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            <title>Die Linke Linda Stark: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Linda Stark</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 09:17:00 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-61995</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Jan 2023 17:01:37 +0100</pubDate>
                <title>König-Preuss zum Lagebericht &quot;Rassismus in Deutschland&quot;: Maßnahmen der Enquete-Kommission Rassismus in Thüringen konsequent umsetzen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/koenig-preuss-zum-lagebericht-rassismus-in-deutschland-massnahmen-der-enquete-kommission-rassismus-in-thueringen-konsequent-umsetzen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>​​​​​​​Die Integrations- und Antirassismusbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali­-Radovan, hat heute den Lagebericht &quot;Rassismus in Deutschland&quot; vorgelegt. Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antirassismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, erklärt dazu: „Der Bericht stellt einen guten Überblick zu Rassismus in Deutschland dar und macht die Problematik, die mit Rassismus einhergeht und aus rassistischen Übergriffen folgt, deutlich. In Thüringen kann der Lagebericht als gute Ergänzung zum Abschlussbericht der Enquete-Kommission Rassismus dienen. Bereits im 2019 veröffentlichten Bericht der Enquete-Kommission Rassismus sind die Themen und viele der nun auf Bundesebene vorgeschlagenen Maßnahmen enthalten, wie bspw. im Bereich Bildung aber auch öffentliche Verwaltung und Polizei.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Integrations- und Antirassismusbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali­-Radovan, hat heute den Lagebericht "Rassismus in Deutschland" vorgelegt. Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antirassismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, erklärt dazu: „Der Bericht stellt einen guten Überblick zu Rassismus in Deutschland dar und macht die Problematik, die mit Rassismus einhergeht und aus rassistischen Übergriffen folgt, deutlich. In Thüringen kann der Lagebericht als gute Ergänzung zum Abschlussbericht der Enquete-Kommission Rassismus dienen. Bereits im 2019 veröffentlichten Bericht der Enquete-Kommission Rassismus sind die Themen und viele der nun auf Bundesebene vorgeschlagenen Maßnahmen enthalten, wie bspw. im Bereich Bildung aber auch öffentliche Verwaltung und Polizei.</strong></p>
<p>Erneut zeigt sich, wie notwendig und richtig die konsequente Umsetzung der Maßnahmen der Enquete-Kommission Rassismus in Thüringen ist. Hier sind die Ministerien gefordert, eine Überprüfung der bisherigen Umsetzung vorzunehmen und diese konsequent fortzusetzen", so König-Preuss.</p>
<p>Die Abgeordnete verweist darauf, dass die nach Thüringen - u. a. aufgrund des verbrecherischen Angriffskriegs Russlands - geflohenen Menschen, darunter auch Roma, Rassismus und antiziganistischen Ressentiments ausgesetzt sind: „Wir werden immer dann aufmerksam, wenn es mediale Berichterstattung über rassistische Übergriffe gibt. Ausgehend von den bisher im Untersuchungsausschuss 7/3 'Politisch motivierte Gewaltkriminalität' vorliegenden Akten lässt sich jedoch feststellen, dass zahlreiche rassistisch motivierte Übergriffe gar nicht der Öffentlichkeit bekannt wurden. Der Bericht macht darüber hinaus deutlich, dass es eine große Dunkelziffer bei rassistischer Gewalt gibt und benennt klar die Ursachen dafür. Da das Thüringer Innenministerium und das LKA erst kürzlich erklärten, sie hätten keine Erkenntnisse zu dieser gut erforschten Tatsache, ist ihnen die Lektüre des Berichts der Bundesregierung nur zu empfehlen.“</p>
<p>Um die Situation für Menschen, die von Rassismus betroffen sind, zu verbessern, sind sowohl Migrations- und Integrationsprojekte bspw. im Arbeitsmarktbereich als auch die Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt wichtige Partner:innen. „Deren Finanzierung muss grundsätzlich – unabhängig von Haushaltsjahren&nbsp;–&nbsp;gesichert werden. Ebenso ist es notwendig, dass Migrant:innenselbstorganisationen als wichtige Ansprechpartner:innen und kompetente Expert:innen wahr- und ernstgenommen werden, auch im parlamentarischen Betrieb." König-Preuss weist darauf hin, dass auch der alltägliche Rassismus, der sich bspw. in Form von Beleidigungen, abwertender Sprache, am Arbeitsplatz oder auch im öffentlichen Raum äußert, viel zu selten abseits der Betroffenen wahrgenommen, zurückgewiesen und verurteilt wird. Dieser ist jedoch insbesondere in der Kontinuität oft mit ursächlich dafür, dass sich People of Color und Schwarze Menschen in Thüringen nicht sicher, nicht wohl fühlen und Thüringen verlassen. Andere Bundesländer sind Thüringen im Hinblick auf Diversität weit voraus".</p>
<p>Abschließend erklärt die Abgeordnete: „Auch für Thüringen ist ein Demokratiefördergesetz notwendig. Ein Demokratiefördergesetz löst jedoch nicht rassistische Ressentiments und reicht allein nicht aus. Rassismus als solchen zu erkennen und zurückzuweisen, auch in eigenen Strukturen, sich an keiner Stelle mit Rassisten gemein zu machen, solidarisch mit Menschen zu sein, die von Rassismus betroffen sind, sind Mindeststandards. Dies sollte – zumindest für demokratische Fraktionen&nbsp;–&nbsp;Maßstab all ihres Handelns in Thüringen sein. Ich bin denjenigen in Thüringen, die sich mit hohem Engagement gegen Rassismus einsetzen, dankbar und hoffe, dass der Bericht mit dazu beitragen kann, Rassismus entgegenzuwirken."</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Enquete Rassismus</category><category>Presse</category><category>Katharina König-Preuss</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-57296</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Mar 2022 13:29:03 +0100</pubDate>
                <title>Krieg in der Ukraine – Herkunftsbezogenen Anfeindungen widersprechen</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/krieg-in-der-ukraine-herkunftsbezogenen-anfeindungen-widersprechen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>„Bei aller Fassungslosigkeit, Trauer und Wut über das millionenfache Leid in der Ukraine aufgrund des Angriffskrieges durch Russland muss klar sein: Anfeindungen, Abwertungen oder Benachteiligungen von Menschen russischer Herkunft, die in Deutschland leben, gehen überhaupt nicht, das ist ein absolutes NoGo. Diesen wahnsinnigen Krieg hat das Putin-Regime vom Zaun gebrochen, nicht die hier lebenden Menschen. Daher ist es wichtig, dass wir als Gesellschaft selbst differenziert bleiben - in der Sprache, im Alltag, aber auch bei Protesten. Es ist wichtig, dass wir Diskriminierungen jeder Art zurückweisen und weiter für ein solidarisches, friedvolles Zusammenleben unabhängig der Herkunft eintreten“, so Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Bei aller Fassungslosigkeit, Trauer und Wut über das millionenfache Leid in der Ukraine aufgrund des Angriffskrieges durch Russland muss klar sein: Anfeindungen, Abwertungen oder Benachteiligungen von Menschen russischer Herkunft, die in Deutschland leben, gehen überhaupt nicht, das ist ein absolutes NoGo. Diesen wahnsinnigen Krieg hat das Putin-Regime vom Zaun gebrochen, nicht die hier lebenden Menschen. Daher ist es wichtig, dass wir als Gesellschaft selbst differenziert bleiben - in der Sprache, im Alltag, aber auch bei Protesten. Es ist wichtig, dass wir Diskriminierungen jeder Art zurückweisen und weiter für ein solidarisches, friedvolles Zusammenleben unabhängig der Herkunft eintreten“, so Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>König-Preuss macht darauf aufmerksam, dass es in den letzten Tagen neben pauschalisierenden Darstellungen in extrem rechten Netzwerken auch Aufrufe gab, die Gunst der Stunde zu nutzen, um die dort ohnehin verhassten symbolischen Orte, wie sowjetische Ehrenmahle und Friedhöfe, zu diskreditieren oder zu verunstalten. Die Abgeordnete weiter: „Vor 76 Jahren hatten sowjetische Soldat:innen wesentlichen Anteil an der Befreiung Europas von Nazideutschland. Viele bezahlten dies mit ihrem eigenen Leben. Umso unangemessener ist es, wenn jetzt wie in Weimar das Eingangstor und das steinerne Denkmal des sowjetischen Ehrenfriedhofs aus Protest gegen den aktuellen Krieg beschmiert werden. Noch dazu, wenn man bedenkt, dass damals Millionen Menschen aus der Ukraine innerhalb der Roten Armee gegen die Nationalsozialisten kämpften.“</p>
<p>Die Abgeordnete verweist ebenso darauf, dass aktuell auch erfundene Angriffe auf russischsprachige Menschen zur Stimmungsmache in sozialen Medien kursieren. König-Preuss weiter: „Es gibt einerseits gezielte Desinformation, andererseits auch tatsächliche Abwertungen. Einen kühlen Kopf zu bewahren und beides voneinander zu trennen, darauf kommt es momentan an. Und auf Solidarität mit den Menschen: Mit der ukrainischen Bevölkerung, die dem verbrecherischen Krieg ausgesetzt ist, und mit den Tausenden mutigen Menschen in Russland, die nicht schweigen, sondern offen ihre Ablehnung gegen das Putin-Regime auf die Straße tragen und dabei ihre individuelle Freiheit und körperliche Unversehrtheit riskieren.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Antifaschismus</category><category>Enquete Rassismus</category><category>Presse</category><category>Ukraine-Krieg</category><category>Katharina König-Preuss</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-46909</guid>
                <pubDate>Tue, 19 May 2020 13:57:31 +0200</pubDate>
                <title>Broschüre zur Arbeit der Enquete Rassismus veröffentlicht</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/broschuere-zur-arbeit-der-enquete-rassismus-veroeffentlicht/</link>
                <author>Katharina König-Preuss, Christian Schaft</author>
                <description>Die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag hat in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen eine Broschüre über die Arbeit der Enquetekommission „Rassismus und Diskriminierung“ erstellt und veröffentlicht. „Mit der Arbeit der Enquetekommission hat sich erstmals ein Parlament in der Bundesrepublik systematisch in dieser Form mit den Ursachen, Formen und Folgen von Rassismus und Diskriminierung auseinandergesetzt. Mit der Broschüre wollen wir einen Blick auf die Arbeit und Ergebnisse der Enquetekommission lenken als einen wichtigen Baustein im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung“, so die LINKE-Kommissionsmitglieder Katharina König-Preuss und Christian Schaft.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag hat in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen eine Broschüre über die Arbeit der Enquetekommission „Rassismus und Diskriminierung“ erstellt und veröffentlicht. „Mit der Arbeit der Enquetekommission hat sich erstmals ein Parlament in der Bundesrepublik systematisch in dieser Form mit den Ursachen, Formen und Folgen von Rassismus und Diskriminierung auseinandergesetzt. Mit der Broschüre wollen wir einen Blick auf die Arbeit und Ergebnisse der Enquetekommission lenken als einen wichtigen Baustein im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung“, so die LINKE-Kommissionsmitglieder Katharina König-Preuss und Christian Schaft.</strong></p>
<p>„Am Ende der Arbeit der Kommission wurde ein mehr als 1 000 Seiten starker Bericht vorgelegt. Damit die darin enthaltenen Handlungsempfehlungen nicht ihr Dasein als Papiertiger fristen, war es uns ein wichtiges Anliegen, die Arbeit und die Ergebnisse der Enquetekommission leicht zugänglich aufzuarbeiten. Wir wollen damit auch auf die Bedeutung der Ergebnisse für die politische Arbeit vor Ort hinweisen“, so die beiden Abgeordneten weiter.</p>
<p>Eingerichtet wurde die Enquetekommission als eine Konsequenz aus den Taten der Rechtsterrorist*innen des „NSU“ und dem Versagen des Staates im Kampf gegen Rechts. Der erste NSU-Untersuchungsausschuss hatte die Einrichtung einer solchen Kommission empfohlen. Das Thüringer Parlament setzte sich in der 6. Legislaturperiode auf Initiative von DIE LINKE, SPD und Grünen mit Ursachen und Erscheinungsformen von Rassismus in der Gesellschaft, in Institutionen und staatlichen Stellen auseinander und machte Vorschläge für Gegenmaßnahmen.<br> Die Broschüre gibt es als PDF-Dokument auf der Website unter <a href="https://th.rosalux.de/publikation/id/42280/rassismus-und-diskriminierung-bekaempfen?cHash=187de5d09adba8aa98adacf6178de157" target="_blank" class="link-extern" title="Link to Youtube" rel="noreferrer">www.th.rosalux.de</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Enquete Rassismus</category><category>Presse</category><category>Christian Schaft</category><category>Katharina König-Preuss</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-43316</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Sep 2019 15:41:19 +0200</pubDate>
                <title>Beratung der Handlungsempfehlungen der Enquetekommission im Landtag</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/beratung-der-handlungsempfehlungen-der-enquetekommission-im-landtag/</link>
                <author>Sabine Berninger</author>
                <description>Zur morgigen Übergabe des 900seitigen Abschlussberichts der Enquetekommission Rassismus und Diskriminierung an die Landtagspräsidentin erklärt die Obfrau der Fraktion DIE LINKE Sabine Berninger: „Mit Handlungsempfehlungen zu Polizei und Inneres, Bildung, Arbeit, Justiz und weiteren Themenbereichen hat die Enquetekommission im Thüringer Landtag nicht nur ein Zeichen gegen Rassismus in ganz Deutschland gesetzt. Unsere Arbeit in der Enquetekommission war wegweisend, indem das Thema institutioneller Rassismus breit diskutiert und aus verschiedenen Blickwinkeln parlamentarisch behandelt wurde.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur morgigen Übergabe des 900seitigen Abschlussberichts der Enquetekommission Rassismus und Diskriminierung an die Landtagspräsidentin erklärt die Obfrau der Fraktion DIE LINKE Sabine Berninger: „Mit Handlungsempfehlungen zu Polizei und Inneres, Bildung, Arbeit, Justiz und weiteren Themenbereichen hat die Enquetekommission im Thüringer Landtag nicht nur ein Zeichen gegen Rassismus in ganz Deutschland gesetzt. Unsere Arbeit in der Enquetekommission war wegweisend, indem das Thema institutioneller Rassismus breit diskutiert und aus verschiedenen Blickwinkeln parlamentarisch behandelt wurde.“</strong></p>
<p>Am Dienstag, dem 1. Oktober, um ca. 12:30 wird der Bericht in einer Sondersitzung des Landtags beraten, drei Jahre nach dem Einsetzen der Kommission. Die Handlungsempfehlungen reichen von der Erarbeitung von Leitfäden, Konzepten und Materialien zum Umgang mit Diskriminierung und Rassismus in Schulen bis hin zu einem Verbot von Racial Profiling sowie zur Einführung eines Landesantidiskriminierungsgesetzes. Eine unabhängige, zivilgesellschaftliche Antidiskriminierungsstelle wurde schon mit der Veröffentlichung des Zwischenberichts empfohlen. Es gab auch Empfehlungen im Bereich asyl- und ausländerrechtliche Verwaltungsverfahren. Christian Schaft, Mitglied der Enquetekommission, betont in diesem Zusammengang: „Es geht darum, dass wir die Rechte der Betroffenen verbessern und die zuständigen Behörden in ihrer Arbeit unterstützen. Dieses Zusammenspiel zeigt sich auch in den Handlungsempfehlungen, die vorschlagen, dass das Landesverwaltungsamt eine Richtlinie erarbeitet, die sich an den ‚Verfahrenshinweisen der Ausländerbehörde Berlin‘ (VAB) orientiert, um eine Vereinheitlichung bei der Anwendung von asyl- und ausländerrechtlichen Bestimmungen durch die Behörden zu erreichen und auch mehrsprachige und einfach formulierte Formulare in den Behörden zu verwenden.“</p>
<p>Katharina König-Preuss, ebenfalls Mitglied der Enquetekommission, schließt an: „Mit dem Bericht haben wir eine Handlungsempfehlung aus dem ersten NSU-Ausschlussbericht umgesetzt und dazu beigetragen, dass struktureller Rassismus auf der staatlichen Ebene endlich diskutiert wird und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung erarbeitet werden.“</p>
<p>Nach der Einsetzung im Januar hatte die Enquetekommission im Juli 2017 ihre Arbeit aufgenommen. Seitdem wurden mehr als 400 Personen oder Institutionen eingeladen und fast 200 Personen, Institutionen, Verbände und Behörden haben mündliche oder schriftliche Stellungnahmen abgegeben.</p>
<p>Die Zwischen- und Abschlussberichte der Enquetekommission können auf der Webseite des Thüringer Landtags heruntergeladen werden, der Zwischenbericht wurde auch in englischer und arabischer Sprache vorgelegt:</p>
<p><a href="https://www.thueringer-landtag.de/landtag/ausschuesse-gremien/kommissionen/enquete-kommission/#c1384" target="_blank" class="link-extern" title="readon link" rel="noreferrer">https://www.thueringer-landtag.de/landtag/ausschuesse-gremien/kommissionen/enquete-kommission/#c1384</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Enquete Rassismus</category><category>Presse</category><category>Sabine Berninger</category><category>2</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-39918</guid>
                <pubDate>Tue, 02 Apr 2019 15:14:25 +0200</pubDate>
                <title>Enquete Rassismus: Koalitionsfraktionen wollen keinen Eingriff in  richterliche Unabhängigkeit</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/enquete-rassismus-koalitionsfraktionen-wollen-keinen-eingriff-in-richterliche-unabhaengigkeit/</link>
                
