Zustände in ihrem Herkunftsland (z. B. Afghanistan, Somalia oder Äthiopien) perspektivisch nicht abgeschoben werden. All diesen Menschen macht man gerade falsche Hoffnung“, kritisiert Beier.</p>
<p>„Resümierend muss man also sagen, dass die Bundesregierung hier maximal einen kleinen Schritt in die richtige Richtung geht und dabei noch immer viele übersieht. Der Wechsel hin zum Paradigma, dass längerer Aufenthalt einen stärkeren Bleibeanspruch nach sich zieht, bleibt nach wie vor aus. Scheint so, als seien sich die Verantwortlichen in Berlin noch immer nicht darüber im Klaren, wie zutiefst grausam und unmenschlich es ist, eine Person im Namen der Durchsetzung von Einwanderungsbeschränkungen zu entwurzeln, die viele Jahre als beitragendes Mitglied der Gesellschaft verbracht hat“, so Beier abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Asyl-Migration</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Presse</category><category>Patrick Beier</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-58779</guid>
                <pubDate>Mon, 30 May 2022 16:01:53 +0200</pubDate>
                <title>Sicherheit über die Finanzierung von Integrationsprojekten</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/sicherheit-ueber-die-finanzierung-von-integrationsprojekten/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>„Träger und Vereine im Bereich der Integrations- und Geflüchtetensozialarbeit sind auf Landesfördermittel angewiesen. Die Kontinuität ihrer Arbeit ist wichtig. Das Landesverwaltungsamt ist aufgefordert, nun endlich Sicherheit über die Finanzierung der Integrationsprojekte herzustellen und die seit mehreren Monaten vorliegenden Anträge zu bescheiden“, unterstreicht Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Träger und Vereine im Bereich der Integrations- und Geflüchtetensozialarbeit sind auf Landesfördermittel angewiesen. Die Kontinuität ihrer Arbeit ist wichtig. Das Landesverwaltungsamt ist aufgefordert, nun endlich Sicherheit über die Finanzierung der Integrationsprojekte herzustellen und die seit mehreren Monaten vorliegenden Anträge zu bescheiden“, unterstreicht Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>Eine verlässliche Finanzierung sei unerlässlich, „damit Strukturen erhalten bleiben und wichtige Arbeit, wie unter anderem das Vorhalten und Anbieten von Sprachkursen, die seit Jahren problemlos laufen, weiter geleistet werden kann“, betont Patrick Beier. Der LINKE-Abgeordnete weiter: „Uns ist sehr daran gelegen, dass Anträge gründlich geprüft, aber dann auch zeitnah beschieden werden. Schließlich wird in diesem Bereich wichtige Integrationsarbeit geleistet, die unbedingt fortgeführt werden muss.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Asyl-Migration</category><category>Presse</category><category>Patrick Beier</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-58153</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Apr 2022 19:31:33 +0200</pubDate>
                <title>Vorwürfe gegen Thüringer Arbeitslosenverein – Fachausschuss soll Thematik behandeln</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/vorwuerfe-gegen-thueringer-arbeitslosenverein-fachausschuss-soll-thematik-behandeln/</link>
                <author>Patrick Beier, Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Bezug nehmend auf die vom MDR Thüringen dargestellten Vorwürfe gegen den Thüringer Arbeitslosenverein TALISA, erklären Patrick Beier und Lena Saniye Güngör für die Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag:

