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            <title>Die Linke Linda Stark: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Linda Stark</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 07:23:04 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 01 Oct 2026 07:23:04 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-75043</guid>
                <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 12:24:19 +0100</pubDate>
                <title>Keine Kürzungen beim Volontariatsprogramm</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/keine-kuerzungen-beim-volontariatsprogramm/</link>
                <author>Katja Mitteldorf</author>
                <description>Zur geplanten Abschaffung des Förderprogramms für Volontariate im Museumsbereich im Entwurf des Landeshaushalts 2026/27 erklärt Katja Mitteldorf, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:
„Was uns derzeit aus den Museen, vom Museumsverband und von den Volontärinnen und Volontären erreicht, zeigt deutlich: Diese Kürzungspläne treffen auf massive Kritik und das völlig zu Recht. Das Volontariatsprogramm ist ein zentrales Instrument der Nachwuchsgewinnung in unseren Museen und strahlt in seiner positiven Wirkung weit über Thüringen hinaus. Wer das Programm abschafft, gefährdet unsere Museumslandschaft. Gerade kleinere Museen im ländlichen Raum profitieren enorm, da diese oft nicht die Möglichkeiten haben, Fachkräfte selbst auszubilden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur geplanten Abschaffung des Förderprogramms für Volontariate im Museumsbereich im Entwurf des Landeshaushalts 2026/27 erklärt Katja Mitteldorf, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</strong></p>
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<p>„Was uns derzeit aus den Museen, vom Museumsverband und von den Volontärinnen und Volontären erreicht, zeigt deutlich: Diese Kürzungspläne treffen auf massive Kritik und das völlig zu Recht. Das Volontariatsprogramm ist ein zentrales Instrument der Nachwuchsgewinnung in unseren Museen und strahlt in seiner positiven Wirkung weit über Thüringen hinaus. Wer das Programm abschafft, gefährdet unsere Museumslandschaft. Gerade kleinere Museen im ländlichen Raum profitieren enorm, da diese oft nicht die Möglichkeiten haben, Fachkräfte selbst auszubilden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit Jahren gilt das Thüringer Volontariatsprogramm bundesweit als vorbildlich. Es sichert die praxisnahe Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und trägt dazu bei, junge Fachkräfte im Land zu halten. „Thüringen steht vor einer riesigen demografischen Herausforderung. Gerade vor diesem Hintergrund ist es kulturpolitisch unverantwortlich, eine solche Erfolgsgeschichte einfach zu beenden“, so Mitteldorf weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fraktion Die Linke unterstützt daher den Protest der Museen, der Volontärinnen und Volontäre sowie des Museumsverbands. „Diese Kürzungspläne dürfen im Landtag keine Mehrheit finden. Wer heute bei Bildung und Kultur kürzt, sorgt dafür, dass Thüringen morgen an Lebensqualität verliert. Junge Fachkräfte im Museumsbereich sind auch ein Standortvorteil.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mitteldorf abschließend: „Wir stehen solidarisch an der Seite der Kulturschaffenden und werden uns im Landtag dafür einsetzen, dass das Volontariatsprogramm erhalten bleibt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-MdL</category><category>Katja Mitteldorf</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Kultur</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75035</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:04:14 +0200</pubDate>
                <title>Gute Landwirtschaftsförderung statt Aufrüstung der EU</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/gute-landwirtschaftsfoerderung-statt-aufruestung-der-eu/</link>
                
                <description>„Es darf keine Kürzungen bei den EU-Fördermitteln für die Landwirtschaft geben, um  die Aufrüstung der EU zu finanzieren. Diese auf EU-Ebene geplanten Einschnitte würden sich auch direkt auf Landwirtschaftsbetriebe in Thüringen auswirken. Die Versorgung der Menschen mit guten Lebensmitteln und gut funktionierende Agrarbetriebe sind für die Menschen im Alltag wichtiger und sinnvoller als Waffen für die Aufrüstung der EU für deren  so genannte ,globalen Ziele&#039;“, so Anja Müller, Sprecherin für Landwirtschaft der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kritisch und  fordernd mit Blick auf die heutigen Diskussionen im Wirtschafts- und Landwirtschaftsausschuss des Landtag zur neuen Finanzplanung der EU.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Es darf keine Kürzungen bei den EU-Fördermitteln für die Landwirtschaft geben, um&nbsp; die Aufrüstung der EU zu finanzieren. Diese auf EU-Ebene geplanten Einschnitte würden sich auch direkt auf Landwirtschaftsbetriebe in Thüringen auswirken. Die Versorgung der Menschen mit guten Lebensmitteln und gut funktionierende Agrarbetriebe sind für die Menschen im Alltag wichtiger und sinnvoller als Waffen für die Aufrüstung der EU für deren&nbsp; so genannte ,globalen Ziele'“, so Anja Müller, Sprecherin für Landwirtschaft der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kritisch und&nbsp; fordernd mit Blick auf die heutigen Diskussionen im Wirtschafts- und Landwirtschaftsausschuss des Landtag zur neuen Finanzplanung der EU.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In den kommenden Jahren sollen nach dem Willen der EU-Kommission im Bereich der EU-Fördermittel für Landwirtschaft&nbsp; um etwa 285 Milliarden Euro gekürzt werden. Im gleichen Zeitraum sollen weit mehr als 300 Milliarden Euro EU-Fördergelder&nbsp; in die Aufrüstung der EU fließen - in Bewaffnung und Rüstungsforschung. „Die Landwirtschaft und die Landwirt: innen - auch in Thüringen - dürfen nicht der Militarisierung der EU-Politik geopfert werden. Diese falsche Weichenstellung&nbsp; schadet der Landwirtschaft und den Menschen. Die Linke-Fraktion wird alle ihre Möglichkeit ausschöpfen, um diesen gesellschaftspolitischen Irrweg und seine negativen Folgen zu stoppen“, so Müller.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-MdL</category><category>Anja Müller</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Landwirtschaft-Forsten</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74607</guid>
                <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 10:54:31 +0200</pubDate>
                <title>Einladung zum Tag der offenen Tür</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/einladung-zum-tag-der-offenen-tuer-1/</link>
                <author>Diana Glöckner</author>
                <description>Am Samstag, den 6. September 2025, öffnet der Thüringer Landtag von 10 bis 17 Uhr seine Türen für alle Interessierten. Der Tag der offenen Tür bietet die Gelegenheit, Politik hautnah zu erleben, mit Abgeordneten ins Gespräch zu kommen und einen Blick hinter die Kulissen der parlamentarischen Arbeit zu werfen. Auch die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag ist mit einem eigenen Programm vertreten und lädt Sie herzlich dazu ein, vorbeizukommen, mitzureden und mitzudiskutieren. Es erwartet Sie ein abwechslungsreicher Tag mit Informationsangeboten, Gesprächsmöglichkeiten und familienfreundlichen Aktivitäten. Nutzen Sie die Chance, sich über unsere parlamentarischen Initiativen zu informieren, konkrete Anliegen zu besprechen oder einfach einen Einblick in unsere Arbeit im Landtag zu gewinnen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Samstag, den 6. September 2025, öffnet der Thüringer Landtag von 10 bis 17 Uhr seine Türen für alle Interessierten. Der Tag der offenen Tür bietet die Gelegenheit, Politik hautnah zu erleben, mit Abgeordneten ins Gespräch zu kommen und einen Blick hinter die Kulissen der parlamentarischen Arbeit zu werfen. Auch die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag ist mit einem eigenen Programm vertreten und lädt Sie herzlich dazu ein, vorbeizukommen, mitzureden und mitzudiskutieren. Es erwartet Sie ein abwechslungsreicher Tag mit Informationsangeboten, Gesprächsmöglichkeiten und familienfreundlichen Aktivitäten. Nutzen Sie die Chance, sich über unsere parlamentarischen Initiativen zu informieren, konkrete Anliegen zu besprechen oder einfach einen Einblick in unsere Arbeit im Landtag zu gewinnen.</strong></p>
