<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>Die Linke Linda Stark: RSS-Feed</title>
            <link>https://www.linda-stark.de/</link>
            <description></description>
            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Linda Stark</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 05:20:17 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 01 Oct 2026 05:20:17 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.linda-stark.de/aktuelles/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 News</generator>
            
            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78813</guid>
                <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 10:02:17 +0200</pubDate>
                <title>Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen ist überfällig</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/entkriminalisierung-von-schwangerschaftsabbruechen-ist-ueberfaellig/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Am 28. September findet der jährliche Safe Abortion Day statt. Vor diesem Hintergrund kritisiert Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die weiterhin bestehende Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen: „Es sind nunmehr knapp sieben Jahre, die seit der Streichung des Informationsverbotes für Schwangerschaftsabbrüche nach § 219a StGB vergangen sind. Seither sind die reproduktiven Rechte von Frauen wieder in der Truhe verschwunden und die rechtlich unsichere Situation von ungewollt Schwangeren hat sich nicht geändert – noch immer hält die Bundesregierung an § 218 StGB fest, der Schwangerschaftsabbrüche kriminalisiert. Für sichere und risikofreie Abbrüche braucht es endlich eine Enttabuisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Dazu ist die Streichung des § 218 StGB notwendig, damit wir in Thüringen eine gute Versorgungsstruktur aufbauen können, flankiert von flächendeckenden Beratungsangeboten.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 28. September findet der jährliche Safe Abortion Day statt. Vor diesem Hintergrund kritisiert Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die weiterhin bestehende Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen: „Es sind nunmehr knapp sieben Jahre, die seit der Streichung des Informationsverbotes für Schwangerschaftsabbrüche nach § 219a StGB vergangen sind. Seither sind die reproduktiven Rechte von Frauen wieder in der Truhe verschwunden und die rechtlich unsichere Situation von ungewollt Schwangeren hat sich nicht geändert – noch immer hält die Bundesregierung an § 218 StGB fest, der Schwangerschaftsabbrüche kriminalisiert. Für sichere und risikofreie Abbrüche braucht es endlich eine Enttabuisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Dazu ist die Streichung des § 218 StGB notwendig, damit wir in Thüringen eine gute Versorgungsstruktur aufbauen können, flankiert von flächendeckenden Beratungsangeboten.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von der aktuellen Bundesregierung verspricht sich Güngör in Bezug auf einen möglichen Anlauf zur Streichung des § 218 StGB wenig. Sie führt abschließend aus: „Die reproduktiven Rechte von Frauen sind – genau wie die Lage und Rechte von Frauen insgesamt – ein blinder Fleck für die Bundesregierung. Umso lauter müssen am Safe Abortion Day die progressiven politischen Fraktionen und Parteien sein, gemeinsam mit den zivilgesellschaftlichen Akteur*innen wie das Thüringer Bündnis für sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche. Das genannte Thüringer Bündnis hat zum Safe Abortion Day 2026 ein Forderungspapier veröffentlicht, das auch ich unterstütze.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinweis:<br>Das genannte Forderungspapier finden Sie im Anhang.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gesundheit</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/6/0/csm_portrait-banner-2026-guengoer3_eebf16e971.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77374</guid>
                <pubDate>Thu, 21 May 2026 19:03:52 +0200</pubDate>
                <title>Starkes Signal für den Gewaltschutz in Thüringen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/starkes-signal-fuer-den-gewaltschutz-in-thueringen/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Heute beschlossen die demokratischen Fraktionen des Thüringer Landtages eine Initiative für den Ausbau der vertraulichen Spurensicherung in Thüringen. Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zeigt sich erfreut über den Beschluss:

„Die niedrigschwellige und gut zugängliche Möglichkeit zur vertraulichen Spurensicherung zur Beweismittelsicherstellung und -bewahrung ist ein wichtiger Baustein in der Gewaltschutzstruktur. In Thüringen ist sie derweil aber nur am Universitätsklinikum Jena möglich. In den kommenden Jahren sind für die Planungsregionen Kooperationsvereinbarungen mit dem UKJ geplant. Die heute verabschiedete Initiative meiner Fraktion hat die Landesregierung damit beauftragt, diesen Ausbauschritt intensiv zu begleiten und zu prüfen, inwieweit telemedizinische Lösungswege, die Einführung eines standardisierten Schulungs- und Weiterbildungsverfahrens zur Qualitätssicherung oder auch der Abschluss weiterer Kooperationsvereinbarungen möglich sind.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute beschlossen die demokratischen Fraktionen des Thüringer Landtages eine Initiative für den Ausbau der vertraulichen Spurensicherung in Thüringen. Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zeigt sich erfreut über den Beschluss:</strong></p>
<p><strong>„Die niedrigschwellige und gut zugängliche Möglichkeit zur vertraulichen Spurensicherung zur Beweismittelsicherstellung und -bewahrung ist ein wichtiger Baustein in der Gewaltschutzstruktur. In Thüringen ist sie derweil aber nur am Universitätsklinikum Jena möglich. In den kommenden Jahren sind für die Planungsregionen Kooperationsvereinbarungen mit dem UKJ geplant. Die heute verabschiedete Initiative meiner Fraktion hat die Landesregierung damit beauftragt, diesen Ausbauschritt intensiv zu begleiten und zu prüfen, inwieweit telemedizinische Lösungswege, die Einführung eines standardisierten Schulungs- und Weiterbildungsverfahrens zur Qualitätssicherung oder auch der Abschluss weiterer Kooperationsvereinbarungen möglich sind.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete bedankt sich bei den Anzuhörenden, die sich im Rahmen der schriftlichen Anhörung zu dem Antrag beteiligt haben und darüber hinaus bei den demokratischen Fraktionen für die konstruktive Zusammenarbeit:</p>
<p>„Der Antrag findet heute also nicht nur einen erfolgreichen Abschluss, sondern löst eine umfangreiche Prüfung aus, die uns eine Leitschnur für zukünftige politische Leitplanken für einen stärkeren Opferschutz geben wird. Für mich ist klar: die Stärkung des Opferschutzes gehört in den Fokus für den zukünftigen Ausbau der Gewaltschutzstrukturen im Freistaat“, schließt Güngör ab.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gleichstellung</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm_2026-05-21-plenumth-lenaguengoer_ed45c83c32.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77357</guid>
                <pubDate>Wed, 20 May 2026 10:24:29 +0200</pubDate>
                <title>Thüringer Landesregierung lässt queere Menschen im Stich</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/maurer-thueringer-landesregierung-laesst-queere-menschen-im-stich/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>Die Mittel für queere Projekte in Thüringen sollen nach Angaben des QueerWeg e.V. Thüringen durch die Landesregierung für das Jahr 2026 massiv gekürzt werden – um 100.000 Euro. Damit drohe ein wesentlicher Einschnitt im Beratungs- und Unterstützungsangebot für queere Menschen in Thüringen. Außerdem umgeht die Landesregierung hier eine Einigung zum Haushaltsbeschluss, warnt Katja Maurer, queerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Mittel für queere Projekte in Thüringen sollen nach Angaben des QueerWeg e.V. Thüringen durch die Landesregierung für das Jahr 2026 massiv gekürzt werden – um 100.000 Euro. Damit drohe ein wesentlicher Einschnitt im Beratungs- und Unterstützungsangebot für queere Menschen in Thüringen. Außerdem umgeht die Landesregierung hier eine Einigung zum Haushaltsbeschluss, warnt Katja Maurer, queerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Thüringer Landesregierung lässt LGBTIQ* im Stich. In den Verhandlungen zum Doppelhaushalt für die Jahre 2026 und 2027 konnte mehr Geld für die Förderung der LGBTIQ* Beratungs- und Unterstützungsstrukturen in Thüringen ausgehandelt werden. Das war wichtig, denn die Situation ist mehr als ernst. Angriffe auf queere Menschen nehmen zu, Unsicherheiten und Ängste in der Community wachsen. Doch statt queere Menschen in der aktuellen Lage ernst zu nehmen, gesellschaftliche Vielfalt, Beratungs- und Unterstützungsstrukturen und sichere Räume zu stärken, sieht die Thüringer Landesregierung hier das Einsparpotenzial zur Finanzierung ihrer globalen Minderausgabe und lässt queere Menschen in Thüringen mit ihren Sorgen und Nöten im Regen stehen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Gleichstellung</category><category>Haushalt-Finanzen</category><category>Presse</category><category>Queerpolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-maurer2.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76914</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 10:27:48 +0200</pubDate>