                <description>Die Obfrauen der Enquetekommission stellen zu den heute in Zeitungen der Mediengruppe geäußerten Vorwürfen zu einem in der Kommission zur Diskussion stehenden Maßnahmenpapier klar:

Bereits im Vorfeld der heutigen Anhörung zu Maßnahmen zur Zurückdrängung von Rassismus und Diskriminierung haben die Kommission kritische Zuschriften erreicht. „Das vorliegende Papier ist kein Beschluss, sondern eine Sammlung von zur Diskussion vorgeschlagenen Maßnahmen“, stellen die Obfrauen der Regierungsfraktionen Sabine Berninger (LINKE), Diana Lehmann (SPD) und Madeleine Henfling (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) klar. „Dass es darin zu fehlerhaften und missverständlichen Formulierungen gekommen ist, bedauern wir ausdrücklich und haben diese bereits korrigiert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Obfrauen der Enquetekommission stellen zu den heute in Zeitungen der Mediengruppe geäußerten Vorwürfen zu einem in der Kommission zur Diskussion stehenden Maßnahmenpapier klar:</strong></p>
<p>Bereits im Vorfeld der heutigen Anhörung zu Maßnahmen zur Zurückdrängung von Rassismus und Diskriminierung haben die Kommission kritische Zuschriften erreicht. „Das vorliegende Papier ist kein Beschluss, sondern eine Sammlung von zur Diskussion vorgeschlagenen Maßnahmen“, stellen die Obfrauen der Regierungsfraktionen Sabine Berninger (LINKE), Diana Lehmann (SPD) und Madeleine Henfling (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) klar. „Dass es darin zu fehlerhaften und missverständlichen Formulierungen gekommen ist, bedauern wir ausdrücklich und haben diese bereits korrigiert. In einem Schreiben haben wir die Kritik aufgenommen und gegenüber den VertreterInnen der Verwaltungsgerichtsbarkeit klargestellt, dass wir weder die verfassungsrechtliche Stellung der Verwaltungsgerichte noch die Funktion des gewaltengeteilten Rechtsstaates in Frage stellen.“ Vielmehr sei in dem Maßnahmenpapier eine Konkretisierung von Rechtsbegriffen, die Erarbeitung von Leitlinien zur Ausübung von Ermessensspielräumen und eine Überprüfung der dem Landesverwaltungsamt unterstellten Behörden vorgeschlagen worden, wie es z.B. in Berlin bereits praktiziert wird. Zahlreiche dieser Maßnahmen wurden in der schriftlichen und mündlichen Anhörung begrüßt.</p>
<p>Die Obfrauen betonen: „Der Enquetekommission liegen zahlreiche Beispiele für Diskriminierungserfahrungen vor. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen einen Beitrag dazu leisten diese aufzuarbeiten und resultieren aus Problembeschreibungen, die angehörte ExpertInnen in den umfangreichen Anhörungsverfahren der letzten Monate bezüglich des Verwaltungsverfahrens und der Verwaltungsgerichtsbarkeit vorgetragen hatten."</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Enquete Rassismus</category><category>Presse</category><category>Sabine Berninger</category><category>2</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-38391</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Jan 2019 15:16:23 +0100</pubDate>
                <title>Rassismus und Diskriminierung SIND drängende Themen für die öffentliche Verwaltung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/rassismus-und-diskriminierung-sind-draengende-themen-fuer-die-oeffentliche-verwaltung/</link>
                <author>Sabine Berninger</author>
                <description>„Doch: Rassismus und Diskriminierung SIND drängende Themen für die öffentliche Verwaltung“, widerspricht Sabine Berninger, Obfrau der LINKEN in der Enquetekommission Rassismus des Thüringer Landtags, der Einschätzung des Thüringer Beamtenbundes (tbb), Rassismus sei kein drängendes Thema für Verwaltung. „Dass sich die #EnqueteRassismus damit beschäftigt, hat Gründe und die liegen auch in Verwaltungshandeln.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Doch: Rassismus und Diskriminierung SIND drängende Themen für die öffentliche Verwaltung“, widerspricht Sabine Berninger, Obfrau der LINKEN in der Enquetekommission Rassismus des Thüringer Landtags, der Einschätzung des Thüringer Beamtenbundes (tbb), Rassismus sei kein drängendes Thema für Verwaltung. „Dass sich die #EnqueteRassismus damit beschäftigt, hat Gründe und die liegen auch in Verwaltungshandeln.“</strong></p>
<p>Die Abgeordnete äußerte sich enttäuscht, dass die Berichterstattung über die gestrige Anhörung zum Bereich öffentliche Verwaltung nur die ablehnende Haltung des tbb, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, wiederspiegelt. „Es ist einseitig, wenn unterschlagen wird, dass der tbb sich selbst kritisch zu seiner Stellungnahme äußerte (wegen der äußerst knapp bemessenen Zeit über den Jahreswechsel, die verhindert habe, inhaltlich profund Stellung zu nehmen). Auch, dass in der #EnqueteRassismus darauf hingewiesen wurde (und Herr Liebermann dies auch verstanden hat, denke ich), dass die Kommission einen konkreten inhaltlichen Auftrag hat (der eben nicht in Fragen der Personalentwicklung oder der Änderung des Stellenabbaupfades besteht). Erteilt zunächst durch den NSU-Untersuchungsausschuss der letzten Legislatur des Thüringer Landtages, und 2017 durch den Landtag bekräftigt mit dem Einsetzungsbeschluss für die Kommission.</p>
<p>Dass die zweite in der Anhörung befragte Sachverständige, Barbara John – die sowohl als Mitglied der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz, ECRI, und auch als Obfrau der Bundesregierung für die Angehörigen der Opfer des #NSU über ausgewiesenen Sachverstand gerade diesbezüglich verfügt – genau anders ausführte: dass nämlich die öffentliche Verwaltung für diese Frage außerordentlich wichtig sei, weil sie in Kontakt mit den Menschen ist. Wie wichtig eine proaktive, präventive Arbeit der Verwaltung wäre, damit Rassismus/Diskriminierung gar nicht erst entsteht. Und dass das die Ermöglichung von Teilhabe der Menschen bedeute, die hier sind, in der Gesellschaft. Dafür braucht es, so Frau John, starke gesetzliche Grundlagen, eine unabhängige Antidiskriminierungsstelle („über der Verwaltung“), die interkulturelle Öffnung, Sensibilisierung und Aufklärung, ein Landesmediengesetz und ein „0-Fehler-Ziel“ der Verwaltung, inklusive eines lernenden Umgangs mit Fehlern (Was ist passiert? Wie ist der Fehler entstanden? Wie hätte es vermieden werden können?).“</p>
<p>Neben den mündlich gehörten ExpertInnen erwarten die Kommissionsmitglieder noch schriftliche Stellungnahmen (u.a. des Deutschen Instituts für Menschenrechte und von Amnesty International e.V.) auf die durch die demokratischen Fraktionen vorgelegten Maßnahmenvorschläge und Fragen. Diese wird die Kommission ebenso gründlich auswerten, wie die in bisherigen Anhörungsverfahren erlangten Erkenntnisse, die ja bereits in den Zwischenbericht der Kommission eingeflossen seien und den entwickelten Maßnahmenvorschlägen zugrunde lägen.</p>
<p>„Aber die Notwendigkeit, dass sich die öffentliche Verwaltung rassismus- und diskriminierungskritisch ausrichtet, dass Aus- und Fortbildung verbessert und erweitert und die interkulturelle Öffnung analog der vielfältiger werdenden Gesellschaft zu entwickeln ist, das sind Erkenntnisse, die sich die Kommission erarbeitet, nicht aus Jux und Tollerei herbeigeredet hat. Hinter die gehen wir auch durch die Verdrängung des Problems durch den tbb nicht zurück“, so Berninger abschließend, die „dennoch der angekündigten Ergänzung der schriftlichen Stellungnahme durch den tbb gespannt entgegensieht.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aufmacher</category><category>Enquete Rassismus</category><category>Presse</category><category>Sabine Berninger</category><category>1</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-37853</guid>
                <pubDate>Fri, 21 Dec 2018 15:44:13 +0100</pubDate>
                <title>Enquete Rassismus: Zwischenbericht schlägt umfangreiches Maßnahmenpaket vor</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/enquete-rassismus-zwischenbericht-schlaegt-umfangreiches-massnahmenpaket-vor/</link>
                
