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            <title>Die Linke Linda Stark: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Linda Stark</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 06:27:12 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 01 Oct 2026 06:27:12 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-78815</guid>
                <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 10:35:51 +0200</pubDate>
                <title>Herdenschutz statt pauschaler Wolfsbejagung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/herdenschutz-statt-pauschaler-wolfsbejagung/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Die Antworten der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Der Wolf im Landesjagdrecht“ des umweltpolitischen Sprechers der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Jens Thomas zeigen aus seiner Sicht deutlich, dass wirksamer Herdenschutz der entscheidende Faktor zur Vermeidung von Wolfsrissen ist und sagt: „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Gerade bei Schafen und Ziegen finden Übergriffe überwiegend dort statt, wo kein optimaler Herdenschutz besteht. 2025 waren beispielsweise alle 111 getöteten Schafe und alle sieben getöteten Ziegen nicht optimal geschützt. Die Landesregierung selbst geht nicht davon aus, dass durch eine anlasslose Bejagung das Rissgeschehen signifikant abnehmen wird, da dieses in den meisten Fällen von den vor Ort umgesetzten Herdenschutzmaßnahmen abhängt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Antworten der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Der Wolf im Landesjagdrecht“ des umweltpolitischen Sprechers der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Jens Thomas zeigen aus seiner Sicht deutlich, dass wirksamer Herdenschutz der entscheidende Faktor zur Vermeidung von Wolfsrissen ist und sagt: „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Gerade bei Schafen und Ziegen finden Übergriffe überwiegend dort statt, wo kein optimaler Herdenschutz besteht. 2025 waren beispielsweise alle 111 getöteten Schafe und alle sieben getöteten Ziegen nicht optimal geschützt. Die Landesregierung selbst geht nicht davon aus, dass durch eine anlasslose Bejagung das Rissgeschehen signifikant abnehmen wird, da dieses in den meisten Fällen von den vor Ort umgesetzten Herdenschutzmaßnahmen abhängt.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kritisch sieht der Abgeordnete daher ein Verfahren nach dem geänderten Bundesjagdgesetz, dessen Anwendung die Landesregierung derzeit prüft. Nach einem Riss trotz geeigneten Herdenschutzes könnte innerhalb eines bestimmten Radius und Zeitraums irgendein Wolf geschossen werden, ohne dass sichergestellt werden könne, ob es sich um das Tier handele, das den Schaden verursacht hat. „Das ist keine gezielte Entnahme. Im Zweifel wird ein unauffälliger Wolf getötet, während das Tier, das tatsächlich gelernt hat, Herdenschutz zu überwinden, im Gebiet bleibt. Das kann für den Schutz von Weidetieren kontraproduktiv sein“, betont Thomas.</p>
<p>Die Landesregierung müsse deshalb auf konsequenten Herdenschutz, eine verlässliche Unterstützung der Weidetierhalter und – wo erforderlich – die gezielte Entnahme tatsächlich auffälliger Tiere setzen. Eine pauschale Bejagung löse das Problem nicht.</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78175</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 11:00:10 +0200</pubDate>
                <title>Erneut große Hitze in Thüringen - Mehr Unterstützung für Kommunen beim Hitzeschutz nötig</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/erneut-grosse-hitze-in-thueringen-mehr-unterstuetzung-fuer-kommunen-beim-hitzeschutz-noetig/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Zur aktuellen Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes, der für Donnerstag erneut große Hitze in Thüringen erwartet, erklärt Jens Thomas, umwelt- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Kaum ist die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Juni vorbei, stehen Thüringen bereits die nächsten Hitzetage bevor. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Wetterdienstes, dass die menschengemachte Klimakrise die Wahrscheinlichkeit und Intensität solcher Extremhitze bereits heute deutlich erhöht. Hitzeschutz ist deshalb keine Zukunftsaufgabe mehr, sondern eine akute Herausforderung für Städte und Gemeinden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur aktuellen Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes, der für Donnerstag erneut große Hitze in Thüringen erwartet, erklärt Jens Thomas, umwelt- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Kaum ist die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Juni vorbei, stehen Thüringen bereits die nächsten Hitzetage bevor. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Wetterdienstes, dass die menschengemachte Klimakrise die Wahrscheinlichkeit und Intensität solcher Extremhitze bereits heute deutlich erhöht. Hitzeschutz ist deshalb keine Zukunftsaufgabe mehr, sondern eine akute Herausforderung für Städte und Gemeinden.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Gerade dicht bebaute Orte leiden besonders unter versiegelten Flächen, fehlendem Schatten und zunehmender Aufheizung. Deshalb brauchen die Kommunen mehr Unterstützung für Entsiegelung, Begrünung, Trinkbrunnen, Regenwasserrückhalt sowie Hitzeaktionspläne. Das schützt die Gesundheit der Menschen und macht unsere Städte lebenswerter. Umso unverständlicher ist das Verhalten der Landesregierung. Sie räumt in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage selbst ein, dass in den vergangenen Jahren Förderanträge der Kommunen für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in Höhe von rund 15 Millionen Euro wegen fehlender Mittel nicht bewilligt werden konnten und weiterhin ein hoher Investitionsbedarf besteht. Dennoch will sie das erfolgreiche Förderprogramm KlimaInvest nicht fortführen“, gibt der Abgeordnete zu bedenken.</p>
<p>Jens Thomas fordert weiterhin: „Die Linke hat im aktuellen Landeshaushalt zusätzlich drei Millionen Euro für kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen durchgesetzt, doch bis heute befindet sich deren Verwendung nach Aussage der Landesregierung lediglich 'in Prüfung'. Die Mittel müssen endlich bei den Kommunen ankommen. Wer angesichts immer häufigerer Hitzewellen notwendige Hilfen aufschiebt, handelt unverantwortlich.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77733</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 10:41:31 +0200</pubDate>
                <title>Hitzewelle: Trinkbrunnen vor öffentlichen Gebäuden</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/hitzewelle-trinkbrunnen-vor-oeffentlichen-gebaeuden/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Zur anhaltenden Hitzewelle und Maßnahmen zum Hitzeschutz erklärt Jens Thomas, umwelt- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Der Deutsche Wetterdienst warnt so früh im Jahr wie noch nie über einen derart langen Zeitraum vor extremer Hitze. Versiegelte Flächen, fehlende Verdunstung und mangelnde Verschattung sorgen dafür, dass sich Innenstädte immer stärker aufheizen. Es braucht dringend Maßnahmen zum Hitzeschutz. Einige Kommunen machen es bereits richtig vor. Das Land kann jedoch mehr tun, zum Beispiel Trinkbrunnen vor öffentlichen Gebäuden errichten oder deren Aufstellung fördern.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur anhaltenden Hitzewelle und Maßnahmen zum Hitzeschutz erklärt Jens Thomas, umwelt- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Der Deutsche Wetterdienst warnt so früh im Jahr wie noch nie über einen derart langen Zeitraum vor extremer Hitze. Versiegelte Flächen, fehlende Verdunstung und mangelnde Verschattung sorgen dafür, dass sich Innenstädte immer stärker aufheizen. Es braucht dringend Maßnahmen zum Hitzeschutz. Einige Kommunen machen es bereits richtig vor. Das Land kann jedoch mehr tun, zum Beispiel Trinkbrunnen vor öffentlichen Gebäuden errichten oder deren Aufstellung fördern.“</strong><br>&nbsp;</p>
<p>Der Abgeordnete ergänzt, dass Städte und Gemeinden jetzt auch Unterstützung für Entsiegelung, Begrünung, Schattenplätze, Regenwasserrückhalt und Hitzeaktionspläne brauchen. „Umso unverständlicher ist, dass die Landesregierung das erfolgreiche Förderprogramm KlimaInvest nicht fortführt. Dabei hat Die Linke im aktuellen Haushalt drei Millionen Euro zusätzliche Mittel für KlimaInvest hineinverhandelt. Diese Mittel müssen endlich bei den Kommunen ankommen. Es kann nicht sein, dass die Landesregierung im Landtag eine Klimaanpassungsstrategie präsentiert, während vorhandene Mittel für konkrete Anpassungsmaßnahmen vor Ort nicht wirksam werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77718</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 17:39:52 +0200</pubDate>
                <title>Klimastrategie: CDU, BSW und SPD verweigern die Einhaltung des Thüringer Klimagesetzes</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/klimastrategie-cdu-bsw-und-spd-verweigern-die-einhaltung-des-thueringer-klimagesetzes/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Zur Ablehnung des Antrags der Fraktion Die Linke zur Fortschreibung der Integrierten Energie- und Klimaschutzstrategie erklärt der klima- und energiepolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Jens Thomas: „Die Brombeerkoalition hat heute einen Antrag abgelehnt, der nichts anderes verlangt hat, als geltendes Recht einzuhalten.