                <title>Plan für Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt im digitalen Raum bleibt vage und unverbindlich</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/massnahmen-gegen-geschlechtsspezifische-gewalt-im-digitalen-raum-guengoer-plan-bleibt-vage-und-unverbindlich-1/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Zur heutigen Vorstellung des Maßnahmenplans gegen geschlechtsspezifische Gewalt im digitalen Raum von der Landesregierung äußert sich Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Gleichstellungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, wie folgt: „Es freut mich, dass der Maßnahmenplan gegen geschlechtsspezifische Gewalt im digitalen Raum endlich auf den Weg gebracht wurde. Der Kampf gegen analoge und digitale geschlechtsspezifische Gewalt stand bisweilen nicht auf der Prioritätenliste der Landesregierung. Anträge meiner Fraktion wurden bisher immer als nicht drängend zurückgewiesen. Insgesamt kommt der Maßnahmenplan als ein Baustein des Thüringer Aktionsplans zur Umsetzung der Istanbul-Konvention zu spät. Ich hoffe, dass nicht erst der prominente Fall von Collien Fernandes die Landesregierung zu dieser Art Reaktionismus gedrängt hat und es keine Alibimaßnahme wird, denn insgesamt bleibt der Plan vage und unverbindlich. Geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen ist ein drängendes Problem, unabhängig von aktuellen prominenten Fällen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur heutigen Vorstellung des Maßnahmenplans gegen geschlechtsspezifische Gewalt im digitalen Raum von der Landesregierung äußert sich Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Gleichstellungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, wie folgt: „Es freut mich, dass der Maßnahmenplan gegen geschlechtsspezifische Gewalt im digitalen Raum endlich auf den Weg gebracht wurde. Der Kampf gegen analoge und digitale geschlechtsspezifische Gewalt stand bisweilen nicht auf der Prioritätenliste der Landesregierung. Anträge meiner Fraktion wurden bisher immer als nicht drängend zurückgewiesen. Insgesamt kommt der Maßnahmenplan als ein Baustein des Thüringer Aktionsplans zur Umsetzung der Istanbul-Konvention zu spät. Ich hoffe, dass nicht erst der prominente Fall von Collien Fernandes die Landesregierung zu dieser Art Reaktionismus gedrängt hat und es keine Alibimaßnahme wird, denn insgesamt bleibt der Plan vage und unverbindlich. Geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen ist ein drängendes Problem, unabhängig von aktuellen prominenten Fällen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete hebt mit Blick auf gesetzliche Grundlagen aber auch die Verantwortung der Bundesregierung hervor und sagt: „Die Landesregierung sollte auch ihren Einfluss auf bundespolitischer Ebene geltend machen und sich dort für eindeutige Gesetzesänderungen einsetzen, die digitale geschlechtsspezifische Gewalt in den Fokus rücken und die Plattformen im Netz in die Pflicht nehmen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-guengoer2.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76435</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 10:18:25 +0100</pubDate>
                <title>Ja heißt Ja: Sexuelle Selbstbestimmung braucht ein Sexualstrafrecht, das Zustimmung schützt</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/ja-heisst-ja-guengoer-sexuelle-selbstbestimmung-braucht-ein-sexualstrafrecht-das-zustimmung-schuetzt/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>„Wer sexualisierte Gewalt erlebt, darf nicht länger in die Lage gebracht werden, vor Gericht auch noch das eigene Nicht-Einverständnis beweisen zu müssen. Ich freue mich darüber, dass dieser Antrag bei der Justizministerin auf offene Ohren stößt und die Beratung dazu nun im zuständigen Ausschüssen beginnen kann“, erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur ersten Beratung des Antrags „Sexuelle Selbstbestimmung stärken – Ja heißt Ja im Sexualstrafrecht verankern“. Die Linke fordert, dass die Landesregierung sich auf Bundesebene für eine Reform des § 177 StGB einsetzt, damit künftig nicht mehr ein erkennbarer Gegenwille, sondern das Fehlen freiwilliger Zustimmung im Zentrum steht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wer sexualisierte Gewalt erlebt, darf nicht länger in die Lage gebracht werden, vor Gericht auch noch das eigene Nicht-Einverständnis beweisen zu müssen. Ich freue mich darüber, dass dieser Antrag bei der Justizministerin auf offene Ohren stößt und die Beratung dazu nun im zuständigen Ausschüssen beginnen kann“, erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur ersten Beratung des Antrags „Sexuelle Selbstbestimmung stärken – Ja heißt Ja im Sexualstrafrecht verankern“. Die Linke fordert, dass die Landesregierung sich auf Bundesebene für eine Reform des § 177 StGB einsetzt, damit künftig nicht mehr ein erkennbarer Gegenwille, sondern das Fehlen freiwilliger Zustimmung im Zentrum steht.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Das Nein-heißt-Nein-Modell lässt Schutzlücken, etwa dort, wo Betroffene in Schockstarre geraten und gerade nicht aktiv reagieren können. Das ist weder lebensnah noch opferschutzgerecht. Wer die Istanbul-Konvention ernst nimmt, muss jede nicht einverständliche sexuelle Handlung wirksam unter Strafe stellen. Ja heißt Ja ist deshalb kein symbolischer Slogan, sondern ein notwendiger Schritt zu mehr Schutz, mehr Selbstbestimmung und mehr Gerechtigkeit für Betroffene sexualisierter Gewalt“, so Güngör abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gleichstellung</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/1/c/csm_2026-03-26-plenum-do-lenasaniyeguengoer03_e96466e647.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76266</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 10:24:01 +0100</pubDate>
                <title>8. März: Internationaler Frauenkampftag</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/8-maerz-internationaler-frauenkampftag-1/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Anlässlich des morgigen internationalen Frauenkampftages erklärt Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Geschlechtergerechtigkeit ist umkämpfter denn je. Mehr und mehr wird an tradierten Rollenmustern festgehalten, die Frauen systematisch schlechter stellen. Geschlechtergerechtigkeit bildet eine zentrale Säule unserer Demokratie. Doch statt sie mit Maßnahmen zu stärken, prägen strukturelle Benachteiligungen gegenüber Frauen weiterhin unsere Gesellschaft: Seien es mangelnde Karrierechancen, unbezahlte Sorgearbeit oder geschlechtsspezifische Gewalt – Frauen sind besonders betroffen. Diese Benachteiligungen sind kein Versehen, kein Zufallsprodukt. Nein, sie sind das Ergebnis historisch gewachsener Machtverhältnisse des Patriarchats.“ </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des morgigen internationalen Frauenkampftages erklärt Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Geschlechtergerechtigkeit ist umkämpfter denn je. Mehr und mehr wird an tradierten Rollenmustern festgehalten, die Frauen systematisch schlechter stellen. Geschlechtergerechtigkeit bildet eine zentrale Säule unserer Demokratie. Doch statt sie mit Maßnahmen zu stärken, prägen strukturelle Benachteiligungen gegenüber Frauen weiterhin unsere Gesellschaft: Seien es mangelnde Karrierechancen, unbezahlte Sorgearbeit oder geschlechtsspezifische Gewalt – Frauen sind besonders betroffen. Diese Benachteiligungen sind kein Versehen, kein Zufallsprodukt. Nein, sie sind das Ergebnis historisch gewachsener Machtverhältnisse des Patriarchats.“&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Laut Güngör müssten Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit sich behaupten, obwohl doch Gegenteiliges der Fall ist: „Der Kern demokratischer Gesellschaften ist die Überzeugung, dass alle Menschen die gleiche Würde besitzen und deshalb unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sozialem Status mit gleichem Respekt behandelt werden müssen. Daraus folgt eine einfache, aber weitreichende Konsequenz: Nicht Gleichheit muss begründet werden, sondern Ungleichheit. Deshalb sind der Abbau des Patriarchats, mehr Gewaltschutz durch die konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention, faire Bezahlung sowie eine gerechte Verteilung von Sorgearbeit nicht optional, sondern eine notwendige Leitplanke für die Gesellschaft, die wir durch entschlossenes politisches Handeln installieren müssen. Dafür stehen wir als Fraktion Die Linke ein.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Zum internationalen Frauentag gehen wir deshalb bundesweit unter dem Motto „Rights.Justice.Action“ am 9. März gemeinsam auf die Straße, denn Fortschritte in der Gleichstellung sind das Ergebnis politischer Kämpfe, und dieser Kampf ist noch lange nicht abgeschlossen. Als Die Linke im Thüringer Landtag werden wir uns auch weiterhin für eine Gesellschaft einsetzen, in der Gleichberechtigung nicht nur ein Anspruch bleibt, sondern Realität wird“, schließt Lena Saniye Güngör ab.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-guengoer2.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76160</guid>