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<p>10.00 bis 17.00 Uhr | Pavillon der Fraktion Die Linke | Haupteingang, Jürgen-Fuchs-Straße</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unter dem Motto „Entlastung statt Druck“ heißen wir Sie am Pavillon der Fraktion Die Linke herzlich willkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gemeinsam mit Ihnen möchten wir ins Gespräch kommen. Wie können wir für mehr Entlastung und weniger Druck sorgen in einem Alltag, der für viele Menschen zunehmend zur Herausforderung wird? Wir wissen, dass der Druck auf Beschäftigte im Gesundheits- und Bildungssystem sowie in der öffentlichen Daseinsvorsorge stetig wächst. Doch auch Kinder, Schüler:innen, Studierende, Auszubildende und Rentner:innen stehen vor steigenden Belastungen. Ob bei Miete, Nebenkosten oder im Supermarkt: Wir reden mit Ihnen darüber, was politisch getan werden kann, um diesen Druck zu mindern und wie wir Gesundheitsversorgung sichern, Kindergärten als soziale Räume erhalten und Arbeitsplätze schützen wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>11 bis 15 Uhr | Käte-Duncker-Saal (Raum F003), Funktionsgebäude EG</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Kinderspaß mit Kinderschminken, Bastelangeboten sowie Popcorn und Zuckerwatt sorgt das Team von „Ottokar“ e.V. e. Auch hier stehen unsere Abgeordneten für persönliche Gespräche zur Verfügung.</p>
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<p>11 bis 12.30 Uhr | Plenarsaal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Bürger fragen, Politiker antworten“</p>
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<p>Diskussionsrunde mit den Vorsitzenden der Landtagsfraktionen – mit Christian Schaft für Die Linke.</p>
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<p>14.30 bis 15.10 Uhr | Bühne im Innenhof</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Landesregierung ohne Plan für Kindergärten?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diskussionsrunde der Fraktion Die Linke zur aktuellen Situation von Kindergärten in Thüringen – mit Ulrike Grosse-Röthig, Sprecherin für Bildungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihren Besuch und anregende Gespräche mit Ihnen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-MdL</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74083</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 13:32:20 +0200</pubDate>
                <title>Nach Majas Hungerstreik: CDU in der Pflicht</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/nach-majas-hungerstreik-cdu-in-der-pflicht/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Nach rund vier Wochen hat Maja T. den Hungerstreik beendet. Der Gesundheitszustand war zuletzt kritisch. Für Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ist klar: „Das politische Zögern muss ein Ende haben, Maja muss zurückgeholt werden.“
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach rund vier Wochen hat Maja T. den Hungerstreik beendet. Der Gesundheitszustand war zuletzt kritisch. Für Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ist klar: „Das politische Zögern muss ein Ende haben, Maja muss zurückgeholt werden.“</strong></p>
<p>Schaft weiter: „Maja hat mit dem Hungerstreik ein dramatisches Zeichen gesetzt, nicht für sich allein, sondern für die Verteidigung grundlegender rechtsstaatlicher Prinzipien in Europa. Dass der Hungerstreik nun abgebrochen wurde, muss ein Weckruf für alle politischen Entscheidungsträger*innen sein, auch in Thüringen.“ Der Linke-Fraktionschef fordert insbesondere den Thüringer Ministerpräsidenten auf, seinen politischen Einfluss auf Bundesebene geltend zu machen: „Mario Voigt darf nicht länger schweigen. Wenn eine aus Thüringen stammende Person im EU-Ausland unter Bedingungen festgehalten wird, die selbst das Bundesverfassungsgericht als rechtsstaatswidrig bewertet, muss sich die Landesregierung einmischen. Alles andere wäre verantwortungslos. Ich appelliere an Mario Voigt, auch gegenüber dem Auswärtigen Amt und Außenminister Johann Wadephul klar und deutlich die Erwartung zum Ausdruck zu bringen, dass es keine weiteren Gesprächsankündigungen braucht, sondern konkrete Ergebnisse: eine Rückführung von Maja nach Deutschland, ein Ende der Isolation und die Garantie rechtsstaatlicher Verfahren. Dass ein EU-Mitglied wie Ungarn politische Justiz ausübt, darf nicht länger hingenommen werden.“</p>
<p>Schaft betont: „Der beendete Hungerstreik ist kein Schlussstrich, sondern ein politischer Auftrag. Der Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit muss eingehalten werden. Das Recht auf faire Verfahren gilt für alle, unabhängig von politischer Haltung oder öffentlicher Wahrnehmung, egal welche Tatvorwürfe es gibt, für diese Prinzipien sollten alle demokratischen Akteure streiten. Auch von Ministerpräsident Voigt erwarten wir hier klare Worte und ein Aktivwerden. Maja hat den Hungerstreik beendet. Jetzt ist es Zeit, dass auch die Thüringer Landesregierung aktiv wird. Wer Demokratie und Menschenrechte verteidigen will, muss jetzt handeln, nicht später. Sonst verlieren wir beides.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-MdL</category><category>Christian Schaft</category><category>Fraktion-Themen</category><category>Antifaschismus</category><category>Justiz</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73662</guid>
                <pubDate>Wed, 14 May 2025 09:44:08 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke im Thüringer Landtagsplenum 16. bis 18. Plenarsitzung 14. bis 16. Mai 2025</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/die-linke-im-thueringer-landtagsplenum-16-bis-18-plenarsitzung-14-bis-16-mai-2025/</link>
                <author>Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag</author>
                <description>Hier findet Ihr Zusammenfassungen und Kurzdarstellungen unserer Schwerpunkte in den 16.-18. Sitzungen des Thüringer Landtags im Mai 2025. Es geht um die Schaffung eines Feiertages am 8. Mai. um ein Azubiwerk, um Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt, die Unterstützung der Landesregierung für den Antrag aus Bremen ein Antrag auf Prüfung eines AfD-Verbots zu stellen...</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktuelle Stunde zu Missständen in der Pflege</strong></p>
<p><strong>Pflege</strong> soll verlässlich und gerecht sein für diejenigen, die sie leisten, und für diejenigen, die sie brauchen. Statt Respekt in Sonntagsreden braucht es endlich strukturelle <strong>Entlastung</strong> und <strong>soziale Sicherheit</strong>. Wer Angehörige pflegt, verdient nicht bloß Dank, sondern hat ein Recht auf Unterstützung, Zeit und Absicherung. Pflegearbeit in Thüringen findet zu 80 Prozent im häuslichen Umfeld statt. Das bedeutet: zehntausende Menschen übernehmen Versorgung, Pflege und Begleitung – oft unbezahlt, oft weiblich, oft am Limit. In unserer Aktuellen Stunde im Thüringer Landtag machen wir deshalb deutlich: <strong>Pflege darf nicht länger eine stille Privatangelegenheit sein, sondern muss als gesellschaftliche Verantwortung endlich ernst genommen werden.</strong> Ein Schritt in diese Richtung ist der <strong>Verhandlungserfolg</strong> unserer Fraktion bei den Haushaltsberatungen für das Jahr 2025: <strong>Vier Millionen Euro</strong> wurden für <strong>Investitionszuschüsse für Pflegeeinrichtungen</strong> verankert – mit dem Ziel, die finanzielle Belastung der Bewohner:innen zu senken. Damit zeigen wir: Gute Pflege braucht politische Priorität und konkrete Verbesserungen vor Ort.</p>
<p><strong>Alarmsignal Thüringen-Monitor: Jetzt entschlossen gegen rechts handeln</strong></p>