                <description>Die Auseinandersetzung mit Rassismus und Diskriminierung werden uns auch in den kommenden Jahren weiter beschäftigen – Zu diesem Ergebnis kommen die Obfrauen der rot-rot-grünen Koalitionsfraktionen, Sabine Berninger (DIE LINKE), Diana Lehmann (SPD) und Madeleine Henfling (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Der Zwischenbericht macht neben einer Bestandsaufnahme auch umfangreiche Vorschläge für Maßnahmen, u.a. in den Bereichen Bildung, Polizei, Justiz sowie Öffentliche Verwaltung. Der Zwischenbericht bietet eine gute Grundlage für die weitere parlamentarische Beratung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Auseinandersetzung mit Rassismus und Diskriminierung werden uns auch in den kommenden Jahren weiter beschäftigen – Zu diesem Ergebnis kommen die Obfrauen der rot-rot-grünen Koalitionsfraktionen, Sabine Berninger (DIE LINKE), Diana Lehmann (SPD) und Madeleine Henfling (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Der Zwischenbericht macht neben einer Bestandsaufnahme auch umfangreiche Vorschläge für Maßnahmen, u.a. in den Bereichen Bildung, Polizei, Justiz sowie Öffentliche Verwaltung. Der Zwischenbericht bietet eine gute Grundlage für die weitere parlamentarische Beratung.</strong></p>
<p>„In den Anhörungen ist eines immer wieder deutlich geworden: Wir brauchen eine größere Sensibilität für Rassismus und Diskriminierung. Der Zwischenbericht schlägt deshalb vor, eine kritische Auseinandersetzung mit Rassismus in der Aus- und Weiterbildung von Beschäftigten im Öffentlichen Dienst, von Lehrer*innen und Polizeibeamt*innen zu implementieren. Außerdem schlägt die Enquetekommission eine unabhängige, niedrigschwellige Beschwerdestelle zu polizeilichem Fehlverhalten vor“, sagt Sabine Berninger.</p>
<p>„Schule muss ein demokratischer Lern- und Lebensort für Schülerinnen und Schüler werden. Einen Beitrag dazu kann aus Sicht der Enquetekommission eine Stärkung politischer und rassismuskritischer Bildung an Schule leisten. Außerdem sollen Lehr- und Lernmittel auf rassistische und diskriminierende Inhalte und Darstellungen überprüft werden“, so Diana Lehmann.</p>
<p>Madeleine Henfling ergänzt: „Um Lücken im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz zu schließen, sieht der Zwischenbericht ein Landesantidiskriminierungsgesetz vor. Außerdem sollen rassistisch motivierte Straftaten künftig statistisch erfasst werden, um das Ausmaß derartiger Straftaten bestimmen zu können. Gleichzeitig soll Rassismus innerhalb von Behörden erfasst werden.“</p>
<p>Hintergrund:<br> In ihrer Sitzung am 13.12. hat die Enquetekommission „Rassismus und Diskriminierung“ ihren Zwischenbericht schlussabgestimmt. Der Bericht kann jetzt auch im Thüringer Landtag diskutiert werden. Die Einsetzung der Enquetekommission Rassismus war als eine Konsequenz aus der rassistischen Mordserie des NSU vom Untersuchungsausschuss 5/1 2014 mit den Stimmen aller Fraktionen empfohlen worden, um „Vorschläge für die öffentliche Auseinandersetzung mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ zu entwickeln. In der Kommission arbeiten neben Mitgliedern des Landtags auch sachverständige Mitglieder aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft mit. Der Zwischenbericht wird mit seiner Veröffentlichung auch ins Englische und Arabische übersetzt werden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Enquete Rassismus</category><category>Presse</category><category>Sabine Berninger</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-37654</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Dec 2018 11:52:59 +0100</pubDate>
                <title>Falschaussagen AfD-Abgeordnete/Enquetekommission</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/falschaussagen-afd-abgeordnete-enquetekommission/</link>
                <author>Sabine Berninger, Katharina König-Preuss, Christian Schaft</author>
                <description>Richtigstellung zu den tatsachenwidrigen Behauptungen der AfD-Abgeordneten Herold im Beitrag des MDR Aktuell am 11. Dezember 2018 über die Arbeit der #EnqueteRassismus