                <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:38:24 +0100</pubDate>
                <title>Equal Pay Day 2026: Mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Gesellschaft</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/equal-pay-day-2026-guengoer-mehr-geschlechtergerechtigkeit-in-der-gesellschaft/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Anlässlich des morgigen Equal Pay Days erklärt Lena Saniye Güngör, gleichstellungs- und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Frauen verdienen 16 Prozent* weniger als Männer. Frauen müssen also bis zum 27.02.2026 und damit 58 Tage mehr arbeiten, um denselben Lohn zu erreichen, den Männer im Jahr 2025 bekommen haben. Mit dem diesjährigen Motto ‚equal pay every day‘ soll am Equal Pay Day darauf aufmerksam gemacht werden, mehr als nur den Gehaltsunterschied in Zahlen wahrzunehmen. Geschlechterungleichheiten beginnen nicht erst mit dem Eintritt in das Berufsleben, sie sind ein lebenslanger Begleiter. Deshalb reicht auch nicht nur eine Anpassung der Gehälter, es braucht vielmehr ein Durchbrechen patriarchaler Denkmuster, die sich in unseren gesellschaftlichen Strukturen widerspiegeln und dadurch die Benachteiligung von Frauen reproduzieren. Das scheint aber weder Teil der politischen Agenda der Landesregierung noch jener der Bundesregierung zu sein.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des morgigen Equal Pay Days erklärt Lena Saniye Güngör, gleichstellungs- und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Frauen verdienen 16 Prozent* weniger als Männer. Frauen müssen also bis zum 27.02.2026 und damit 58 Tage mehr arbeiten, um denselben Lohn zu erreichen, den Männer im Jahr 2025 bekommen haben. Mit dem diesjährigen Motto ‚equal pay every day‘ soll am Equal Pay Day darauf aufmerksam gemacht werden, mehr als nur den Gehaltsunterschied in Zahlen wahrzunehmen. Geschlechterungleichheiten beginnen nicht erst mit dem Eintritt in das Berufsleben, sie sind ein lebenslanger Begleiter. Deshalb reicht auch nicht nur eine Anpassung der Gehälter, es braucht vielmehr ein Durchbrechen patriarchaler Denkmuster, die sich in unseren gesellschaftlichen Strukturen widerspiegeln und dadurch die Benachteiligung von Frauen reproduzieren. Das scheint aber weder Teil der politischen Agenda der Landesregierung noch jener der Bundesregierung zu sein.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Stattdessen greife die CDU auf Bundesebene mit ihren Vorschlägen von unbezahlten Karenztagen, Lifestyle-Teilzeit und einer möglichen Abschaffung der elektronischen Krankschreibung in großem Stil die Arbeitnehmer*innenrechte und Strukturen für einen geschlechtergerechteren Arbeitsmarkt an, so Güngör.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Minijobs zu sozialversicherungspflichtigen Jobs transformieren, das Ehegattensplitting abschaffen, die Sicherstellung von Ganztagsangeboten, die Aufwertung von Care-Berufen, mehr familien- und pflegekompatible Arbeitszeit- und Arbeitsplatzmodelle und die Berücksichtigung der von Mehrfachdiskriminierung Betroffenen. All diese und noch weitere Maßnahmen braucht es und wurden von uns als Fraktion Die Linke in den Landtag in einem Antrag gefordert. Und die Koalition aus CDU, BSW und SPD? Ließ den Antrag gut zehn Monate im Ausschuss mit umfangreicher Anhörung mitschleifen und lehnte ihn schlussendlich ab. Worten hätten also längst Taten folgen können, schon vor Monaten. Wer meint es also wirklich ernst mit der Bekämpfung von Geschlechterungleichheiten und wer nicht?“, meint Güngör abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*unbereinigter Gender Pay Gap</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_sp-equal-pay-day02_01_aacde00192.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75453</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Dec 2025 14:15:13 +0100</pubDate>
                <title>Striche statt Steuerung - Güngör: Landesregierung kann Krisenhilfe nicht belastbar beziffern</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/striche-statt-steuerung-guengoer-landesregierung-kann-krisenhilfe-nicht-belastbar-beziffern/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>„Das Positionspapier zum psychiatrischen Krisendienst liegt seit 2022 auf dem Tisch und heute müssen wir feststellen: Thüringen hat nicht nur keine flächendeckende 24/7-Krisenhilfe, es hat nicht einmal eine belastbare Datengrundlage für Planung und Kontrolle&quot;, erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zu den Antworten des Sozialministeriums auf ihre Kleinen Anfragen zur Entwicklung psychiatrischer Kriseninterventionen und Unterbringungsverfahren seit 2020.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong><u>Striche statt Steuerung - Güngör: Landesregierung kann Krisenhilfe nicht belastbar beziffern</u></strong></p>
<p><strong>„Das Positionspapier zum psychiatrischen Krisendienst liegt seit 2022 auf dem Tisch und heute müssen wir feststellen: Thüringen hat nicht nur keine flächendeckende 24/7-Krisenhilfe, es hat nicht einmal eine belastbare Datengrundlage für Planung und Kontrolle", erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zu den Antworten des Sozialministeriums auf ihre Kleinen Anfragen zur Entwicklung psychiatrischer Kriseninterventionen und Unterbringungsverfahren seit 2020.</strong></p>
<p>Die Landesregierung liefert zwar Zahlen, etwa 3.548 registrierte Kriseninterventionen im Jahr 2020 und 2.858 im Jahr 2024. Gleichzeitig erklärt sie, zentrale Begriffe seien nicht einheitlich definiert, Daten seien teils nicht durchgehend erhoben und die Rückmeldungen der Gesundheitsämter weder belastbar noch vergleichbar, referiert Güngör. „Wer so antwortet, sagt im Kern: Wir können nicht zuverlässig erklären, wo Hilfe fehlt und wo Menschen in der Krise allein bleiben", so Güngör.</p>
<p>Besonders deutlich werde das an einem konkreten Beispiel aus Teil II der Regierungsantwort, findet die Abgeordnete: Für den Saale-Orla-Kreis weist die Landesregierung für 2020 insgesamt 55 sogenannte Unterbringungskontakte aus, für 2021 59. In einer weiteren Tabelle derselben Antwort stehen für den Saale-Orla-Kreis aber 1.560 (2020) und 1.633 (2021) Unterbringungskontakte außerhalb der regulären Dienstzeit. „1.560 ist größer als 55 – 1.633 ist größer als 59. Das passt rechnerisch nicht zusammen und ist damit mindestens erklärungs- und korrekturbedürftig", sagt Güngör.</p>
<p>Für Güngör ist klar: Entweder liegt hier ein gravierender Daten- oder Übertragungsfehler vor oder die Erhebung arbeitet mit so uneinheitlichen Zählweisen, dass politische Steuerung zur Fassade wird. „Beides ist inakzeptabel. Gerade bei Krisenhilfe und Unterbringung geht es um Schutz, Würde und im Zweifel Freiheitsentzug – da darf der Staat nicht mit irreführenden Zahlen arbeiten", so Güngör.</p>
<p>Die Abgeordnete bereitet deshalb einen Antrag zur Etablierung eines flächendeckenden psychiatrischen Krisendienstes vor: eine 24/7 erreichbare Hotline plus regionale mobile Teams, barrierefrei und vernetzt mit bestehenden Strukturen. Parallel, so fordert Güngör, müsse das Sozialministerium bis Mitte 2026 einen verbindlichen Erfassungsstandard vorlegen und quartalsweise berichten, damit Krisenhilfe endlich planbar und überprüfbar wird. „Krisen passieren nachts, am Wochenende, an Feiertagen. Wer dann nur Notruf, Polizei oder Klinik anbietet, lässt Menschen im Stich und verschiebt Probleme in die teuerste und härteste Lösung", sagt Güngör abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gesundheit</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category><category>Soziales</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-guengoer.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75451</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 12:02:44 +0100</pubDate>