Das Thüringer Klimagesetz verpflichtet die Landesregierung, die Integrierte Energie- und Klimaschutzstrategie spätestens alle fünf Jahre fortzuschreiben. Diese Fortschreibung wäre bereits im Oktober 2024 fällig gewesen. Anderthalb Jahre später wird noch nicht einmal daran gearbeitet.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Ablehnung des Antrags der Fraktion Die Linke zur Fortschreibung der Integrierten Energie- und Klimaschutzstrategie erklärt der klima- und energiepolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Jens Thomas:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Brombeerkoalition hat heute einen Antrag abgelehnt, der nichts anderes verlangt hat, als geltendes Recht einzuhalten.</p>
<p>Das Thüringer Klimagesetz verpflichtet die Landesregierung, die Integrierte Energie- und Klimaschutzstrategie spätestens alle fünf Jahre fortzuschreiben. Diese Fortschreibung wäre bereits im Oktober 2024 fällig gewesen. Anderthalb Jahre später wird noch nicht einmal daran gearbeitet.</p>
<p>Die Ablehnung unseres Antrags zeigt: Der Brombeerkoalition fehlt nicht nur ein Plan für die Energie- und Klimapolitik, sondern offenbar auch das Interesse, die bestehenden gesetzlichen Vorgaben ernst zu nehmen. Wer nicht einmal bereit ist, eine gesetzlich vorgeschriebene Klimastrategie fortzuschreiben, hat auch kein Interesse an Klimaschutz in Thüringen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77614</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 10:20:14 +0200</pubDate>
                <title>Energiewende: Die Linke diskutiert politische Handlungsbedarfe mit Energieexpertin</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/energiewende-die-linke-diskutiert-politische-handlungsbedarfe-mit-energieexpertin/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag berät am 17. Juni 2026 in einer thematischen Fraktionssitzung die Zukunft der Energiewende in Thüringen. Zu Gast ist Energieexpertin Dr. Jana Liebe, Geschäftsführerin des Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerks (ThEEN) e.V. und Autorin von: „Energiewende in Thüringen. Entwicklung und Organisation in Dekaden von 1990 bis 2020“. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage: Wie gelingt die Energiewende in Thüringen und welche politischen Weichen müssen dafür gestellt werden?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag berät am 17. Juni 2026 in einer thematischen Fraktionssitzung die Zukunft der Energiewende in Thüringen. Zu Gast ist Energieexpertin Dr. Jana Liebe, Geschäftsführerin des Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerks (ThEEN) e.V. und Autorin von: „Energiewende in Thüringen. Entwicklung und Organisation in Dekaden von 1990 bis 2020“. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage: Wie gelingt die Energiewende in Thüringen und welche politischen Weichen müssen dafür gestellt werden?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausgehend von ihrer wissenschaftlichen Analyse wird Dr. Liebe die Entwicklung der Energiewende in Thüringen seit 1990 nachzeichnen, den aktuellen Stand bewerten und Schlussfolgerungen für die kommenden Jahre ziehen. Dabei geht es insbesondere um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fortsetzung der Energiewende sowie die politischen Handlungsbedarfe auf Landesebene.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Energiewende ist nicht nur eine technologische Herausforderung, sondern eine zentrale Zukunftsaufgabe für Klimaschutz, Versorgungssicherheit, Wertschöpfung und gute Arbeit in Thüringen. Wir wollen darüber diskutieren, welche politischen Entscheidungen jetzt notwendig sind, damit Thüringen bei der Energiewende vorankommt“, erklärt Jens Thomas, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke.</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77583</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 11:14:00 +0200</pubDate>
                <title>CO2-Bepreisung: Bundes- sowie Landesregierung planlos Richtung Klimaziele</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/co2-bepreisung-bundes-sowie-landesregierung-planlos-richtung-klimaziele/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Jens Thomas, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag zur geplanten Bundesratsinitiative der Brombeere zur Aussetzung der CO2-Bepreisung: „Offenbar will die Landesregierung die aktuelle Energiepreiskrise nutzen, um eines der zentralen Klimaschutzinstrumente des Bundes zur Disposition zu stellen. Das ist bemerkenswert, denn die CO2-Bepreisung war von Anfang an ein Projekt konservativer und neoliberaler Klimapolitik – nicht der Linken. Wer jetzt die Aussetzung des CO2-Preises fordert, muss erklären, wie die Klimaziele künftig erreicht werden sollen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jens Thomas, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag zur geplanten Bundesratsinitiative der Brombeere zur Aussetzung der CO2-Bepreisung: „Offenbar will die Landesregierung die aktuelle Energiepreiskrise nutzen, um eines der zentralen Klimaschutzinstrumente des Bundes zur Disposition zu stellen. Das ist bemerkenswert, denn die CO2-Bepreisung war von Anfang an ein Projekt konservativer und neoliberaler Klimapolitik – nicht der Linken. Wer jetzt die Aussetzung des CO2-Preises fordert, muss erklären, wie die Klimaziele künftig erreicht werden sollen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Hoffnung auf ein sozial gestaffeltes Klimageld, welches gerade aus den Einnahmen der CO2-Bepreisung finanziert werden sollte, wirkt dabei wie ein politisches Feigenblatt. Insbesondere in der aktuellen politischen Konstellation auf Bundesebene ist dessen Einführung alles andere als wahrscheinlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Gefahr ist groß, dass am Ende der CO2-Preis verschwindet, das Klimageld aber nie kommt. Dann wäre nichts für die soziale Gerechtigkeit gewonnen, aber ein weiteres Instrument zur Emissionsminderung beseitigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer Verbraucherinnen und Verbraucher wirklich entlasten will, sollte stattdessen die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel auf null Prozent senken. Das wäre eine zielgerichtete, sofort wirksame und für die Menschen spürbare Entlastung. Zudem braucht es eine Übergewinnsteuer für Krisengewinner. Mit den daraus erzielten Einnahmen ließe sich auch ein soziales Klimageld kofinanzieren.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Energiepolitik</category><category>Reden</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77497</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 11:11:58 +0200</pubDate>