Die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE und Mitglieder der Enquetekommission Rassismus, Sabine Berninger, Katharina König-Preuss und Christian Schaft, sind irritiert über gesendete Falschdarstellungen einer AfD-Landtagsabgeordneten in einer Nachrichtensendung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Richtigstellung zu den tatsachenwidrigen Behauptungen der AfD-Abgeordneten Herold im Beitrag des MDR Aktuell am 11. Dezember 2018 über die Arbeit der #EnqueteRassismus</strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=45sQjj_PrAw" target="_blank" class="link-extern" title="readon link" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=45sQjj_PrAw</a></p>
<p>Die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE und Mitglieder der Enquetekommission Rassismus, Sabine Berninger, Katharina König-Preuss und Christian Schaft, sind irritiert über gesendete Falschdarstellungen einer AfD-Landtagsabgeordneten in einer Nachrichtensendung.</p>
<p>In einem Interview warf die Abgeordnete der AfD den Fraktionen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE vor, PolizistInnen pauschal des Rassismus zu verdächtigen.</p>
<p>Nach der öffentlichen Anhörung zu Handlungsempfehlungen im Bereich Polizei behauptete Herold, während der Anhörung ’intensiv nachgefragt’ zu haben und vom MOBIT-Vertreter keine dokumentierten Fälle von Rassismus genannt bekommen zu haben.</p>
<p>Anlass der Berichterstattung ist die von der AfD-Fraktion beantragte Aktuelle Stunde, in der behauptet wird, während der Anhörung in der Enquetekommission seien Polizeibeamte von Koalitionsmitgliedern beleidigt und pauschal verdächtigt worden.</p>
<p>„Dem ist nicht so. Im Gegenteil stärkt es die Polizei, wenn aus der Arbeit der Kommission Schlüsse gezogen werden, die zur Stärkung von Fehlerkultur und Selbstlernprozessen innerhalb der Polizeistrukturen und zum Abbau institutionellen Rassismus’ und Diskriminierung führen”, so Sabine Berninger, Obfrau der Fraktion DIE LINKE in der Enquetekommission.</p>
<p>Die Enquetekommission Rassismus war als eine der gemeinsamen Empfehlungen des ersten Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses von CDU, DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingesetzt worden. Sie soll Ursachen für das Entstehen rassistischer Einstellungen in Thüringen identifizieren und Handlungsempfehlungen für die Umsetzung zivilgesellschaftlicher und institutioneller Konzepte zur Zurückdrängung rassistischer Einstellungen und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit insbesondere in den Bereichen zivilgesellschaftlicher Auseinandersetzung, administrativen Verwaltungshandelns, Bildung, Medien, Kultur, Arbeitswelt entwickeln. „Dazu gehören auch polizeiliches Handeln und polizeiliche Strukturen. Dass gerade auch auf diesen Ebenen Handlungsbedarf besteht, hat der NSU-Untersuchungsausschuss der 5. Legislaturperiode in seinem einstimmig gefassten Abschlussbericht eindrucksvoll beschrieben”, so Berninger.</p>
<p>Dass die rechtspopulistische Fraktion mit Falschbehauptungen agiere, sei nichts Neues, konstatiert die LINKE-Abgeordnete. „Weder haben deren VertreterInnen in dieser (noch einer anderen) Anhörung intensiv nachgefragt, noch waren am besagten 4.12. VertreterInnen von Mobit Beteiligte der Anhörung.“ Im Gegenteil hatte der Vertreter der Opferberatungsorganisation ezra Fälle rassistischer Diskriminierung in Polizeizusammenhängen geschildert, ganz ohne dass eine Nachfrage seitens der AfD gestellt worden sei. „Zudem hatte in früheren Anhörungen selbst der Vertreter der Gewerkschaft der Polizei die Methode des Racial Profiling bestätigt und die Hilflosigkeit geschildert, mit dieser Methode umzugehen bzw. sie in bestimmten Fällen zu unterlassen”, erklärt Berninger.</p>
<p>“Dass die RechtspopulistInnen in der Kommission nicht arbeiten, kann man an ihrem so genannten ‚Sondervotum’ erkennen – es ist auch kein Verlust, dass Frau Herold nicht so regelmäßig anwesend ist, wie alle anderen Kommissionsmitglieder. Schön und hilfreich wäre allerdings, wenn die Sacharbeit der Enquetekommission medial Beachtung fände”, so Sabine Berninger abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Enquete Rassismus</category><category>Presse</category><category>Christian Schaft</category><category>Katharina König-Preuss</category><category>Sabine Berninger</category><category>2</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-37565</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Dec 2018 15:17:43 +0100</pubDate>
                <title>Enquetekommission Rassismus: Vorschläge für Arbeitsmarkt stoßen auf Zustimmung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/enquetekommission-rassismus-vorschlaege-fuer-arbeitsmarkt-stossen-auf-zustimmung/</link>
                <author>Christian Schaft, Katharina König-Preuss, Sabine Berninger</author>
                <description>„Dass sämtliche Anzuhörende die für den Bereich Arbeitsmarkt vorgeschlagenen Handlungsempfehlungen unterstützen, belegt, wie gut die Kommission gearbeitet hat“, so das Fazit der LINKEN Kommissionsmitglieder Christian Schaft, Katharina König-Preuss und Sabine Berninger zur gestrigen Anhörung der Enquetekommssion Rassismus. Angehört wurden VertreterInnen verschiedener arbeitsmarktpolitischer Akteure in Thüringen: des IQ-Netzwerks, das in Trägerschaft des Bildungswerkes der Thüringer Wirtschaft e.V. die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Menschen mit Migrationshintergrund koordiniert, des Instituts für Soziologie der FSU Jena, des Projektes Faire Mobilität beim DGB Bildungswerk Thüringen und des Instituts für Berufsbildung und Sozialmanagement.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Dass sämtliche Anzuhörende die für den Bereich Arbeitsmarkt vorgeschlagenen Handlungsempfehlungen unterstützen, belegt, wie gut die Kommission gearbeitet hat“, so das Fazit der LINKEN Kommissionsmitglieder Christian Schaft, Katharina König-Preuss und Sabine Berninger zur gestrigen Anhörung der Enquetekommssion Rassismus. Angehört wurden VertreterInnen verschiedener arbeitsmarktpolitischer Akteure in Thüringen: des IQ-Netzwerks, das in Trägerschaft des Bildungswerkes der Thüringer Wirtschaft e.V. die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Menschen mit Migrationshintergrund koordiniert, des Instituts für Soziologie der FSU Jena, des Projektes Faire Mobilität beim DGB Bildungswerk Thüringen und des Instituts für Berufsbildung und Sozialmanagement.</strong></p>
<p>Melanie Pohner vom Projekt „Faire Mobilität“ betonte die Vorbildwirkung für private ArbeitgeberInnen, die der Freistaat Thüringen als Arbeitgeber hinsichtlich interkultureller Öffnung ausstrahlen müsse. Gegen diskriminierende Einstellungspraxis seien anonyme Bewerbungsverfahren ein probates Mittel. Beschwerdemöglichkeiten für von Diskriminierung Betroffene gebe es zu wenige, manchmal seien diese auch nicht Teil der Lösung, z.B. wenn vorgetragene Beschwerden und Probleme nicht ernst genommen würden. Zudem brauche es niedrigschwelligere Stellen als die Betriebe und Beschwerdestellen selbst, die den (potentiell) Betroffenen Basisinformationen (über ihre Rechte, Beratungs- und Hilfsangebote etc.) böten.<br> Dana Wunderlich vom IQ-Netzwerk fokussierte insbesondere auf das Bundesanerkennungsgesetz. Eine Studie belege, dass die Verbesserung der Anerkennung im Ausland erworbener beruflicher Qualifikationen erheblich zum Abbau von Diskriminierungen beiträgt. Hier müssten die zuständigen Ministerien noch aktiver koordinierend wirken, Beratung dazu müsse verbessert und Hürden gesenkt werden.<br> Die Vertreterin des Instituts für Bildung und Sozialmanagement, Christiane Götze, bekräftigte vor allem die Empfehlung zu Modulen der Fachkräftequalifizierung an berufsbildenden Schulen: Lehrkräfte fühlten sich häufig als EinzelkämpferInnen und benötigten diese Unterstützung.<br> Prof. Dr. Klaus Dörre (FSU Jena) appellierte, Antidiskriminierungspolitik setze „nicht die Ursachen für Verletzungen außer Kraft.“ und dürfe nicht den Anschein von „Bevorzugungspolitik“ erwecken. „Antidiskriminierungspolitik muss nachvollziehbar für alle erklärt und begründet werden.“ und Teil einer (Gleichstellungs-)Politik für alle sein. Sie könne sonst entgegengesetzte Wirkung entfalten.<br> In insgesamt 11 Punkten haben die Koalitionsfraktionen Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik formuliert, darunter auch Kriterien zur Vergabe öffentlicher Aufträge, Stärkung des öffentlich geförderten Beschäftigungssektors und die Förderung von Empowerment für Betroffene durch zivilgesellschaftliche Träger.</p>
<p>Erleichtert zeigten sich die Abgeordneten, dass es nach Intervention durch r2g gelungen sei auch im Einvernehmen mit den Kommissionsmitgliedern der CDU, einen eindeutig rassistisch „argumentierenden“ Anzuhörenden wieder auszuladen. „Für Rassisten darf die Kommission kein Podium bieten.“</p>
<p>Die nächste öffentliche Anhörung zu Vorschlägen der Enquetekommission Rassismus wird am 15. Januar stattfinden, vorgesehen sind dann die Themenbereiche Justiz und öffentliche Verwaltung.</p>]]></content:encoded>
                <category>Enquete Rassismus</category><category>Presse</category><category>Christian Schaft</category><category>Katharina König-Preuss</category><category>Sabine Berninger</category><category>2</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-31719</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Mar 2018 19:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Tag gegen Rassismus: rassismuskritische und antirassistische Ausrichtung der Politik angemahnt</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/tag-gegen-rassismus-rassismuskritische-und-antirassistische-ausrichtung-der-politik-angemahnt/</link>
                
                <description>Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus mahnt Sabine Berninger, flüchtlingspolitische Sprecherin und Obfrau der Linksfraktion für die Enquetekommission Rassismus im Thüringer Landtag, eine rassismuskritische und antirassistische Ausrichtung der Politik an.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus mahnt Sabine Berninger, flüchtlingspolitische Sprecherin und Obfrau der Linksfraktion für die Enquetekommission Rassismus im Thüringer Landtag, eine rassismuskritische und antirassistische Ausrichtung der Politik an.</b><br><br>„Für das gesellschaftliche Klima sind politische Entscheidungen mitverantwortlich: stetige Asylrechtsverschärfungen, die immer wieder politisch entschiedene Verneinung der Flüchtlingseigenschaft für Geflüchtete (die in einer Vielzahl der Fälle gerichtlich durchgesetzt werden kann bzw. muss), die weitere Aussetzung des Familiennachzugs oder der infame Plan der GroKo, Asylsuchende bis zur Entscheidung in Zentrallagern zu isolieren - das alles wird nicht zum Abbau rassistischer Einstellungen beitragen - im Gegenteil“, so Berninger.<br><br>Politik sei mitverantwortlich für die hohe Anzahl rassistisch motivierter Übergriffe, Beleidigungen und Gewalttaten, die 70 Prozent der von der Opferberatung ezra für 2017 veröffentlichten Jahresstatistik ausmachen. „Das muss in Thüringen vor allem der #EnqueteRassismus bewusst sein, die gerade ihre Informationsphase abschließt und mit der Erarbeitung des Zwischenberichtes beginnt. Strategien und Maßnahmen zum Rassismusabbau zu entwickeln, das ist der Auftrag, den der erste Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss uns gegeben hat“, so die LINKE-Abgeordnete.<br>Dem Tatmotiv Rassismus muss, so Berninger, „durch staatliches Handeln auf allen Ebenen entgegengetreten werden - mit der Beseitigung institutioneller und struktureller Diskriminierung, der Begegnung und Entkräftung rassistischer Ressentiments auf der Einstellungsebene, dem konsequenten Handeln gegen rassistische Täter und Täterinnen“.<br><br>Die kontinuierliche Unterstützung antirassistischer Initiativen und Bündnisse durch die Thüringer Landesregierung sei „in diesem Sinne unabdingbar und ein wichtiges Zeichen in die Zivilgesellschaft. Ganz im Gegensatz dazu muss das Agieren des Bundeinnenministeriums gewertet werden, das gegen die Auszeichnung des antirassistischen und antifaschistischen Ratschlages durch das ‚Bündnis für Demokratie und Toleranz‘ Einwände vortrug, gegen den ‚Pegida‘-Vorschlag der rechtspopulistischen AfD dagegen nicht. Das ist ein fatales Signal der neuen Bundesregierung“. So Berninger abschließend.<br><br><i>Hintergrund:<br>Der „antirassistische und antifaschistische Ratschlag Thüringen“ war durch Sozialministerin Heike Werner als „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ vorgeschlagen worden, eine Auszeichnung, die das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ seit vielen Jahren vergibt. In diesem Jahr waren 189 Vorschläge eingereicht worden, nur einer – nämlich der Thüringer antirassistische Ratschlag - wurde nach einem Veto des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat von der Vorschlagsliste gekippt.<br>Der antirassistische und antifaschistische Ratschlag wird seit vielen Jahren – in diesem Jahr zum 28. Mal – immer an wechselnden Orten durch ein Bündnis von Initiativen, engagierten AktivistInnen, Organisationen veranstaltet, um gemeinsam Strategien gegen den Rechtsruck, antirassistische Initiativen und konkrete Unterstützung für von Rassismus und Diskriminierung Betroffenen zu beraten.</i>
</p>
<p><a href="https://youtu.be/2PBPdPj9OT0" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">#EnqueteRassismus - Video</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Aufmacher</category><category>Enquete Rassismus</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Presse</category><category>Sabine Berninger</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-31035</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jan 2018 16:25:00 +0100</pubDate>
                <title>Berninger irritiert über Kritik der CDU an Enquetekommission: Diskussionsprozess in der Kommission bisher sehr sachorientiert und wissenschaftlich.</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/berninger-irritiert-ueber-kritik-der-cdu-an-enquetekommission-diskussionsprozess-in-der-kommission-b/</link>
                