                <title>Güngör: Vertrauliche Spurensicherung in Thüringen ausbauen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/guengoer-vertrauliche-spurensicherung-in-thueringen-ausbauen/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>„Das aktuelle Anhörungsverfahren zu unserem Antrag zur vertraulichen Spurensicherung in Thüringen zeigt deutlich, wie wichtig der geforderte Ausbau zur konsequenten Bekämpfung von sexueller Gewalt ist“, so Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Gleichstellungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Die Abgeordnete führt weiter aus: „Aktuell wird in Thüringen die vertrauliche Spurensicherung zentralisiert am Universitätsklinikum in Jena angeboten. Das bedeutet, dass Betroffene von Sexualstraftaten außerhalb von Jena für eine vertrauliche Spurensicherung einen weiten Weg in Kauf nehmen müssen. In solch einer nicht selten traumatischen Ausnahmesituation ist dies nicht hinnehmbar. Im Parlament setzen wir uns deshalb für einen schrittweisen Ausbau der Spurensicherung ein, einerseits in der Fläche durch Angebote in den vier Planungsregionen in Thüringen. Andererseits gilt es die Frage zu klären, wie auch eine digitale Anleitung durch Telemedizin eine flächendeckende Versorgung in Thüringen gewährleisten kann. iGOBSIS aus NRW ist hier ein gutes Beispiel.“ </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Das aktuelle Anhörungsverfahren zu unserem Antrag zur vertraulichen Spurensicherung in Thüringen zeigt deutlich, wie wichtig der geforderte Ausbau zur konsequenten Bekämpfung von sexueller Gewalt ist“, so Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Gleichstellungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Die Abgeordnete führt weiter aus: „Aktuell wird in Thüringen die vertrauliche Spurensicherung zentralisiert am Universitätsklinikum in Jena angeboten. Das bedeutet, dass Betroffene von Sexualstraftaten außerhalb von Jena für eine vertrauliche Spurensicherung einen weiten Weg in Kauf nehmen müssen. In solch einer nicht selten traumatischen Ausnahmesituation ist dies nicht hinnehmbar. Im Parlament setzen wir uns deshalb für einen schrittweisen Ausbau der Spurensicherung ein, einerseits in der Fläche durch Angebote in den vier Planungsregionen in Thüringen. Andererseits gilt es die Frage zu klären, wie auch eine digitale Anleitung durch Telemedizin eine flächendeckende Versorgung in Thüringen gewährleisten kann. iGOBSIS aus NRW ist hier ein gutes Beispiel.“</strong>&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p>Bis der Ausbau in der Fläche stattgefunden hat, soll vor allem der Fokus auf Lösungen für die aktuellen Herausforderungen gelegt werden: „Keine Betroffene soll sich über Fahrtkosten und oder den Versicherungsstatus Gedanken machen müssen, deshalb fordern wir die Fahrtkostenübernahme nach dem Thüringer Reisekostengesetz und eine kostenlose vertrauliche Spurensicherung auch für nicht gesetzlich oder privat Versicherte.“&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Baustein ist vor allem auch eine breite und niedrigschwellige Informationskampagne für Betroffene, aber auch für Beratungsstellen, Polizei und medizinisches Personal. „Es gibt Bundesländer, die in mehreren Sprachen über Flyer, aber auch über digitale Hinweise in der Straßenbahn über die Möglichkeit einer vertraulichen Spurensicherung informieren. Diese Wege sollten wir auch nutzen, um Betroffene über Möglichkeiten zu informieren und letztlich sexualisierte Gewalt in ihren unterschiedlichsten Formen zu bekämpfen“, führt Güngör abschließend aus.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category><category>Soziales</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-guengoer.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75357</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 12:53:33 +0100</pubDate>
                <title>Güngör: Erster Schritt für mehr Stärkung der Gleichstellungsbeauftragten in Thüringen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/guengoer-erster-schritt-fuer-mehr-staerkung-der-gleichstellungsbeauftragten-in-thueringen/</link>
                <author> Lena Saniye Güngör</author>
                <description>„Mehr Verbindlichkeit, Ressourcen, Entlastung und Sensibilisierung: Dafür steht der Gesetzentwurf für die Stärkung der Gleichstellungsbeauftragten. Wir verstehen ihn als Aufschlag, den wir im zuständigen Ausschuss beraten, mit Expertinnen und Experten anhören und gern weiter qualifizieren möchten. Das bedeutet, dass ich von den Koalitionsfraktionen erwarte, dass die Ausschussüberweisung nicht dazu dient, den Entwurf langsam sterben zu lassen, wie wir es bereits mit anderen wichtigen Anträgen von uns kennen, sondern ihn mit Ernsthaftigkeit zu behandeln und dann auch zeitnah im Plenum abzustimmen“, so Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion die Linke im Thüringer Landtag, zur heutigen Behandlung eines Gesetzentwurfes für die Änderung des Thüringer Gleichstellungsgesetzes. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Mehr Verbindlichkeit, Ressourcen, Entlastung und Sensibilisierung: Dafür steht der Gesetzentwurf für die Stärkung der Gleichstellungsbeauftragten. Wir verstehen ihn als Aufschlag, den wir im zuständigen Ausschuss beraten, mit Expertinnen und Experten anhören und gern weiter qualifizieren möchten. Das bedeutet, dass ich von den Koalitionsfraktionen erwarte, dass die Ausschussüberweisung nicht dazu dient, den Entwurf langsam sterben zu lassen, wie wir es bereits mit anderen wichtigen Anträgen von uns kennen, sondern ihn mit Ernsthaftigkeit zu behandeln und dann auch zeitnah im Plenum abzustimmen“, so Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion die Linke im Thüringer Landtag, zur heutigen Behandlung eines Gesetzentwurfes für die Änderung des Thüringer Gleichstellungsgesetzes.&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gleichstellung, betont die Abgeordnete, entscheidet sich im Alltag: in der Verwaltung, in den Dienststellen, in den Kommunen, dort, wo Personalentscheidungen fallen, wo Konflikte entstehen, wo Schutz gebraucht wird. Genau hier setzt der Vorschlag der Fraktion Die Linke an, meint Güngör und führt weiter aus: „Gleichstellungsbeauftragte sind dafür zentrale Ansprechpersonen. Sie sehen hin, wenn Menschen benachteiligt werden. Sie beraten, sie sensibilisieren, sie unterstützen, oft gegen Widerstände. Und genau deshalb brauchen sie eine klare gesetzliche Grundlage, die schützt, entlastet und handlungsfähig macht.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Unsere Vorschläge für das Gleichstellungsgesetz sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern basieren auf Hinweisen und Ergebnissen von einer Breite von Akteur*innen, die im Bereich Gleichstellung(-spolitik) agieren und in der zurückliegenden Legislatur in einem umfangreichen Beteiligungsprozess zum Gesetz mitwirkten. Die Fachausschuss-Überweisung des Gesetzentwurfes ist ein erster wichtiger Schritt, den Akteur*innen des Beteiligungsprozesses und den Gleichstellungsbeauftragten und ihrer Arbeit Respekt zu zollen“, so Güngör abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Gesetzentwürfe</category><category>Gleichstellung</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/f/6/csm_2025-12-04-plenumth-lena_c6660e15c2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75254</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 09:55:34 +0100</pubDate>
                <title>Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen – Femizide endlich als Straftatbestand einführen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/internationaler-tag-gegen-gewalt-an-frauen-und-maedchen-femizide-endlich-als-straftatbestand-einfuehren/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Erstmalig offenbart eine Studie „Femizide in Deutschland“ die Komplexität von Femiziden in Deutschland und die Gefahr, welche die mangelhafte Datenerhebung im Bereich der Femizide mit sich bringt. Die Zahlen unterstreichen das Anliegen für mehr Gewaltschutz gegen geschlechtsspezifische Gewalt, das von vielen Seiten in der Gesellschaft jährlich mit dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November so eindringlich in die Öffentlichkeit kommuniziert wird, meint Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und führt weiter aus: „In der Studie verwendeten die Forscher*innen einen weiten und einen engen Femizid-Begriff: Im weiten Sinne konnten allein für die in der Studie fünf untersuchten Bundesländer in einem Jahr 133 vollendete Femizide festgestellt werden. Für den engen Femizid-Begriff, der ein sexistisches Motiv voraussetzt, sind es von den 133 Femiziden 74 in einem einzigen Jahr. Ein erschreckendes Bild. Dabei gilt es zu bedenken, diese Zahlen sind nur die bekannten, protokollierten Fälle.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erstmalig offenbart eine Studie „Femizide in Deutschland“ die Komplexität von Femiziden in Deutschland und die Gefahr, welche die mangelhafte Datenerhebung im Bereich der Femizide mit sich bringt. Die Zahlen unterstreichen das Anliegen für mehr Gewaltschutz gegen geschlechtsspezifische Gewalt, das von vielen Seiten in der Gesellschaft jährlich mit dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November so eindringlich in die Öffentlichkeit kommuniziert wird, meint Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und führt weiter aus: „In der Studie verwendeten die Forscher*innen einen weiten und einen engen Femizid-Begriff: Im weiten Sinne konnten allein für die in der Studie fünf untersuchten Bundesländer in einem Jahr 133 vollendete Femizide festgestellt werden. Für den engen Femizid-Begriff, der ein sexistisches Motiv voraussetzt, sind es von den 133 Femiziden 74 in einem einzigen Jahr. Ein erschreckendes Bild. Dabei gilt es zu bedenken, diese Zahlen sind nur die bekannten, protokollierten Fälle.“</strong></p>
<p><br>Mit Blick auf das mangelnde Problembewusstsein in Gesellschaft und Politik führt die Abgeordnete weiter aus: „Dass in Deutschland noch immer keine einheitliche Definition von Femiziden existiert und dieser besonders drastische Bereich geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen im Verborgenen liegt, ist ungeheuerlich. Wie wollen wir verlässliche Präventionsmaßnahmen auf den Weg bringen, wenn wir nicht einmal das dafür notwendige Bewusstsein in der Gesellschaft und eine systematische Datenerhebung von Femiziden schaffen? Dafür werbe ich eindringlich - auch im Thüringer Parlament, in dem nun schon seit einigen Monaten ein weitgefasster Antrag meiner Fraktion für mehr Gewaltschutz-Maßnahmen in einigen Fachausschüssen zur Beratung liegt.“</p>