<p>Die Ergebnisse des aktuellen Thüringen-Monitors sind ein Alarmsignal. Wenn 64 Prozent der Befragten die Bundesrepublik für ‚überfremdet‘ halten und extrem rechte Denkmuster bei einem Fünftel der Bevölkerung verankert sind, dann müssen wir jetzt handeln. Die Landesregierung muss aktiv werden und konkrete wirksame Maßnahmen auf den Weg bringen. Die Fraktion sieht die Landesregierung in der Pflicht, endlich umfassend gegen <strong>Rassismus, Antisemitismus und Neonazismus</strong> vorzugehen. Alle Lebensbereiche, aber insbesondere auch Schulen und Verwaltungen, Polizei und Justiz müssen verbindlich einbezogen und eine Vielzahl an Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Daher haben wir auch in diese Sitzung des Landtages einen Antrag mit dem Titel <strong>„Gesamtkonzeption gegen extrem rechte und völkische Ideologien sowie Strukturen“</strong> eingebracht, um eine ressortübergreifende Gesamtstrategie gegen völkische und extrem rechte Strategien auf den Weg bringen.</p>
<p><strong>8. Mai zum Feiertag erklären</strong></p>
<p>Angesichts der <strong>Angriffe auf Erinnerungskultur und demokratisches Engagement</strong> ist es beschämend, dass die CDU-geführte Landesregierung in Thüringen den <strong>80. Jahrestag der Befreiung</strong> nicht in besonderer Weise anerkannt hat. Die Fraktion Die Linke hat im Thüringer Landtag nicht nur eine besondere Würdigung dieses Gedenktages gefordert, sondern plädiert weiterhin dafür, den 8. Mai zum Feiertag zu erklären, um der <strong>Verbrechen des Nationalsozialismus zu gedenken und daraus Verantwortung abzuleiten</strong>. Gerade der 80. Jahrestag hätte als gesetzlich verankerter Gedenktag in Thüringen einen angemessenen Rahmen verdient. Das Erstarken der extremen Rechten und die Verbreitung rassistischer und antisemitischer Einstellungen weit über die AfD hinaus machen es in diesem Jahr umso wichtiger, die historische Dimension des ‚Tages der Befreiung‘ zu begreifen und daraus Konsequenzen für das politische Handeln zu ziehen.</p>
<p><strong>Einleitung eines Parteiverbotsverfahrens gegen die AfD</strong></p>
<p>Mit einem Antrag fordern wir die Regierung auf, sich auf Bundesebene für ein AfD-Parteiverbotsverfahren einzusetzen, gestützt u.a. auf der <strong>Einstufung als „gesichert rechtsextremistisch“ durch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)</strong>. Unsere Initiative zielt darauf ab, demokratische Institutionen vor extrem rechten, rassistischen und antisemitischen Bestrebungen zu schützen. Die AfD wurde nach intensiver Prüfung durch das BfV als „rechtsextremistisch“ eingestuft. <strong>Gerichtsurteile, antifaschistische Recherchen sowie wissenschaftliche Forschung</strong> kamen bereits in den Jahren davor zu dieser Bewertung für Teile der AfD oder die AfD als gesamtes – allein in den letzten 10 Jahren gibt es umfangreiche Belegsammlungen über die Thüringer AfD. <strong>Ein Verbot könnte ein klares Zeichen zum Schutz der Demokratie setzen</strong> und zeigen, dass verfassungsfeindliche Ideologien keinen Platz in der politischen Landschaft haben. Es würde gefährlichen Kräften den Zugang zu öffentlichen Geldern, Wahllisten, Zugang zu Behörden, Waffen und parlamentarischer Einflussnahme entziehen. Zudem könnte es die gesellschaftliche Debatte um Rechtsextremismus schärfen, demokratische Gesellschaft sowie die Zivilgesellschaft stärken.</p>
<p><strong>Azubiwerk für Thüringen</strong></p>
<p>Damit <strong>bezahlbarer Wohnraum </strong>und<strong> mehr Mitbestimmung</strong> für alle Azubis endlich flächendeckend in Thüringen umgesetzt werden können, haben wir einen Antrag eingereicht, um ein Azubiwerk für Thüringen einzurichten. Sowohl der <strong>Landesjugendring </strong>als auch der<strong> DGB Hessen-Thüringen</strong> hatten im letzten Jahr mehr bezahlbaren Wohnraum für Azubis beziehungsweise konkret die Einführung eines Azubiwerks gefordert. In einem Azubiwerk mit <strong>500 Wohneinheiten</strong> können nicht nur <strong>preisgebundene und barrierefreie Apartments</strong> entstehen, sondern auch <strong>Strukturen der pädagogischen Betreuung</strong> und Mitbestimmung. Die Landesregierung soll zudem jährlich eine landesweite <strong>Auszubildendenkonferenz</strong> organisieren. Betriebe dürften sich über diese Form der Auszubildendenunterstützung ebenfalls freuen.</p>
<p><strong>Gesetz zur Stärkung der Thüringer Kommunen im Jahr 2025</strong></p>
<p>Wir setzen uns dafür ein, dass Investitionen in die Gemeinden zielgerichteter und gerechter erfolgen als es die Brombeer-Koalition derzeit vorsieht. So schlagen wir vor, dass die Zuweisungen an die Landkreise an <strong>die tatsächlichen Mehrausgaben im sozialen Bereich gekoppelt</strong> und nicht pauschal nach Einwohner*innen verteilt werden. Damit wird dem <strong>Prinzip der Gießkanne</strong> vorgebeugt. Mit dem „Kleine-Gemeinden-Gesetz“ oder mit den „Bäderhilfen“ werden aus unserer Sicht keine nachhaltigen Effekte erzielt. Das gilt auch für die Feuerwehrpauschale. Statt pauschaler Mittelverteilung braucht es eine <strong>gezielte Förderung durch höhere Festbetragssätze</strong>, Investitionen in digitale Alarmierung, moderne Ausstattung und Ausbildung. Finanzielle Hilfen sind dann sinnvoll, wenn sie gezielt und wirkungsvoll ausgestaltet sind. Das muss Kernbestandteil der Beratungen zum Doppelhaushalt 2026/2027 sein.</p>
<p><strong>Goldener Plan Sport</strong></p>
<p>Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag fordert ein <strong>umfangreiches Investitionsprogramm</strong> auf Bundesebene, das auch die <strong>Modernisierung der Sportstätten</strong> in Thüringen barrierefrei, klima- und sozial gerecht unterstützen soll. Ein solcher „Goldener Plan Sport“ soll über 15 Jahre laufen und jährlich mindestens eine Milliarde Euro Bundesmittel bereitstellen, um Kommunen und Sportvereine bei der Sanierung und dem Neubau von Sportstätten zu unterstützen. Die Sportstätten in Thüringen zu modernisieren ist wichtig, schließlich ist der Sport nicht nur Bewegung, sondern auch ein wichtiger sozialer Anker. Viele unserer Sportstätten sind aber in einem besorgniserregenden Zustand, worauf der Landessportbund erst Anfang des Jahres erneut eindringlich hinwies. Laut einer aktuellen Umfrage des Landessportbundes Thüringen sind rund 40 Prozent der etwa 4.500 Sportstätten im Freistaat sanierungsbedürftig. Der Investitionsstau beläuft sich auf etwa 1,3 Milliarden Euro, allein 600 Millionen Euro entfallen auf die dringend notwendige Sanierung von Sporthallen. Wenn Sporthallen, Schwimmbäder oder Sportplätze wegen Baufälligkeit geschlossen werden müssen, trifft das besonders Kinder, Jugendliche und sozial Benachteiligte. Wir brauchen <strong>barrierefreie, klimagerechte und moderne Sportanlagen für alle</strong>. Sport darf nicht am Geldbeutel oder an maroden Hallen scheitern.</p>
<p><strong>Geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen und Mädchen bekämpfen</strong></p>
<p>Wir fordern per Antrag die Landesregierung auf, <strong>Maßnahmen zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt</strong> an Frauen und Mädchen zu ergreifen. Neben einer umfassenden Berichterstattung zur aktuellen Lage in Thüringen soll die Landesregierung sowohl auf Bundes- als auch Landesebene Maßnahmen ergreifen, um geschlechtsspezifische Gewalt zu erkennen, zu benennen und davor zu schützen und für einen <strong>besseren Gewaltschutz</strong>, <strong>mehr Bewusstseinsbildung</strong>, und eine <strong>verbesserte Präventionsarbeit</strong> zu sorgen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-MdL</category><category>Arbeit</category><category>Ausbildungspolitik</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Gesetzentwürfe</category><category>Gesundheit</category><category>Gleichstellung</category><category>Haushalt-Finanzen</category><category>Inneres</category><category>Kommunales</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Sofortinformation</category><category>Sport</category><category>Unsere Politik</category><category>Wichtig</category><category>Wohnungspolitik</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-72765</guid>
                <pubDate>Thu, 30 Jan 2025 15:48:13 +0100</pubDate>