                <description>Eine Konfliktlinie in der #EnqueteRassismus hinsichtlich der Begriffsbestimmungen zu Rassis-mus und Diskriminierung zeichnet sich aus Sicht der Fraktion DIE LINKE. nicht ab.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Eine Konfliktlinie in der #EnqueteRassismus hinsichtlich der Begriffsbestimmungen zu Rassis-mus und Diskriminierung zeichnet sich aus Sicht der Fraktion DIE LINKE. nicht ab.</b><br><br>„Selbstverständlich bestehen zwischen CDU und Rot-Rot-Grün unterschiedliche Herangehensweisen zu den Phänomenen Rassismus und Diskriminierung und eine differenzierte Betrachtungsweise der wissenschaftlichen Debatte.“, so Sabine Berninger, Obfrau der Fraktion DIE LIINKE. in der&nbsp; Enquetekommission Rassismus des Thüringer Landtags. „Jedoch wurde gerade dies in der Annäherung an die Begriffsbestimmungen berücksichtigt: nicht die womöglich parteipolitisch ausgerichteten Auffassungen der FraktionsvertreterInnen, sondern die wissenschaftliche Expertise der sachverständigen Kommissionsmitglieder bestimmten die Diskussion um die Ursachen, Formen und Auswirkungen von Rassismus und Diskriminierung, mit der die Kommission ihre Arbeit im September begonnen hat.“ <br><br>Grundlage der Diskussion und auch des im Januar gefassten Beschlusses über die Begriffsbestimmun-gen waren die Stellungnahmen der Sachverständigen, international geltende Übereinkommen und (Rechts-) Grundlagen menschlichen Zusammenlebens. Der Beschluss über die Definitionen speist sich aus dieser Debatte und den historisch, gesellschaftspolitisch, wissenschaftlich hergeleiteten Beiträgen der WissenschaftlerInnen, die gemeinsam mit den Abgeordneten zum Auftrag der Kommission arbeiten, nämlich Maßnahmen gegen Rassismus und Diskriminierung zu entwickeln. <br><br>„Herr Abou Taam hat natürlich recht, wenn er sagt, nicht alles was unter ‚Rassismus’ diskutiert werde, sei Rassismus. Aber genau darum ging es in der Auseinandersetzung: um die Formulierung der Begriffsbestimmungen, bei deren Abstimmung weder die CDU-Abgeordneten noch die durch die CDU benannten Sachverständigen mit Nein gestimmt haben. Ziel dieses Arbeitsschrittes war, eine Basis für die weitere Arbeit zu verhandeln. Eine inhaltliche Basis, bei der alle wissen: Wovon reden wir eigentlich, wenn wir in der Kommission von Rassismus und Diskriminierung und davon sprechen, wie diesen entgegengewirkt werden kann.“<br><br>Aufgabe der Kommission ist, Ursachen für das Entstehen und die Verbreitung rassistischer Einstellungen zu identifizieren, deren Folgen zu untersuchen und konkrete Handlungsempfehlungen gegen strukturellen und institutionellen Rassismus für die Thüringer Politik und Zivilgesellschaft zu entwickeln. <br>„Dies soll sich natürlich bereits im Zwischenbericht niederschlagen, der aus der bisherigen Kommissionsarbeit bereits erste Schlussfolgerungen und Maßnahmen enthalten kann. Der Beratungsstand in der Kommission gibt es her, dass schon im Zwischenbericht beispielsweise ein Prüfauftrag für Unterrichtsmaterialien und Lehrpläne oder die Frage der fehlenden Anlaufstellen für Betroffene von Rassismus und Diskriminierung konkret benannt sind.“, so Sabine Berninger abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Enquete Rassismus</category><category>Presse</category><category>Sabine Berninger</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30738</guid>
                <pubDate>Mon, 18 Dec 2017 14:20:00 +0100</pubDate>
                <title>IDZ-Umfrage unterstützt Enquetekommission Rassismus</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/idz-umfrage-unterstuetzt-enquetekommission-rassismus/</link>
                
                <description>Als „wichtigen Baustein für unsere Arbeit“ bezeichnet Sabine Berninger, Obfrau der Fraktion DIE LINKE in der Enquetekommission Rassismus, die durch das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft durchgeführte Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen und deren Auswirkungen für Betroffene und Gesellschaft in Thüringen. „Die Betroffenenperspektive einzubeziehen, dazu hat sich auch die Kommission entschieden. In der morgigen Kommissionssitzung werden dazu die ersten VertreterInnen (u.a. der Jüdischen Landesgemeinde, der evangelischen Kirche und des Kompetenzzentrums Rechtsextremismus der Friedrich-Schiller-Universität Jena) angehört. Die vom IDZ aus seiner Umfrage gezogenen Schlussfolgerungen sind wichtig für die Kommission. Insbesondere die Auswirkungen mehrdimensionaler (auch struktureller) Diskriminierungen, das IDZ spricht von miteinander verwobenen Diskriminierungsbereichen, die ‚sich wechselseitig verstärken, abschwächen oder auch verändern können’, und das verringerte Vertrauen in politische Institutionen sowie das verringerte Sicherheitsgefühl in Thüringen sind Effekte, die abzubauen im Interesse des Freistaates liegen müssen“, so die Abgeordnete.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Als „wichtigen Baustein für unsere Arbeit“ bezeichnet Sabine Berninger, Obfrau der Fraktion DIE LINKE in der Enquetekommission Rassismus, die durch das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft durchgeführte <a href="http://www.idz-jena.de/im-dialog/schriftenreihe-wissen-schafft-demokratie/band-2-der-schriftenreihe-des-instituts-fuer-demokratie-und-zivilgesellschaft/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen</a> und deren Auswirkungen für Betroffene und Gesellschaft in Thüringen.</b><br><br>„Die Betroffenenperspektive einzubeziehen, dazu hat sich auch die Kommission entschieden. In der morgigen Kommissionssitzung werden dazu die ersten VertreterInnen (u.a. der Jüdischen Landesgemeinde, der evangelischen Kirche und des Kompetenzzentrums Rechtsextremismus der Friedrich-Schiller-Universität Jena) angehört. Die vom IDZ aus seiner Umfrage gezogenen Schlussfolgerungen sind wichtig für die Kommission. Insbesondere die Auswirkungen mehrdimensionaler (auch struktureller) Diskriminierungen, das IDZ spricht von miteinander verwobenen Diskriminierungsbereichen, die ‚sich wechselseitig verstärken, abschwächen oder auch verändern können’, und das verringerte Vertrauen in politische Institutionen sowie das verringerte Sicherheitsgefühl in Thüringen sind Effekte, die abzubauen im Interesse des Freistaates liegen müssen“, so die Abgeordnete.<br><br>Von den 167 Teilnehmenden wurden Vermeidungsstrategien und Auswirkungen auch gesundheitlicher Art berichtet. Nur sehr wenige Betroffene holten sich Beratung oder beschwerten sich bei offiziellen Stellen oder der Polizei. Daher äußert Sabine Berninger: „Es braucht niedrigschwellige Zugänge zu Beschwerdemöglichkeiten oder Beratungsstellen, das zeigt die Auswertung der Umfrage – nicht allein, um Rassismus und Diskriminierung sichtbar zu machen, sondern um den Auswirkungen für die Betroffenen und die Gesellschaft entgegenzuwirken und die gesamtgesellschaftlichen Kosten zu senken, von denen das IDZ spricht, wenn es Antidiskriminierung als ‚Schutz für die Demokratie und ihre Prinzipien an sich’ bezeichnet.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Sabine Berninger</category><category>Enquete Rassismus</category><category>3</category>
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                <pubDate>Mon, 11 Sep 2017 13:22:00 +0200</pubDate>
                <title>Enquetekommission berät Ursachen, Formen und Folgen rassistischer Einstellungen und Diskriminierung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/enquetekommission-beraet-ursachen-formen-und-folgen-rassistischer-einstellungen-und-diskriminierung/</link>
                
                <description>Mit der 3. Sitzung der Enquetekommission steht am morgigen Dienstag ab 10:30 Uhr in öffentlicher Sitzung die Fortsetzung der Sachverständigenanhörung zu Ursachen, Formen und Folgen der Verbreitung rassistischer Einstellungen und Diskriminierung an. Dazu werden weitere sachverständige Kommissionsmitglieder Stellung nehmen. Bereits in der Sitzung am 15. August hatten Ozan Keskinkılıç (Alice Salomon Hochschule Berlin) und Koray Yılmaz-Günay (Vorstandsmitglied im Migrationsrat Berlin-Brandenburg) die Konstruktion von „Rassen“ und die Funktion von Rassismus und Diskriminierung zur Rechtfertigung von Zugangsbeschränkungen zu Ressourcen beschrieben und kritisiert, dass in aktuellen Diskursen die in der Bundesrepublik existierende „Vielfalt“ ausgeblendet werde. Der Zweck und die Folge rassistischer Zuschreibungen seien, aus Verschiedenheit soziale Ungleichheit zu machen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Mit der 3. Sitzung der Enquetekommission steht am morgigen Dienstag ab 10:30 Uhr in öffentlicher Sitzung die Fortsetzung der Sachverständigenanhörung zu Ursachen, Formen und Folgen der Verbreitung rassistischer Einstellungen und Diskriminierung an. Dazu werden weitere sachverständige Kommissionsmitglieder Stellung nehmen. <br></b><br>Bereits in der Sitzung am 15. August hatten Ozan Keskinkılıç (Alice Salomon Hochschule Berlin) und Koray Yılmaz-Günay (Vorstandsmitglied im Migrationsrat Berlin-Brandenburg) die Konstruktion von „Rassen“ und die Funktion von Rassismus und Diskriminierung zur Rechtfertigung von Zugangsbeschränkungen zu Ressourcen beschrieben und kritisiert, dass in aktuellen Diskursen die in der Bundesrepublik existierende „Vielfalt“ ausgeblendet werde. Der Zweck und die Folge rassistischer Zuschreibungen seien, aus Verschiedenheit soziale Ungleichheit zu machen.<br><br>Ayşe Güleç (Kulturzentrum Schlachthof Kassel) wird in ihrer Stellungnahme morgen den Bezug zur Opferperspektive NSU herstellen und den Bogen zu migrantischem Wissen und dem Einordnen von Ereignissen ziehen.<br><br>Die Enquetekommission Rassismus war als eine der gemeinsamen Empfehlungen des ersten Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses von CDU, DIE LINKE, SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN eingesetzt worden. Sie soll Ursachen für das Entstehen rassistischer Einstellungen in Thüringen identifizieren und Handlungsempfehlungen für die Umsetzung zivilgesellschaftlicher und institutioneller Konzepte zur Zurückdrängung rassistischer Einstellungen und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit insbesondere in den Bereichen zivilgesellschaftlicher Auseinandersetzung, administrativen Verwaltungshandelns, Bildung, Medien, Kultur, Arbeitswelt entwickeln.<br><br>Die Sachverständigenanhörung ist Teil der in der Kommission vereinbarten Phase der Informationsgewinnung, aufgrund derer am morgigen Sitzungstag im zweiten Teil die konkrete Arbeitsplanung erfolgen soll sowie die Bestimmung anzuhörender Betroffenengruppen zur Verdeutlichung von Diskriminierungserfahrungen.<br><br>„Schon der erste Teil der Sachverständigenanhörung hat einige mögliche Handlungsfelder aufgezeigt, auf denen institutionelle sowie organisatorische Bedingungen von Diskriminierung durch Landespolitik bearbeitet werden können“, so Sabine Berninger, Obfrau der Linksfraktion in der Enquete Rassismus. „Mit der für die weitere Arbeit vorgesehenen Einbeziehung von Strategien gegen Rassismus und Diskriminierung nicht nur Thüringer Behörden, sondern auch anderer Bundesländer und Einrichtungen in EU-Ländern, erhoffen wir uns eine gute Basis für zu entwickelnde Strategien und Maßnahmen, die in Thüringen umsetzbar sind.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Sabine Berninger</category><category>Enquete Rassismus</category><category>Aufmacher</category><category>3</category>
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                <pubDate>Thu, 31 Aug 2017 08:47:00 +0200</pubDate>
                <title>Der Rassist</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/der-rassist/</link>
                