<p><br>Die von der Brombeer-Landesregierung als großer Wurf gefeierte elektronische Fußfessel ist für den Gewaltschutz nur ein kleiner Baustein, stellt auch der Leiter der Studie, der Kriminologe Jörg Kinzig, in einem Bericht der Tagesschau fest, so Güngör, die wieder ausführt: „Wer wirklich an die Wurzel des Übels möchte, der muss die Ursachen für geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen angehen: Patriarchalen Strukturen, die ein Rollenverständnis fördern und begünstigen, welches auf der Diskriminierung und Unterordnung der Frau basiert. Unser Antrag will genau dies. Deshalb werden wir auch alles daransetzen, im federführenden Fachausschuss über die Gemengelage zu diskutieren und nicht im Schatten des seit Ewigkeiten angekündigten PAGs“, schließt die Abgeordnete ab.</p>
<p><br><strong>In dem Antrag „Geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen und Mädchen bekämpfen“ (Drucksache 8/904 – zu finden in der Parlamentsdokumentation des Landtages) wird insbesondere gefordert:</strong><br>&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>Täter*innenarbeit stärken – Das Projekt Orange auskömmlich finanzieren und einen Ausbau insbesondere im ländlichen Raum prüfen,<br>&nbsp;</li><li>ressortübergreifende Sensibilisierungs- und Präventionsstrategie entwickeln, die insbesondere Schulen, Hochschulen, Polizei, Justiz, soziale Dienste und Unternehmen einbindet,<br>&nbsp;</li><li>Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Richter*innen, Justiz, Polizei und Sozialverwaltung fördern und die Zusammenarbeit verbessern,<br>&nbsp;</li><li>Öffentlichkeitskampagnen zur Aufklärung über geschlechtsspezifische Gewalt und die Istanbul-Konvention,<br>&nbsp;</li><li>Schutz und Maßnahmen besonders Betroffener wie Geflüchtete oder Frauen mit Behinderungen,<br>&nbsp;</li><li>verschärfte Strafverfolgung bei digitaler Gewalt,<br>&nbsp;</li><li><p>das Lagebild zu häuslicher Gewalt in Thüringen weiterentwickeln und Femizide als Straftatbestand einführen.</p><p>&nbsp;</p></li></ul>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_sp-tag-gegen-gewalt-an-frauen-2025-3zu2_60ebea9738.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75104</guid>
                <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 16:02:21 +0100</pubDate>
                <title>Frauen in der Thüringer Polizei: mehr Gleichstellung und bessere Aufstiegschancen notwendig</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/frauen-in-der-thueringer-polizei-mehr-gleichstellung-und-bessere-aufstiegschancen-notwendig/</link>
                <author>Ronald Hande</author>
                <description>Auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Thüringer Landtag teilt das Innenministerium mit, dass der Frauenanteil unter den Polizeivollzugskräften im Freistaat trotz eines Personalzuwachses relativ gesehen auf 23,01 Prozent gesunken ist. Gleichzeitig liegt der Anteil von Frauen auf Führungsdienstposten mit 17,08 Prozent noch darunter. Der innenpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Ronald Hande, erklärt: &quot;Im höheren Dienst zeigt sich das Defizit besonders deutlich: Noch immer ist nur rund jede zehnte Stelle von einer Frau besetzt, was zeigt, dass Aufstiegschancen und strukturelle Förderung weiterhin ungleich verteilt sind. Die Landesregierung muss hier deutlich aktiver werden und auch mehr für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie tun, wenn sich die Thüringer Polizei als modern, bürgernah und zukunftsfähig verstehen will.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Thüringer Landtag teilt das Innenministerium mit, dass der Frauenanteil unter den Polizeivollzugskräften im Freistaat trotz eines Personalzuwachses relativ gesehen auf 23,01 Prozent gesunken ist. Gleichzeitig liegt der Anteil von Frauen auf Führungsdienstposten mit 17,08 Prozent noch darunter. Der innenpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Ronald Hande, erklärt: "Im höheren Dienst zeigt sich das Defizit besonders deutlich: Noch immer ist nur rund jede zehnte Stelle von einer Frau besetzt, was zeigt, dass Aufstiegschancen und strukturelle Förderung weiterhin ungleich verteilt sind. Die Landesregierung muss hier deutlich aktiver werden und auch mehr für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie tun, wenn sich die Thüringer Polizei als modern, bürgernah und zukunftsfähig verstehen will."</strong><br>Die nun vorliegende Sonderauswertung basiert auf aktuellen Daten vom Sommer 2025, nachdem die letzte Erhebung im Auftrag der Fraktion Die Linke im Februar 2023 erfolgte. Hande weiter: "Es gibt aber auch positive Entwicklungen: Der Anteil von Bewerberinnen für die Polizeischule ist leicht gestiegen: von 34,72 Prozent im Jahr 2023 auf 37,09 Prozent im Jahr 2024. Hier haben sich die Bemühungen der letzten Jahre gelohnt und die Entwicklung zeigt, dass das Interesse am Polizeiberuf grundsätzlich vorhanden ist, wenn die Zugänge offen und attraktiv gestaltet werden. Dennoch bleibt die Realität in vielen Einsatzbereichen männlich geprägt: In der Bereitschaftspolizei ist der Anteil weiblicher Einsatzkräfte leicht rückläufig und von 54 Führungsfunktionen sind derzeit nur acht mit Frauen besetzt. Noch deutlicher zeigt sich das Ungleichgewicht in den Spezialeinheiten: beim MEK liegt der Frauenanteil unter zehn Prozent, beim SEK gibt es nach wie vor keine einzige Frau in den Kommandos."<br>Hande verweist auf einen Frauenanteil von über 30% in der Polizei in Rheinland-Pfalz und Bayern und erklärt weiter: „In Thüringen leisten Polizeibeamtinnen und -beamte gleichermaßen qualifizierte und engagierte Arbeit, egal welchen Geschlechts, von der Ermittlungs- und Vernehmungsarbeit über Opferschutz und IT-gestützte Verbrechensbekämpfung bis hin zur Selbstverteidigung und der Deeskalation konfliktträchtiger Einsatzlagen. Die Landesregierung sollte daher das Ziel ausgeben, dass auch die Führungsebene der Thüringer Polizei ein Spiegelbild der Gesellschaft darstellen sollte, das heißt: Mehr Frauen als bisher in höherer Verantwortung. Es braucht eine noch gezieltere Förderung weiblicher Führungskräfte, damit Frauen auf allen Ebenen der Polizei künftig selbstverständlich vertreten sind und ihre Qualifikationen ebenso einbringen können wie ihre männlichen Kollegen. Gerade beim Aufstieg von Frauen in den höheren Dienst gibt es hier den größten Nachholbedarf, ebenso bei der Familienfreundlichkeit der Organisation insgesamt. Wenn jemand im Eichsfeld wohnt und ständig nach Südthüringen zur Dienststelle pendeln muss oder umgekehrt, führt das zu erheblichen Belastungen für die Familie. Hier sollte man strukturierter als bisher auf wohnortnahe Verwendungen achten und Planungsspielräume nutzen, sonst schmälert das langfristig die Attraktivität des Polizeiberufs."</p>]]></content:encoded>
                <category>Ronald Hande</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Gleichstellung</category><category>Inneres</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-hande.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75102</guid>
                <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 14:05:47 +0100</pubDate>
                <title>Geschlechtergerechtigkeit hat keine Priorität für die Thüringer Landesregierung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/geschlechtergerechtigkeit-hat-keine-prioritaet-fuer-die-thueringer-landesregierung/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Die heutige Ablehnung für einen Antrag der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, der breitgestaffelte Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit am Thüringer Arbeitsmarkt fordert, ist das Ergebnis einer Taktik des Hinhaltens und Hinauszögerns der Koalitionsfraktionen und einem Mangel an Willen für mehr Gerechtigkeit. Lena Saniye Güngör, arbeitsmarkt- und gleichstellungspolitische Sprecherin, zeigt sich enttäuscht: „Seit März haben wir unseren Antrag in mehreren Fachausschüssen behandelt. Ein Antrag, der vielfältige Maßnahmen benennt, die gegen Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen* und besonders auch von Mehrfachdiskriminierung betroffenen Personen wirken. Doch nach Monaten des Hinhaltens und einer schriftlichen Anhörung hat die Koalition kein Interesse an einer ernsthaften Behandlung im zuständigen Fachausschuss gezeigt.  Es gibt keine Bereitschaft für einen konstruktiven Austausch, keine Chance, eine gemeinsame Initiative auf den Weg zu bringen. Stattdessen liegt uns heute ein schnell dahingeschmiertes Blatt Papier als Alternativantrag der Koalition vor, der nichts weiter als ein zahnloser Tiger ist und heute als großer Wurf verkauft wurde.