                <title>AfD blockiert Justizwahl – ein Angriff auf Demokratie und Rechtsstaat</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/afd-blockiert-justizwahl-ein-angriff-auf-demokratie-und-rechtsstaat/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Angesichts der heutigen Wahlen im Thüringer Landtag zum Richter- und Staatsanwaltsausschuss, bei denen die Kandidaten der Brombeer-Fraktion und der Linken nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit erreichten, erklärt Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angesichts der heutigen Wahlen im Thüringer Landtag zum Richter- und Staatsanwaltsausschuss, bei denen die Kandidaten der Brombeer-Fraktion und der Linken nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit erreichten, erklärt Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</strong></p>
<p>„Die AfD entlarvt erneut ihr wahres Gesicht. Das Schmierentheater, das die AfD vollzieht, war absehbar. Die rechtsextreme Partei demonstriert ihre Macht und gefährdet bewusst die Funktionsfähigkeit der Justiz: Mit ihrer Sperrminorität hat sie heute die Arbeitsfähigkeit des Richter- und des Staatsanwaltsausschusses verhindert und untergräbt damit die Arbeitsfähigkeit der Justiz. Das Verhalten der AfD ist ein schäbiges Machtspiel, das Demokratie und Rechtsstaat mit Füßen tritt. Sie stellt damit erneut unter Beweis, dass ihr einziges Ziel ist, demokratische Institutionen und Verfahren verächtlich zu machen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-MdL</category><category>Christian Schaft</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
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                <pubDate>Sat, 09 Nov 2024 10:32:00 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke erinnert an Opfer des Novemberpogroms 1938 und warnt vor wachsendem Antisemitismus</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/die-linke-erinnert-an-opfer-des-novemberpogroms-1938-und-warnt-vor-wachsendem-antisemitismus/</link>
                <author>Christian Schaft, Ulrike Grosse-Röthig</author>
                <description>„Das Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome ist und bleibt Mahnung und Auftrag. Wir dürfen es nie wieder zulassen, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion diskriminiert, ausgegrenzt oder verfolgt werden”, sagen Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Co-Vorsitzender der Landespartei, sowie die Landtagsabgeordnete und Co-Landesvorsitzende Ulrike Grosse-Röthig zum 86. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Das Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome ist und bleibt Mahnung und Auftrag. Wir dürfen es nie wieder zulassen, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion diskriminiert, ausgegrenzt oder verfolgt werden”, sagen Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Co-Vorsitzender der Landespartei, sowie die Landtagsabgeordnete und Co-Landesvorsitzende Ulrike Grosse-Röthig zum 86. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938.</strong></p>
<p>In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in ganz Deutschland jüdische Geschäfte, Synagogen und Wohnungen verwüstet sowie Menschen verfolgt und ermordet. Das Pogrom war Teil des Übergangs zu den Verbrechen der Shoah und dem damit verbundenen Ziel der Vernichtung jüdischen Lebens durch die Nationalsozialisten, erklärt Schaft. „Doch Antisemitismus verschwand nicht mit dem Ende des NS-Regimes. Antisemitische und rassistische Parolen sind in Teilen unserer Gesellschaft wieder salonfähig geworden. Dazu hat in den letzten Jahren auch ein öffentlich propagierter Geschichtsrevisionismus der extremen Rechte beigetragen. Mit Sorge schauen wir auf den zunehmenden Antisemitismus in Folge der Angriffe von Terror-Organisationen wie der Hamas und in der Auseinandersetzung über den Krieg im Nahen Osten.“ Bei aller politischen Debatte über Krieg und Frieden im Nahen Osten dürften die Legitimierung von Terror, die Ablehnung des Existenzrechts Israels und die Entsolidarisierung mit Menschen jüdischen Glaubens nicht hingenommen werden.</p>
<p>Die Co-Landesvorsitzende der Thüringer Linken, Ulrike Grosse-Röthig, warnt davor, dass der wachsende Einfluss extrem rechter Gruppen auch auf junge Menschen und das Erstarken von Verschwörungsideologien eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt darstellen: „Jedem Antisemitismus und jeder Form von Diskriminierung muss immer wieder mit aller Deutlichkeit widersprochen werden. Sie sind nichts Abstraktes, sondern eine konkrete Gefahr. Wir wollen nicht nur symbolische Gesten, sondern konkrete Maßnahmen, damit jüdisches Leben in unserem Land sicher und gewollt ist“, fordert Grosse-Röthig. Die Linke setzt sich daher für eine Verstärkung der Bildungsarbeit, die Unterstützung und langfristige Finanzierung von Beratungs- und Informationsstellen sowie einen konsequenten Schutz jüdischer Einrichtungen und Gemeinden in Thüringen ein. Es sei beschämend, dass Menschen ihren Glauben nur unter Polizeischutz in wie vor Synagogen leben können.</p>
<p>Ab dem 8. November werden Vertreter:innen der Thüringer Linken an Gedenkveranstaltungen teilnehmen, um Zeichen der Solidarität und des Erinnerns zu setzen. Schaft und Grosse-Röthig betonen, dass der Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus langfristiges Engagement verlangt, das auch die Unterstützung durch politische Verantwortungsträger:innen sowie breite Bündnisse bedarf und in einer offenen Gesellschaft fest verankert sein muss.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-MdL</category><category>Christian Schaft</category><category>Ulrike Grosse-Röthig</category><category>Presse</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-67003</guid>
                <pubDate>Wed, 20 Dec 2023 17:34:11 +0100</pubDate>
                <title>Zum Beschluss des Landeshaushaltes 2024</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/zum-beschluss-des-landeshaushaltes-2024/</link>
                <author>Ronald Hande</author>
                <description>Anlässlich des soeben während der Landtagssitzung beschlossenen Thüringer Haushalts für 2024 erklärt Ronald Hande, stellvertretender Vorsitzender und haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag:
 
„DIE LINKE, SPD und Grüne sind auch für das 10. Regierungsjahr ihrer Verantwortung gerecht geworden. Mit diesem Haushalt werden im Jahr 2024 die Lebensgrundlage und die Strukturen im Land zuverlässig organisiert und gesichert. Aufgrund dieser stabilen finanziellen Ausstattung können nun die Kommunen, die sozialen Einrichtungen, die Schulen und die Wirtschaft sowie viele Weitere ihre unerlässliche Arbeit fortsetzen. Doch unter den gesellschaftlichen Bedingungen, unter den bundesgesetzlichen Rahmenbedingungen, unter den Bedingungen der Mehrheitsverhältnisse im Thüringer Landtag, acht Monat vor der Landtagswahl, ist ohne Zweifel dieser Haushalt um ein Vielfaches besser als kein Haushalt. Dafür stellen wir unsere persönlichen, unsere politischen Interessen hintenan und übernehmen Verantwortung für alle im Land - für die Vereine, für die soziale Infrastruktur, für die in Thüringen ansässigen Unternehmen, für die kommunale Familie.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des soeben während der Landtagssitzung beschlossenen Thüringer Haushalts für 2024 erklärt Ronald Hande, stellvertretender Vorsitzender und haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag:<br> &nbsp;<br> „DIE LINKE, SPD und Grüne sind auch für das 10. Regierungsjahr ihrer Verantwortung gerecht geworden. Mit diesem Haushalt werden im Jahr 2024 die Lebensgrundlage und die Strukturen im Land zuverlässig organisiert und gesichert. Aufgrund dieser stabilen finanziellen Ausstattung können nun die Kommunen, die sozialen Einrichtungen, die Schulen und die Wirtschaft sowie viele Weitere ihre unerlässliche Arbeit fortsetzen. Doch unter den gesellschaftlichen Bedingungen, unter den bundesgesetzlichen Rahmenbedingungen, unter den Bedingungen der Mehrheitsverhältnisse im Thüringer Landtag, acht Monat vor der Landtagswahl, ist ohne Zweifel dieser Haushalt um ein Vielfaches besser als kein Haushalt. Dafür stellen wir unsere persönlichen, unsere politischen Interessen hintenan und übernehmen Verantwortung für alle im Land - für die Vereine, für die soziale Infrastruktur, für die in Thüringen ansässigen Unternehmen, für die kommunale Familie.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Haushalt-Finanzen</category><category>Presse</category><category>Fraktion-MdL</category><category>Ronald Hande</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-66996</guid>