                <title>Weltumwelttag: Thüringen fehlt der Plan für Natur- und Klimaschutz</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/thomas-thueringen-fehlt-der-plan-fuer-natur-und-klimaschutz/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Anlässlich des Weltumwelttages kritisiert Jens Thomas, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die mangelnde Strategie der Landesregierung beim Natur- und Klimaschutz: „Die Landesregierung ist in der Klima- und Umweltpolitik erschreckend konzeptlos. Wichtige Strategien werden verschleppt, angekündigte Vorhaben nicht umgesetzt und bestehende Ziele infrage gestellt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des Weltumwelttages kritisiert Jens Thomas, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die mangelnde Strategie der Landesregierung beim Natur- und Klimaschutz: „Die Landesregierung ist in der Klima- und Umweltpolitik erschreckend konzeptlos. Wichtige Strategien werden verschleppt, angekündigte Vorhaben nicht umgesetzt und bestehende Ziele infrage gestellt.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas verweist auf die seit Jahren überfällige Fortschreibung der Energie- und Klimaschutzstrategie, deren Fehlen inzwischen von der Deutschen Umwelthilfe beklagt wird. Auch die Fortschreibung der Thüringer Biodiversitätsstrategie sei ausgesetzt worden. Der angekündigte Aktionsplan zur Belebung der Bach- und Flussauen werde außerdem nicht weiterverfolgt. Thomas betont, dass gleichzeitig das Thüringer Energiegesetz erneut verschoben wurde und nun erst Ende 2026 oder Anfang 2027 vorgelegt werden soll. Im selben Atemzug wolle die Landesregierung das Thüringer Klimagesetz und die darin festgehaltenen Klimaziele abzuschaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dazu Thomas: „Wer Strategien stoppt, Gesetze schleift und notwendige Entscheidungen immer weiter vertagt, hat keinen Plan für die Zukunft Thüringens. Die Landesregierung muss wenigstens ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachkommen und unverzüglich eine fortgeschriebene Energie- und Klimaschutzstrategie vorlegen. Natur- und Klimaschutz brauchen endlich wieder politische Priorität.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77133</guid>
                <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 10:39:40 +0200</pubDate>
                <title>Reparaturbonus wieder einführen!</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/reparaturbonus-wieder-einfuehren/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Zur öffentlichen Anhörung der Petition „Reparaturbonus retten - Elektroschrott vermeiden, Bürgerinnen und Bürger entlasten“ am 21.04.2026 im Petitionsausschuss des Thüringer Landtags erklärt Jens Thomas, Sprecher für Umwelt und Verbraucherschutz der Fraktion Die Linke: „Die Anhörung hat erneut gezeigt, wie groß die Unterstützung für den Reparaturbonus ist. Umso unverständlicher ist seine Abschaffung. Die Landesregierung hat selbst bestätigt: Es gab keine sachlichen Gründe, allein angeblich fehlende Mittel waren ausschlaggebend. Angesichts des Nutzens und der geringen Kosten des Programms ist das nicht überzeugend und ein Armutszeugnis.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur öffentlichen Anhörung der Petition „Reparaturbonus retten - Elektroschrott vermeiden, Bürgerinnen und Bürger entlasten“ am 21.04.2026 im Petitionsausschuss des Thüringer Landtags erklärt Jens Thomas, Sprecher für Umwelt und Verbraucherschutz der Fraktion Die Linke: „Die Anhörung hat erneut gezeigt, wie groß die Unterstützung für den Reparaturbonus ist. Umso unverständlicher ist seine Abschaffung. Die Landesregierung hat selbst bestätigt: Es gab keine sachlichen Gründe, allein angeblich fehlende Mittel waren ausschlaggebend. Angesichts des Nutzens und der geringen Kosten des Programms ist das nicht überzeugend und ein Armutszeugnis.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Reparaturbonus habe wirksam Elektroschrott reduziert, Ressourcen geschont und Bürgerinnen und Bürger entlastet. „Während Thüringen dieses erfolgreiche Instrument streicht, wird es andernorts ausgebaut: In Berlin und Sachsen gibt es vergleichbare Programme, Frankreich hat einen landesweiten Reparaturbonus, auch Österreich und die Niederlande setzen auf solche Modelle. Thüringen hat seine Vorreiterrolle leichtfertig aufgegeben,“ so Thomas weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abschließend erklärt der Abgeordnete: „Die Landesregierung sollte den Thüringer Reparaturbonus zumindest so lange wieder einführen, bis es eine bundesweite Lösung gibt. Gleichzeitig erwarten wir, dass sie sich über den Bundesrat mit Nachdruck für einen solchen bundesweiten Reparaturbonus einsetzt. Denn das Recht auf Reparatur allein genügt nicht. Es braucht auch finanzielle Anreize, damit es im Alltag der Menschen, insbesondere bei einkommensschwachen Haushalten ankommt. Wir werden an dem Thema dranbleiben und die Landesregierung an ihren Taten messen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category><category>Verbraucherschutz</category>
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 18:54:12 +0100</pubDate>
                <title>Finanzielle Beteiligung an Windenergie jetzt umsetzen – nicht erst im Herbst</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/finanzielle-beteiligung-an-windenergie-jetzt-umsetzen-nicht-erst-im-herbst/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Zur Ankündigung von Energieminister Tilo Kummer, das geplante Energiegesetz erst im Herbst in den Landtag einzubringen, erklärt Jens Thomas, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Dass die Landesregierung an einem Energiegesetz arbeitet, ist schön und gut. Wenn der Minister aber zentrale Fragen wie die stärkere Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an den Erträgen von Wind- und Solarenergie erst im Herbst anfangen will zu regeln, ist das unnötiger Zeitverzug.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Ankündigung von Energieminister Tilo Kummer, das geplante Energiegesetz erst im Herbst in den Landtag einzubringen, erklärt Jens Thomas, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Dass die Landesregierung an einem Energiegesetz arbeitet, ist schön und gut. Wenn der Minister aber zentrale Fragen wie die stärkere Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an den Erträgen von Wind- und Solarenergie erst im Herbst anfangen will zu regeln, ist das unnötiger Zeitverzug.“</strong><br><br>&nbsp;</p>
<p>Zur Beteiligung an Windenergie liege bereits ein konkreter Gesetzentwurf der Fraktion Die Linke auf dem Tisch. „Wir haben unseren Gesetzentwurf, der eine direkte finanzielle Beteiligung von Anwohnerinnen und Anwohnern unter anderem über vergünstigte Stromtarife, direkte Zahlungen oder über die Einbindung von Bürgerenergie-Genossenschaften vorsieht, vor gut einer Woche in den Landtag eingebracht. Wenn die Brombeere es ernst meint mit Akzeptanz und fairer Teilhabe, muss sie nicht bis zum Herbst warten – sie kann jetzt handeln.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas fordert die Landesregierung daher auf, die finanzielle Beteiligung von Anwohnerinnen und Anwohnern an den Erträgen von Windenergie nicht zu vertagen, sondern noch vor der Sommerpause gemeinsam eine tragfähige Lösung auf den Weg zu bringen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Energiepolitik</category><category>Presse</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-76034</guid>
                <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 14:03:08 +0100</pubDate>