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die heutige Ablehnung für einen Antrag der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, der breitgestaffelte Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit am Thüringer Arbeitsmarkt fordert, ist das Ergebnis einer Taktik des Hinhaltens und Hinauszögerns der Koalitionsfraktionen und einem Mangel an Willen für mehr Gerechtigkeit. Lena Saniye Güngör, arbeitsmarkt- und gleichstellungspolitische Sprecherin, zeigt sich enttäuscht: „Seit März haben wir unseren Antrag in mehreren Fachausschüssen behandelt. Ein Antrag, der vielfältige Maßnahmen benennt, die gegen Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen* und besonders auch von Mehrfachdiskriminierung betroffenen Personen wirken. Doch nach Monaten des Hinhaltens und einer schriftlichen Anhörung hat die Koalition kein Interesse an einer ernsthaften Behandlung im zuständigen Fachausschuss gezeigt. &nbsp;Es gibt keine Bereitschaft für einen konstruktiven Austausch, keine Chance, eine gemeinsame Initiative auf den Weg zu bringen. Stattdessen liegt uns heute ein schnell dahingeschmiertes Blatt Papier als Alternativantrag der Koalition vor, der nichts weiter als ein zahnloser Tiger ist und heute als großer Wurf verkauft wurde.“</strong><br>„Viele wichtige Aspekte des Antrages meiner Fraktion, der in der Anhörung auf breite und fachübergreifende Zustimmung gestoßen ist, findet sich in keinem Wort mehr in dem Antrag der Koalitionsfraktionen. Kein Wort zu Mobilität, Kinderbetreuung oder schnellere Anerkennung von im Ausland erworbener Abschlüsse. Es wird nicht einmal geschafft, von einer systematischen Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt zu sprechen und damit Ursachen klar zu benennen. So werden wir keineswegs wirksam Geschlechtergerechtigkeit fördern. Als Die Linke werden wir deshalb weiter dieses Thema auf die Tagesordnung setzen, für effektive Maßnahmen, für wirksame Geschlechtergerechtigkeit“, schließt die Abgeordnete ab.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Arbeit</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-guengoer.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75042</guid>
                <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 11:00:31 +0100</pubDate>
                <title>Geschlechtsspezifische Gewalt bekämpfen </title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/geschlechtsspezifische-gewalt-bekaempfen/</link>
                <author> Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Beim aktuellen Prozessauftakt im Fall eines Mannes, der in einer Geraer Straßenbahn seine Frau mit Benzin übergoss und anzündete, erklärte der Angeklagte, das Zerbrechen der gemeinsamen Ehe sei der Auslöser gewesen. Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zeigt sich solidarisch mit der betroffenen Frau und fordert dringende Verbesserungen im Schutz vor geschlechtsspezifische Gewalt gegen Mädchen und Frauen: 
„Ohne sie wolle er nicht weiterleben, ohne ihn solle sie kein selbstbestimmtes Leben führen, das sind die Beweggründe des angeklagten Mannes. Der schockierende, versuchte Femizid aus Gera offenbart einmal mehr, dass in unserer Gesellschaft die Selbstbestimmung der Frauen und Mädchen als eine Bedrohung aufgegriffen werden kann. Dieses zutiefst problematische Besitzverständnis ist ein Symptom eines weiterhin stark verbreiteten Verständnisses von Männlichkeit, das davon geprägt ist, Frauen als minderwertig anzusehen, herabzusetzen und als Besitz zu begreifen. Wir haben es hier mit keinem Einzelfall zu tun, sondern einer systematischen Gewalt an Frauen und Mädchen. Es ist deshalb dringend geboten, dass wir endlich weitere politische Maßnahmen ergreifen, die Frauen und Mädchen besser vor geschlechtsspezifischer Gewalt schützen.“ </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beim aktuellen Prozessauftakt im Fall eines Mannes, der in einer Geraer Straßenbahn seine Frau mit Benzin übergoss und anzündete, erklärte der Angeklagte, das Zerbrechen der gemeinsamen Ehe sei der Auslöser gewesen. Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zeigt sich solidarisch mit der betroffenen Frau und fordert dringende Verbesserungen im Schutz vor geschlechtsspezifische Gewalt gegen Mädchen und Frauen:&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Ohne sie wolle er nicht weiterleben, ohne ihn solle sie kein selbstbestimmtes Leben führen, das sind die Beweggründe des angeklagten Mannes. Der schockierende, versuchte Femizid aus Gera offenbart einmal mehr, dass in unserer Gesellschaft die Selbstbestimmung der Frauen und Mädchen als eine Bedrohung aufgegriffen werden kann. Dieses zutiefst problematische Besitzverständnis ist ein Symptom eines weiterhin stark verbreiteten Verständnisses von Männlichkeit, das davon geprägt ist, Frauen als minderwertig anzusehen, herabzusetzen und als Besitz zu begreifen. Wir haben es hier mit keinem Einzelfall zu tun, sondern einer systematischen Gewalt an Frauen und Mädchen. Es ist deshalb dringend geboten, dass wir endlich weitere politische Maßnahmen ergreifen, die Frauen und Mädchen besser vor geschlechtsspezifischer Gewalt schützen.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein entscheidender Baustein hierfür ist, endlich klar zu benennen, dass es Morde und versuchte Morde, wie in dem Fall aus Gotha gibt, die einzig und allein geschehen, weil eine Frau eine Frau ist. Das ist Femizid und so muss es auch bezeichnet werden, so Güngör.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Wir müssen das Problem klar als das benennen, was es ist. Auch ist es dringend geboten, mehr Präventionsarbeit zu leisten durch Sensibilisierung, Aufklärung und Schulung sowie die Schutzstrukturen, besonders im ländlichen Raum, auszubauen. Als Linke haben wir seit Monaten schon einen entsprechenden detaillierten Antrag zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt in mehreren Fachausschüssen zur Diskussion. Der Prozessauftakt um den versuchten Femizid in Gera ist noch einmal mehr ein dringender Appell, diesen Antrag schnellstmöglich zu beraten und zu beschließen. Damit auf Worten Taten folgen,“ so Güngör abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-guengoer2.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74828</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 12:22:00 +0200</pubDate>
                <title>Safe Abortion Day 2025 – Sexuelle Selbstbestimmung ernst nehmen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/safe-abortion-day-2025-sexuelle-selbstbestimmung-ernst-nehmen-1/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Der Safe Abortion Day für sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche findet jährlich am 28. September statt. Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, betont, wie wichtig das Einstehen für mehr sexuelle Selbstbestimmung von ungewollt Schwangeren auch in diesem Jahr ist:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Safe Abortion Day für sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche findet jährlich am 28. September statt. Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, betont, wie wichtig das Einstehen für mehr sexuelle Selbstbestimmung von ungewollt Schwangeren auch in diesem Jahr ist:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Erneut ist ein Jahr vergangen und wir scheinen noch weiter davon entfernt zu sein, Schwangerschaftsabbrüche zu entkriminalisieren, als wir es noch vor einem Jahr waren. Seit gut drei Jahren wurde zwar Paragraf 219a Strafgesetzbuch gestrichen, das Informationsverbot ist Geschichte. Doch seitdem herrscht Stillstand. Dass §218 fällt und Schwangerschaftsabbrüche endlich entkriminalisiert werden, will die Bundesregierung schlicht nicht. Selbstbestimmte und sichere Schwangerschaftsabbrüche für ungewollt Schwangere in Thüringen ohne gesundheitliches Risiko und eine flächendeckende Gesundheitsversorgung, die genau das ermöglicht, muss das Ziel sein“, betont Güngör. Und wie geht dieser Umstand mit einer Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen zusammen? Gar nicht. Und ein breites Feld an Expert*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen sieht dies auch so, stellt die Abgeordnete fest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die letzte Bundesregierung hat sich noch dazu durchgerungen, eine Expert*innenkommission einzuberufen, welche Stellung zum §218 im Strafgesetzbuch bezogen hat. Die Empfehlungen der Kommission sind recht deutlich. Der jetzige Paragraf ist nicht mit dem Verfassungsrecht oder dem Völkerrecht vereinbar. Es wird die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsbeendigungen bis zur 12. Woche empfohlen. Schwangerschaftsabbrüche sollten in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen grundsätzlich erlaubt sein. Doch passiert ist seitdem nichts. Jegliche Initiativen wurden in den letzten Jahren von Seiten der CDU/CSU verhindert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Bundesregierung lässt ungewollt Schwangere im Stich, anstatt ihnen in dieser Lebenslage zur Seite zu stehen. Ungewollt Schwangere brauchen Unterstützung, keine Kriminalisierung. Deshalb fordern wir: §218 StGB muss weg! Für die Stärkung der Selbstbestimmung und eine geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung bedarf es endlich ein Gesetz, das reproduktive Rechte wahrt und sexuelle Selbstbestimmung sicherstellt“, so die Abgeordnete abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/sp/Safe_Abortion_Day_V2-01.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74713</guid>
                <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 14:13:29 +0200</pubDate>