                <pubDate>Wed, 20 Dec 2023 10:06:12 +0100</pubDate>
                <title>Änderungen im Lehrerbildungsgesetz beschlossen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/aenderungen-im-lehrerbildungsgesetz-beschlossen/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>In der heutigen Landtagssitzung wurde eine wichtige Änderung des Lehrerbildungsgesetzes beschlossen. Der hochschul- und wissenschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Christian Schaft, sieht darin einen wichtigen Schritt und erklärt: „Wir stärken das Lehramt für Regelschulen und die Ausbildung an der Universität in Jena. Damit unterstützen wir frühestmöglich künftige Lehrkräfte an Schulen im Umgang mit Inklusion, sozialer Vielfalt und Digitalisierung.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der heutigen Landtagssitzung wurde eine wichtige Änderung des Lehrerbildungsgesetzes beschlossen. Der hochschul- und wissenschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Christian Schaft, sieht darin einen wichtigen Schritt und erklärt: „Wir stärken das Lehramt für Regelschulen und die Ausbildung an der Universität in Jena. Damit unterstützen wir frühestmöglich künftige Lehrkräfte an Schulen im Umgang mit Inklusion, sozialer Vielfalt und Digitalisierung.“</p>
<p>Die Änderung beinhaltet eine Verlängerung des Studiums für das Regelschullehramt an der FSU Jena. Durch diese Neuregelung wird der Studienumfang von 270 auf 300 Leistungspunkte und damit von 9 auf 10 Semester an der FSU Jena erhöht. Das damit verbundene Projekt „Regelschule 300“ erfolgt auf Grundlage der Hochschulrahmenvereinbarung und der Ziel- und Leistungsvereinbarung zwischen der Universität und dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft. „Da der Gesetzentwurf nun verabschiedet wurde, ist die Einführung und der Start des Studiengangs zum nächsten Wintersemester möglich“, so der Abgeordnete.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-Themen</category><category>Bildung</category><category>Presse</category><category>Studierendenpolitik</category><category>Wissenschaft-Forschung</category><category>Fraktion-MdL</category><category>Christian Schaft</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-66277</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 10:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Nach 30 Jahren ist eine Weiterentwicklung der Verfassung geboten</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/nach-30-jahren-ist-eine-weiterentwicklung-der-verfassung-geboten/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Anlässlich des Jahrestages der Thüringer Verfassung erklärt Anja Müller, Sprecherin für Verfassung der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Die vor 30 Jahren beschlossene Thüringer Verfassung war eine gute rechtliche Grundlage für die gesellschaftspolitische Entwicklung des Freistaats. Eine Weiterentwicklung ist aber angesichts der seit ihrem Inkrafttreten stattfindenden gesellschaftlichen und globalen Entwicklungen sehr sinnvoll, ja sogar geboten.“ Unsere Verfassung ist das inhaltliche Fundament, wie wir miteinander leben wollen. Daher muss unsere Verfassung auch Antworten auf die vielen neuen Herausforderungen geben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Jahrestages der Thüringer Verfassung erklärt Anja Müller, Sprecherin für Verfassung der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Die vor 30 Jahren beschlossene Thüringer Verfassung war eine gute rechtliche Grundlage für die gesellschaftspolitische Entwicklung des Freistaats. Eine Weiterentwicklung ist aber angesichts der seit ihrem Inkrafttreten stattfindenden gesellschaftlichen und globalen Entwicklungen sehr sinnvoll, ja sogar geboten.“ Unsere Verfassung ist das inhaltliche Fundament, wie wir miteinander leben wollen. Daher muss unsere Verfassung auch Antworten auf die vielen neuen Herausforderungen geben.</p>
<p>Deshalb müssen auch die sozialen Grundrechte in der Thüringer Verfassung ausgebaut werden, so Anja Müller weiter. „Dazu gehören ein Recht auf bezahlbare Energie, die Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen sowie von Menschen mit Behinderung und auch die Ausweitung der Lernmittelfreiheit, vor allem bezogen auf den digitalen Bereich.“</p>
<p>Ebenso macht Müller deutlich, dass die direkte Demokratie – insbesondere durch die Abschaffung des Finanzvorbehaltes – weiter ausgebaut werden muss. „Denn demokratische Mitbestimmung muss heißen, nicht nur am Wahltag bin ich gefragt, sondern auch bei Sachthemen darf ich mitentscheiden!“, so die Abgeordnete.</p>
<p>„Das Erstarken des Rechtsextremismus erzeugt einen enorm gesteigerten Handlungsbedarf zum Schutz der Verfassung. Daher sollte eine ausdrückliche Handlungspflicht von Gesellschaft und Staat gegen Rassismus, Antisemitismus, Faschismus und andere Formen der Menschenfeindlichkeit in die Verfassung aufgenommen werden“, so Müller.</p>
<p>Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Staatsziel Klimaschutz hat die Bedeutung von Staatszielen als Gestaltungsinstrument deutlich gemacht. Auch deshalb steht für DIE LINKE fest, dass die Staatsziele Förderung des Ehrenamtes, gleichwertige Lebensverhältnisse, auch in Stadt und Land, Abschaffung der Altersdiskriminierung sowie soziale und ökologische Nachhaltigkeit in die Verfassung aufgenommen werden müssen. Mit Verweis auf das Nachhaltigkeitsprinzip betont Müller, dass ökologische Nachhaltigkeit nur erreicht werden kann, wenn Armut und soziale Benachteiligung beseitigt werden.</p>
<p>DIE LINKE fordert mit Blick auf den genannten Veränderungsbedarf den Verfassungsausschuss nun dringend auf, zu einem konkreten positiven Ergebnis der bisherigen Ausschussarbeit zu kommen.</p>
<p>„Es geht darum, gemeinsam eine Gesellschaft zu schaffen, in der alle Menschen selbstbestimmt in Vielfalt und Weltoffenheit und in gleicher Teilhabe in einer möglichst intakten Umwelt gut zusammenleben können“, so LINKE-Abgeordnete Müller abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-Themen</category><category>Medien</category><category>Presse</category><category>Verfassung</category><category>Fraktion-MdL</category><category>Anja Müller</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-66149</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 13:25:35 +0200</pubDate>
                <title>Plötner und Kalich begrüßen Finanzierungszusage für Klinik in Pößneck</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/ploetner-und-kalich-begruessen-finanzierungszusage-fuer-klinik-in-poessneck/</link>
                <author>Ralf Kalich, Ralf Plötner</author>
                <description>Der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag Ralf Plötner und der für den Wahlkreis zuständige LINKE-Abgeordnete Ralf Kalich begrüßen die Finanzierungszusage von Gesundheitsministerin Heike Werner in der Sondersitzung des Stadtrates von Pößneck zur Zukunft des örtlichen Krankenhauses:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag Ralf Plötner und der für den Wahlkreis zuständige LINKE-Abgeordnete Ralf Kalich begrüßen die Finanzierungszusage von Gesundheitsministerin Heike Werner in der Sondersitzung des Stadtrates von Pößneck zur Zukunft des örtlichen Krankenhauses:</p>
<p>„Das Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen, insgesamt 26 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen und mit der Neuausrichtung der Klinik ein festes Fundament für die Zukunft zu geben, kann sich sehen lassen und zeigt, was gemeinsam alles bewegt werden kann“, äußert der Wahlkreisabgeordnete Ralf Kalich erfreut.</p>
<p>Der für Gesundheitspolitik zuständige LINKE-Abgeordnete Ralf Plötner fügt hinzu: „Für die qualitativ hochwertige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung ist damit viel erreicht und ich freue mich für die Menschen im Einzugsbereich und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass jetzt Sicherheit besteht und der Verunsicherung durch einzelne Akteure nicht weiter Vorschub geleistet wird.“</p>