                <title>Windenergie: Strompreise senken statt Windstrom verschwenden</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/windenergie-thomas-strompreise-senken-statt-windstrom-verschwenden/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Der Thüringer Landtag hat heute einen Antrag der Fraktion Die Linke zur Teilung der deutsch-luxemburgischen Stromgebotszone beraten und auch mit den Stimmen der Brombeer-Koalition abgelehnt. „Unser Antrag hatte ein klares Ziel: die Strompreise für private Haushalte sowie kleine und mittelständische Unternehmen und das Handwerk zu entlasten“, erklärt Jens Thomas, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke. „Das heutige System führt zu einem grundlegenden Widerspruch: Industrie und Großverbraucher im Süden Deutschlands können günstigen Windstrom aus dem Norden zum gleichen Börsenpreis einkaufen, obwohl dieser Strom physikalisch oft gar nicht dorthin transportiert werden kann. Während der Handel diesen Strom rechnerisch verfügbar macht, müssen Windenergieanlagen im Norden tatsächlich abgeschaltet werden, und fossile Kraftwerke im Süden springen ein. Die entstehenden Mehrkosten werden anschließend über Netzentgelte auf alle Verbraucherinnen und Verbraucher umgelegt. Es ist nicht in Ordnung, dass Länder wie Bayern unter Ministerpräsident Söder den Ausbau der erneuerbaren Energien jahrelang ausgebremst haben und anschließend erwarten, den günstigen Windstrom aus anderen Regionen zum Einheitspreis zu bekommen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Thüringer Landtag hat heute einen Antrag der Fraktion Die Linke zur Teilung der deutsch-luxemburgischen Stromgebotszone beraten und auch mit den Stimmen der Brombeer-Koalition abgelehnt. „Unser Antrag hatte ein klares Ziel: die Strompreise für private Haushalte sowie kleine und mittelständische Unternehmen und das Handwerk zu entlasten“, erklärt Jens Thomas, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke. „Das heutige System führt zu einem grundlegenden Widerspruch: Industrie und Großverbraucher im Süden Deutschlands können günstigen Windstrom aus dem Norden zum gleichen Börsenpreis einkaufen, obwohl dieser Strom physikalisch oft gar nicht dorthin transportiert werden kann. Während der Handel diesen Strom rechnerisch verfügbar macht, müssen Windenergieanlagen im Norden tatsächlich abgeschaltet werden, und fossile Kraftwerke im Süden springen ein. Die entstehenden Mehrkosten werden anschließend über Netzentgelte auf alle Verbraucherinnen und Verbraucher umgelegt. Es ist nicht in Ordnung, dass Länder wie Bayern unter Ministerpräsident Söder den Ausbau der erneuerbaren Energien jahrelang ausgebremst haben und anschließend erwarten, den günstigen Windstrom aus anderen Regionen zum Einheitspreis zu bekommen.“</strong></p>
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<p>Durch eine Aufteilung der Stromgebotszone könnten Netzengpässe besser im Strompreis abgebildet, teure Abregelungen erneuerbarer Energien reduziert und damit Systemkosten gesenkt werden. Davon würden insbesondere Regionen mit hohem Anteil erneuerbarer Stromerzeugung wie in Ost- und Norddeutschland profitieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Gerade für Haushalte mit geringem Einkommen sowie für kleine Betriebe und das Handwerk sind steigende Strompreise eine enorme Belastung. Wer wie die Brombeer-Koalition unseren Vorschlag ablehnt, nimmt in Kauf, dass diese strukturellen Kostentreiber im Stromsystem unangetastet bleiben“, so Thomas weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fraktion Die Linke hält an ihrer grundsätzlichen Position fest, dass Strom zur öffentlichen Daseinsvorsorge gehört und Netze langfristig in öffentliche Hand überführt werden müssen. „Solange das bestehende Marktsystem gilt, ist es jedoch politische Verantwortung, es gerechter und effizienter zu gestalten. Dafür wäre die Gebotszonenteilung ein sinnvoller Schritt gewesen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Energiepolitik</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-76026</guid>
                <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 09:34:00 +0100</pubDate>
                <title>Windenergie: Direkte finanzielle Beteiligung stärkt Akzeptanz</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/windenergie-thomas-direkte-finanzielle-beteiligung-staerkt-akzeptanz/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Der Thüringer Landtag hat heute erstmals den Gesetzentwurf der Fraktion Die Linke zur Weiterentwicklung des Thüringer Windbeteiligungsgesetzes beraten. Ziel des Gesetzentwurfs ist es, die Akzeptanz für den Ausbau der Windenergie zu stärken, indem Anwohnerinnen und Anwohner künftig direkt finanziell an Windenergieanlagen beteiligt werden. Dazu erklärt Jens Thomas, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Der notwendige Umbau unserer Energieversorgung kann nur gelingen, wenn die Menschen vor Ort auch finanziell von Windenergieanlagen profitieren. Bisher gibt es in Thüringen lediglich eine mittelbare Beteiligung über die Kommunen. Wir wollen diese sinnvoll ergänzen und denjenigen, die im Umfeld von Windenergieanlagen leben, eine direkte Teilhabe an der Wertschöpfung ermöglichen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Thüringer Landtag hat heute erstmals den Gesetzentwurf der Fraktion Die Linke zur Weiterentwicklung des Thüringer Windbeteiligungsgesetzes beraten. Ziel des Gesetzentwurfs ist es, die Akzeptanz für den Ausbau der Windenergie zu stärken, indem Anwohnerinnen und Anwohner künftig direkt finanziell an Windenergieanlagen beteiligt werden. Dazu erklärt Jens Thomas, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Der notwendige Umbau unserer Energieversorgung kann nur gelingen, wenn die Menschen vor Ort auch finanziell von Windenergieanlagen profitieren. Bisher gibt es in Thüringen lediglich eine mittelbare Beteiligung über die Kommunen. Wir wollen diese sinnvoll ergänzen und denjenigen, die im Umfeld von Windenergieanlagen leben, eine direkte Teilhabe an der Wertschöpfung ermöglichen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Vorhabenträger künftig verbindliche Beteiligungsangebote nicht nur für Gemeinden, sondern auch für die betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner unterbreiten müssen. Dabei bleiben unterschiedliche Beteiligungsmodelle möglich – etwa über Bürgerenergiegenossenschaften, vergünstigte Stromtarife oder pauschale Zahlungen an Anwohnerinnen und Anwohner. Entscheidend sei, so Thomas, dass Beteiligung verbindlich, transparent und spürbar ausgestaltet werde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Akzeptanz ist kein Selbstläufer. Sie entsteht dort, wo Menschen konkret erleben, dass die Energiewende fair gestaltet wird und Wertschöpfung in der Region bleibt“, betont Thomas. Gerade vor dem Hintergrund ambitionierter Ausbauziele für erneuerbare Energien sei eine stärkere Einbindung der Bevölkerung unverzichtbar.</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Energiepolitik</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75902</guid>
                <pubDate>Sat, 24 Jan 2026 12:11:16 +0100</pubDate>