                <title>Koalition aus CDU, BSW und SPD zeigt kein Interesse an Stärkung von Inklusion</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/koalition-aus-cdu-bsw-und-spd-zeigt-kein-interesse-an-staerkung-von-inklusion/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>Während der heutigen Sitzung beriet der Landtag über unseren Gesetzesentwurf für mehr Mitbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die Regierungsfraktionen verweigerten jedoch eine ernsthafte Behandlung, wie Katja Maurer, Sprecherin für Inklusion in der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, enttäuscht feststellen musste: „Die erste Lesung unserer Novelle des Thüringer Gesetzes zur Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (ThürGIG) zeigt deutlich: Die Koalition ist nicht bereit, Inklusion in Thüringen konsequent zu fördern. Unser Entwurf zielt darauf ab, die Teilhabe und Mitbestimmung von Menschen mit Behinderungen in Thüringen zu stärken. Dazu gehören eine klare Orientierung an der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), weniger Schlupflöcher bei der Durchsetzung von Rechten von Menschen mit Behinderung und mehr Barrierefreiheit. Dennoch konnten sich die Regierungsfraktionen nicht einmal durchringen, den Entwurf für eine ausführliche Beratung und Anhörung in den Fachausschuss zu überweisen. Das ist ein fatales Signal für die Rechte und die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während der heutigen Sitzung beriet der Landtag über unseren Gesetzesentwurf für mehr Mitbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die Regierungsfraktionen verweigerten jedoch eine ernsthafte Behandlung, wie Katja Maurer, Sprecherin für Inklusion in der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, enttäuscht feststellen musste: </strong></p>
<p><strong>„Die erste Lesung unserer Novelle des Thüringer Gesetzes zur Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (ThürGIG) zeigt deutlich: Die Koalition ist nicht bereit, Inklusion in Thüringen konsequent zu fördern. Unser Entwurf zielt darauf ab, die Teilhabe und Mitbestimmung von Menschen mit Behinderungen in Thüringen zu stärken. Dazu gehören eine klare Orientierung an der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), weniger Schlupflöcher bei der Durchsetzung von Rechten von Menschen mit Behinderung und mehr Barrierefreiheit. Dennoch konnten sich die Regierungsfraktionen nicht einmal durchringen, den Entwurf für eine ausführliche Beratung und Anhörung in den Fachausschuss zu überweisen. Das ist ein fatales Signal für die Rechte und die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.“</strong></p>
<p>Unser Gesetzentwurf greift wichtige Empfehlungen aus dem Evaluationsbericht des ThürGIG auf, der gemeinsam mit Expertinnen und Experten, Initiativen und Betroffenen erarbeitet wurde. „Dass diese Hinweise unberücksichtigt bleiben, stellt eine klare Enttäuschung für alle Beteiligten dar“, konstatiert Maurer.</p>
<p>„Die Weigerung der Koalition, unseren Entwurf ernsthaft zu beraten, unter dem Vorwand mehr Zeit zu benötigen und auf einen eigenen Entwurf zu verweisen, ist inakzeptabel. Wir haben einen konkreten Vorschlag vorgelegt. Hätten Landesregierung und regierungstragende Fraktionen echtes Interesse an einer Novellierung, hätten sie auf unseren Entwurf aufbauen können“, schließt Maurer ab.</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Behindertenpolitik</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/4/2/csm_Katja_plenum_1d19e4a96a.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74644</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 15:07:34 +0200</pubDate>
                <title>Brombeerkoalition verweigert parlamentarische Arbeit – Gleichgültigkeit statt Gleichstellung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/brombeerkoalition-verweigert-parlamentarische-arbeit-gleichgueltigkeit-statt-gleichstellung/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>„Heute hat die Koalition aus CDU, BSW und SPD bewiesen, dass sie parlamentarische Arbeit nicht ernst nimmt“, erklärt Lena Saniye Güngör, arbeits- und gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, nach der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie. Dort hätte die Auswertung der von der Koalition selbst beantragten Anhörung zum Antrag „Geschlechtergerechtigkeit am Thüringer Arbeitsmarkt stärken“ stattfinden sollen. Stattdessen: Funkstille. „Es fand de facto keine Auswertung statt“, so Güngör.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Heute hat die Koalition aus CDU, BSW und SPD bewiesen, dass sie parlamentarische Arbeit nicht ernst nimmt“, erklärt Lena Saniye Güngör, arbeits- und gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, nach der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie. Dort hätte die Auswertung der von der Koalition selbst beantragten Anhörung zum Antrag „Geschlechtergerechtigkeit am Thüringer Arbeitsmarkt stärken“ stattfinden sollen. Stattdessen: Funkstille. „Es fand de facto keine Auswertung statt“, so Güngör.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Linke-Abgeordnete kritisiert, dass die Koalitionsfraktionen zwar Änderungsbedarf andeuteten, diesen aber nicht benannten und damit die über zwanzig schriftlichen Stellungnahmen ins Leere liefen. Ein klarer Umgang mit den Ergebnissen wurde schlicht verweigert oder noch schlimmer: man war einfach nicht sprechfähig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Güngör nennt das eine „bodenlose Frechheit gegenüber den Anzuhörenden, die viel Zeit und Mühe in ihre Stellungnahmen investiert haben“. Wer Arbeitsaufträge erteile, müsse die Ergebnisse auch würdigen. Alles andere sei unanständig und untergrabe die Glaubwürdigkeit parlamentarischer Verfahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete zeigt sich überzeugt, dass die Koalition bewusst auf Zeit spiele. „Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die ‚Brombeer‘-Koalition gerade nicht Farbe bekennen will, wenn es um den Abbau struktureller Diskriminierungen geht“, so Güngör. Im Kern sei das eine politische Bankrotterklärung: Wer sich beim Thema Gleichstellung am Arbeitsmarkt nicht positionieren kann, trifft trotzdem eine politische Aussage, das muss auch die Koalition wissen. „Ich frage mich insbesondere, welche Rolle die SPD hier und in der Koalition spielt, und bin gespannt, ob die Koalitionäre in der nächsten Sitzung des Gleichstellungsausschusses am 23. Oktober sprechfähig sein werden“, so Güngör. Dort wird der Antrag mitberaten. „Wir als Linke sind bereit, für mehr Geschlechtergerechtigkeit Verantwortung zu übernehmen und wir schauen sehr genau, wer sich hier lieber wegduckt.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2025/portraits-2024/ressort-portrait-guengoer2.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74553</guid>
                <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 12:46:58 +0200</pubDate>
                <title>Für ein inklusives Thüringen! Novelle des Thüringer Gesetz zur Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/fuer-ein-inklusives-thueringen-novelle-des-thueringer-gesetz-zur-inklusion-und-gleichstellung-von-menschen-mit-behinderungen/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>Obwohl die UN-Behindertenrechtskonvention seit über 15 Jahren geltendes Recht ist, bleibt die reale Verwirklichung gleichberechtigter Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen in Thüringen weit hinter den völkerrechtlichen Vorgaben zurück. Prüfungen bescheinigen Deutschland eine mangelhafte Umsetzung – und auch in Thüringen ist die Kluft zwischen rechtlichen Ansprüchen und tatsächlichen Lebensrealitäten vieler Menschen mit Behinderungen offenkundig. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Obwohl die UN-Behindertenrechtskonvention seit über 15 Jahren geltendes Recht ist, bleibt die reale Verwirklichung gleichberechtigter Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen in Thüringen weit hinter den völkerrechtlichen Vorgaben zurück. Prüfungen bescheinigen Deutschland eine mangelhafte Umsetzung – und auch in Thüringen ist die Kluft zwischen rechtlichen Ansprüchen und tatsächlichen Lebensrealitäten vieler Menschen mit Behinderungen offenkundig. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Linksfraktion im Thüringer Landtag strebt aus diesem Grund eine Gesetzesnovelle an. Die Kernelemente der geplanten Novellierung umfassen: </strong></p>