<p>Gleichwohl, so die beiden Abgeordneten einhellig, müsse auch der Bund seine Hausaufgaben machen und überfällige Probleme endlich ganzheitlich angehen. Dazu gehöre in einem ersten Schritt ein Krankenhausfonds, der die Kliniken beim Übergang zum neuen Krankenhausgesetz im Fortbestand sichere. In einem zweiten Schritt brauche es die Einführung einer solidarischen Bürger- und Pflegevollversicherung, in die alle einzahlen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-Themen</category><category>Gesundheit</category><category>Presse</category><category>Fraktion-MdL</category><category>Ralf Kalich</category><category>Ralf Plötner</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-66148</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Frühgeborenenstation Level 1 in Suhl gesichert</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/fruehgeborenenstation-level-1-in-suhl-gesichert/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>Die Petition zum Erhalt des Perinatalzentrums Level 1 in Suhl wurde heute im Petitionsausschuss abschließend beraten. Hierzu erklärt Philipp Weltzien, Mitglied im Petitionsausschuss für die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Das Thüringer Gesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass nach einer standortbezogenen Prognose Suhl nächstes Jahr die geforderte Mindestmenge zur Versorgung von Frühgeborenen, bei denen eine unmittelbare spezialisierte intensivmedizinische Versorgung des Neugeborenen absehbar ist, erfüllen wird. Das heißt, das Perinatalzentrum Level 1 in Suhl kann auch ohne Ausnahmegenehmigung für das Jahr 2024 weiter seine Leistungen anbieten. Unabhängig davon fordere ich, dass der Gemeinsame Bundesausschuss seine Zusage einhält, für eine flächendeckende Versorgung durch Stärkung der Level 2 und Level 3 Zentren zu sorgen“, so Weltzien. Dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gehören Ärztinnen und Ärzte, Kliniken, Krankenkassen sowie Patientenvertreterinnen und -vertreter an.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Petition zum Erhalt des Perinatalzentrums Level 1 in Suhl wurde heute im Petitionsausschuss abschließend beraten. Hierzu erklärt Philipp Weltzien, Mitglied im Petitionsausschuss für die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Das Thüringer Gesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass nach einer standortbezogenen Prognose Suhl nächstes Jahr die geforderte Mindestmenge zur Versorgung von Frühgeborenen, bei denen eine unmittelbare spezialisierte intensivmedizinische Versorgung des Neugeborenen absehbar ist, erfüllen wird. Das heißt, das Perinatalzentrum Level 1 in Suhl kann auch ohne Ausnahmegenehmigung für das Jahr 2024 weiter seine Leistungen anbieten. Unabhängig davon fordere ich, dass der Gemeinsame Bundesausschuss seine Zusage einhält, für eine flächendeckende Versorgung durch Stärkung der Level 2 und Level 3 Zentren zu sorgen“, so Weltzien. Dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gehören Ärztinnen und Ärzte, Kliniken, Krankenkassen sowie Patientenvertreterinnen und -vertreter an.</p>
<p>Für manche Leistungen, die ein Krankenhaus anbietet, werden sogenannte Mindestmengen an Patientinnen und Patienten gefordert, die innerhalb eines Jahres behandelt werden müssen. Auch ein Perinatalzentrum Level 1 unterliegt einer solchen Mindestmenge. Im Jahr 2022 lag die Mindestmenge noch bei 14 extrem kleinen Frühgeborenen, dieses Jahr liegt sie bei 20 und nächstes Jahr bei 25 extrem kleinen Frühgeborenen. Erfüllt die Klinik die Fallzahlen nicht, bekommt sie die Leistungen in diesem Bereich von den Krankenkassen nicht mehr erstattet. Die Petentinnen und Petenten befürchten, dass durch die deutliche Erhöhung der Mindestmenge genau das dem Klinikum in Suhl drohe.</p>
<p>Dazu erklärt Philipp Weltzien: „Aus meiner Perspektive ist die Argumentation des G-BA nicht überzeugend, dass einerseits die bisherige Fallzahl zur Qualitätssicherung am Standort Suhl nicht ausreichen würde, aber gleichzeitig dem Klinikum eine hervorragende Arbeit attestiert wird. Da kann dann schon der Verdacht aufkommen, dass es bei der Festlegung von Mindestmengen wohl auch darum geht, Ausgaben einzusparen.“</p>
<p>Die bisherigen Bundesregierungen hätten durch den herrschenden Wettbewerb die Gesundheitsversorgung immer weiter kommerzialisiert. Um Kosten zu sparen, seien zudem Leistungen aus dem Katalog der Krankenkassen gestrichen worden. Diese seien aber notwendig für eine gute Versorgung und gerechte Teilhabe der Menschen.</p>
<p>„Wir stehen weiter an der Seite derjenigen, die sich für den Erhalt des Level-1-Zentrums in Suhl über 2024 hinaus einsetzen und für eine langfristige Absicherung des Standortes kämpfen“, unterstreicht Weltzien.</p>
<p>Die Petition zum Erhalt des Perinatalzentrums Level 1 in Suhl wurde heute im Petitionsausschuss abschließend beraten. Hierzu erklärt Philipp Weltzien, Mitglied im Petitionsausschuss für die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Das Thüringer Gesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass nach einer standortbezogenen Prognose Suhl nächstes Jahr die geforderte Mindestmenge zur Versorgung von Frühgeborenen, bei denen eine unmittelbare spezialisierte intensivmedizinische Versorgung des Neugeborenen absehbar ist, erfüllen wird. Das heißt, das Perinatalzentrum Level 1 in Suhl kann auch ohne Ausnahmegenehmigung für das Jahr 2024 weiter seine Leistungen anbieten. Unabhängig davon fordere ich, dass der Gemeinsame Bundesausschuss seine Zusage einhält, für eine flächendeckende Versorgung durch Stärkung der Level 2 und Level 3 Zentren zu sorgen“, so Weltzien. Dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gehören Ärztinnen und Ärzte, Kliniken, Krankenkassen sowie Patientenvertreterinnen und -vertreter an.</p>
<p>Für manche Leistungen, die ein Krankenhaus anbietet, werden sogenannte Mindestmengen an Patientinnen und Patienten gefordert, die innerhalb eines Jahres behandelt werden müssen. Auch ein Perinatalzentrum Level 1 unterliegt einer solchen Mindestmenge. Im Jahr 2022 lag die Mindestmenge noch bei 14 extrem kleinen Frühgeborenen, dieses Jahr liegt sie bei 20 und nächstes Jahr bei 25 extrem kleinen Frühgeborenen. Erfüllt die Klinik die Fallzahlen nicht, bekommt sie die Leistungen in diesem Bereich von den Krankenkassen nicht mehr erstattet. Die Petentinnen und Petenten befürchten, dass durch die deutliche Erhöhung der Mindestmenge genau das dem Klinikum in Suhl drohe.</p>
<p>Dazu erklärt Philipp Weltzien: „Aus meiner Perspektive ist die Argumentation des G-BA nicht überzeugend, dass einerseits die bisherige Fallzahl zur Qualitätssicherung am Standort Suhl nicht ausreichen würde, aber gleichzeitig dem Klinikum eine hervorragende Arbeit attestiert wird. Da kann dann schon der Verdacht aufkommen, dass es bei der Festlegung von Mindestmengen wohl auch darum geht, Ausgaben einzusparen.“</p>
<p>Die bisherigen Bundesregierungen hätten durch den herrschenden Wettbewerb die Gesundheitsversorgung immer weiter kommerzialisiert. Um Kosten zu sparen, seien zudem Leistungen aus dem Katalog der Krankenkassen gestrichen worden. Diese seien aber notwendig für eine gute Versorgung und gerechte Teilhabe der Menschen.</p>
<p>„Wir stehen weiter an der Seite derjenigen, die sich für den Erhalt des Level-1-Zentrums in Suhl über 2024 hinaus einsetzen und für eine langfristige Absicherung des Standortes kämpfen“, unterstreicht Weltzien.</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-Themen</category><category>Gesundheit</category><category>Medien</category><category>Presse</category><category>Fraktion-MdL</category><category>Philipp Weltzien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-66036</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 10:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Stange fordert Gerechtigkeit für geschehenes Unrecht bei Rentenüberleitung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/stange-fordert-gerechtigkeit-fuer-geschehenes-unrecht-bei-rentenueberleitung/</link>
                <author>Karola Stange</author>