                <title>Allein auf weiter Flur: Thüringens Sonderweg bei der Windenergie ohne Unterstützung der Länder</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/allein-auf-weiter-flur-thueringens-sonderweg-bei-der-windenergie-ohne-unterstuetzung-der-laender/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Zur Antwort der Landesregierung auf seine Dringlichkeitsanfrage erklärt Jens Thomas, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Statt über Schlupflöcher für weniger Windenergie zu diskutieren, sollte die Landesregierung endlich darüber sprechen, wie betroffene Anwohnerinnen und Anwohner sowie Kommunen direkt finanziell an Windenergieanlagen beteiligt werden können. Das erhöht nachweislich die Akzeptanz vor Ort und bringt die Energiewende konkret voran. Wer vom Ausbau erneuerbarer Energien profitiert, steht ihm auch deutlich offener gegenüber.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Antwort der Landesregierung auf seine Dringlichkeitsanfrage erklärt Jens Thomas, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Statt über Schlupflöcher für weniger Windenergie zu diskutieren, sollte die Landesregierung endlich darüber sprechen, wie betroffene Anwohnerinnen und Anwohner sowie Kommunen direkt finanziell an Windenergieanlagen beteiligt werden können. Das erhöht nachweislich die Akzeptanz vor Ort und bringt die Energiewende konkret voran. Wer vom Ausbau erneuerbarer Energien profitiert, steht ihm auch deutlich offener gegenüber.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist die Antwort der Landesregierung umso entlarvender, so Thomas weiter: „Abgesehen von Thüringen sieht offenbar kein anderes Bundesland einen Reformbedarf beim Windenergieflächenbedarfsgesetz. Weder in der Energieministerkonferenz noch bislang im Bundesrat findet die Initiative der Landesregierung Unterstützung. Das Ziel der Koalition, die bundesweit geltenden Flächenziele für Windenergie aufzubrechen, ist damit offensichtlich ein thüringisches Einzelprojekt ohne Rückhalt im Länderkreis.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kritisch bewertet Thomas insbesondere den Versuch, über sogenannte technologieoffene Erzeugungsmengenziele und eine Öffnungsklausel die verbindlichen Flächenvorgaben zu relativieren: „Eine Öffnungsklausel für die Länder lehnen wir klar ab. Dahinter steckt der Versuch, den weiteren Ausbau der Windenergie zu bremsen und sich auf Kosten anderer Länder einen schlanken Fuß zu machen. Länder, die ihre Hausaufgaben bereits gemacht haben, würden dadurch faktisch bestraft.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Blick auf den Ländervergleich zeigt zudem, wie wenig überzeugend die Argumentation der Landesregierung ist: „Hessen hat die gleichen Flächenziele wie Thüringen, das Zwischenziel von 1,8 Prozent für Ende 2027 aber bereits erreicht. Thüringen hingegen bleibt bundesweit Schlusslicht beim Windenergieausbau. Das Problem sind also nicht die Flächenziele, sondern deren mangelhafte Umsetzung.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Energiepolitik</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75361</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 09:51:56 +0100</pubDate>
                <title>Brombeer-Koalition verweigert Klage gegen SuedLink</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/brombeer-koalition-verweigert-klage-gegen-suedlink/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Zur Ablehnung der Koalitionsfraktionen bei einem Antrag der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, gegen den Planfeststellungsbeschluss zum SuedLink-Trassenverlauf Klage zu erheben, erklärt Jens Thomas, energiepolitischer Sprecher der Fraktion: „Die Brombeer-Koalition aus CDU, SPD und BSW hat heute bewusst darauf verzichtet, Thüringens Rechte gegenüber dem Bund zu wahren. Statt den rechtsstaatlichen Weg zu nutzen, um den umstrittenen Trassenverlauf überprüfen zu lassen, duckt sich die Koalition weg. Das ist ein schlechtes Signal an die Menschen im Wartburgkreis und im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, die die Lasten dieses Projekts tragen sollen, ohne dass ihre Interessen konsequent verteidigt werden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Ablehnung der Koalitionsfraktionen bei einem Antrag der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, gegen den Planfeststellungsbeschluss zum SuedLink-Trassenverlauf Klage zu erheben, erklärt Jens Thomas, energiepolitischer Sprecher der Fraktion: „Die Brombeer-Koalition aus CDU, SPD und BSW hat heute bewusst darauf verzichtet, Thüringens Rechte gegenüber dem Bund zu wahren. Statt den rechtsstaatlichen Weg zu nutzen, um den umstrittenen Trassenverlauf überprüfen zu lassen, duckt sich die Koalition weg. Das ist ein schlechtes Signal an die Menschen im Wartburgkreis und im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, die die Lasten dieses Projekts tragen sollen, ohne dass ihre Interessen konsequent verteidigt werden.“</strong></p>
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<p>Der Antrag der Linken sah vor, gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bundesnetzagentur vom 10. Oktober 2025 für den SuedLink-Abschnitt durch Thüringen zu klagen. Mit der Bekanntgabe des Beschlusses am 24. November 2025 läuft eine einmonatige Klagefrist beim Bundesverwaltungsgericht – nur in diesem Zeitraum kann der festgelegte Trassenverlauf rechtlich überprüft werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kern der Kritik ist, dass der nun festgelegte Verlauf weiterhin nicht dem gesetzlichen Gebot eines möglichst geradlinigen Trassenverlaufs entspricht (§ 5 Abs. 5 Nr. 2 NABEG). Statt einer direkten Verbindung zwischen Anfangs- und Endpunkt führt die Leitung über eine Ostschleife durch Thüringer Gebiet, verlängert die Strecke und verursacht zusätzliche Eingriffe in Natur, Landschaft und Eigentumsrechte. „Wir stellen den Netzausbau und die Energiewende ausdrücklich nicht infrage. Im Gegenteil: Der überregionale Ausbau der Stromnetze ist ein zentraler Baustein für den Umbau unseres Energiesystems. Aber wenn Thüringen schon massiv belastet wird, dann hat dieses Land wenigstens Anspruch auf eine rechtmäßige, effiziente und faire Trassenplanung. Genau dafür ist eine Klage da“, so Thomas.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fraktion Die Linke erinnert daran, dass Thüringen bereits 2019 gegen den damals vorgesehenen Verlauf geklagt hatte. Diese Klage scheiterte nicht inhaltlich, sondern aus formalen Gründen, weil der Planfeststellungsbeschluss zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorlag. Zugleich hatte die damalige Landesregierung 2021 angekündigt, nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens gerichtlich gegen den SuedLink vorzugehen, wenn der Trassenverlauf weiterhin gegen das Gebot der Geradlinigkeit verstoße. „Die heutige Landesregierung bricht faktisch das damalige Versprechen, nach Planfeststellung zu klagen. Besonders die CDU verabschiedet sich damit von ihren eigenen Worten. Wer früher Widerstand ‚notfalls auch mit Klagen‘ gefordert hat und heute jede Klage ablehnt, macht sich unglaubwürdig“, kritisiert Thomas.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fraktion Die Linke betont, dass eine Klage kein Blockadeinstrument gegen die Energiewende ist, sondern ein legitimes rechtsstaatliches Mittel, um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und die Verhältnismäßigkeit der Belastungen überprüfen zu lassen. „Wir schulden es den betroffenen Kommunen, Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern und allen Menschen entlang der Trasse, jede rechtliche Möglichkeit auszuschöpfen, um unnötige Umwege, zusätzliche Eingriffe und einseitige Belastungen zu verhindern. Die Koalition hat diese Chance heute vertan. Wir als Die Linke werden den Kampf für einen gerechten und demokratisch kontrollierten Netzausbau aber nicht aufgeben“, so Jens Thomas abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Energiepolitik</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75222</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 13:56:36 +0100</pubDate>