                <description>Nicht, dass wir geglaubt hätten, ein Björn Höcke könnte mit Argumenten gewissermaßen demokratisiert werden. Aber es war schon eine bizarre Situation, den AfD-Hetzer und Brandstifter als Mitglied der Enquetekommission Rassismus bei der Anhörung der Sachverständigen im Landtag sitzen zu sehen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nicht, dass wir geglaubt hätten, ein Björn Höcke könnte mit Argumenten gewissermaßen demokratisiert werden. Aber es war schon eine bizarre Situation, den AfD-Hetzer und Brandstifter als Mitglied der Enquetekommission Rassismus bei der Anhörung der Sachverständigen im Landtag sitzen zu sehen. 
</p>
<p>Die Einsetzung der <a href="http://www.die-linke-thl.de/themen/themen_a_z/e_h/enquete_rassismus/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">Kommission</a> mit dem Titel „Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie“ war am 27. Januar mit einem gemeinsamen Beschluss von CDU, LINKE, SPD und Grünen erfolgt. Ziel ist es, sowohl wirksame Maßnahmen für Behörden und öffentliche Einrichtungen zu entwickeln, als auch herauszufinden, wie Politik Zivilgesellschaft unterstützen kann und muss, um Rassismus und Diskriminierung an der Wurzel zu packen. Also da, wo die Höckes ihre Saat legen. 
</p>
<p>Erinnert sei an dessen Vortrag auf einer Tagung des neurechten Instituts für Staatspolitik im November 2015, bei der Höcke eine Kehrtwende in der Asylpolitik forderte, die Menschen in Europäer und Afrikaner unterteilte und erklärte, beide Rassen hätten evolutionsbedingt unterschiedliche Reproduktionsstrategien. Die der Afrikaner würde zu einem Andrang auf die europäischen Grenzen führen. Der „lebensbejahende afrikanische Ausbreitungstyp“ treffe in Europa auf den „selbstverneinenden europäischen Platzhaltertyp“.<br>
</p>
<p>Ein&nbsp; Rassist in einer Untersuchungskommission zu den Ursachen von Rassismus? Ja, schwer zu ertragen, aber die parlamentarische Geschäftsordnung gebietet es. Höcke jedoch ertrug offenbar die profunden Ausführungen der Sachverständigen nicht. Er verließ die Anhörung alsbald und ward dort an diesem 15. August&nbsp; nicht wieder gesehen. Auch kein anderer AfD-Abgeordneter.&nbsp; &nbsp;<br><br><i>(Aus Parlamentsreport 16/2017)</i></p>]]></content:encoded>
                <category>Enquete Rassismus</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-29532</guid>
                <pubDate>Fri, 18 Aug 2017 15:03:00 +0200</pubDate>
                <title>Sachverständige: Rassismus konstruiert aus Verschiedenheit soziale Ungleichheit</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/sachverstaendige-rassismus-konstruiert-aus-verschiedenheit-soziale-ungleichheit/</link>
                
                <description>Zu ihrer ersten inhaltlichen Sitzung trafen sich in dieser Woche die Mitglieder der Enquetekommission Rassismus im Thüringer Landtag. Auf Beschluss der demokratischen Fraktionen startete die Kommission mit einer Anhörung der sachverständigen Mitglieder zu Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen von Rassismus und Diskriminierung. Die Anhörung soll der Kommission für die Begriffsbestimmung sowie die Identifizierung von Betroffenengruppen und Handlungsfeldern dienen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Zu ihrer ersten inhaltlichen Sitzung trafen sich in dieser Woche die Mitglieder der Enquetekommission Rassismus im Thüringer Landtag. Auf Beschluss der demokratischen Fraktionen startete die Kommission mit einer Anhörung der sachverständigen Mitglieder zu Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen von Rassismus und Diskriminierung. Die Anhörung soll der Kommission für die Begriffsbestimmung sowie die Identifizierung von Betroffenengruppen und Handlungsfeldern dienen. </b><br>&nbsp;<br>Joshua Kwesi Aikins (Universität Kassel und&nbsp; Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) kritisierte in seinen Ausführungen als eine der Ursachen für rassistische Diskurse die unzureichende Aufarbeitung&nbsp; kolonialer Kontinuitäten. Ohne deren Einbezug könne der NS-Staat nicht vollumfänglich verstanden werden – sie seien aber darüber hinaus bis heute wirkmächtig. Er verwies auf die im Internationalen Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von rassistischer Diskriminierung (ICERD) verankerte menschenrechtliche Definition rassistischer Diskriminierung als „jede auf der Rasse, der Hautfarbe, der Abstammung, dem nationalen Ursprung oder dem Volkstum beruhende Unterscheidung, Ausschließung, Beschränkung oder Bevorzugung“. Zu deren Bekämpfung durch konkrete politische und gesetzliche Maßnahmen sei Deutschland völkerrechtlich&nbsp; verpflichtet. Das Übereinkommen werde durch die Gesetzgebung in Deutschland aber nur unzureichend umgesetzt. Häufig geschehe Diskriminierung durch Unterlassung, zum Beispiel durch nicht erfolgende rassismuskritische Rechtsfolgenprüfungen.<br>In der Debatte entspann sich zu Herrn Aikins Ausführungen eine kurze Diskussion zu rassistischen Formulierungen in Kinderbüchern und beliebten Liedern. Diese beizubehalten trage nicht zur Lösung des Problems bei.<br>&nbsp;<br>Ozan Keskinkılıç (Alice Salomon Hochschule Berlin) erläuterte den Prozess der „Rassen“konstruktion (Rassifizierung) und zeichnete die historischen Wurzeln und Funktionsweisen des Antisemitismus und Rassismus bis zurück ins 15. Jahrhundert nach. In der Diskussion wies er auf die Schwäche der Beschreibung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit der WissenschaftlerInnen um Wilhelm Heitmeyer hin, die die zentrale Dimensionen von Rassismus, nämlich die gesellschaftlichen Machtverhältnisse und Rassifizierungsprozesse über das Stereotyp hinaus, außer Acht ließen.&nbsp; Eine Funktion von Rassismus und Diskriminierung sei, Zugangsbeschränkungen zu Ressourcen zu rechtfertigen. Mit der Beschreibung gesellschaftsstruktureller (ökonomischer, politischer, rechtlicher), kultureller (Diskurse und Ideologien), institutioneller sowie organisatorischer Bedingungen und Formen von Diskriminierung thematisierte Keskinkılıç in dem gemeinsam mit Prof. Attia verfassten Beitrag institutionelle Diskriminierung. Ausgrenzung und Diskriminierung finde so statt, ohne dass offen rassistisch gehandelt werden muss.<br>&nbsp;<br>Koray Yılmaz-Günay (Vorstandsmitglied im MigrationsratBerlin-Brandenburg) betonte, in aktuellen Diskursen in der Bundesrepublik werde die existierende „Vielfalt“ausgeblendet. Dies werde dem „seit jeher multiethnischen, multilingualen, multireligiösen, multikulturellen Charakter des Landes nicht gerecht“. Der Zweck und die Folge rassistischer Zuschreibungen sei, aus Verschiedenheit soziale Ungleichheit zu machen. Yılmaz-Günay regte für die Kommission an, sich der Sprache anzunehmen, die Forschung einzubeziehen, die Sprache als Handeln beschreibe. Außerdem sei es wichtig, sich mit Maßnahmen gegen Rassismus nicht reflexhaft auf die Jugend zu konzentrieren, sondern die Institutionen und die Erwachsenen in den Blick zu nehmen.<br>&nbsp;<br>Zu institutioneller Diskriminierung wird auch Dr. Britta Schellenberg (Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München) Stellung nehmen, unter anderem hinsichtlich der im Zusammenhang mit dem NSU-Komplex geführten Ermittlungen. Auch sie wird zu den Definitionen und Ursachen von Rassismus und Diskriminierung referieren. Ayşe Güleç vom Kulturzentrum Schlachthof Kassel wird in ihrer Stellungnahme den Bezug zur Opferperspektive NSU herstellen und den Bogen zu migrantischem Wissen und dem Einordnen von Ereignissen ziehen.<br>Beide kommen in der nächsten Kommissions-Sitzung am 12.09. zu Wort, wenn die Anhörung der sachverständigen Mitglieder in öffentlicher Beratung fortgesetzt wird. <br>&nbsp;<br>Auf die nächste nichtöffentliche Sitzung verschoben wurde der Beschluss der konkreten Arbeitsplanung. Genau wie die Bestimmung der Betroffenengruppen und anzuhörender Institutionen und ExpertInnen wollen die Kommissionsmitglieder diese Entscheidung sachgerecht erst nach der Sachverständigenanhörung treffen.<br>&nbsp;<br>Die nächste Sitzung findet am 12. September ab 10:30 Uhr im Raum 101 im Thüringer Landtag statt. Die Anhörung ist öffentlich.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Sabine Berninger</category><category>Asyl-Migration</category><category>Enquete Rassismus</category><category>2</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-29427</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Aug 2017 16:10:00 +0200</pubDate>
                <title>Enquetekommission Rassismus diskutiert Ursachen, Formen und Folgen rassistischer Einstellungen in öffentlicher Sitzung</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/enquetekommission-rassismus-diskutiert-ursachen-formen-und-folgen-rassistischer-einstellungen-in-oef/</link>
                