<p>&nbsp;</p><ul class="list-normal"> 	<li>Anpassung des Gesetzes an die UN-Behindertenrechtskonvention (kurz: UN-BRK)</li> 	<li>Einführung von Gütekriterien für die Erarbeitung der Maßnahmenpläne in den Kommunen</li> 	<li>Verbindlicherer Einbezug der kommunalen Beauftragten und Beiräte</li> 	<li>Einführung eines Normprüfverfahrens bei der Erstellung von Gesetzentwürfen und dem Erlass von untergesetzlichen Regelungen</li> 	<li>Stärkung der Barrierefreiheit, unter anderem ist vorgesehen: 	<ul class="list-normal"> 		<li>die Einführung einer verbindlichen Berichterstattung über den Stand der Barrierefreiheit der von öffentlichen Trägern genutzten Liegenschaften alle zwei Jahre</li> 		<li>Verschärfung der Regelung für barrierefreie Dokumente und Informationen durch öffentliche Einrichtungen und Institutionen, mithilfe des Wegfalls des proaktiven Einforderns barrierearmer Dokumente und der Einführung einer Fristverlängerungsgarantie, wenn behördliche Informationen nicht fristgerecht in leichter Sprache zur Verfügung gestellt werden</li> 	</ul> 	</li> 	<li>Anpassung der Aufgaben des Landesbeauftragten durch den Wegfall der festgesetzten Vorsitzfunktion</li> 	<li>Anpassung der Aufgaben des Landesbehindertenbeirates durch die Einführung einer Regelung zur Vorsitz-Wahl aus der Mitte des Beirates und die Festschreibung der Sicherstellung der Barrierefreiheit der Sitzungen</li> 	<li>Einbezug der Belange von Menschen mit Behinderung und ihre Belange in der Ausbildung durch die Ergänzung der Berufs- und Ausbildungsfelder</li> 	<li>Verbesserte Rahmenbedingungen der Behindertenbeiräte und Beauftragten durch<em> </em>die Reduzierung der Mindesteinwohner*innenzahl auf 10.000 für die Einrichtung eines kommunalen Beauftragten und des Beirates und eine Festschreibung der Sach- und Personalausgaben und der Kostenüberahme in Höhe von 100% gestärkt und sichergestellt werden.</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>Denn Inklusion bedeutet nicht bloß, vorhandene Systeme „zugänglich zu machen“, sondern sie von Beginn an barrierefrei, diskriminierungssensibel und machtreflexiv zu gestalten – und dabei insbesondere auch Mehrfachdiskriminierung zu berücksichtigen. <strong>Mit einem Entschließungsantrag – begleitend zur Novelle – setzen wir uns ein für:</strong></p>
<p>&nbsp;</p><ul class="list-normal"> 	<li>die Umsetzung des in der Fortschreibung befindlichen Thüringer Maßnahmenplans innerhalb seines Geltungszeitraums</li> 	<li>die Berücksichtigung von Mehrfachdiskriminierung betroffener Personen in der Fortschreibung des Maßnahmenplans</li> 	<li>die Bereitstellung ausreichender Mittel für das Thüringer Barrierefreiheitsförderprogramm (ThüBaFF) in den Doppelhaushalt 2026 und 2027 bereitzustellen.</li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/8/3/csm_2025-08-25-katjamaurer-pg_4c14964d8b.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74116</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 13:28:00 +0200</pubDate>
                <title>Links wirkt! Wie die Thüringer „Brombeere“ fleißig abkupfert</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/links-wirkt-wie-die-thueringer-brombeere-fleissig-abkupfert/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>„Links wirkt. Zu dieser Erkenntnis scheint auch die ‚Brombeer-Regierung‘ und die sie tragenden Fraktionen in Thüringen gekommen zu sein, wenn es darum geht, parlamentarische Initiativen als vermeintlich eigene einzubringen“, stellt Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Gleichstellung und Gesundheitspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag fest und führt weiter aus: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Links wirkt. Zu dieser Erkenntnis scheint auch die ‚Brombeer-Regierung‘ und die sie tragenden Fraktionen in Thüringen gekommen zu sein, wenn es darum geht, parlamentarische Initiativen als vermeintlich eigene einzubringen“, stellt Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Gleichstellung und Gesundheitspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag fest und führt weiter aus: </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Ich freue mich, dass sich die Regierung von unseren Anträgen inspirieren lässt. Ein Beispiel dafür ist ein Antrag für die kürzlich stattgefundene Gleichstellungsminister*innenkonferenz in Essen, zu der Katharina Schenk, Thüringer Gesundheits- und Sozialministerin, einen Vorschlag eingebracht hat. Darin setzt sie sich für eine systematische Erfassung geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt an Frauen ein und legt dabei einen besonderen Fokus auf mehrfach diskriminierte Betroffene. Auffällig ist, dass Frau Schenk unerwähnt lässt, das wir als Linke das Thema geschlechtsspezifische Gewalt in einem umfassenden Antrag seit April auf die Tagesordnung des Plenums gesetzt haben und der Antrag unter anderem den Einsatz der Landesregierung in den Bund-Länder-Gremien für eine systematische Erfassung geschlechtsspezifischer Gewalt, mit Einbezug besonders vulnerabler Gruppen (z. B. Frauen mit Behinderung, Migrationshintergrund oder LGBTIQ*), fordert. Natürlich freut es uns, wenn unsere Forderungen aufgegriffen und Maßnahmen aus Anträgen umgesetzt werden und die Notwendigkeit des Handelns regierungsseitig erkannt wird. Allerdings sollte auch die Quelle der Idee klar benannt werden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Auch schon in anderen Fällen werden unsere Ideen genutzt oder fast in Gänze wortgleich abgekupfert. Ein Paradebeispiel: Für den ersten eigenen Antrag der Brombeere im Gesundheitsbereich „Psychische und psychosomatische Erkrankungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen effektiv bekämpfen“ hat sich die Brombeere nicht einmal die Mühe gemacht, den Titel zu ändern. Ein Großteil des Antrages ist tatsächlich wortgleich mit einem Antrag von Rot-Rot-Grün mit der Drucksachen-Nummer 7/8059 aus der zurückliegenden Legislaturperiode entnommen. Auch hier kann ich nur sagen, dass wir uns gefreut hätten, als Miturheberin benannt zu werden. Es drängt sich der Eindruck auf: Eigene Anträge, von sich aus Themen setzen, das fällt der Brombeere auch nach neun Monaten noch schwer, schließt Güngör ab.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts1/ressort-banner-00-nachrichten02a.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73940</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Jun 2025 14:58:13 +0200</pubDate>
                <title>Geschlechtsspezifische Gewalt in Thüringen bekämpfen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/geschlechtsspezifische-gewalt-in-thueringen-bekaempfen/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>In der heutigen Plenarsitzung haben die Mitglieder des Thüringer Landtages eine Initiative der Fraktion Die Linke zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt behandelt und in zuständige Fachausschüsse überwiesen. Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Gleichstellung, begrüßt diesen Schritt: „Die Überweisung unseres Antrags in einzelne Fachausschüsse des Landtages ist ein wichtiges Signal, für die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt in Thüringen. Viele Formen geschlechtsspezifischer Gewalt haben in den zurückliegenden Jahren mehr und mehr zugenommen. Wir sprechen hier nicht nur über eine Randerscheinung in unserer Gesellschaft, sondern über strukturelle Gewalt, die in der Mitte unserer Gesellschaft bisweilen fast ungesehen stattfindet. Die weitgehende Unsichtbarkeit zeigt sich bereits in der Tatsache, dass in Deutschland die Bedeutung des Ausdrucks &quot;Femizid&quot; nicht einheitlich als Mord an Frauen aufgrund ihres Geschlechts bestimmt ist.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der heutigen Plenarsitzung haben die Mitglieder des Thüringer Landtages eine Initiative der Fraktion Die Linke zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt behandelt und in zuständige Fachausschüsse überwiesen. Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Gleichstellung, begrüßt diesen Schritt: „Die Überweisung unseres Antrags in einzelne Fachausschüsse des Landtages ist ein wichtiges Signal, für die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt in Thüringen. Viele Formen geschlechtsspezifischer Gewalt haben in den zurückliegenden Jahren mehr und mehr zugenommen. Wir sprechen hier nicht nur über eine Randerscheinung in unserer Gesellschaft, sondern über strukturelle Gewalt, die in der Mitte unserer Gesellschaft bisweilen fast ungesehen stattfindet. Die weitgehende Unsichtbarkeit zeigt sich bereits in der Tatsache, dass in Deutschland die Bedeutung des Ausdrucks "Femizid" nicht einheitlich als Mord an Frauen aufgrund ihres Geschlechts bestimmt ist.“</strong></p>
<p>Güngör führt weiter aus: „Trotz der Tatsache, dass es in Deutschland rechtliche Grundlagen mit deutlichen Handlungsvorgaben gibt, beispielsweise die Istanbul Konvention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, sind sowohl der Schutz Betroffener von Gewalt und vor allem auch die Maßnahmen zur Verhinderung geschlechtsspezifischer Gewalt deutlich ausbaufähig. Als Fraktion Die Linke wollen wir den Ausbau vorantreiben, indem wir mit einer Reihe von Maßnahmen Prävention, Sensibilisierung, Aufklärung und Opferschutz stärken wollen.“ Die Überweisung in mehrere Fachausschüsse biete jetzt die Chance, sich dem Antrag in all seiner Komplexität zu widmen, führt Güngör weiter aus und stellt aber auch abschließend klar: „Sicherlich ist eine intensive fachliche Auseinandersetzung mit dem Antrag in den Fachausschüssen sinnvoll. Gleichzeitig werden wir uns dafür stark machen, dass der Antrag nicht im Ausschuss versauert. Das Thema ist zu wichtig, als dass wir es auf die Wartebank schieben sollten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gleichstellung</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.linda-stark.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm_2025-06-20-plenum-fr-lenaguengoer_79c6d60148.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


        </channel>
    </rss>