                <title>„Reparaturbonus ist ein Erfolgsmodell, was wir erhalten wollen“</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/reparaturbonus-ist-ein-erfolgsmodell-was-wir-erhalten-wollen/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Die Petition „Reparaturbonus retten – Elektroschrott vermeiden, Bürgerinnen und Bürger entlasten“ findet immer mehr Unterstützung. Aus Sicht der Fraktion Die Linke ist sie ein wichtiges Signal an die Landesregierung, das erfolgreiche Förderprogramm nicht auslaufen zu lassen. Jens Thomas, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ruft zur Unterstützung der Petition auf: „Ich kann nur alle Thüringerinnen und Thüringer ermutigen, die Petition zu unterzeichnen. Der Reparaturbonus ist ein enorm erfolgreiches, bürgernahes und soziales Umweltprojekt. Je mehr Menschen ihre Stimme erheben, desto klarer wird, dass die Landesregierung hier in die falsche Richtung läuft.“  </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Petition „Reparaturbonus retten – Elektroschrott vermeiden, Bürgerinnen und Bürger entlasten“ findet immer mehr Unterstützung. Aus Sicht der Fraktion Die Linke ist sie ein wichtiges Signal an die Landesregierung, das erfolgreiche Förderprogramm nicht auslaufen zu lassen. Jens Thomas, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ruft zur Unterstützung der Petition auf: „Ich kann nur alle Thüringerinnen und Thüringer ermutigen, die Petition zu unterzeichnen. Der Reparaturbonus ist ein enorm erfolgreiches, bürgernahes und soziales Umweltprojekt. Je mehr Menschen ihre Stimme erheben, desto klarer wird, dass die Landesregierung hier in die falsche Richtung läuft.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas widerspricht dabei deutlich den jüngsten Äußerungen der Wirtschaftsministerin, die den Reparaturbonus als ‚Subventionsmentalität‘ mit vermeintlichen ‚Mitnahmeeffekten‘ abgewertet hatte. „Diese Aussagen ignorieren völlig, wie gut das Programm funktioniert“, so Thomas. „Seit 2021 wurden zehntausende Reparaturen unterstützt und damit hunderte Tonnen Elektroschrott vermieden. Der Reparaturbonus verbindet Umweltschutz, Ressourcenschonung und soziale Entlastung. Das ist nachhaltige Politik im besten Sinne.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Linke kündigt an, sich auch auf parlamentarischer Ebene für den Reparaturbonus einzusetzen: „Unser Ziel ist es, die geplanten Kürzungen rückgängig zu machen und die Mittel so zu erhöhen, dass der Reparaturbonus über das gesamte Jahr hinweg auskömmlich finanziert werden kann. Ein Programm, das so gut funktioniert, darf nicht einfach verschwinden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch auf Bundesebene wird der Thüringer Reparaturbonus inzwischen als vorbildlich angesehen. So heißt es in einer aktuellen Empfehlung des Umweltausschusses des Bundesrates: „Der Reparaturbonus, wie er bereits in Thüringen erfolgreich umgesetzt wird, könnte auf Bundes- und EU-Ebene ausgeweitet werden, um Bürger aktiv zu motivieren, Geräte zu reparieren.“ Thomas: „Wenn selbst der Bundesrat Thüringen als gutes Beispiel nennt, sollte das Ansporn und nicht Anlass zur Abschaffung sein. Statt das Erfolgsmodell einzustellen, müsste die Landesregierung stolz darauf sein und es weiterentwickeln.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Petition kann noch bis zum 28. Dezember 2025 unterzeichnet werden:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://petitionen.thueringer-landtag.de/petition/reparaturbonus-retten-elektroschrott-vermeiden-buergerinnen-und-buerger-entlasten" target="_blank" rel="noreferrer">https://petitionen.thueringer-landtag.de/petition/reparaturbonus-retten-elektroschrott-vermeiden-buergerinnen-und-buerger-entlasten</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Petitionen</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 16:29:34 +0100</pubDate>
                <title>Keine Entscheidung zulasten ostdeutscher Altlastenregionen bei Endlagersuche</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/keine-entscheidung-zulasten-ostdeutscher-altlastenregionen-bei-endlagersuche/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Zur heutigen Veröffentlichung neuer Arbeitsstände in der bundesweiten Standortsuche für ein Atommüll-Endlager erklärt Jens Thomas, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die neuen BGE-Karten zeigen: Regionen in Thüringen bleiben weiter im Verfahren. Besonders das Thüringer Becken, darunter die Räume um Sömmerda und Mühlhausen, geraten immer stärker in den Fokus. Das ist aus unserer Sicht nicht hinnehmbar. Thüringen ist mit den Altlasten der Uranförderung seit Jahrzehnten überdurchschnittlich mit radioaktiven Hinterlassenschaften belastet. Hinzu kommt, dass die Gewinne der Atomindustrie nie nach Thüringen oder in den Osten geflossen sind, sondern in die Konzernzentralen im Westen. Jetzt droht, dass der Osten erneut die Last trägt. Das ist schlicht ungerecht.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur heutigen Veröffentlichung neuer Arbeitsstände in der bundesweiten Standortsuche für ein Atommüll-Endlager erklärt Jens Thomas, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:&nbsp;„Die neuen BGE-Karten zeigen: Regionen in Thüringen bleiben weiter im Verfahren. Besonders das Thüringer Becken, darunter die Räume um Sömmerda und Mühlhausen, geraten immer stärker in den Fokus. Das ist aus unserer Sicht nicht hinnehmbar. Thüringen ist mit den Altlasten der Uranförderung seit Jahrzehnten überdurchschnittlich mit radioaktiven Hinterlassenschaften belastet. Hinzu kommt, dass die Gewinne der Atomindustrie nie nach Thüringen oder in den Osten geflossen sind, sondern in die Konzernzentralen im Westen. Jetzt droht, dass der Osten erneut die Last trägt. Das ist schlicht ungerecht.“</strong></p>
<p>Thomas betont, dass die Standortsuche zwar nach wissenschaftlichen Kriterien erfolge, die gesamtgesellschaftliche Fairness jedoch ebenso zähle: „Wenn die BGE die Auswahl weiter eingrenzt, darf es keine politische Schieflage zulasten ostdeutscher Altlastenregionen geben.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 13:12:21 +0100</pubDate>
                <title>Härtefallfonds nicht beerdigen – Brombeere muss sich bewegen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/haertefallfonds-nicht-beerdigen-brombeere-muss-sich-bewegen/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Vor der heutigen zweiten Beratung im Landtag fordert die Fraktion Die Linke die Rücküberweisung ihres Gesetzentwurfs zur Absicherung des Härtefallfonds in den Petitionsausschuss. Ziel ist, das bewährte Unterstützungsinstrument für Menschen in akuten Notlagen zu retten und gemeinsam mit den demokratischen Fraktionen eine tragfähige Lösung zu erarbeiten.