„Wir schätzen die TALISA für ihre langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Integration von erwerbsarbeitlosen Menschen sowie von Migrant:innen und Geflüchteten in Thüringen. Entsprechend ernst nehmen wir die aufgeworfenen Fragen hinsichtlich der Projektförderung, welche nun vom Landesverwaltungsamt geprüft werden. Um vollständige Transparenz zu schaffen, sollte der zuständige Fachausschuss für Migration, Justiz und Verbraucherschutz die Thematik im Rahmen eines Selbstbefassungsantrags behandeln. Einen entsprechenden Antrag bereiten wir vor.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bezug nehmend auf die vom MDR Thüringen dargestellten Vorwürfe gegen den Thüringer Arbeitslosenverein TALISA, erklären Patrick Beier und Lena Saniye Güngör für die Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag:</strong></p>
<p>„Wir schätzen die TALISA für ihre langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Integration von erwerbsarbeitlosen Menschen sowie von Migrant:innen und Geflüchteten in Thüringen. Entsprechend ernst nehmen wir die aufgeworfenen Fragen hinsichtlich der Projektförderung, welche nun vom Landesverwaltungsamt geprüft werden. Um vollständige Transparenz zu schaffen, sollte der zuständige Fachausschuss für Migration, Justiz und Verbraucherschutz die Thematik im Rahmen eines Selbstbefassungsantrags behandeln. Einen entsprechenden Antrag bereiten wir vor.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Arbeit</category><category>Asyl-Migration</category><category>Presse</category><category>Lena Saniye Güngör</category><category>Patrick Beier</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-57813</guid>
                <pubDate>Mon, 04 Apr 2022 15:28:39 +0200</pubDate>
                <title>Haushaltspolitik der CDU führt zu Kürzungen bei Beratungsstellen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/haushaltspolitik-der-cdu-fuehrt-zu-kuerzungen-bei-beratungsstellen/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>Zur Kritik des Paritätischen Wohlfahrtsverbands an den Kürzungen bei der Finanzierung der Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen erklärt der Sprecher der LINKE-Fraktion für Verbraucherschutz, Patrick Beier: „Die Kritik des Paritätischen ist angemessen und auch angebracht. Nicht umsonst haben wir in den Haushaltsverhandlungen dafür gestritten, die Mittel für die Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen aufzustocken.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Kritik des Paritätischen Wohlfahrtsverbands an den Kürzungen bei der Finanzierung der Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen erklärt der Sprecher der LINKE-Fraktion für Verbraucherschutz, Patrick Beier:</strong></p>
<p>„Die Kritik des Paritätischen ist angemessen und auch angebracht. Nicht umsonst haben wir in den Haushaltsverhandlungen dafür gestritten, die Mittel für die Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen aufzustocken. Denn schon zu dem damaligen Zeitpunkt war absehbar, dass es andernfalls schwierig bis existenzgefährdend werden könnte, bei den Beratungsstellen selbst sowie jenen, die auf die Beratungsangebote angewiesen sind. Das zuständige Ministerium hat ohnehin nur wenig Spielraum, um überhaupt den Anforderungen, die die von der CDU durchgesetzte globale Minderausgabe an die Ministerien stellt, gerecht zu werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Haushalt-Finanzen</category><category>Presse</category><category>Verbraucherschutz</category><category>Patrick Beier</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-57691</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 13:45:00 +0200</pubDate>
                <title>Fraktionssitzung zu Unterstützungs- und Hilfsangeboten für Geflüchtete aus der Ukraine</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/fraktionssitzung-zu-unterstuetzungs-und-hilfsangeboten-fuer-gefluechtete-aus-der-ukraine0/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>In ihrer heutigen Fraktionssitzung begrüßten die Abgeordneten der LINKEN Migrationsminister Dirk Adams (Bündnis 90/Die Grünen), um über das Ankunftsgeschehen und den Umgang mit Geflüchteten aus der Ukraine zu sprechen. Dazu erklärt Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Linksfraktion:

„Die Schilderungen des Ministers unterstreichen im Wesentlichen das, was uns vor Ort in den Wahlkreisen sowohl von ehren- als auch hauptamtlichen Flüchtlingshelfer:innen gespiegelt wird: So mangelt es nicht zwingend an Wohnraum, aber an Mobiliar und Erstausstattung. Zudem tun sich an mehreren neuralgischen Punkten – zum Teil durch coronabedingten Personalausfall verursacht – Kapazitätsprobleme auf. Dazu gehören z. B. der Bedarf an Schul- und Kitaplätzen, die Gewährleistung von Erstuntersuchungen sowie die Bewältigung der Situation bei nicht konkret planbarem Ankunftsgeschehen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In ihrer heutigen Fraktionssitzung begrüßten die Abgeordneten der LINKEN Migrationsminister Dirk Adams (Bündnis 90/Die Grünen), um über das Ankunftsgeschehen und den Umgang mit Geflüchteten aus der Ukraine zu sprechen. Dazu erklärt Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Linksfraktion:</strong></p>
<p>„Die Schilderungen des Ministers unterstreichen im Wesentlichen das, was uns vor Ort in den Wahlkreisen sowohl von ehren- als auch hauptamtlichen Flüchtlingshelfer:innen gespiegelt wird: So mangelt es nicht zwingend an Wohnraum, aber an Mobiliar und Erstausstattung. Zudem tun sich an mehreren neuralgischen Punkten – zum Teil durch coronabedingten Personalausfall verursacht – Kapazitätsprobleme auf. Dazu gehören z. B. der Bedarf an Schul- und Kitaplätzen, die Gewährleistung von Erstuntersuchungen sowie die Bewältigung der Situation bei nicht konkret planbarem Ankunftsgeschehen.“</p>
<p>Der Bund hatte hierzu bereits signalisiert, den Ländern und Kommunen finanziell hilfeleistend zur Seite zu springen. „Wir werden aber noch weitere Gesprächsergebnisse abwarten müssen, unter anderem aus der kommenden MPK. Wichtig ist – und da sind sich meine Fraktion und Minister Adams einig –, dass jetzt in jedem Fall die Registrierung, Verteilung sowie Unterbringung besser organisiert wird. Auch die Anerkennung von Berufsabschlüssen ist ein wichtiges Thema. Ganz zentral ist zudem die finanzielle Absicherung aller bestehenden und auch jetzt neu notwendig gewordenen Projekte im Integrationsbereich“, betont der LINKE-Politiker.</p>
<p>„Dass Deutschland und die EU Geflüchteten helfen können, wenn sie denn wollen, erleben wir gerade sehr eindrucksvoll. Aber es kann nicht sein, dass diejenigen, die Geflüchteten aus der Ukraine helfen, gefeiert werden, während jene, die Geflüchtete aus anderen Teilen der Welt helfen, Kriminalisierung ins Auge sehen. Das ist ein unsägliches Zwei-Klassen-System von Geflüchteten. Alle Menschen, die fliehen – ob vor Krieg, Terror oder Hunger – verdienen unseren Schutz. Wir sollten sie folglich auch gleichermaßen willkommen heißen“, so Beier.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Asyl-Migration</category><category>Presse</category><category>Ukraine-Krieg</category><category>Patrick Beier</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-57400</guid>
                <pubDate>Tue, 15 Mar 2022 14:07:14 +0100</pubDate>
                <title>Benzinpreise: Gezielte Entlastung niedriger Einkommen notwendig</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/benzinpreise-gezielte-entlastung-niedriger-einkommen-notwendig/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>Angesichts der horrenden Spritpreise hatte Bundesfinanzminister Christian Linder vorgeschlagen, Autofahrern einen bestimmten Anteil der Tankrechnung zu erlassen, um den Preis möglichst unter zwei Euro je Liter zu drücken. Den erlassenen Betrag sollen sich Tankstellenbetreiber anschließend beim Bund zurückholen können. Dazu erklärt der Sprecher für Verbraucherschutzpolitik der Fraktion DIE LINKE Patrick Beier:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angesichts der horrenden Spritpreise hatte Bundesfinanzminister Christian Linder vorgeschlagen, Autofahrern einen bestimmten Anteil der Tankrechnung zu erlassen, um den Preis möglichst unter zwei Euro je Liter zu drücken. Den erlassenen Betrag sollen sich Tankstellenbetreiber anschließend beim Bund zurückholen können. Dazu erklärt der Sprecher für Verbraucherschutzpolitik der Fraktion DIE LINKE Patrick Beier:</strong></p>