                <description>Die Entscheidung der Bundesregierung, die Fristen der Antragstellung für die Einmalzahlung aus dem Härtefallfonds zur Abmilderung von Härtefällen aus der Rentenüberleitung zu verlängern, begrüßt Karola Stange, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Linke-Fraktion im Thüringer Landtag: „Erst seit Januar diesen Jahres ist die Antragstellung möglich, damit ist das Zeitfenster ursprünglich viel zu knapp bemessen gewesen. Die gestrige Entscheidung des Bundeskabinetts, die Fristen bis Ende Januar 2024 zu verlängern, ist begrüßenswert und dringend notwendig. Gleichzeitig muss betont werden, dass wir den Ausschluss vieler betroffener Personenkreise von der finanziellen Hilfe des Fonds weiter scharf kritisieren.“ Stange verweist auf die vielen Menschen, denen bei der Rentenüberleitung Unrecht widerfuhr und die dennoch durch die strengen Kriterien für die finanzielle Hilfe aus dem Fonds ausgeschlossen sind, so beispielsweise der Großteil der in der DDR geschiedenen Frauen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung der Bundesregierung, die Fristen der Antragstellung für die Einmalzahlung aus dem Härtefallfonds zur Abmilderung von Härtefällen aus der Rentenüberleitung zu verlängern, begrüßt Karola Stange, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Linke-Fraktion im Thüringer Landtag:</p>
<p>„Erst seit Januar diesen Jahres ist die Antragstellung möglich, damit ist das Zeitfenster ursprünglich viel zu knapp bemessen gewesen. Die gestrige Entscheidung des Bundeskabinetts, die Fristen bis Ende Januar 2024 zu verlängern, ist begrüßenswert und dringend notwendig. Gleichzeitig muss betont werden, dass wir den Ausschluss vieler betroffener Personenkreise von der finanziellen Hilfe des Fonds weiter scharf kritisieren.“ Stange verweist auf die vielen Menschen, denen bei der Rentenüberleitung Unrecht widerfuhr und die dennoch durch die strengen Kriterien für die finanzielle Hilfe aus dem Fonds ausgeschlossen sind, so beispielsweise der Großteil der in der DDR geschiedenen Frauen.</p>
<p>„Es reicht nicht aus, nur die Fristen zu verlängern, sondern auch die Kriterien müssen neu angepasst werden. Für uns ist der Fahrplan klar: Frist für Anträge verlängern und Fonds für weitere Betroffene öffnen“, so die Abgeordnete abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hintergrund:</p>
<p>Lange haben Ostdeutsche um die Anerkennung und Auszahlung ihrer DDR-Zusatzrenten gekämpft. Dabei geht es um bestimmte Rentenansprüche, die zu DDR-Zeiten erworben und 1991 nicht ins bundesdeutsche System übernommen worden sind.</p>
<p>Seit Anfang 2023 können Betroffene Anträge auf eine Einmalzahlung stellen. Die Fondsausgestaltung ist völlig unzureichend, um die Lebensleistung der Betroffenen anzuerkennen. Rund 90 Prozent der Betroffenen, die seit über 30 Jahren für Gerechtigkeit und Anerkennung kämpfen, werden ausgeschlossen. Deshalb fordert die Fraktion DIE LINKE Thüringen einen Gerechtigkeitsfonds für alle betroffenen Personen und Berufsgruppen, denen im Zuge der DDR-Rentenüberleitung Unrecht widerfahren ist.</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-Themen</category><category>Medien</category><category>Presse</category><category>Senioren-Rente</category><category>Soziales</category><category>Fraktion-MdL</category><category>Karola Stange</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-66037</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 10:15:00 +0200</pubDate>
                <title>Gute Arbeit und eine gerechte Verteilung von Sorgearbeit sind der beste betriebliche Gesundheitsschutz</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/gute-arbeit-und-eine-gerechte-verteilung-von-sorgearbeit-sind-der-beste-betriebliche-gesundheitsschutz/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Laut dem aktuellen Gesundheitsreport der Krankenkasse BARMER hat sich die Anzahl beruflicher Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen in Thüringen deutlich erhöht. So nahm diese von 2019 bis 2022 um 22 Prozent zu, im Bundesdurchschnitt lediglich um 5 Prozent. Die Arbeits- und Gewerkschaftspolitische Sprecherin der Linke-Fraktion, Lena Saniye Güngör, zeigt sich besorgt über diese Entwicklung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut dem aktuellen Gesundheitsreport der Krankenkasse BARMER hat sich die Anzahl beruflicher Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen in Thüringen deutlich erhöht. So nahm diese von 2019 bis 2022 um 22 Prozent zu, im Bundesdurchschnitt lediglich um 5 Prozent. Die arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Lena Saniye Güngör, zeigt sich besorgt über diese Entwicklung</strong>:</p>
<p>„Die letzten Jahre sind durch multiple Krisenlagen und den zunehmenden Arbeits- und Fachkräftebedarf geprägt. Gerade letzterer führt zu einer immer weiter ansteigenden Arbeitsbelastung des bestehenden Personals. Dies zeigt sich besonders im Handel und im Gesundheitssektor, wo die meisten Fehltage gezählt wurden. Hier arbeiten die Beschäftigten häufig in prekären Arbeitsstrukturen, in denen ungeplante Schichtwechsel, kurzfristige Personallücken und Wochenendarbeit an der Tagesordnung sind. Umso wichtiger ist deshalb ein umfassender betrieblicher Gesundheitsschutz, der frühzeitige Hilfsangebote für die Mitarbeitenden bereitstellt. Die Unternehmen sollten sich zudem im Besonderen bewusstmachen, dass ein angemessener Personalschlüssel und eine faire Entlohnung als Bestandteile Guter Arbeit zentrale Faktoren für eine gesunde Belegschaft darstellen und Fehltage nachhaltig reduzieren.“</p>
<p>Im Jahr 2021 waren 8,5 Prozent der Thüringer Beschäftigten wegen einer psychischen Erkrankung krankgeschrieben, bei rund 35 Prozent der Erwerbstätigen lag eine Diagnose einer psychischen Erkrankung vor. Viele Berufstätige arbeiten trotz einer psychischen Erkrankung weiter.</p>
<p>„Die Zahlen verweisen auch auf das immer noch vorherrschende Ungleichgewicht der Verteilung von Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern. Frauen sind mit 43 Prozent deutlich häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen als Männer mit 28 Prozent. Drei von vier Frauen in Thüringen sind berufstätig, gleichzeitig müssen diese neben ihrer beruflichen Tätigkeit oftmals zum großen Teil alleine den Haushalt führen und Sorgearbeit leisten. Dies führt zu erheblichen Überlastungen, welche sich dann in psychischen Krankheiten ausdrücken. Wir als Linke-Fraktion setzen uns deshalb konsequent für eine gerechte Verteilung von Sorgearbeit ein, denn auch das ist Gesundheitsschutz“, so die Abgeordnete abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-Themen</category><category>Arbeit</category><category>Gesundheit</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gleichstellung</category><category>Medien</category><category>Presse</category><category>Fraktion-MdL</category><category>Lena Saniye Güngör</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-65957</guid>
                <pubDate>Fri, 29 Sep 2023 12:45:46 +0200</pubDate>
                <title>Solidarität mit den Beschäftigten von Kaufland</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/solidaritaet-mit-den-beschaeftigten-von-kaufland-1/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Vor der anstehenden fünften Verhandlungsrunde für den Thüringer Einzelhandel am 4. Oktober erhöhten die Beschäftigen und die Gewerkschaft ver.di den Druck auf die Arbeitgebendenseite, die seit nahezu vier Monaten kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hat. Dazu wurden die Beschäftigten von Kaufland in Erfurt, Kranichfelder Straße, heute morgen zu einem Warnstreik aufgerufen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor der anstehenden fünften Verhandlungsrunde für den Thüringer Einzelhandel am 4. Oktober erhöhten die Beschäftigen und die Gewerkschaft ver.di den Druck auf die Arbeitgebendenseite, die seit nahezu vier Monaten kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hat. Dazu wurden die Beschäftigten von Kaufland in Erfurt, Kranichfelder Straße, heute morgen zu einem Warnstreik aufgerufen.</strong></p>
<p>Die arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Lena Saniye Güngör, bekräftigt die Position der Beschäftigten: „Es ist ein Trauerspiel, dass nach vier Verhandlungsrunden immer noch kein Schritt auf die Beschäftigten zugegangen wird. Dieser Blockademarathon der Unternehmen des Thüringer Einzelhandels muss endlich aufhören.“ Die Abgeordnete weist darauf hin, dass die Beschäftigten uns durch die Pandemie gebracht haben und auch ganz akut unter den Preissteigerungen und der Energiekrise leiden. Während das Unternehmen Kaufland im Jahr 2022 31,8 Milliarden Euro Umsatz generiert hat, ein Plus von 16,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2021, „werden die Beschäftigten im Regen stehen gelassen und mit Angeboten abgespeist, die sogar noch unter einem Inflationsausgleich liegen“, kritisiert Güngör.</p>