„Wir haben frühzeitig einen Gesetzentwurf vorgelegt, der den Fonds rechtssicher ausgestaltet. Statt inhaltlich mitzuwirken, haben CDU, SPD und BSW neun Monate verstreichen lassen und unseren Entwurf im Ausschuss ohne einen einzigen eigenen Vorschlag abgelehnt“, kritisiert Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Linksfraktion.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Härtefallfonds nicht beerdigen – Brombeere muss sich bewegen</strong></p>
<p><strong>Vor der heutigen zweiten Beratung im Landtag fordert die Fraktion Die Linke die Rücküberweisung ihres Gesetzentwurfs zur Absicherung des Härtefallfonds in den Petitionsausschuss. Ziel ist, das bewährte Unterstützungsinstrument für Menschen in akuten Notlagen zu retten und gemeinsam mit den demokratischen Fraktionen eine tragfähige Lösung zu erarbeiten.</strong></p>
<p><strong>„Wir haben frühzeitig einen Gesetzentwurf vorgelegt, der den Fonds rechtssicher ausgestaltet. Statt inhaltlich mitzuwirken, haben CDU, SPD und BSW neun Monate verstreichen lassen und unseren Entwurf im Ausschuss ohne einen einzigen eigenen Vorschlag abgelehnt“, kritisiert Jens Thomas, Sprecher für Petitionen der Linksfraktion.</strong></p>
<p>Noch in der ersten Lesung im Januar hätten Vertreterinnen und Vertreter von SPD, CDU und BSW erklärt, den Fonds erhalten zu wollen. Passiert sei seitdem jedoch nichts. „Es ist verantwortungslos, nun einfach die Schultern zu zucken und ein funktionierendes Hilfsinstrument ersatzlos auslaufen zu lassen. Wer den Fonds nicht in der von uns vorgeschlagenen Form will, muss zumindest Alternativen vorschlagen. Alles andere ist politisches Wegducken“, so Thomas.</p>
<p>Die Linke bietet an, den Entwurf erneut im Ausschuss zu beraten, auch über Modifikationen oder alternative Umsetzungswege könne gesprochen werden.</p>
<p>„Der Fonds hilft Menschen schnell, direkt und zielgerichtet, wenn alle anderen Wege versagen. Ihn jetzt sterben zu lassen, wäre ein fatales Signal. Wir stehen bereit, gemeinsam eine Lösung zu finden“, betont Thomas.</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Asyl-Migration</category><category>Presse</category><category>Soziales</category>
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                <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 16:23:11 +0200</pubDate>
                <title>Gerechte Netzentgelte statt steigender Stromkosten – Thüringen darf nicht weiter draufzahlen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/gerechte-netzentgelte-statt-steigender-stromkosten-thueringen-darf-nicht-weiter-draufzahlen/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Angesichts der heutigen Inbetriebnahme der neuen 380-Kilovolt-Leitung zwischen Pulgar und Vieselbach erklärt Jens Thomas, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Der Netzausbau ist Teil der Energiewende, aber die Netzentgelte müssen gerechter verteilt werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Norden und Osten über die Netzentgelte mit hohen Kosten und zusätzlicher Infrastruktur vor Ort doppelt belastet werden. Wir fordern deshalb, die deutsche Stromgebotszone aufzuteilen, damit die Netzentgelte fairer verteilt und Verbraucherinnen und Verbraucher entlastet werden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angesichts der heutigen Inbetriebnahme der neuen 380-Kilovolt-Leitung zwischen Pulgar und Vieselbach erklärt Jens Thomas, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Der Netzausbau ist Teil der Energiewende, aber die Netzentgelte müssen gerechter verteilt werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Norden und Osten über die Netzentgelte mit hohen Kosten und zusätzlicher Infrastruktur vor Ort doppelt belastet werden. Wir fordern deshalb, die deutsche Stromgebotszone aufzuteilen, damit die Netzentgelte fairer verteilt und Verbraucherinnen und Verbraucher entlastet werden.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Aufteilung der Stromgebotszone wäre ein richtiger und überfälliger Schritt. „Gerade für die Menschen und Betriebe im Norden und Osten Deutschlands eröffnet sich damit die Chance auf deutlich sinkende Strompreise. Die heutigen regionalen Unterschiede, die durch hohe Netzentgelte und Engpasskosten geprägt sind, würden endlich abgebaut“, so Jens Thomas.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Linke-Abgeordnete betont, dass auch industrielle Großabnehmer profitieren würden: „Die energieintensive Industrie braucht verlässliche und bezahlbare Strompreise. Mit einer Gebotszonentrennung sinkt der Börsenstrompreis in den Regionen mit viel erneuerbarem Strom deutlich und das sind insbesondere die strukturschwächeren Gebiete im Norden und Osten. Das stärkt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern sichert auch Arbeitsplätze.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Energiepolitik</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-74464</guid>
                <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 10:36:14 +0200</pubDate>
                <title>Thomas: Koalition lässt Ankündigungen zu Auenrevitalisierung versanden</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/thomas-koalition-laesst-ankuendigungen-zu-auenrevitalisierung-versanden/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Zu der Antwort der Landesregierung auf seine Kleine Anfrage „Pläne zur Revitalisierung von Bach- und Flussauen in Thüringen“ erklärt Jens Thomas, umwelt- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die Brombeer-Koalition kündigt im Regierungsvertrag groß an, einen Aktionsplan zur Belebung von Bach- und Flussauen samt passender Förderkulisse auf den Weg zu bringen. Doch wenn man genauer nachfragt, bleibt davon nichts übrig. Mit Verweis auf die Finanzlage befindet sich der Aktionsplan nicht einmal in Bearbeitung. Das ist ein weiteres Armutszeugnis und ein deutlicher Beleg dafür, dass Natur- und Artenschutz, aber auch der Gewässerschutz in dieser Landesregierung nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu der Antwort der Landesregierung auf seine Kleine Anfrage „Pläne zur Revitalisierung von Bach- und Flussauen in Thüringen“ erklärt Jens Thomas, umwelt- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die Brombeer-Koalition kündigt im Regierungsvertrag groß an, einen Aktionsplan zur Belebung von Bach- und Flussauen samt passender Förderkulisse auf den Weg zu bringen. Doch wenn man genauer nachfragt, bleibt davon nichts übrig. Mit Verweis auf die Finanzlage befindet sich der Aktionsplan nicht einmal in Bearbeitung. Das ist ein weiteres Armutszeugnis und ein deutlicher Beleg dafür, dass Natur- und Artenschutz, aber auch der Gewässerschutz in dieser Landesregierung nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.“</strong></p>
<p>Nach Angaben des Thüringer Landesprogramms Gewässerschutz 2022–2027 befanden sich 2021 nur 11,8 Prozent der Thüringer Fließgewässer in einem guten ökologischen Zustand. „Die Landesregierung geht selbst davon aus, dass die Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie bis 2027 klar verfehlt werden. Dabei sind Auenrevitalisierungen ein zentrales Instrument, um den ökologischen Zustand der Gewässer zu verbessern“, so Thomas.</p>