                <description>Mit einer öffentlichen Anhörung startet die Enquetekommission Rassismus am kommenden Dienstag in die inhaltliche Arbeit. Die durch die Landtagsfraktionen benannten sachverständigen Kommissionsmitglieder werden (ab 10.30 Uhr) aus wissenschaftlicher Sicht zu Ursachen, Formen und Folgen der Verbreitung rassistischer Einstellungen und Diskriminierung Stellung nehmen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Mit einer öffentlichen Anhörung startet die Enquetekommission Rassismus am kommenden Dienstag in die inhaltliche Arbeit. Die durch die Landtagsfraktionen benannten sachverständigen Kommissionsmitglieder werden (ab 10.30 Uhr) aus wissenschaftlicher Sicht zu Ursachen, Formen und Folgen der Verbreitung rassistischer Einstellungen und Diskriminierung Stellung nehmen.</b><br><br>„Aus diesen Stellungnahmen und der anschließenden Diskussion wollen wir mit der Begriffsdefinition und der Bestimmung anzuhörender Betroffenengruppen die Grundlage für die weitere Arbeit schaffen. Es gilt zunächst die Fragen zu klären: Was verstehen wir unter Rassismus und Diskriminierung und welche Auswirkungen sollen die zu entwickelnden Maßnahmen bekämpfen?“, so die Obfrauen der Koalitionsfraktionen, Sabine Berninger (LINKE), Diana Lehmann (SPD), die durch die amtierende Obfrau Birgit Pelke vertreten wird, und Madeleine Henfling (B90/GRÜNE).<br><br>In einem zweiten Tagesordnungspunkt wird sich die Kommission über die Schwerpunktsetzung und Arbeitsplanung verständigen. Die demokratischen Fraktionen haben dazu konkrete Vorschläge vorgelegt:&nbsp; „Wir wollen zu Beginn grundlegende Informationen zusammentragen und die Situation analysieren. Auf diesem Weg können wir zunächst konkrete Handlungsfelder bestimmen, um anschließend daraus wirkungsvolle Maßnahmen und Strategien zur Bekämpfung von Diskriminierung und Eindämmung rassistischen Einstellungen abzuleiten“, kündigen die Obfrauen der Koalitionsfraktionen an.<br><br>Sabine Berninger, Birgit Pelke und Madeleine Henfling erwarten einen „spannenden ersten Beratungstag. Wie zuletzt in den Plenardebatten um die Einsetzung der Kommission deutlich wurde, sind die Auffassungen, worüber wir in Bezug auf Rassismus reden müssen und wo die entscheidenden Handlungsfelder liegen, zwischen den demokratischen Fraktionen recht kontrovers. Der wissenschaftliche Input durch die sachverständigen Mitglieder ist deshalb sehr wichtig und eine wertvolle Bereicherung für die Kommission, um womöglich auch bestehende ‚Gewissheiten‘ zu hinterfragen. Wir werden in dieser Debatte alle viel lernen.“<br><br>Die Einrichtung einer Enquetekommission Rassismus ist eine der gemeinsamen Empfehlungen, die der Thüringer Landtag 2014 als Konsequenz aus der rassistischen Mordserie des NSU mit dem Abschlussbericht des ersten NSU-Untersuchungsausschusses einstimmig beschlossen hatte. Sie soll Ursachen für das Entstehen und die Verbreitung rassistischer Einstellungen identifizieren, deren Folgen untersuchen und konkrete Handlungsempfehlungen gegen strukturellen und institutionellen Rassismus für die Thüringer Politik und Zivilgesellschaft entwickeln.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Sabine Berninger</category><category>Enquete Rassismus</category><category>3</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-29325</guid>
                <pubDate>Mon, 31 Jul 2017 09:09:00 +0200</pubDate>
                <title>Ursachen, Formen und Folgen der Verbreitung rassistischer Einstellungen und Diskriminierung sind Schwerpunkt der ersten inhaltlichen Sitzung der #EnqueteRassismus am 15.08.2017 (Beginn: 10:30 Uhr, die Sitzung ist öffentlich)</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/ursachen-formen-und-folgen-der-verbreitung-rassistischer-einstellungen-und-diskriminierung-sind-sch/</link>
                
                <description>Am 27. Juni 2017 konstituierte sich die Enquetekommission Rassismus im Thüringer Landtag.

Neben der Wahl des Vorsitzenden (Christian Tischner, CDU) und der stellvertretenden Vorsitzenden (Diana Lehmann, SPD) wurden organisatorische Dinge vereinbart und für die erste inhaltliche Sitzung (15.08.) auf gemeinsamen Beschlussvorschlag der Fraktionen der CDU, DIE LINKE., SPD und Bündnis 90/Die Grünen eine Anhörung der von den Fraktionen benannten sachverständigen Mitglieder beschlossen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. Juni 2017 konstituierte sich die Enquetekommission Rassismus im Thüringer Landtag.<br><br>Neben der Wahl des Vorsitzenden (Christian Tischner, CDU) und der stellvertretenden Vorsitzenden (Diana Lehmann, SPD) wurden organisatorische Dinge vereinbart und für die erste inhaltliche Sitzung (15.08.) auf gemeinsamen Beschlussvorschlag der Fraktionen der CDU, DIE LINKE., SPD und Bündnis 90/Die Grünen eine Anhörung der von den Fraktionen benannten sachverständigen Mitglieder beschlossen:<br><br>„Die (gemäß § 84 Absatz 2 der Geschäftsordnung des Thüringer Landtags) sachverständigen Mitglieder&nbsp; der Enquetekommission "Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie" werden gebeten, im Rahmen der Sitzung der Enquetekommission am 15. August 2017 aus wissenschaftlicher Sicht zu Ursachen, Formen und Folgen der Verbreitung rassistischer Einstellungen und Diskriminierung Stellung zu nehmen.“<br><br>Ergänzend zu diesem Beschluss wurden den Sachverständigen folgende Fragen mitgegeben, auf die sie in ihren Stellungnahmen eingehen können:</p><ol><li>Was ist Rassismus und was Diskriminierung? Wo liegen Schnittstellen und was sind Unterschiede?</li><li>Welche Formen von Rassismus und welche der Diskriminierung gibt es?</li><li>Wie unterscheiden sich Diskriminierung und sachgerechte Differenzierung?</li><li>Auf welche Einstellungen, Handlungen und Ideologien lassen sich Rassismus und Diskriminierung zurückführen?</li><li>Was sind die Ursachen von Rassismus bzw. von Diskriminierung?</li><li>Wer ist von Rassismus und wer von Diskriminierung betroffen?</li><li>In welchem Umfang bindet das Diskriminierungsverbot in Art. 3 Abs. 2 Grundgesetz über den Staat hinaus auch Dritte?</li><li>Welche Folgen der Verbreitung von Rassismus und Diskriminierung (auf individueller, struktureller als auch gesellschaftlicher Ebene) können bzw. müssen konstatiert werden?</li><li>Welche Rahmenbedingungen müssen gesetzt werden, um gegen Rassismus bzw. gegen Diskriminierung vorzugehen und auf welchen Ebenen können entsprechende Maßnahmen wirksam werden?</li></ol><p>……………………………………………………….<br>Für 2017 wurden folgende Sitzungstermine vereinbart:<br>Die, 15.08.2017, 10.30 Uhr<br>Die, 12.09.2017, 10.30 Uhr<br>Die, 17.10.2017, 10.30 Uhr<br>Mi, 22.11.2017, 14.00 Uhr<br>Die, 19.12.2017, 10.30 Uhr<br><br>Außerdem wurde mehrheitlich beschlossen, Sitzungen, in denen Anhörungen (wie am 15.08.) durchgeführt werden, in öffentlicher Sitzung durchzuführen und Themen wie organisatorische Fragen in nichtöffentlichen Arbeitsberatungen zu beraten. Im Einzelnen werden die Obleute der Fraktionen jeweils über die Öffentlichkeit oder Nichtöffentlichkeit der anberaumten Sitzungen befinden. <br><br>……………………………………………………….<br>In der (öffentlichen) Sitzung am 15. August werden also im ersten Teil die Stellungnahmen der sachverständigen Mitglieder debattiert. Ob alle Stellungnahmen (und die Diskussion darüber) in der am 15.08. angesetzten Zeit zu „schaffen“ sind, ist noch nicht klar, ggf. wird dann in der nächsten planmäßigen Sitzung fortgesetzt.<br><br>In einem zweiten Tagesordnungspunkt (voraussichtlich ebenfalls öffentlich) soll über die Schwerpunktsetzung und Arbeitsplanung der Kommission für (zunächst) den Rest des Jahres beraten werden. Die Fraktionen sollen der Landtagsverwaltung bis Anfang August Vorschläge für den Arbeitsplan zukommen lassen.<br>In einem Arbeitspapier haben die r2g-Kommissionsmitglieder bereits im Mai 2017 der CDU einen Entwurf für eine Arbeitsstruktur zukommen lassen. Diesen Vorschlag werden wir am 15.08. zur Diskussion stellen und sind darüber hinaus sehr gespannt auf die Vorschläge der CDU und die Debatte.</p>]]></content:encoded>
                <category>Enquete Rassismus</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-28979</guid>
                <pubDate>Tue, 27 Jun 2017 12:55:00 +0200</pubDate>
                <title>Enquetekommission Rassismus nimmt Arbeit auf</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/enquetekommission-rassismus-nimmt-arbeit-auf/</link>
                
                <description>Fünf Monate nach dem Einsetzungsbeschluss hat sich heute die Enquetekommission „Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie“ konstituiert. Die Kommission ist eine Konsequenz aus der jahrelang unentdeckten Mordserie des NSU und&amp;nbsp; eine der Empfehlungen des ersten Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses. Sie soll Ursachen für das Entstehen und die Verbreitung rassistischer Einstellungen identifizieren, daraus entstehende Gefahren untersuchen und konkrete nachhaltige Konzepte sowie Handlungsempfehlungen gegen strukturellen und institutionellen Rassismus für die Thüringer Politik und Zivilgesellschaft entwickeln.Die Obfrauen der rot-rot-grünen Regierungsfraktionen, Sabine Berninger, Diana Lehmann und Madeleine Henfling freuen sich, dass die Enquetekommission nun endlich ihre Arbeit aufnehmen kann. Dazu erklären sie:„Diese Form der Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus ist in der Bundesrepublik einmalig. Die Enquetekommission ist ein wichtiges Instrument, um gute Maßnahmen zu entwickeln, um Rassismus und Diskriminierung in diesem Land entgegenzuwirken. Ziel ist, sowohl wirksame Maßnahmen für Behörden und öffentliche Einrichtungen zu entwickeln, als auch herauszufinden, wie Politik Zivilgesellschaft unterstützen kann und muss.Rassismus und Diskriminierung an der Wurzel packen, das können die demokratischen Kräfte nur gemeinsam schaffen. Dazu soll die Enquetekommission beitragen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Fünf Monate nach dem Einsetzungsbeschluss hat sich heute die Enquetekommission „Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie“ konstituiert. </b>
</p>
<p>Die Kommission ist eine Konsequenz aus der jahrelang unentdeckten Mordserie des NSU und&nbsp; eine der Empfehlungen des ersten Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses. Sie soll Ursachen für das Entstehen und die Verbreitung rassistischer Einstellungen identifizieren, daraus entstehende Gefahren untersuchen und konkrete nachhaltige Konzepte sowie Handlungsempfehlungen gegen strukturellen und institutionellen Rassismus für die Thüringer Politik und Zivilgesellschaft entwickeln.
</p>
<p>Die Obfrauen der rot-rot-grünen Regierungsfraktionen, Sabine Berninger, Diana Lehmann und Madeleine Henfling freuen sich, dass die Enquetekommission nun endlich ihre Arbeit aufnehmen kann. Dazu erklären sie:
</p>
<p>„Diese Form der Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus ist in der Bundesrepublik einmalig. Die Enquetekommission ist ein wichtiges Instrument, um gute Maßnahmen zu entwickeln, um Rassismus und Diskriminierung in diesem Land entgegenzuwirken. Ziel ist, sowohl wirksame Maßnahmen für Behörden und öffentliche Einrichtungen zu entwickeln, als auch herauszufinden, wie Politik Zivilgesellschaft unterstützen kann und muss.<br>Rassismus und Diskriminierung an der Wurzel packen, das können die demokratischen Kräfte nur gemeinsam schaffen. Dazu soll die Enquetekommission beitragen.“
</p>
<p>Als Vorsitzender der Enquetekommission wurde Christian Tischner (CDU) gewählt, die stellvertretende Vorsitzende ist Diana Lehmann (SPD). In der kommenden Sitzung am 15. August 2017 sollen die Sachverständigen der Kommission – einer gemeinsamen Beschlussvorlage von CDU, LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN folgend - aus wissenschaftlicher Sicht zu Ursachen, Formen und Folgen der Verbreitung rassistischer Einstellungen und Diskriminierung Stellung nehmen.
</p>
<p>Berninger, Lehmann und Henfling sind „dankbar, für die Mitarbeit in der Kommission renommierte und engagierte Sachverständige gewinnen zu können. Mit Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin), Ayşe Güleç (Kulturzentrum Schlachthof, Kassel), Koray Yilmaz Günay (Migrationsrat Berlin-Brandenburg), Dr. Britta Schellenberg (Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München) und&nbsp; Joshua Kwesi Aikins (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Fachgruppe Politikwissenschaft, Universität Kassel ) stehen uns WissenschaftlerInnen und PublizistInnen zur Seite, die fachlich eine große Bandbreite der Perspektiven von Rassismus und Diskriminierung bearbeiten.“ <br>&nbsp;<br>Die Enquete-Kommission<br><br>Einsetzungsbeschluss: 25. Januar 2017<br>Konstituierung: 27. Juni 2017<br>Nächste Sitzung (öffentlich): 15. August 2017<br><br>Vorsitz: Christian Tischner (CDU)<br>Stellvertr. Vorsitz: Diana Lehmann (SPD)<br><br>Sachverständige benannt von LINKE; SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:<br><br></p><ul class="list-normal"><li>Prof. Dr. Iman Attia, Alice Salomon Hochschule Berlin</li><li>Ayşe Güleç, Kulturzentrum Schlachthof, Kassel</li><li>Koray Yilmaz Günay, Migrationsrat Berlin-Brandenburg</li><li>Dr. Britta Schellenberg, Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft/ Ludwig-Maximilians-Universität München</li><li>Joshua Kwesi Aikins, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Fachgruppe Politikwissenschaft, Universität Kassel </li></ul>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Sabine Berninger</category><category>Enquete Rassismus</category><category>Aufmacher</category>
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 26 Jun 2017 11:04:00 +0200</pubDate>
                <title>#EnqueteRassismus konstituiert sich am 27. Juni 2017</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/enqueterassismus-konstituiert-sich-am-27-juni-2017/</link>
                