<p>Die Gewerkschaft ver.di fordert für die Beschäftigten 2,50 Euro mehr Lohn pro Stunde mit einer Laufzeit von 12 Monaten sowie ein Mindestgehalt von 13,50 Euro pro Stunde. Das bedeutet eine prozentuale Erhöhung von 15 Prozent. Bisher bietet die Arbeitgebendenseite lediglich eine prozentuale Lohnerhöhung von 8,4 Prozent bzw. auf 13 Euro pro Stunde an, über zwei Jahre gestreckt.</p>
<p>„Es ist zudem ein Unding, wenn der Arbeitgebendenverband HDE in die Tarifautonomie der Verhandlungsparteien eingreift, indem dieser den Einzelhandelsunternehmen empfiehlt, eine außertarifliche Lohnerhöhung von 5,3 Prozent vorzunehmen, um so weiteren Streiks den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dass dies durch den Arbeitgebendenverband geschieht, welcher immer am lautesten die Tarifautonomie betont, ist grotesk. Wir stehen weiterhin solidarisch und kämpferisch an der Seite der Beschäftigten, die in der kommenden mittlerweile fünften Verhandlungsrunde für ihre berechtigten Interessen eintreten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-Themen</category><category>Arbeit</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Presse</category><category>Fraktion-MdL</category><category>Lena Saniye Güngör</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-10957</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Jun 2013 11:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Linksfraktion solidarisch mit Protest der Bosch-Belegschaft</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/linksfraktion-solidarisch-mit-protest-der-bosch-belegschaft/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b>Gut angekommen seien bei den Bosch-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern die etwa 800 Lunchpakete der Linksfraktion, die sie heute Morgen vor der Abfahrt der Busse zur Demo verteilt hätten, sagte Frank Kuschel, der ab 4.30 Uhr zusammen mit seinen Fraktionskolleginnen Martina Renner und Sabine Berninger bei Bosch Solar in Arnstadt vor Ort war. </b><br></p>
<p class="MsoNormal">Kuschel und Berninger nehmen auch an der gegenwärtig stattfindenden Demonstration für den Erhalt des Bosch-Standortes und der Arbeitsplätze in Arnstadt vor der Konzernzentrale in Gerlingen teil. Sie, betonen die Solidarität der LINKEN: „Wir sind an der Seite der Beschäftigten, die heute vor der Bosch-Zentrale Flagge zeigen und unmissverständlich klar machen, dass sie so nicht mit sich umgehen lassen. Bosch Solar Arnstadt muss eine Zukunft haben, der traditionsreiche Technologie-Konzern darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen!“</p>]]></content:encoded>
                <category>Fraktion-MdL</category><category>Presse</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Wirtschaft</category><category>1</category><category>Facebook</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-10189</guid>
                <pubDate>Fri, 03 May 2013 13:16:00 +0200</pubDate>
                <title>Gericht stärkt Abgeordnetenrechte</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/gericht-staerkt-abgeordnetenrechte-1/</link>
                
                <description>Frank Kuschel, Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, ist am 2. Mai vom Amtsgericht Lüneburg vom Vorwurf der Aufforderung zur Begehung einer Straftat im Zusammenhang mit dem öffentlichen Aufruf &quot;Castor? Schottern!&quot; im Jahr 2010 freigesprochen worden. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b>Frank Kuschel, Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, ist am 2. Mai vom Amtsgericht Lüneburg vom Vorwurf der Aufforderung zur Begehung einer Straftat im Zusammenhang mit dem öffentlichen Aufruf "Castor? Schottern!" im Jahr 2010 freigesprochen worden. </b><br></p>
<p class="MsoNormal">Über den Kurznachrichtendienst Twitter hatte der Abgeordnete gestern gegen 19.00 Uhr verbreitet: "Dank an Alle für die Unterstützung, bin heute vom AG Lüneburg im Zusammenhang mit dem Aufruf "Castor schottern" freigesprochen worden."</p>
<p class="MsoNormal">Kuschel hatte den Richter und den Staatsanwalt in der Verhandlung mehrfach auf den Artikel 55, Absatz 1, der Verfassung des Freistaats Thüringen hingewiesen. Dort heißt es: "Abgeordnete dürfen zu keiner Zeit wegen ihrer Abstimmung oder wegen einer Äußerung, die sie im Landtag, in einem seiner Ausschüsse oder sonst in Ausübung ihres Mandats getan haben, gerichtlich oder dienstlich verfolgt oder sonst außerhalb des Landtags zur Verantwortung gezogen werden. Dies gilt nicht für verleumderische Beleidigungen."</p>
<p class="MsoNormal">Nach einer kurzen Prüfung der Rechtslage durch den Richter erging das Urteil. Der Staatsanwalt musste in seinem Schlussplädoyer einräumen, sich vorher nicht ausreichend mit der in der Thüringer Landesverfassung geregelten weitreichenden Indemnität (Freistellung vor strafrechtlicher Verfolgung) der Abgeordneten des Thüringer Landtags beschäftigt zu haben. Sie schließt, anders als bei Bundestagsabgeordneten, ausdrücklich auch die sonstige Mandatswahrnahme außerhalb des Parlaments ein. </p>
<p class="MsoNormal">Kuschels Immunität war im Mai 2011 vom Justizausschuss des Thüringer Landtags auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg aufgehoben worden, die gegen ihn wegen Aufforderung zur Begehung einer Straftat ermitteln ließ. Nach dem nun erfolgten Urteil, das die Abgeordnetenrechte ausdrücklich betone, fordert Kuschel Konsequenzen für das Verfahren der Immunitätsaufhebung im Thüringer Landtag. Diesem massivsten Eingriff in die Abgeordnetenrechte müsse künftig eine rechtliche Prüfung des Sachverhalts vorgeschaltet werden, es dürfe nicht ausschließlich - wie derzeit noch der Fall - von einer Ausschussmehrheit nach politischen Gesichtspunkten entschieden werden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Facebook</category><category>Frank Kuschel</category><category>Fraktion-MdL</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>3</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-9946</guid>
                <pubDate>Tue, 09 Apr 2013 13:11:00 +0200</pubDate>
                <title>Rabbiner-Ordination und Festkonzert in Erfurt</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/rabbiner-ordination-und-festkonzert-in-erfurt/</link>
                
                <description>Bereits zum fünften Mal seit seiner Gründung 1999 kann das Potsdamer Abraham Geiger Kolleg Studenten zu Rabbinern und jetzt auch zu Kantoren ordinieren. Es ist dies der 30-jährige Alexander Nachama und der zehn Jahre ältere Adrian Michael Schell. Darüber hinaus werden mit Isodoro Abramowicz und Nikola David zwei Kantoren in ihr Amt eingeführt. Der Festakt findet am 10. April in der Neuen Synagoge Erfurt statt. Unter den Gästen wird auch der Präsident der Union der jüdischen Gemeinden in Polen, Piotr Kadlcik, sein. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b>Bereits zum fünften Mal seit seiner Gründung 1999 kann das Potsdamer Abraham Geiger Kolleg Studenten zu Rabbinern und jetzt auch zu Kantoren ordinieren. Es ist dies der 30-jährige Alexander Nachama und der zehn Jahre ältere Adrian Michael Schell. Darüber hinaus werden mit Isodoro Abramowicz und Nikola David zwei Kantoren in ihr Amt eingeführt. Der Festakt findet am 10. April in der Neuen Synagoge Erfurt statt. Unter den Gästen wird auch der Präsident der Union der jüdischen Gemeinden in Polen, Piotr Kadlcik, sein. </b><br></p>
<p class="MsoNormal">Am Abend wird im Rahmen eines feierlichen Konzerts im Erfurter Kaisersaal die Abraham-Geiger-Plakette an den LINKEN-Politiker Bodo Ramelow verliehen. Das Abraham Geiger Kolleg würdigt damit Ramelows besondere Verdienste auf dem Weg zur Gleichstellung der akademischen Rabbinerausbildung mit den Theologien an deutschen Hochschulen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Fraktion-MdL</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category>
                
            </item>


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