<p>Auen sind Hotspots der Artenvielfalt: „Die Überflutungsdynamik schafft ein Mosaik an Lebensräumen, von dem viele Tier- und Pflanzenarten profitieren von Fischen über Amphibien bis hin zu Insekten, Vögeln und Fledermäusen. Auch der Biber leistet hier kostenlose und wertvolle Arbeit“, so Thomas. Darüber hinaus erfüllen Auen nicht nur eine wichtige Funktion für den Hochwasserschutz, sondern auch in Trockenperioden, indem sie Wasser länger in der Landschaft halten. Als natürliche Wasserspeicher und Puffer nehmen sie bei Überschwemmungen Wasser auf und geben es in Trockenzeiten wieder ab, was sich positiv auf den Wasserhaushalt auswirkt. Mit Blick auf die derzeit niedrigen Pegel der Thüringer Trinkwassertalsperren ist dies ein weiterer zentraler Aspekt.</p>
<p>Thomas fordert die Landesregierung daher auf, die im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen umgehend auf den Weg zu bringen und dabei auch die nötigen finanziellen Mittel bereitzustellen: „Ankündigungen ohne Umsetzung helfen niemandem, weder der Natur und dem Gewässerschutz noch den Thüringerinnen und Thüringern.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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                <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 10:33:00 +0200</pubDate>
                <title>Stillstand bei Thüringer Biodiversitätsstrategie ist ein Armutszeugnis</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/stillstand-bei-thueringer-biodiversitaetsstrategie-ist-ein-armutszeugnis/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Zur Antwort der Landesregierung auf seine Kleine Anfrage zum Stand der Fortschreibung der Thüringer Strategie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt erklärt Jens Thomas, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: &quot;Die Thüringer Biodiversitätsstrategie wurde 2011 beschlossen und lief in ihren Zielen bis zum Jahr 2020. Dass fünf Jahre später nicht einmal ein Zwischenergebnis einer Fortschreibung vorliegt, geschweige denn ein klarer Zeitplan genannt werden kann, ist ein Armutszeugnis für die Umweltpolitik dieser Landesregierung.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Antwort der Landesregierung auf seine Kleine Anfrage zum Stand der Fortschreibung der Thüringer Strategie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt erklärt Jens Thomas, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: "Die Thüringer Biodiversitätsstrategie wurde 2011 beschlossen und lief in ihren Zielen bis zum Jahr 2020. Dass fünf Jahre später nicht einmal ein Zwischenergebnis einer Fortschreibung vorliegt, geschweige denn ein klarer Zeitplan genannt werden kann, ist ein Armutszeugnis für die Umweltpolitik dieser Landesregierung."</strong></p>
<p>Thomas verweist darauf, dass die Vorgängerregierung bereits eine Fortschreibung eingeleitet hatte. "Es gab einen breiten Beteiligungsprozess mit Fachverbänden, Institutionen und Ressorts, der längst hätte weitergeführt und abgeschlossen werden müssen. Stattdessen erfahren wir jetzt, dass die Arbeiten ausgesetzt sind und die aktuelle Landesregierung keinerlei Perspektive benennt, wann eine neue Strategie vorliegen soll. Damit wird die Verantwortung für den Erhalt der biologischen Vielfalt auf die lange Bank geschoben."</p>
<p>Der Abgeordnete betont die Dringlichkeit: "Die Herausforderungen sind größer denn je, sei es der dramatische Insektenschwund oder der Verlust von Lebensräumen sowie die Folgen des Klimawandels. Eine moderne Biodiversitätsstrategie muss diese Themen aufgreifen und konkrete Maßnahmen formulieren. Alles andere ist fahrlässig."</p>
<p>Mit Blick auf die von der Landesregierung ins Feld geführte EU-Wiederherstellungsverordnung sagt Thomas: "Natürlich muss Thüringen seine Verpflichtungen aus Brüssel umsetzen. Aber das darf kein Vorwand sein, die eigene Strategie lahmzulegen. Beide Prozesse müssen ineinandergreifen. Es ist ein falsches Signal, Naturschutzthemen hintanzustellen und damit deutlich zu machen, dass sie für diese Regierung nur eine nachgeordnete Rolle spielen."</p>
<p>Thomas fordert die Landesregierung auf, umgehend einen verbindlichen Zeitplan für die Fortschreibung vorzulegen und den begonnenen Beteiligungsprozess mit Umweltverbänden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wieder aufzunehmen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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                <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 12:54:43 +0200</pubDate>
                <title>Landesregierung hat keine Kenntnisse über kommunale Wärmeplanungen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/landesregierung-hat-keine-kenntnisse-ueber-kommunale-waermeplanungen/</link>
                <author>Sascha Bilay &amp; Jens Thomas</author>
                <description>„Obwohl Thüringen per Bundesgesetz verpflichtet ist, sicherzustellen, dass alle Gemeinden eine kommunale Wärmeplanung aufstellen, hat die Landesregierung keine Kenntnisse darüber, ob und wie die Kommunen ihrer Verpflichtung tatsächlich nachkommen. Diese Ahnungslosigkeit ist schon deshalb überraschend, weil 2024 und 2025 immerhin 20 Mio. Euro dafür bereitgestellt wurden“, informieren Jens Thomas, umweltpolitischer Sprecher, und Sascha Bilay, kommunalpolitischer Sprecher der Linken im Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Obwohl Thüringen per Bundesgesetz verpflichtet ist, sicherzustellen, dass alle Gemeinden eine kommunale Wärmeplanung aufstellen, hat die Landesregierung keine Kenntnisse darüber, ob und wie die Kommunen ihrer Verpflichtung tatsächlich nachkommen. Diese Ahnungslosigkeit ist schon deshalb überraschend, weil 2024 und 2025 immerhin 20 Mio. Euro dafür bereitgestellt wurden“, informieren Jens Thomas, umweltpolitischer Sprecher, und Sascha Bilay, kommunalpolitischer Sprecher der Linken im Landtag.</strong></p>
<p>Die beiden Abgeordneten hatten die Landesregierung danach befragt, wie das Wärmeplanungsgesetz des Bundes durch die Thüringer Gemeinden und Städte umgesetzt werde. Seit letztem Jahr sind sie verpflichtet, Planungen auf den Weg zu bringen, um zukünftig Energie einzusparen. Bis 2045 sollen die deutschen Kommunen ihre Wärmeerzeugung treibhausgasneutral umstellen und gleichzeitig für die Menschen bezahlbar halten. Damit die kommunalen Verwaltungen diese Aufgabe realisieren können, wurden 2024 insgesamt knapp 9 Mio. Euro vom Land bereitgestellt. Für dieses Jahr sind im Landeshaushalt knapp 11 Mio. Euro Unterstützung vorgesehen. „Offenbar interessiert sich der Umweltminister nicht dafür, was mit 20 Mio. Euro passiert, die von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern kommen. Etwas mehr Leidenschaft und Begeisterung darf schon erwartet werden“, fordern Jens Thomas und Sascha Bilay.</p>
<p>Auffällig sei zudem, dass die Landesregierung in keinem einzigen Fall zum Umsetzungsstand berichten könne. obwohl die Kommunen die Aufgabe im hoheitlichen Bereich erfüllen. Das bedeutet, dass das Land ganz konkrete Vorgaben macht, wie die Aufgabe zu erfüllen sei. Deshalb unterliegen die Gemeinden und Städte auch einer besonderen Aufsicht durch das Land. „Die Landesregierung macht sich hier einen schlanken Fuß, wenn nach anderthalb Jahren nicht mal bekannt ist, wer vor Ort für die Umsetzung des Gesetzes zuständig ist. Anstatt die Bevölkerung jeden Tag mit neuen unbrauchbaren Ideen wie Fahnen vor Schulen abzulenken, sollte die Landesregierung endlich anfangen, die Zukunftsaufgaben für die Menschen in Thüringen anzupacken“, bekräftigen abschließend Jens Thomas und Sascha Bilay.</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Sascha Bilay</category><category>Energiepolitik</category><category>Haushalt-Finanzen</category><category>Kommunales</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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