                <description>Nachdem der Thüringer Landtag am 26. Januar 2017 mit den Stimmen von Rot-Rot-Grün und der CDU die Einsetzung der Enquetekommission &amp;quot;Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie&amp;quot; wird sich nach langem Hin und Her diese Kommission am kommenden Dienstag, dem 27. Juni 2017, 9:30 Uhr, nun endlich (in nichtöffentlicher Sitzung) konstituieren.Die Kommission ist eine Konsequenz aus der jahrelang unentdeckten Mordserie des NSU sowie eine der Empfehlungen des ersten Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses. Sie soll Ursachen für das Entstehen und die Verbreitung rassistischer Einstellungen identifizieren, daraus entstehende Gefahren untersuchen und konkrete nachhaltige Konzepte sowie Handlungsempfehlungen gegen strukturellen und institutionellen Rassismus für die Thüringer Politik und Zivilgesellschaft entwickeln. Die Ergebnisse einschlägiger Studien zum gesamtgesellschaftlichen Phänomen Rassismus und das Wissen von ExpertInnen werden in die Untersuchung einbezogen. Mit Initiativen und Betroffenen hat DIE LINKE. im Februar 2017 bereits auf einer Fachtagung vorab Erwartungen und mögliche Ziele der #EnqueteRassismus diskutiert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Thüringer Landtag am 26. Januar 2017 mit den Stimmen von Rot-Rot-Grün und der CDU die Einsetzung der Enquetekommission "Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie" wird sich nach langem Hin und Her diese Kommission am kommenden Dienstag, dem 27. Juni 2017, 9:30 Uhr, nun endlich (in nichtöffentlicher Sitzung) konstituieren.
</p>
<p>Die Kommission ist eine Konsequenz aus der jahrelang unentdeckten Mordserie des NSU sowie eine der Empfehlungen des ersten Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses. Sie soll Ursachen für das Entstehen und die Verbreitung rassistischer Einstellungen identifizieren, daraus entstehende Gefahren untersuchen und konkrete nachhaltige Konzepte sowie Handlungsempfehlungen gegen strukturellen und institutionellen Rassismus für die Thüringer Politik und Zivilgesellschaft entwickeln. Die Ergebnisse einschlägiger Studien zum gesamtgesellschaftlichen Phänomen Rassismus und das Wissen von ExpertInnen werden in die Untersuchung einbezogen. Mit Initiativen und Betroffenen hat DIE LINKE. im Februar 2017 bereits auf einer Fachtagung vorab Erwartungen und mögliche Ziele der #EnqueteRassismus diskutiert.
</p>
<p>Die Kommission setzt sich wie folgt zusammen:
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mitglieder des Landtages</b>
</p>
<p>Christian Tischner, Christine Lieberknecht, Herbert Wirkner (CDU), Sabine Berninger, Katharina König, Christian Schaft (DIE LINKE.), Diana Lehmann (SPD), Madeleine Henfling (Bündnis 90/Die Grünen)
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mitglieder, die nicht dem Landtag angehören(Sachverständige)</b>
</p>
<p>Für die CDU: Prof. Dr. Carl Deichmann (FSU Jena), Marwaan Abou Taam (Assoziiertes Mitglied des BIM, Themenbereich internationaler Terrorismus, innere Sicherheit und Salafismus), Junior- Prof. Dr. Tom Mannewitz (Politikwisenschaftler TU Chemnitz) Für DIE LINKE.: Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin), Ayşe Güleç (Kulturzentrum Schlachthof, Kassel), Koray Yilmaz Günay (Migrationsrat Berlin-Brandenburg) Für die SPD: Dr. Britta Schellenberg (Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München) Für Bündnis 90 / Die Grünen: Joshua Kwesi Aikins (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) &nbsp;
</p>
<p>Für die rechtspopulistische AfD sind B. Höcke als MdL und Marc Jongen als Sachverständiger benannt.
</p>
<p>Die Kommissionsmitglieder der LINKEN haben vor, über einen Infoverteiler per Mail regelmäßig über Neuigkeiten und den Diskussions- und Arbeitsstand in der Enquetekommission zu informieren. Zum Beispiel vor den Sitzungen darüber, wann sie stattfinden (ob sie öffentlich sind) und welche Schwerpunkte bearbeitet werden. Im Anschluss an die Sitzungen mit einem Kurzbericht über Ergebnisse und Diskussionsstände.
</p>
<p>Aktuelles und Informatives sowie im Zusammenhang mit der Enquetekommission Interessantes veröffentlichen wir hier, auf Facebook und Twitter verwenden wir für Posts und Tweets den Hashtag #EnqueteRassismus.
</p>
<p><b>Das Problem Rassismus an der Wurzel zu packen, dazu soll die #EnqueteRassismus beitragen. Dazu möchten wir Sie/Euch gerne einbeziehen und freuen uns auf diesen Austausch.</b>
</p>
<p>Für Fragen, Hinweise, Kritik können Sie sich über <a href="mailto:berninger@die-linke-thl.de" class="mail" title="Öffnet Ihr E-Mail-Programm">berninger@die-linke-thl.de</a> direkt an die Obfrau der Linksfraktion, Sabine Berninger, oder über <a href="http://sommer@die-linke-thl.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">sommer@die-linke-thl.de</a> an unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin, Evrim Sommer, wenden. Wenn Sie über den Info-Verteiler regelmäßig Informationen über die Arbeit der Enquetekommission erhalten möchten, dann genügt eine kurze Mail.</p>]]></content:encoded>
                <category>Enquete Rassismus</category><category>Aufmacher</category>
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                <pubDate>Wed, 07 Jun 2017 12:46:00 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE drängt auf Einberufung der Enquetekommission Rassismus</title>
                <link>https://www.linda-stark.de/detail/news/die-linke-draengt-auf-einberufung-der-enquetekommission-rassismus/</link>
                
                <description>Dass für die bereits im Januar durch den Thüringer Landtag beschlossene Enquetekommission „mit Ablauf des Monats Mai noch immer keine Einladung zur konstituierenden Sitzung vorliegt“, stößt bei Sabine Berninger, Obfrau der Fraktion DIE LINKE für die Enquetekommission Rassismus, auf Unverständnis.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Dass für die bereits im Januar durch den Thüringer Landtag beschlossene Enquetekommission „mit Ablauf des Monats Mai noch immer keine Einladung zur konstituierenden Sitzung vorliegt“, stößt bei Sabine Berninger, Obfrau der Fraktion DIE LINKE für die Enquetekommission Rassismus, auf Unverständnis.</b><br><br>„Seit dem 26. Januar 2017 ist die Einsetzung der durch den NSU-Untersuchungsausschuss der vorigen Legislatur einhellig geforderten Enquetekommission zu Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierung in Thüringen Beschlusslage. Ebenso ist seither klar, wie viele Mitglieder und Sachverständige für die Kommission zu benennen sind“, so die Abgeordnete.<br>Dass nun die CDU-Fraktion in einem Schreiben an den Präsidenten die Konstituierung erst nach Ablauf der Parlamentsferien erbittet und dies mit der Entschädigungsregelung für die Sachverständigen begründet, die erst am 8. Mai mitgeteilt worden sei, weist Berninger zurück:<br>„Bereits am Rande der März-Plenarsitzungen war die Höhe der Aufwandsentschädigung zwischen den Parlamentarischen GeschäftsführerInnen und der Landtagsverwaltung verhandelt und vereinbart worden. Dass die CDU-Fraktion zwei Monate nach dieser Vereinbarung und mehr als 4 Monate nach dem Einsetzungsbeschluss ihre Sachverständigen immer noch nicht benannt hat, ist nicht akzeptabel.“<br>Die r2g-Fraktionen wollen die Konstituierung der Kommission am kommenden Dienstag im Ältestenrat des Landtags thematisieren und für den 21. Juni die konstituierende Sitzung einberufen. In dieser Sitzung sollen neben der Konstituierung (Wahl des Vorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden, organisatorische Vereinbarungen) die konkreten Schwerpunkte der inhaltlichen Arbeit festgelegt und zeitliche Abläufe beschlossen werden.<br>Berninger appelliert an die CDU und den künftigen Vorsitzenden der Kommission, Christian Tischner, „die Konstituierung nicht länger auszubremsen. Wenn wir den Auftrag der Enquetekommission Rassismus, Maßnahmen gegen Rassismus und Diskriminierung in Thüringen zu entwickeln, umsetzen und der uns gerade auch vor dem Hintergrund der NSU-Verbrechen übertragenen Verantwortung gerecht werden wollen, dann können wir nicht erst Wochen nach der Sommerpause in die inhaltliche Arbeit starten.“<br><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Enquete Rassismus</category><category>Sabine Berninger</category><category>4</category>
                
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