<p>„Richtig ist, dass schnellstmöglich eine Entlastung derjenigen, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, herbeigeführt werden muss. Aber Christian Lindners so genannter Tankrabatt ist dafür als Lösung denkbar schlecht geeignet. Sein Vorschlag ist nicht nur mit ungeheurem bürokratischen Aufwand verbunden, er entlastet auch nicht zielgenau diejenigen, die sowohl über einen schmalen Geldbeutel verfügen als auch auf ihr Auto angewiesen sind. Ich sehe überhaupt nicht ein, warum schwerreiche SUV-Fahrer durch diejenigen entlastet werden sollen, die gar kein Auto haben, aber durch ihre Steuern die Subvention mittragen würden.“</p>
<p>„Damit Menschen, die stärker auf ihr Automobil angewiesen sind, gezielt entlastet werden, könnte man über eine Steuererstattung für gefahrene Arbeitskilometer nachdenken. Satt nach dem Prinzip ‚Gießkanne‘ Rabattaktionen auf den Weg zu bringen, muss es um die gezielte Entlastung niedriger Einkommen gehen. Das wäre ein vielversprechenderer und vor allem sozial gerechterer Ansatz als irgendwelche Pauschallösungen,“ so Beier.</p>]]></content:encoded>
                <category>Energiepolitik</category><category>Presse</category><category>Ukraine-Krieg</category><category>Verbraucherschutz</category><category>Patrick Beier</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-57161</guid>
                <pubDate>Mon, 28 Feb 2022 16:04:27 +0100</pubDate>
                <title>Ukraine: Freie Fluchtwege für alle Menschen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/ukraine-freie-fluchtwege-fuer-alle-menschen/</link>
                <author>Patrick Beier</author>
                <description>Die aktuellen Kampfhandlungen in der Ukraine zwingen Hunderttausende Menschen zur Flucht. Laut Informationen des UNHCR haben bereits 442.000 Menschen Zuflucht in Nachbarstaaten gesucht, weitere Zehntausende sind Binnenvertriebene im eigenen Land. „Der Verzicht auf Pass- und Visakontrollen an den Grenzen Europas ist eine richtige Entscheidung. Uns erreichen jedoch immer mehr Meldungen, wonach Menschen ohne ukrainische Staatsangehörigkeit an der EU-Grenze abgewiesen werden“, so Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die aktuellen Kampfhandlungen in der Ukraine zwingen Hunderttausende Menschen zur Flucht. Laut Informationen des UNHCR haben bereits 442.000 Menschen Zuflucht in Nachbarstaaten gesucht, weitere Zehntausende sind Binnenvertriebene im eigenen Land. „Der Verzicht auf Pass- und Visakontrollen an den Grenzen Europas ist eine richtige Entscheidung. Uns erreichen jedoch immer mehr Meldungen, wonach Menschen ohne ukrainische Staatsangehörigkeit an der EU-Grenze abgewiesen werden“, so Patrick Beier, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>In den vergangenen Jahren hat die Ukraine Menschen Zuflucht geboten, beispielsweise aus Syrien, Tschetschenien und Somalia. Im vergangenen Jahr wurden von den Taliban bedrohte Afghan:innen in die Ukraine evakuiert.</p>
<p>„Diese Menschen, sowie die vielen Studierenden aus aller Welt, dürfen auf keinen Fall an den Grenzen im Stich gelassen werden. Der Krieg macht keinen Unterschied bei der Herkunft. Es braucht sofort eine sichere Ausreisemöglichkeit für alle Menschen“, fordert Beier abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Asyl-Migration</category><category>Presse</category><category>Ukraine-Krieg</category><category>Patrick Beier</category>
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